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	<title>Boris Vildé - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boris_Vild%C3%A9&amp;diff=2003193&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchbibliothek: wie Bildbeschreibung</title>
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		<updated>2025-10-01T16:31:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wie Bildbeschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vildé 2.jpg|150px|mini|Boris Vildé (1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boris Vildé&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|8|7|1908|Link=1}} in [[Sankt Petersburg]] als &amp;#039;&amp;#039;Boris Wladimirowitsch Wilde&amp;#039;&amp;#039;; † [[23. Februar]] [[1942]] im Fort [[Mont Valérien]] in [[Suresnes]], [[Département Seine]])  war ein [[Russland|russisch]]-[[Frankreich|französischer]] [[Ethnologe]], [[Sprachwissenschaft|Linguist]] und Widerstandskämpfer in der [[Résistance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Vorkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
Boris Vilde wurde in einer russisch-orthodoxen Familie geboren. Nach der bolschewistischen Machtergreifung in Russland emigrierte er 1919 mit seiner Mutter, Schwester und Tante nach [[Estland]]. Die Familie lebte in [[Tartu]] (deutsch und schwedisch: [[Dorpat]]), wo er 1926 das russischsprachige Gymnasium absolvierte. [[Valmar Adams]] zufolge habe Vilde als ein junger Mann und [[Bohème]], der auf Russisch Gedichte schrieb, versucht, über den [[Peipussee]] in die Sowjetunion zurückzukehren, was ihm aber misslang.&amp;lt;ref&amp;gt;Valmar Adams: &amp;#039;&amp;#039;Tartu poisi tähelend.&amp;#039;&amp;#039; Looming, 1964, no 8, S. 1203.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte an der [[Universität Tartu]]. Von 1930 bis 1932 weilte er erst in [[Lettland]] und danach in Berlin, Deutschland. Vilde kam im Sommer 1932 als Spezialist für die Bewohner der [[Arktis]] am [[Musée de l’Homme]] nach Paris und wurde 1936 nach Frankreich eingebürgert. &amp;lt;!--passt so nicht zusammen: 1930 bis 1932 in Lettland und Berlin?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstandsbewegung ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der 1940 erfolgten [[Westfeldzug|Besetzung Frankreichs]] durch die [[Wehrmacht]] begann er an seinem Arbeitsplatz Mitglieder für eine Widerstandsbewegung zu rekrutieren. Später weitete er diese Anwerbungen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vildé und sein gegründetes Untergrundnetz sammelten Informationen über deutsche Stellungen, beispielsweise Luftabwehrstellungen bei [[Straßburg]] oder [[U-Boot-Bunker]] in [[Saint-Nazaire]], die sie über Mittelsmänner an [[London]] weiterreichten. Des Weiteren waren sie als Fluchthelfer tätig und publizierten eine Untergrundzeitung namens &amp;#039;&amp;#039;[[Résistance (Zeitung)|Résistance]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boris Vildé wurde am 26. März 1941, gegen 15 Uhr auf der [[Place Pigalle]] von vier Männern der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und abgeführt. 11 Monate später, am 23. Februar 1942, wurden Vildé und sechs weitere Widerstandskämpfer in der Festung [[Mont Valérien]] erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tagebuch Vildés, das er während seiner Gefangenschaft geführt hatte, übergaben die Deutschen seiner Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es gab eine Zeit in meinem Leben, da ich bereit war zum Selbstmord bloß aus Neugier auf den Tod und auf das, was danach kommt. Nun habe ich es nicht mehr so eilig, denn ich weiß, dass der Tod mich erwartet.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Auszug aus seinem Tagebuch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Boris Vildé: &amp;#039;&amp;#039;Journal et lettres de prison, 1941–1942.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Allia, Paris 1997. Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Trost der Philosophie. Tagebuch und Briefe aus der Haft&amp;#039;&amp;#039;. Hg., übersetzt und mit einem Vorwort von [[Felix Philipp Ingold]], Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2012, ISBN 978-3-88221-598-4.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Cay Rademacher]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Paris – die Stadt, die sich nicht wehrt&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[GEO Epoche]] – Der Zweite Weltkrieg&lt;br /&gt;
   |Band=Teil 1&lt;br /&gt;
   |Nummer=43&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gruner &amp;amp; Jahr&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-570-19908-4&lt;br /&gt;
   |ISSN=1861-6097&lt;br /&gt;
   |Seiten=74-90}}&lt;br /&gt;
* [[Martin Blumenson]]: &amp;#039;&amp;#039;The Vildé Affair. Beginnings of the French Resistance&amp;#039;&amp;#039;. Houghton Mifflin 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://borisvilde.com/index.php &amp;#039;&amp;#039;Website über Boris Vild&amp;#039;&amp;#039;é]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125002882|LCCN=n/83/149158|VIAF=66491628}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vilde, Boris}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Widerstandsgruppe Musée de l’Homme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Musée de l’Homme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vildé, Boris&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Вильде, Борис (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russisch-französischer Ethnologe, Linguist und Widerstandskämpfer in der Résistance&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mont Valérien]] [[Suresnes]] [[Département Seine]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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