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	<title>Boris Kuschnir - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boris_Kuschnir&amp;diff=962875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lektor w: aktuelles Lemma</title>
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		<updated>2026-03-15T06:15:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktuelles Lemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boris Kuschnir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS|Борис Ісакович Кушнір|Borys Issakowytsch Kuschnir}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|uk-Latn|Borys Isakovyč Kušnir}}&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. Oktober]] [[1948]] in [[Kiew]], [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainische SSR]]) ist ein [[Ukraine|ukrainisch]]-[[österreich]]ischer [[Violinist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boris Kuschnir wurde in Kiew in eine Musikerfamilie hineingeboren und studierte am [[Moskauer Konservatorium]] Violine bei Boris Belenkij und [[Kammermusik]] bei Valentin Berlinskij ([[Borodin-Quartett]]). Nachhaltigen Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung hatten seine wiederholten Begegnungen mit [[Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch|Dmitrij Schostakowitsch]] und [[David Fjodorowitsch Oistrach|David Oistrach]], der ihn auch unterrichtete. 1969 war er einer der drei Preisträger beim Allunionswettbewerb in [[Sankt Petersburg|Leningrad]] und gewann in Folge zahlreiche Preise bei internationalen Geigen- und Kammermusikwettbewerben (Paris, Belgrad, Sion, Trapani, Bratislava, Florenz, Triest, Gorizia, Hamburg, Vercelli).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 gründete Kuschnir das Moskauer Streichquartett, dessen ständiges Mitglied er bis 1979 war. Als gebürtiger Jude konnte er 1980 einen Ausreiseantrag aus der [[Sowjetunion]] stellen und [[Auswanderung|emigrierte]] 1981 Jahr später er nach [[Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Interview von Nikolaj Znaider mit Boris Kuschnir&amp;#039;&amp;#039;, in: The Strad, September 2008, S. 36–40.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1982 erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft. Bis 1983 wirkte er als erster [[Konzertmeister]] des [[Bruckner Orchester Linz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1984 unterrichtet Kuschnir als Professor am [[Konservatorium Wien Privatuniversität]] und seit 1999 als ordentlicher Professor an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Graz]]. Zu seinen Schülern zählen zum Beispiel [[Julian Rachlin]], [[Nikolaj Znaider]], [[Lidia Baich]], [[Alexandra Soumm]], [[Aleksey Igudesman]] und unter anderem zahlreiche Mitglieder der [[Wiener Philharmoniker]]. Daneben wirkte er als Dozent von Meisterklassen sowie als Jurymitglied internationaler Wettbewerbe, darunter der [[Concours Reine Elisabeth]] in Brüssel, der [[Tschaikowski-Wettbewerb]] in Moskau, [[Premio Paganini]] in Genua, der [[Long-Thibaud-Crespin-Wettbewerb|Jacques Thibaud Wettbewerb]] in Paris, der [[Internationaler Joseph Joachim Violinwettbewerb, Hannover|Joseph Joachim Wettbewerb]] in Hannover, der Tibor Varga Wettbewerb in der Schweiz, der [[Internationaler Musikwettbewerb der ARD|ARD Musikwettbewerb]] in München und der Louis Spohr Wettbewerb in Weimar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Solist und Kammermusiker spielte Kuschnir international auf bedeutenden Bühnen wie zum Beispiel im [[Wiener Musikverein]], am Mailänder [[Teatro alla Scala]], am [[Teatro La Fenice]], im [[Concertgebouw (Amsterdam)|Concertgebouw]], in der [[Berliner Philharmonie]] und der Londoner [[Wigmore Hall]], am Pariser [[Théâtre des Champs-Élysées|Théâtre des Champs-Elyssès]] sowie bei internationalen Festspielen wie den [[Salzburger Festspiele]]n, beim [[Kammermusikfest Lockenhaus|Lockenhaus-Festival]], den [[Wiener Festwochen]], den [[Bregenzer Festspiele]]n, den [[Festspiele Mecklenburg-Vorpommern|Festspielen Mecklenburg-Vorpommern]], beim Swiatoslaw-Richter-Winterfestival in Moskau, bei Julian Rachlin &amp;amp; Friends (Dubrovnik) und beim [[Verbier Festival]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 gründete Kuschnir mit dem Pianisten [[Claus-Christian Schuster]] und dem Cellisten [[Martin Hornstein]] das international mit vielen Auszeichnungen anerkannte [[Wiener Schubert Trio]]. 1993 gründete er das Wiener Brahms Trio, welches sein Debüt beim Lockenhaus-Festival gab. 1996 gewann das Trio den ersten Preis beim 9. Internationalen Kammermusikwettbewerb in [[Illzach]]. 1999 veröffentlichte das Trio die Gesamtaufnahme der Schumannschen Werke für Klaviertrio auf 2 CDs bei [[Naxos (Label)|Naxos]]. 2002 war Kuschnir Mitbegründer des [[Kopelman Quartett]]s, mit dem er seither in der ganzen Welt konzertiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen  Kammermusik-Partnern zählten Künstler wie [[Elisabeth Leonskaja]], [[Boris Wadimowitsch Beresowski|Boris Berezovsky]], [[Leif Ove  Andsnes]], [[Jean-Yves Thibaudet]], [[Elena Bashkirova]], [[Julian Rachlin]], [[Nikolaj Znaider]], [[Maxim Vengerov]], [[Dmitry Sitkovetsky]], [[Renaud Capuçon|Renaud Capucon]], [[David Garrett]], [[Juri Abramowitsch Baschmet|Juri Bashmet]], [[Nobuko Imai]], [[David Aaron Carpenter|David Carpenter]], [[Antoine Tamestit]], [[Mischa Maisky]], [[Boris Mironowitsch Pergamenschtschikow|Boris Pergamenschikow]], [[Steven Isserlis]],  [[Gautier Capuçon|Gautier Capucon]], [[Sol Gabetta]] und [[Valentin Erben]]. Er produzierte zahlreiche Schallplattenaufnahmen, herausragend darunter die Gesamteinspielung der Mozartschen Klaviertrios, veröffentlicht von [[EMI Group|EMI]] anlässlich des Mozartjahres 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurde Boris Kuschnir in Anerkennung seiner künstlerischen Leistungen eine von der [[Oesterreichische Nationalbank|Oesterreichischen Nationalbank]] erworbene [[Stradivari (Musikinstrument)|Stradivari]] zum Gebrauch überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1999: [[Berufstitel Professor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2008: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* 2013: [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 2014: Ehrenprofessur des Chinesischen Central Conservatory of Music in Peking&lt;br /&gt;
* 2018: [[Ehrenzeichen des Landes Steiermark|Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kommunikation.steiermark.at/cms/dokumente/12700006_29771102/6cb51cc7/Ehrungen.Liste.docx &amp;#039;&amp;#039;Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark: Liste aller Geehrten.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 19. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kommunikation.steiermark.at/cms/beitrag/12700006/29771102/ &amp;#039;&amp;#039;Große Ehrenzeichen des Landes und Ehrenzeichen für Wissenschaft, Forschung und Kunst verliehen&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 14. November 2018, abgerufen am 19. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023 [[Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231024_OTS0039/ueberreichung-des-silbernen-ehrenzeichens-fuer-verdienste-um-das-land-wien-an-boris-kuschnir |titel=Überreichung des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien an Boris Kuschnir |datum=2023-10-25|abruf=2023-10-25|werk=ots.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.boriskuschnir.com/de/ Website von Boris Kuschnir]&lt;br /&gt;
* [https://muk.ac.at/studienangebot/lehrende/details/boris-kuschnir.html Boris Kuschnir] auf der Website der [[Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien|MUK Privatuniversität der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
* {{Discogs|5103007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137641338|LCCN=no/2013/84036|VIAF=305130184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuschnir, Boris}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Musik und darstellende Kunst Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent des Moskauer Konservatoriums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuschnir, Boris&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ukrainisch-österreichischer Violinist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiew]], [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainische SSR]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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