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	<title>Borlinghausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Maßeinheit, Links optimiert</title>
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		<updated>2026-03-14T22:37:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Maßeinheit, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Willebadessen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/34/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/2/14/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 262 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.97&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 432&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-07-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.willebadessen.de/de/stadtportrait/stadtteile.php |titel=Stadt Willebadessen – 13 Stadtteile stellen sich vor |werk=Stadt Willebadessen |abruf=2021-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34439&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05642&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Willebadessen Ortsteile Borlinghausen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Borlinghausen 2.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Borlinghausen vom Eggegebirge aus gesehen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Borlinghausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Dorf]] mit 421 Einwohnern in [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]] und gehört zur Stadt [[Willebadessen]], [[Kreis Höxter]] im [[Regierungsbezirk Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich im [[Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald|Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge]] in [[Ostwestfalen-Lippe]] und liegt westlich vom Kamm des [[Eggegebirge]]s. Die höchste Erhebung ist ein Berg 1,2 km westlich von Borlinghausen mit 439&amp;amp;nbsp;m. Es ist der dritthöchste Berg des Eggegebirges nach dem Preussichen [[Velmerstot]] (464&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
Borlinghausen wird zum ersten Mal in einer Urkunde vom 8. Dezember 1065 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Burchartinchusen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. König [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] schenkte 1065 seinem ehemaligen Lehrer, dem Erzbischof [[Adalbert von Bremen|Adalbert von Hamburg-Bremen]], einen Forst „Herescephe (Herrschaft)“ im Gau [[Angrivarier|Engern]]. In der genannten Urkunde wird als dessen Grenze angegeben: „Von der Mündung der [[Emmer (Weser)|Ambrinna (Emmer)]] das Ufer der [[Weser|Wisera (Weser)]] hoch bis zur Mündung der [[Diemel|Dimila (Diemel)]] und von der Dimila aufwärts bis zum Dorf [[Scherfede|Scerna (Scherfede)]] und von dort aus durch die nach Norden verlaufende Linie der Dörfer Burchartinchusen (Borlinghausen), [[Willebadessen|Wilbvtissun (Willebadessen)]], [[Altenheerse|Altinherise (Altenheerse)]], Langineissina (Langeneissen), Dringin (Dringen), Tutenhusun ([[Donhausen]]), Eumissum und Bellictors bis zur [[Emmer (Weser)|Ambrinna (Emmer)]] und diesen Fluss hinunter bis zur Wisera.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Burchartinchusen&amp;#039;&amp;#039; heißt so viel wie „bei den Häusern des Burchard“. Burchard war ein [[althochdeutsch]]er Männername und bedeutet „der zum Bergen oder Schützen Kühne“. Er war der Gründer und Grundherr der [[Siedlung]], unter der man sich einen Einzelhof oder eine Sippensiedlung aus drei bis vier Höfen vorstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit änderte sich der Name in &amp;#039;&amp;#039;Burchartinghusen&amp;#039;&amp;#039; (1102), &amp;#039;&amp;#039;Burchardinchuson&amp;#039;&amp;#039; (1120), &amp;#039;&amp;#039;Borgardinchusen&amp;#039;&amp;#039; (1232), &amp;#039;&amp;#039;Borninghusen&amp;#039;&amp;#039; (1584), &amp;#039;&amp;#039;Bornighusen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Borlinghusen&amp;#039;&amp;#039; und zuletzt Borlinghausen, [[Dialekt|mundartlich]] „Burnechousen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Borlinghausen erstmals 1065 genannt wird, dürfte sein Ursprung in der [[Sachsen (Volk)|sächsischen]] Zeit zwischen 500 und 800 liegen, in der es den westlichen Teil der „Mark [[Löwen]]“ bildete. In diesem Zeitraum entstanden die meisten Orte mit der Endung „hausen“. Die Mark [[Löwen (Willebadessen)|Löwen]] wiederum gehörte zum Hessisch-Sächsischen [[Gau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieseneiche 1.JPG|mini|Tausendjährige Rieseneiche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Karl der Große]] eroberte [[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsen]] in den Jahren 772 bis 804. Die bisherigen Gaue wurden einem [[Graf]]en unterstellt und hießen seitdem „[[Grafschaft]]en“. Der Kaiser beanspruchte die Oberhoheit über die [[Mark (Territorium)|Marken]] und die Macht der Gaugrafen nahm zu deren Lasten immer mehr zu. Die [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] wurden von [[Karl der Große|Karl dem Großen]] gezwungen, den [[Christentum|christlichen Glauben]] anzunehmen und sich taufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1000 herrschte [[Dodiko]] von [[Warburg]] über den sächsischen [[Hessengau]]. Als sein einziger Sohn tödlich verunglückt war, schenkte er diese [[Grafschaft]] dem [[Paderborn]]er Bischof [[Meinwerk]] (1009–1036). Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] genehmigte die Schenkung. Damit war Borlinghausen für fast 800 Jahre, bis zum Jahr 1803 und der [[Säkularisation]] an [[Preußen]], Teil des [[Hochstift Paderborn|„Hochstifts Paderborn“]] und seines [[Fürstbischof]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 500 Jahre unter der Herrschaft der Familie von Spiegel ===&lt;br /&gt;
1338 ließ sich Ritter Johann von Spiegel im Gebiet Borlinghausens nieder und begründete die dortige Herrschaft derer [[Spiegel (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Spiegel]]. Wahrscheinlich baute er sich ein Haus in den Wällen der alten [[Fliehburg|Volksburg]] im [[Eggegebirge]] am sogenannten Burgweg.&lt;br /&gt;
1376 hatte ein [[Eppe (Adelsgeschlecht)|Ritter von Eppe]] das Gut Borlinghausen als Lehen des Grafen von [[Waldeck]] in Besitz. Ein Viertel des Gutes gehörte [[Gyr von Calenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1411 belehnten die Grafen von Waldeck den Ritter Gerd von Spiegel zu [[Peckelsheim]] mit Dorf, Burg und Kirchlehen in Borlinghausen. Die Borlinghausener Linie der Spiegel war ausgestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Borlinghausen.jpg|mini|[[Wasserschloss Borlinghausen]]]]&lt;br /&gt;
Johann von Spiegel zu [[Peckelsheim]], [[Marschall|Erbmarschall]] des [[Hochstift Paderborn|Hochstifts Paderborn]], hinterließ nach seinem Tod 1559 seinen Söhnen Georg, Werner, Raban und David [[Schweckhausen]], Borlinghausen, [[Holtheim]] und [[Ikenhausen]], dazu Höfe, Hufen, Zehnten und andere Rechte in Peckelsheim, [[Drankhausen]], [[Willegassen]], [[Löwen (Willebadessen)|Löwen]] und [[Körbecke (Borgentreich)|Körbecke]]. Im Jahr 1577 wurde unter den Söhnen das Erbe geteilt. Borlinghausen ging an Werner von Spiegel, der bereits 1567 Nachfolger seines Vaters als [[Marschall|Erbmarschall]] des [[Fürstbischof]]s von [[Paderborn]] geworden war. 1587 wurde der Bau des Wasserschlosses in Borlinghausen durch ihn beendet. Werner von Spiegel starb 1594 und wurde von seinem unmündigen Sohn Johann von Spiegel beerbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1755 gründete der [[Marschall|Erbmarschall]] Johann Heinrich von Spiegel, ein früherer [[Offizier]] in Diensten´des [[Herzogtum Braunschweig|Herzogtums Braunschweig]], den Borlinghausener [[Schützenverein]]. Das Rittergut Borlinghausen erbte 1789 sein einziger Sohn Karl Franz Theodor von Spiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frieden von Tilsit]] am 9. Juli 1807 musste [[Preußen]] alle seine Gebiete westlich der [[Elbe]] an den französischen Kaiser [[Napoleon Bonaparte]] abtreten. Er bildete aus diesen und weiteren Gebieten das [[Königreich Westphalen]] und übergab es seinem jüngsten Bruder, dem 26-jährigen [[Jérôme Bonaparte]], der damit von [[Schloss Wilhelmshöhe]] bei [[Kassel]] aus auch über Borlinghausen herrschte. Der Freiherr von Spiegel-Borlinghausen wurde [[Kammerherr]] bei ihm, sein Sohn 1813 [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] in seiner Armee. An der Spitze der Gemeinden wurde ein „[[Maire]]“ gestellt, in Borlinghausen war dies der Freiherr von Spiegel. Borlinghausen gehörte nun zum [[Kanton Peckelsheim]], [[Distrikt Höxter]], [[Departement der Fulda]]. Nach der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] vom 16. bis 19. Oktober 1813 mussten die Franzosen fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 kam Borlinghausen zum neuen [[Kreis Warburg]], in dem es zum [[Amt Peckelsheim]] gehörte. 1822 erbte Karl Josef von Spiegel das Gut Borlinghausen und hinterließ es 1832 seinem einzigen Kind Marie Louise. Diese heiratete 1835 [[Franz Karl Freiherr von Elmendorff]] und verkaufte 1839 Borlinghausen an den protestantischen Bankier Bierbaum aus [[Braunschweig]], der ihr sieben Jahre zuvor 44.000 [[Taler]] geliehen hatte, um ihre Mutter und ihren Onkel auszahlen zu können. Damit war die Linie derer von Spiegel nach fünf Jahrhunderten in Borlinghausen erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Borlinghausen seit 1839 ===&lt;br /&gt;
Der [[Bankier]] Bierbaum schenkte das Gut seinem ältesten Sohn Julius, der 1847 für seine Ehefrau auf dem Kamm des [[Eggegebirge]]s 431&amp;amp;nbsp;m über NN einen Wart- und Aussichtsturm errichten ließ, der noch heute den Namen „[[Bierbaums Nagel]]“ trägt. Von hier aus konnte sie bei klarem Wetter den [[Herkules (Kassel)|Herkules]], das Wahrzeichen ihrer Geburtsstadt [[Kassel]], sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1856 wurde in [[Dortmund]] die Gesellschaft „Teutonia“ gegründet, um im Raum Borlinghausen nach [[Eisenerz]] zu graben und es dort zu verhütten. So entstand nördlich von Borlinghausen im selben Jahr die Siedlung „Teutonia“. Der angrenzende Teutoniawald ist heute ein EG-[[Vogelschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Borlinghausen Kirche.jpg|mini|Die katholische Kirche „St. Maria Hilfe der Christen“]]&lt;br /&gt;
1860 verkaufte [[Julius Bierbaum]] das Gut Borlinghausen an [[Oswald Freiherr von Wendt]], einen ehemaligen [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] [[Oberstleutnant]] in der [[Landstreitkräfte Österreich-Ungarns 1867–1914|Österreichisch-Ungarischen Armee]], der von 1869 bis 1872 die Borlinghausener Kirche „St. Maria Hilfe der Christen“ erbauen ließ. Über dem Eingangsportal der Kirche sieht man das [[Wappen]] des Freiherrn von Wendt, drei Helme. Das vierstimmige Geläut gossen [[Petit &amp;amp; Gebr. Edelbrock|Joseph Edelbrock]] und sein Sohn Rudolf aus [[Gescher]]. Im Jahr 1877 starb Oswald Freiherr von Wendt unvermählt. Seine Schwester [[Leonia Gräfin von Marchant und Ansembourg]] zu Neuburg in [[Holland]], die 1837 [[Oscar Laurent de Marchant et d’Ansembourg]] geheiratet hatte, erbte das Gut. Sie überließ es 1880 ihrer Tochter Marie, die mit dem [[Grafen zu Stolberg|Grafen Franz zu Stolberg-Stolberg]] aus [[Westheim (Westfalen)]] verheiratet war. Dieser ließ 1892 die Grabplatten [[Werner von Spiegel]]s und seiner Ehefrau Katharina [[Kanne (Adelsgeschlecht)|von Kanne]] in die Ostwand der Kirche einmauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1910 hat Borlinghausen 287 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Grafen Franz zu Stolberg-Stolberg im Jahr 1912 verkaufte sein Sohn Josef das Gut Borlinghausen an Berta Freifrau von Fürstenberg, Ehefrau des Paul [[Freiherren von Fürstenberg]] aus [[Schloss Körtlinghausen|Körtlinghausen]], eine Tochter des langjährigen [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)#Präsidenten des Reichstags|Reichstagspräsidenten]] (1898–1907) [[Franz Xaver Graf von Ballestrem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] von 1914 bis 1918 zogen 63 Borlinghausener Bürger, von denen 22 aktiv gedient hatten. 13 von ihnen kamen in diesem Krieg ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 kaufte [[Klemens Reichsfreiherr von Weichs]] zur Wenne Schloss und Gut Borlinghausen. Er war verheiratet mit [[Maria Gräfin von Galen]], einer Nichte des Münsteraner Kardinals [[Clemens August Graf von Galen]] (1878 bis 1946), dem „Löwen von Münster“. Die [[Weichs (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Weichs]] leben noch heute in dem Wasserschloss, eine weitverzweigte Familie, zu deren Verwandtschaft bedeutende Geschlechter aus Rheinland und Westfalen ([[Elverfeldt genannt von Beverfoerde zu Werries|Beverförde]], [[Brühl (Adelsgeschlecht)|Brühl]], [[Hobe (Adelsgeschlecht)|Hobe]], [[Fürstenberg (westfälisches Adelsgeschlecht)|Fürstenberg]], [[Löwenstein-Wertheim]], [[Lüninck (Adelsgeschlecht)|Lüninck]], [[Nesselrode (Adelsgeschlecht)|Nesselrode]], [[Spies von Büllesheim]], [[Wolff-Metternich]], Unger, [[Ziegesar (Adelsgeschlecht)|Ziegesar]]) gehören, hat hier ihr Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von 1939 bis 1945 wurden 88 [[Soldat]]en aus Borlinghausen eingezogen, von denen 23 fielen und fünf für immer vermisst blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 feierte Borlinghausen seine erste urkundliche Erwähnung vor 900 Jahren.&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 feierten die Borlinghauser Bürger das 950-jährige Bestehen ihres Dorfes im Rahmen des Schützenfestes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingemeindung ==&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Borlinghausen im Zuge der Gemeindereform durch das [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] ein Teil der Stadt [[Willebadessen]] und kam dadurch zum Kreis Höxter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Kirche in Borlinghausen werden vom [[Pastoralverbund]] Willebadessen-Peckelsheim betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|St. Maria Hilfe der Christen (Borlinghausen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der evangelischen Kirche in Borlinghausen werden von der  Ev. Kirchengemeinde in Scherfede-Rimbeck betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Borlinghausen Sammlung Duncker.jpg|mini|Schloss Borlinghausen um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Willebadessen]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Borlinghausen vier [[Baudenkmal]]e aufgeführt, darunter:&lt;br /&gt;
* [[Wasserschloss Borlinghausen]] (erbaut 1587 von [[Werner von Spiegel]] im [[Weserrenaissance]]stil)&lt;br /&gt;
* [[St. Maria Hilfe der Christen (Borlinghausen)|Kirche St. Maria Hilfe der Christen]] (erbaut 1872 von [[Oswald Freiherr von Wendt]])&lt;br /&gt;
* Aussichtsturm „[[Bierbaums Nagel]]“ auf dem Kamm des Eggegebirges (erbaut 1847)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* Tausendjährige [[Eichen|Rieseneiche]] beim Längenberg auf dem Weg von Borlinghausen nach [[Peckelsheim]] mit einem Brustumfang von 10,35&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=nordrhein-westfalen/borlinghausen/|Titel=Rieseneiche |Zugriff=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Volksmund „Dicke Eiche“ genannt (nach einer Legende von [[Karl der Große|Karl dem Großen]] gepflanzt)&lt;br /&gt;
* [[Teutonia-Klippen]] am Rand des Eggegebirges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Borlinghausen zählt zurzeit neun Vereine:&lt;br /&gt;
* Tennisclub “Egge Borlinghausen 1973” e. V., gegründet am 19. Juli 1973&lt;br /&gt;
* Schützenverein Borlinghausen e. V.&lt;br /&gt;
* Sportverein Borlinghausen e. V., gegründet am 27. November 1976&lt;br /&gt;
* Löschgruppe Borlinghausen, gegründet am 4. Oktober 1927&lt;br /&gt;
* Jugendfeuerwehr Borlinghausen, gegründet am 1. April 1980&lt;br /&gt;
* Ortsgruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e. V.&lt;br /&gt;
* Eggegebirgsverein Borlinghausen e. V., 1908 gegründet. Er ist eine Abteilung des [[Eggegebirgsverein]]&lt;br /&gt;
* Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Borlinghausen, eine kfd-Gemeinschaft im [[Diözesanverband Paderborn]]&lt;br /&gt;
* Bürgerverein Borlinghausen e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Borlinghausen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.borlinghausen.de/ www.borlinghausen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile der Stadt Willebadessen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landadelssitze im Hochstift Paderborn um 1665&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4396652-4|VIAF=234759204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Willebadessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Höxter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1065]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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