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	<title>Borieren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T16:27:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2A02:C6A0:3052:202:9060:19C2:6AF1:8D92: /* Fußnoten */</title>
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		<updated>2024-08-12T06:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fußnoten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Borieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein thermochemisches Randschichthärteverfahren zur Erzeugung einer [[verschleiß|verschleißbeständigen]] Oberfläche auf einem Werkstück. Es kann bei fast allen [[Stahl|Stählen]], [[Gusseisen]]sorten und [[Sintern|Sintereisen]] angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf dem Einbringen von [[Bor]] in die Randzone eines Werkstoffs bei einer Temperatur zwischen 750 und 950&amp;amp;nbsp;°C&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://bortec.de/borieren/ |titel=Verschleißschutz durch Borieren |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2019-03-19 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Bor kann dabei pulver- oder pastenförmig vorliegen, in welche das Werkstück eingelegt wird. Bis in eine Tiefe von 250&amp;amp;nbsp;µm bildet sich eine Boridschicht aus FeB und Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;B, welche stängelartig nach oben wächst und eine gute Verankerung zum Stahl aufweist, jedoch auch eine Volumenzunahme der behandelten Randzone von ungefähr 25 % mit sich bringt. Zunehmender Anteil aller [[Legierungselement]]e im Stahl vermindert die [[Zähigkeit]] und die Bildung einer günstigen Struktur in der Boridschicht. Auf unlegierten Stählen entstehen daher bessere Schichten. Ebenso wird eine einphasige Schicht aus dem zäheren Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;B angestrebt. Die hohe Prozesstemperatur verbietet ein Borieren gehärteter Werkstücke, und auch Stähle mit einem hohen [[Silizium]]anteil können wegen der Unlöslichkeit des [[Kohlenstoff]]s und Siliziums in der Boridschicht nicht boriert werden. Diese Elemente würden unter die Boridschicht abgedrängt, und eine nicht [[Austenit (Gefügebestandteil)|austenitisierbare]] [[Ferrit (Gefügebestandteil)|ferritische]] Schicht könnte sich bilden. Die erreichbare Härte beträgt bei FeB 2100&amp;amp;nbsp;HV, bei Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;B 2000&amp;amp;nbsp;HV.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Weißbach: &amp;#039;&amp;#039;Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig, Wiesbaden 2000, 13. Auflage, ISBN 3-528-04019-X, S. 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärmebehandelndes Fertigungsverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberflächentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallverarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschleißschutzverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bor]]&lt;/div&gt;</summary>
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