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	<title>Boritz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T18:42:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boritz&amp;diff=1083436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heiner Martin: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ +WL</title>
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		<updated>2025-11-02T04:12:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; +WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Boritz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Hirschstein&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/16/16/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/23/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 100&lt;br /&gt;
| Fläche                = 3.07&lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01594&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035266&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Bild                  = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = &lt;br /&gt;
| Poskarte 		= Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boritz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Hirschstein]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Meißen]]. Die Gemeinde Boritz mit [[Schänitz (Hirschstein)|Schänitz]] und [[Althirschstein]] vereinigte sich mit [[Bahra (Hirschstein)|Bahra]] am 1. März 1994 zur historischen Gemeinde Hirschstein, welche am 1. April 1996 in die Gemeinde [[Mehltheuer (Hirschstein)|Mehltheuer]] eingegliedert wurde. Diese wiederum nannte sich am 1. Oktober 1996 in Hirschstein um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage und Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Boritz 001.jpg|mini|Boritz, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
Boritz liegt direkt am linken Ufer der [[Elbe]] im östlichen Teil der Gemeinde Hirschstein, etwa 13&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Meißen]] und 7&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Riesa]] im Landschaftsschutzgebiet Elbtal. Boritz wird durch die Busverbindung Riesa–Hirschstein–Meißen bedient. Der [[Elberadweg]] führt durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= &lt;br /&gt;
 | NORD= [[Schänitz (Hirschstein)|Schänitz]] (zu Hirschstein)&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Leckwitz (Nünchritz)|Leckwitz]] (zu [[Nünchritz]])&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Heyda (Hirschstein)|Heyda]] (zu Hirschstein)&lt;br /&gt;
 | OST= &lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Bahra (Hirschstein)|Bahra]] (zu Hirschstein)&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Althirschstein]] (zu Hirschstein)&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Merschwitz (Nünchritz)|Merschwitz]] (zu [[Nünchritz]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Boritz Kirche.JPG|mini|Kirche von Boritz]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname Boritz bedeutet auf [[Sorbische Sprache|Sorbisch]] „Ort am Kiefernholz“ oder „Dorf des Boruch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Boritz bestand ein strategisch wichtiger [[Burgward]], der in einer Urkunde des Kaisers [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] vom 27. Februar 983 urkundlich erwähnt wurde. [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] zog 1004 in Boritz und in &amp;#039;&amp;#039;Nisani&amp;#039;&amp;#039; ([[Gau Nisan]] oder nach anderer Meinung [[Neußen]] a. d. Elbe bei [[Belgern]]) als Ablenkungsmanöver Schiffe zusammen, griff dann [[Böhmen]] aber über die Gebirgspässe an.&amp;lt;ref&amp;gt;RI II,4 n. 1580a zu (Mitte August – Anfang September) 1004, in: Regesta Imperii Online,&lt;br /&gt;
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1004-08-00_1_0_2_4_1_222_1580a&lt;br /&gt;
(Abgerufen am 1. November 2019): &amp;#039;&amp;#039;Feldzug gegen Herzog Boleslaw von Polen und Böhmen. Das Heer sammelt sich Mitte August bei Merseburg (ausgenommen die später dazustoßenden Bayern) und setzt sich Richtung Polen in Bewegung. Zur Täuschung des Gegners läßt König Heinrich auf der Elbe bei Boritz (oberhalb Riesa) und bei Neußen (bei Belgern) Schiffe zum Übersetzen zusammenziehen, biegt aber vor Erreichen des Flusses überraschend nach Süden ab, um über das Erzgebirge nach Böhmen einzufallen.&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Band II,4 &amp;#039;&amp;#039;Heinrich II. 1002-1024&amp;#039;&amp;#039; der [[Regesta Imperii]], Hrsg. von Theodor Graff, Verlag H. Böhlaus Nachf., Wien, Köln, Graz 1971, S. 908).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thietmar VI, 10 ff.; Adalbold cap. 43, 46 f. (SS. 4, 694 f.); Ann. Quedlinburg. (SS. 3, 79); Herimann Aug. (SS. 5, 118).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Via Regia Lusatiae Superioris|Hohe Straße]] (alte Salzstraße) überquerte zwischen Boritz und Merschwitz über eine Furt die Elbe. Hier erhob man den Zoll auf der Elbe. Nächste Zollstation elbaufwärts war [[Meißen]]. Es gab zwei Elbfähren nach [[Merschwitz (Nünchritz)|Merschwitz]] und nach [[Leckwitz (Nünchritz)|Leckwitz]]-Rosenmühle, die Boritz mit dem gegenüberliegenden Elbufer verbanden. Im Einflussbereich des Burgwarts Boritz befand sich das bereits am 27. Februar 983 erwähnte und heute wüste Dorf &amp;#039;&amp;#039;Setleboresdorf&amp;#039;&amp;#039;, dessen genaue Lage nicht mehr bekannt ist. Bei Boritz in der Elbe gab es eine [[Schiffmühle (Technik)|Schiffsmühle]], die 1594 eine Mahlkonzession erhielt und 1854 bei einer schweren [[Eisfahrt]] sank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Burgward Boritz existierte bereits im Jahr 928 eine kleine Kapelle, die durch Wanderprediger versorgt wurde. Nach der Ansiedlung deutscher Bauern wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde erstmals 1259 eine Kirche im Ort erwähnt. Die jetzige Kirche wurde 1754/55 an Stelle der Vorgängerkirche errichtet. Der Burgward Boritz verlor im Laufe der Jahrhunderte seine Bedeutung an das benachbarte [[Schloss Hirschstein]]. Ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] wurde in Boritz erstmals im Jahr 1536 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sachsens-schloesser.de/hirschstein-vorwerk-boritz/ Das Vorwerk Boritz auf www.sachsens-schloesser.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Grundherrschaft]] über den Ort teilten sich bis ins 19. Jahrhundert das Rittergut [[Schloss Hirschstein|Hirschstein]], das Rittergut [[Riesa]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sachsens-schloesser.de/riesa-schloss-riesa/ Das Schloss Riesa auf www.sachsens-schloesser.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und das [[Prokuraturamt Meißen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=01.05.02&amp;amp;bestandid=10058 Das Prokuraturamt Meißen im Sächsischen Staatsarchiv]&amp;lt;/ref&amp;gt; (um 1590) bzw. das [[Stiftsamt Meißen]] (um 1764) als Amtsanteil. Bezüglich der Verwaltung gehörte Boritz um 1590 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] Prokuraturamt Meißen und um 1764 bis 1816 zum kursächsischen bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] Stiftsamt Meißen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;44&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Vereinigung des Stiftsamts mit dem [[Kreisamt Meißen]] (Erbamt Meißen) gehörte Boritz seit 1816 zu diesem. Bei den im 19. Jahrhundert im [[Königreich Sachsen]] durchgeführten Verwaltungsreformen wurden die Ämter aufgelöst. Dadurch kam Boritz im Jahr 1856 unter die Verwaltung des [[Gerichtsamt Meißen|Gerichtsamts Meißen]] und 1875 an die neu gegründete [[Amtshauptmannschaft Meißen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/meissen.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Meißen im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline= 2025-08-16 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230323221314if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/meissen.htm | archiv-datum=2023-03-23 | abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. November 1935 wurden die Nachbarorte [[Schänitz (Hirschstein)|Schänitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Schänitz |val=SCHITZJO61QG |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Althirschstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Althirschstein |val=ALTEINJO61QG |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Gosa eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Kreisreformen in der DDR|Gebietsreform 1952]] wurde die Gemeinde Boritz mit Schänitz und Althirschstein dem [[Kreis Riesa]] im [[Bezirk Dresden]] zugeordnet, welcher ab 1990 als sächsischer [[Landkreis Riesa]] fortgeführt wurde und 1994 im neu gebildeten [[Landkreis Riesa-Großenhain]] aufging. Am 1. März 1994 schlossen sich die Gemeinden Boritz und [[Bahra (Hirschstein)|Bahra]] mit ihren Ortsteilen zur Gemeinde Hirschstein zusammen. Seit der Eingemeindung von Hirschstein nach [[Mehltheuer (Hirschstein)|Mehltheuer]] am 1. April 1996 und der Umbenennung der Großgemeinde zum 1. Oktober 1996 gehört Boritz als Ortsteil wiederum zu Hirschstein. Seit der zweiten Kreisreform in Sachsen 2008 gehört die Landgemeinde Hirschstein mit ihren Ortsteilen, darunter auch Boritz, zum Landkreis Meißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1605 ||align=right| 29 [[besessene Mann]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1764 ||align=right| 15 besessene Mann, 8 Gärtner, 11 Häusler, 9¼ Hufen je 25 Scheffel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834 ||align=right| 244&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 276&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||align=right| 306&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||align=right| 320&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 317&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right| 715&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right| 887&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||align=right| 872&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||align=right| 722&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 ||align=right| 571&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Osterbrunnen Boritz (3).jpg|mini|Osterbrunnen Boritz]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Boritz|Kirche Boritz]]&lt;br /&gt;
* In der Nähe des Ortes befindet sich ein spätmittelalterliches [[Steinkreuz]], das in das Ortswappen aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
* Vierseitenhof Schänitzer Straße 9 mit [[Kumthalle]] und privatem Landwirtschaftsmuseum&lt;br /&gt;
* Der Boritzer Osterbrunnen ist einer von elf Osterbrunnen der Hirschsteiner Region.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hirschstein.de/seite/161843/osterbrunnen.html Osterbrunnen auf der Website der Gemeinde Hirschstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sohn des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Magnus Adolph Blüher]] (1802–1884), lutherischer Theologe und Autor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|32|34}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|41|69|79|Boritz a. d. Elbe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hirschstein.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=74868 Ortsteilseite auf der Gemeinde-Homepage von Hirschstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hirschstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2137382-6|VIAF=141528919}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hirschstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heiner Martin</name></author>
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