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	<title>Boris Wiktorowitsch Rauschenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T19:18:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boris_Wiktorowitsch_Rauschenbach&amp;diff=293174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Leben */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-21T09:37:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2008-09 Moskau Friedhof Rauschenbach.JPG|mini|hochkant|Grabdenkmal für das Akademiemitglied Boris Rauschenbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boris Wiktorowitsch Rauschenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Борис Викторович Раушенбах}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Boris Viktorovič Raušenbach}}&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;{{JULGREGDATUM|18|1|1915|Link=1}} in [[Sankt Petersburg|Petrograd]]; † [[27. März]] [[2001]] in [[Moskau]]) war ein russlanddeutscher Physiker und einer der Begründer der sowjetischen Raumfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Boris Rauschenbach wurde am 18. Januar 1915 als Sohn des Schuhfabrikingenieurs Viktor J. Rauschenbach und dessen Ehefrau Leontine F. Rauschenbach (geb. Hallik) geboren. Sein Vater war ein gebürtiger [[Wolgadeutsche]]r, die Mutter war [[Deutschbalten|deutschbaltischer]] Abstammung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schule arbeitete Rauschenbach kurzzeitig in einem Flugzeugwerk in Leningrad (bis 1924 „Petrograd“ genannt), ab 1932 studierte er an der dortigen Luftfahrthochschule. Parallel zum Studium nahm er am Bau und der Erprobung von [[Segelflugzeug]]en teil. Noch während seiner Studienzeit veröffentlichte er erste wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Fragen der [[Gleichgewicht (Systemtheorie)#stabil|Stabilität]] des [[Flugzeug]]s befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende seines Studiums zog Rauschenbach nach [[Moskau]] um, wo er bei einem Raketenforschungsinstitut unter der Leitung von [[Sergei Pawlowitsch Koroljow]] mit Forschungsarbeiten zu [[Flügelrakete]]n mit flüssigem Treibstoff begann. Sehr erfolgreich entwickelte Rauschenbach die automatische Steuerung dieser Raketen. Die Arbeiten wurden plötzlich gestoppt, als Sergei Koroljow 1938 von stalinistischen Repressalien betroffen war. Rauschenbach widmete sich danach der Theorie des Verbrennens in den [[Strahltriebwerk]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1941 wurde das Raketeninstitut kriegsbedingt von Moskau nach [[Jekaterinburg]] verlegt. Im Frühling 1942 wurde Rauschenbach von der Einberufungsbehörde vorgeladen und mit anderen [[Russlanddeutsche]]n in ein Zwangsarbeitslager in der Nähe von [[Nischni Tagil]] abtransportiert. Da sich Rauschenbach zu dieser Zeit aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen bereits ein gewisses Prestige erworben hatte, bekam er die Erlaubnis, seine theoretischen Arbeiten im Lager weiterzuführen. Im Jahre 1948 gelang es dem neuen Leiter des Raketeninstituts [[Mstislaw Wsewolodowitsch Keldysch]], die Verbannung Rauschenbachs zu beenden – der Wissenschaftler kehrte nach Moskau zurück, wo er die Theorie des Vibrationsbrennens entwickelte. 1948 verteidigte er seine Dissertation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wechselte Rauschenbach die Arbeitsstelle und entwickelte zusammen mit Sergei Koroljow die ersten Weltraumapparate. Dabei führte er Pionierarbeiten zur Orientierung der Weltraumsonden durch. Der größte Erfolg dieser Arbeit war das Projekt [[Lunik 3]] (1959), in dem es zum ersten Mal gelang, die Rückseite des [[Mond]]es zu fotografieren. In den darauf folgenden zehn Jahren entwickelte Rauschenbach Orientierungssysteme für die Weltraumsonden [[Mars (Raumsonde)|Mars]], [[Venera]], [[Zond]] sowie Andocksysteme von Raumfahrzeugen an Raumstationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rauschenbach lehrte zu Beginn an der Moskauer Staatlichen [[Lomonossow-Universität]], seit 1959 war er Professor am [[Moskauer Institut für Physik und Technologie]]. 1966 wurde er korrespondierendes und 1984 Vollmitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften der UdSSR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren leitete Rauschenbach die Gesellschaft für die Wiedererrichtung der [[Wolgadeutsche Republik|Autonomen Wolgadeutschen Republik]]. Im Jahre 1985 hielt er einen Vortrag zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Rüstung und [[Ökonomie]]. Das Problem der [[Militarisierung]] des Weltraums&amp;#039;&amp;#039; vor den Teilnehmern der VI. [[Allchristliche Friedensversammlung|Allchristlichen Friedensversammlung]], die von der [[Christliche Friedenskonferenz|Christlichen Friedenskonferenz]] in [[Prag]] veranstaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde der am 24. September 1979 entdeckte Asteroid [[(4237) Raushenbakh]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://minorplanetcenter.net//iau/ECS/MPCArchive/1996/MPC_19960503.pdf Minor Planet Circ. 27126]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seinen Verdiensten im Bereich der Naturwissenschaft und des Ingenieurwesens ist Rauschenbach auch als Autor einiger Bücher über bildende Kunst und Theologie bekannt. Im Jahre 1997 erschien auf Deutsch sein Buch „Über die Erde hinaus“, in dem er sehr detailliert die Biographie und Leistungen des Raumfahrtpioniers  [[Hermann Oberth]] darstellt, den er persönlich sehr gut gekannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem Moskauer [[Nowodewitschi-Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Leninorden]] (1961, 1990)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehre&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://warheroes.ru/hero/hero.asp?Hero_id=11063|titel=Biografie Boris Rauschenbach|sprache=ru|zugriff=2018-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Held der sozialistischen Arbeit]] (1990)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehre&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Leninpreis]] (1960)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehre&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Demidow-Preis]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehre&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 1974 Akademiemitglied [[International Academy of Astronautics]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehre&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Oberth: 1894–1989. Über die Erde hinaus. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von [[Ernst Stuhlinger]]. Aus dem Russischen übersetzt und bearbeitet von [[Erna Roth-Oberth]] und [[Adolf Oberth]]. [[Helmut Böttiger (Autor, 1940)|Dr. Böttiger Verlag]], Wiesbaden 1995, ISBN 3-925725-23-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ėduard G. Berngardt: &amp;#039;&amp;#039;Boris Raušenbach.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau 2000, ISBN 5-93227-003-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122687655}}&lt;br /&gt;
* {{GSE|95704|Раушенбах Борис Викторович}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-806.ln-ru Раушенбах, Борис Викторович] Eintrag bei der Russischen Akademie der Wissenschaften (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122687655|LCCN=n80131569|VIAF=57501876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rauschenbach, Boris Wiktorowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtpionier (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrt (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (MIPT)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der sozialistischen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Demidow-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wolgadeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rauschenbach, Boris Wiktorowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Раушенбах, Борис Викторович&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Physiker, Begründer der sowjetischen Raumfahrt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg|Petrograd]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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