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	<title>Boris Christow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boris_Christow&amp;diff=590846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-07-28T14:00:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Борис Христов. crop.jpg|mini|Boris Christow]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boris Christow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Boris Christoff&amp;#039;&amp;#039;, {{BgS|Борис Христов}} (* [[18. Mai]] [[1914]] in [[Plowdiw]], [[Bulgarien]]; † [[28. Juni]] [[1993]] in [[Rom]], [[Italien]]) war ein bulgarischer Opern- und Liedsänger ([[Bass (Stimmlage)|Bass]]), der den größten Teil seiner Karriere in Italien verbrachte und als Interpret von Werken [[Modest Petrowitsch Mussorgski|Modest Mussorgskis]] und [[Giuseppe Verdi]]s bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Boris Christow wurde in dem Haus der Familie von Sowitschanow in Plowdiw geboren, wo sein Vater zu diesem Zeitpunkt als Lehrer tätig war. Seine Familie stammt jedoch aus [[Bitola]] in [[Makedonien]] (siehe [[Makedonische Bulgaren]]). Als Knabe sang Boris Christow im Chor der [[Alexander-Newski-Kathedrale (Sofia)|Alexander-Newski-Kathedrale]] zu [[Sofia]]. Obwohl er ein Jura-Studium absolviert und Gesang nur nebenbei praktiziert hatte, wurde ihm 1942 ein Stipendium angeboten. Er nahm es an und zog im gleichen Jahr nach Italien, um dort Gesang v. a. beim bekannten Bariton [[Riccardo Stracciari]] (1875–1955) zu studieren. Christows offizielles Debüt fand 1946 im Theater [[Reggio Calabria]] als Colline in &amp;#039;&amp;#039;[[La Bohème]]&amp;#039;&amp;#039; statt. Sein künstlerischer Durchbruch folgte ein Jahr später in der Oper von Rom mit der Rolle des Pimen in „[[Boris Godunow (Oper)|Boris Godunow]]“ von [[Modest Petrowitsch Mussorgski|Modest Mussorgski]]. Kurze Zeit darauf gastierte er am Teatro La Fenice in Venedig in der Rolle des Gurnemanz in [[Richard Wagner]]s „Parsifal“ und dann im September 1947 in der Mailänder Scala als Pimen, neben [[Tancredi Pasero]] (1893–1983) in der Titelrolle. Als er dann 1949 die Titelrolle übernahm, wurde das seine Glanzrolle für die nächsten Jahre. Am 19. Oktober 1949 debütierte er an der Covent Garden Opera in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er und 1960er Jahren erreichte er den Höhepunkt seiner Karriere. Den größten Erfolg seiner künstlerischen Laufbahn konnte Boris Christow 1958 als König Philipp unter der musikalischen Leitung von [[Carlo Maria Giulini]] (1914–2005) an der Covent Garden Opera feiern. Als König Philipp kehrte Boris Christow dann 1960 an die Mailänder Scala zurück. Jedoch erkrankte er 1964 an einem Gehirntumor und er musste sich einer schweren Operation unterziehen. Bereits im Folgejahr, mit fast übermenschlicher Energie, kehrte er auf die Bühne zurück. Er nahm an der Londoner Covent Garden Opera seine Sängerkarriere wieder auf, die er in den 1970er Jahren nur schrittweise abbaute. In dieser Zeit sang er unter anderem den Gurnemanz im [[Parsifal]] auf Italienisch und nahm zweimal den &amp;#039;&amp;#039;[[Boris Godunow (Oper)|Boris Godunow]]&amp;#039;&amp;#039; auf, wobei er die drei Partien des Boris, des Pimen und des Warlaam sehr differenziert interpretierte. Einer seiner Repertoireschwerpunkte waren Lieder russischer Komponisten wie [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski|Peter Tschaikowski]], [[Michail Iwanowitsch Glinka|Michail Glinka]], [[Alexander Porfirjewitsch Borodin|Alexander Borodin]] und besonders [[Modest Petrowitsch Mussorgski|Modest Mussorgski]], die er vollständig für EMI aufgenommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boris Christow war der erste einer Reihe international gefragter bulgarischer Bässe; auf ihn folgten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Nikolaj Gjaurow]] (dessen Laufbahn und Repertoire Ähnlichkeiten mit den seinen aufweisen), [[Dimitar Petkow (Komponist)|Dimitar Petkow]], [[Nikola Gjusselew]], [[Sabin Markow]] und [[Anton Djakow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 120 Rollen die zu Boris Christows Repertoire zählten sang er allein den Boris Godunow um die 600 Mal. Des Weiteren gehörten der Mephisto im „Faust“ von [[Charles Gounod]] und der König Philipp in [[Giuseppe Verdi]]s „Don Carlos“ zu seinen Glanzrollen. Am 22. Juni 1986 gab er an der Bulgarischen Akademie in Rom sein Abschiedskonzert. Christow verstarb am 23. Juni 1993 in Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1969 wurde Christow mit dem [[Léonie-Sonning-Musikpreis]] ausgezeichnet. In der Hauptstadt [[Sofia]] wurde ein Musikzentrum nach ihm benannt, das vom bulgarischen Staat mit dem [[Europäisches Kulturerbe-Siegel|Europäischen Kulturerbe-Siegel]] ausgezeichnet worden ist. Seit 2004 ist er Namensgeber für das [[Christow-Kliff]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.borischristoff.dir.bg/aboutus.htm www.borischristoff.dir.bg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119262495|LCCN=n/81/67976|VIAF=100255804}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christow, Boris}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christow, Boris&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Christoff, Boris; Христов, Борис (bulgarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Opern- und Liedsänger (Bass)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plowdiw]], [[Bulgarien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juni 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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