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	<title>Bordunzither - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T12:29:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bertramz: lf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hummel instrument.jpg|miniatur|hochkant|Hummel aus Schweden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bordunzithern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man Bauformen der [[Zither]], die über wenige (oft nur eine) Melodiesaiten verfügen, während die weiteren Saiten nur zur Untermalung mit angeschlagen werden, um einen Halteton, einen [[Bordun]], hervorzubringen. Die Anzahl der Saiten, die Art der Saiten, die Form des [[Korpus (Musikinstrument)|Korpus]], die Mechanik, die Stimmung und sonstige bauliche Charakteristika variieren zwischen verschiedenen Kulturräumen und Epochen, sowie auch innerhalb dieser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die früheste belegte Form der Bordunzither ist das [[Scheitholt]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Scheitholz&amp;#039;&amp;#039;), das 1619 von [[Michael Praetorius]] in &amp;#039;&amp;#039;Syntagma Musicum&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wird und dabei – als „LumpenInstrumentum“ bezeichnet – schlecht abschneidet. Das Scheitholt besteht aus einem länglichen Korpus in Form eines Quaders, an dessen Kopfende sich ein einfaches Wirbelbrett befindet, ähnlich wie man es an Gitarren und anderen Zupfinstrumenten verwendet. Es ist mit drei oder vier Messingsaiten bespannt. Ein Griffbrett im üblichen Sinn ist nicht vorhanden, die [[Bund (Saiteninstrument)|Bünde]] sind durch direkt in die Decke eingeschlagene Nägel geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheitholt.jpg|miniatur|Bordunzithern in Europa]]&lt;br /&gt;
In Deutschland waren Varianten des Scheitholt mit ein bis zwei Melodiesaiten und mehreren Bordunsaiten weit verbreitet. In Nord- und Mitteldeutschland wurden sie als [[Hummel (Instrument)|Hummel]], in Süddeutschland als [[Scherrzither]] oder Raffele und in der Schweiz als Hexenscheit bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich entwickelte sich bald das &amp;#039;&amp;#039;[[épinette des Vosges]]&amp;#039;&amp;#039;, das über keine klar definierte Form oder Bespannung verfügt und höchst unterschiedliche Formen aufweist. Eine ungarische Form der Bordunzither (dort „Pferdeköpfige [[Citera]]“ genannt) zeichnet sich durch mehrere abgestufte Wirbelköpfe aus, auf denen teils bis zu 20 Bordune angebracht sind. In Island ist das Instrument als &amp;#039;&amp;#039;[[Langspil]]&amp;#039;&amp;#039; und in Norwegen als &amp;#039;&amp;#039;[[Langeleik]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten jedoch ist vermutlich die US-amerikanische Form des &amp;#039;&amp;#039;Mountain [[Dulcimer]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Appalachian Dulcimer&amp;#039;&amp;#039; (nicht zu verwechseln mit dem &amp;#039;&amp;#039;Hammered - Dulcimer&amp;#039;&amp;#039; oder dem &amp;#039;&amp;#039;Bowed - Dulcimer&amp;#039;&amp;#039;), die sich aus den Bordunzithern der europäischen Einwanderer aus England und Irland entwickelte und in der amerikanischen Volksmusik bis heute ihren Platz hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.studia-instrumentorum.de/MUSEUM/zith_scheitholt.htm Scheitholt und frühe Formen der Kratzzither]&lt;br /&gt;
*[http://www.sumerauer.de/dausenkunz/deutsch/scheit.htm Scheitholt] und [http://www.sumerauer.de/dausenkunz/deutsch/epinett.htm Epinette] beim deutschen Instrumentenbauer Andreas Sumerauer.&lt;br /&gt;
*[http://www.saitenklang.de/dulcimer.htm Dulcimer-Modelle und Infos] auf Helmut Seiberts [http://www.saitenklang.de/ Saitenklang.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitherinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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