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	<title>Bordun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:53:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bordun&amp;diff=45936&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rmcharb: Änderungen von ~2026-10841-85 (Diskussion) auf die letzte Version von Georg Hügler zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-18T11:26:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-10841-85&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-10841-85&quot;&gt;~2026-10841-85&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-10841-85&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-10841-85 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Georg_H%C3%BCgler&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Georg Hügler (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Georg Hügler&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bordun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;bourdon&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|buʁˈdõ}}], [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;bordone&amp;#039;&amp;#039;, so viel wie „Brummbass“) steht für:&lt;br /&gt;
# einen meist tiefen Halteton zur [[Begleitung (Musik)|Begleitung]] einer Melodie&lt;br /&gt;
## als Kurzwort eine Bordunpfeife einer [[Sackpfeife (Musikinstrument)|Sackpfeife]] oder eine Bordunsaite einer [[Drehleier]] oder eines Lauteninstruments&lt;br /&gt;
## Bordunsaite(n): ungegriffen, „leer“, angeschlagene Saiten bei manchen Lauteninstrumenten und Zithern&lt;br /&gt;
# ein [[Register (Orgel)|Orgelregister]] mit [[Gedackt|gedackten]] (gedeckten) Labialpfeifen in den Lagen 32′, 16′ oder 8′&lt;br /&gt;
# eine große [[Kirchenglocke]] mit einem [[Schlagton]] tiefer als c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Bordun bezeichnet einen Halteton, der zur [[Begleitung (Musik)|Begleitung]] einer [[Melodie]] erklingt. Der Bordun stellt eine bereits sehr lange bekannte, einfache Art der [[Mehrstimmigkeit]] dar.&amp;lt;!--Diese Verallgemeinerung ist unzutreffend, da ISON ein Begr. der Byzantinischen Notation und Gesangspraxis ist-- In der Vokalmusik wird der Bordun auch &amp;#039;&amp;#039;Ison&amp;#039;&amp;#039; genannt.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bordun wird zumeist der [[Grundton]] der jeweiligen Tonart verwendet oder die reine [[Quinte]] zum Grundton. Mitunter erklingen beide Töne gleichzeitig als sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Bordunquinte&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Marktsackpfeife]]: Borduntöne A+e⁰, Melodie auf Grundton A). Eine Abwandlung besteht darin, zum Grundton als zweiten Bordunton dessen Unterquarte, also die um eine Oktave nach unten verlegte reine Quinte zum Grundton, erklingen zu lassen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hümmelchen]], Borduntöne c⁰+f⁰, Melodie auf Grundton F). Auch andere Töne und Kombinationen von Tönen sind als Bordun möglich und in Gebrauch, so die große und kleine [[Terz (Musik)|Terz]] (meist zusammen mit Grundton und Quinte), die [[Septime|kleine Septime]] (meist allein, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Great Highland Bagpipe]]: Borduntöne A+a⁰+a⁰, Melodie auf H-[[Äolischer Modus|äolisch]]) oder die große [[None]] (meist zusammen mit der Quinte, z.&amp;amp;nbsp;B. Marktsackpfeife: Borduntöne A+e⁰, Melodie auf Grundton D). Die wie die Melodiepfeife mit Blasluft versorgte Bordunpfeife der Sackpfeife und die vom selben Rad wie die Melodiesaite angeriebene Bordunsaite der Drehleier bilden ein typisches Element im Klangbild dieser Instrumente. Eine [[Resonanzsaite]] wird dagegen nicht direkt angeregt, sondern übernimmt Schwingungen über Teile des Korpus von der angeschlagenen oder gestrichenen Melodiesaite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Melodietönen und dem Bordun ergibt sich ein ständiges Wechselspiel von [[Dissonanz|dissonanten]] Reibungen und [[Konsonanz|konsonantem]] Wohlklang, wodurch eine harmonische Farbigkeit von ganz eigenem Reiz entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die musikalische Praxis des Borduns ist weltweit verbreitet. Sie findet sich in vielen europäischen Musiktraditionen, so von Norddeutschland bis Tirol, in der Bretagne und in Zentralfrankreich, in Schottland, in Skandinavien, Nordwestspanien, Süditalien, Böhmen, Ungarn, Bulgarien und in den meisten anderen osteuropäischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europäische Bordunmusik bewegt sich hauptsächlich in Tonarten mit gleichem [[Tonales Zentrum|tonalen Zentrum]], also Tonartwechsel in [[gleichnamige Tonart]]en und [[Kirchentonart|Modi]], oder in Tonarten und Modi, bei denen der Bordun die Quinte des tonalen Zentrums ist. Weitergehende [[Modulation (Musik)|Modulationen]] führen zu starken [[Dissonanz]]en mit dem unveränderten Bordunton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte europäische Melodien, die sich für eine Bordunbegleitung eignen, sind z.&amp;amp;nbsp;B. das Lied „So treiben wir den Winter aus“ ([[Dorischer Modus|dorisch]]) und der Marsch „[[Scotland the Brave]]“ ([[Mixolydischer Modus|mixolydisch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Audio|Winteraustreiben.MID|&amp;#039;&amp;#039;Winteraustreiben&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Audio|Scotland_the_brave.mid|&amp;#039;&amp;#039;Scotland the brave&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in außereuropäischen Kulturen wird mit einem Bordun gespielt. In der [[Klassische indische Musik|klassischen indischen Musik]] stellt der Bordun als Grundton eines [[Raga]]s das musikalische Bezugssystem dar, zu dem jedoch keine harmonischen Intervalle gebildet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bigamudre Chaitanya Deva: &amp;#039;&amp;#039;Musical Instruments of India. Their History and Development.&amp;#039;&amp;#039; Firma KLM Private Limited, Kalkutta 1978, S. 131&amp;lt;/ref&amp;gt; Jede klassische indische Musik benötigt einen während des gesamten Stücks unverändert erklingenden Bordunton (Liegeton), gegenüber dem sich die [[Monodie|monodisch]]-modale Melodie der Gesangsstimme oder eines Melodieinstruments als Abfolge von Tönen entwickelt. Bei Gesang und Saiteninstrumenten wird der Bordun üblicherweise von einer Langhalslaute &amp;#039;&amp;#039;[[tanpura]]&amp;#039;&amp;#039; oder einer &amp;#039;&amp;#039;[[shrutibox]]&amp;#039;&amp;#039; beigesteuert. Als Melodieinstrumente verwendete Kegeloboen haben ein zweites entsprechendes Blasinstrument ohne Grifflöcher als Bordun neben sich. Zur nordindischen Kegeloboe &amp;#039;&amp;#039;[[shehnai]]&amp;#039;&amp;#039; gehört eine &amp;#039;&amp;#039;sur shehnai&amp;#039;&amp;#039; und zur südindischen &amp;#039;&amp;#039;[[nadaswaram]]&amp;#039;&amp;#039; gehört traditionell eine &amp;#039;&amp;#039;[[ottu]]&amp;#039;&amp;#039; als Borduninstrument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kunstmusik|Klassischen Musik]] ist der Bordun ein nur zurückhaltend eingesetztes Element. Prominente Beispiele: dem gesamten Vorspiel zum &amp;#039;&amp;#039;[[Das Rheingold|Rheingold]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bordun in Es unterlegt. In &amp;#039;&amp;#039;Das alte Schloss&amp;#039;&amp;#039; aus den &amp;#039;&amp;#039;[[Bilder einer Ausstellung|Bildern einer Ausstellung]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Modest Mussorgski]] erklingt während des gesamten Stücks ein rhythmisierter Bordun mit zahlreichen Quintklängen, wodurch eine mittelalterliche Atmosphäre erzeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Audio|Das_alte_Schloss.mid|&amp;#039;&amp;#039;Das alte Schloss&amp;#039;&amp;#039; (Anfang)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner werden Bordunklänge für Anspielungen auf das Landleben eingesetzt, im überwiegenden Fall jedoch immer nur für wenige Takte. So hört man in der [[6. Sinfonie (Beethoven)|6. Sinfonie]] &amp;#039;&amp;#039;Pastorale&amp;#039;&amp;#039; von [[Ludwig van Beethoven]] mehrmals solche akustischen Hinweise. Zu Beginn des 5. Satzes &amp;#039;&amp;#039;(Hirtengesang)&amp;#039;&amp;#039; beispielsweise erklingen gleich zwei Bordunquinten in den [[Bratsche]]n (c-g) und in den [[Violoncello|Celli]] (f-c).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Audio|Hirtengesang.MID|5. Satz: &amp;#039;&amp;#039;Hirtengesang&amp;#039;&amp;#039; (Anfang)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz andere Funktion hat der ausgehaltene Basston in den letzten zweieinhalb Takten bei [[Johann Sebastian Bach]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Fuge (Musik)|Fuge]] in [[c-Moll]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Das Wohltemperierte Klavier|Wohltemperierten Klavier]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieser sogenannte [[Orgelpunkt]] dient zur [[Stretto|Schlusssteigerung]] und zugleich zur abschließenden Beruhigung des Musikstücks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Audio|Fuga_in_c-Moll.MID|Fuge in c-Moll (Schluss)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung der als Borduninstrument verwendeten Musikinstrumente ==&lt;br /&gt;
* Es gibt Musikinstrumente, die gemäß ihrer Bauart ausschließlich bordunierend gespielt werden können. Hierzu gehören:&lt;br /&gt;
** [[Sackpfeife (Musikinstrument)|Sackpfeifen]] mit einer Bordunpfeife. Irische Sackpfeifen, die [[Uilleann Pipes]], besitzen außer den „Drones“ noch „Regulators“, mit deren Hilfe man die harmonische Grundierung der Musik auch während des Spiels verändern kann.&lt;br /&gt;
** [[Doppelflöte]]n (beispielsweise [[Dwojanka]], [[Dvojačka]] und [[Doneli]]) mit einer grifflochlosen Bordunpfeife&lt;br /&gt;
* Andere Instrumente sind zwar morphologisch für das stete Spiel mit einem Bordunton eingerichtet, dieser lässt sich jedoch in Ausnahmefällen abschalten, etwa bei manchen [[Drehleier]]n und Doppelblasinstrumenten.&lt;br /&gt;
* Bei einer weiteren Gruppe ist die Spielweise vor der Bauform für die Einordnung als Borduninstrument wesentlich. Instrumente dieser Gruppe werden bevorzugt, aber nicht ausschließlich bordunierend verwendet. Hierzu gehören das [[Tambourin de Béarn]], die [[Nyckelharpa]] und allgemein auf einen Ton der Melodie gestimmte Trommeln, die im gleichmäßigen Rhythmus geschlagen werden. [[Bordunzither]]n (unter anderem [[Hummel (Instrument)|Hummel]], [[Scheitholt]] und [[Scherrzither]]) haben spezielle Bordunsaiten. Manche [[Orgelpfeife]]n (wie beim [[Portativ]]) werden nur als Bordunpfeifen eingesetzt. Bordunpfeifen werden auch „Brummer“ genannt.&lt;br /&gt;
* Schließlich lassen viele Musikinstrumente ihrer Form nach kaum erkennen, dass sie häufig oder überwiegend mit einem begleitenden Bordunton gespielt werden: Dies trifft auf die Lauteninstrumente [[Saz]], [[Tambura]] und [[Sitar]] zu. Die Saiten der als Borduninstrument verwendeten, indischen [[Tanpura]] werden ausschließlich leer gezupft, obwohl sie prinzipiell zur Melodiebildung verkürzt werden könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Matzner; &amp;#039;&amp;#039;Zur Systematik der Borduninstrumente&amp;#039;&amp;#039;, 1970, S. 35–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instrumente mit Bordun haben eine [[Stimmung (Musik)#Frequenzverhältnisse im Tonsystem|Stimmung]], die auf ihren Bordun ausgerichtet ist, wodurch es zu Intonationsproblemen beim gemeinsamen Musizieren mit starr intonierten Instrumenten kommen kann, vor allem wenn sich die Musik vom tonalen Zentrum entfernt.&lt;br /&gt;
Die Intonation von Instrumenten mit Bordun ist meist eine [[Reine Stimmung|reine]] oder [[Mitteltönige Stimmung|mitteltönige]] Stimmung ohne geschlossenen [[Quintenzirkel]] oder eine ungleich temperierte Stimmung wie [[Kirnberger-Stimmung|Kirnberger II]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem erweiterten Sinn basieren auch&lt;br /&gt;
* [[Obertongesang]]&lt;br /&gt;
* [[Untertongesang]]&lt;br /&gt;
* [[Didgeridoo]]&lt;br /&gt;
* [[Maultrommel]]&lt;br /&gt;
auf Bordunen. Hier wird über dem unveränderten Grundton (Bordun) die Melodie in den [[Oberton|Obertönen]] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim fünfsaitigen [[Banjo]] wird die hohe [[Chanterelle]] meist bordunähnlich gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgelregister ==&lt;br /&gt;
Im mittelalterlichen Orgelbau bezeichnet Bordun die Basspfeifen des [[Prinzipal (Orgel)|Prinzipals]], erstmals im 13. Jahrhundert belegt. In der Regel ist jedoch ein [[Gedackt|gedecktes]] [[Orgelpfeife#Labialpfeifen (Lippenpfeifen)|Labialregister]] gemeint. Der Bordun ist im niederländischen Orgelbau ab 1505 nachweisbar und gehört zu den tiefen Prinzipalregistern.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberlein: &amp;#039;&amp;#039;Orgelregister.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hingegen ist im französischsprachigen Raum eine Bauweise als Rohrflöte bis heute verbreitet und wird auch die nächsthöhere Oktavreihe als Bordun genannt. Im Zuge der Auswanderung niederländischer Orgelbauer in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erfuhr das Register eine Ausbreitung, zunächst in Westfalen, Friesland und Lübeck, im 17. Jahrhundert auch im Rheinland und Dänemark, Ende des 17. Jahrhunderts in Mitteldeutschland und Böhmen und ab dem 18. Jahrhundert in Süddeutschland und der Schweiz, ab dem 19. Jahrhundert auch in Italien und England. Die prinzipalischen Mensuren folgten der niederländischen Tradition, während in Frankreich weitere Mensuren üblich waren, so bei [[Aristide Cavaillé-Coll]]. Der niederländische Orgelbau bevorzugte Pfeifen aus Blei oder [[Orgelmetall]]; außerhalb setzten sich hölzerne Pfeifen oder eine Aufteilung in hölzerne Basspfeifen und metallene Diskantpfeifen durch. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden die Deckel meist zugelötet, was Seitenbärte zum Stimmen erforderlich machte. Später kamen bewegliche Stimmhüte zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberlein: &amp;#039;&amp;#039;Orgelregister.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenglocken ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Bourdon&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man im französischsprachigen Raum die größte [[Kirchenglocke]] eines großen Geläuts, beispielsweise den Bourdon &amp;#039;&amp;#039;[[Emmanuel (Glocke)|Emmanuel]]&amp;#039;&amp;#039; an [[Kathedrale Notre-Dame de Paris|Notre-Dame de Paris]]. Die meist mehrere Tonnen schwere [[Glocke]] kann in deutlichem Tonabstand zu den nächsthöheren Glocken stehen. Nach [[Campanologie|campanologischer]] Definition muss ein Bourdon unterhalb der eingestrichenen [[Oktave]] liegen. Je nach Disposition können daher in manchen Geläuten mehrere Bourdons nebeneinander existieren (beispielsweise in der [[Kathedrale von Sens]] oder der [[Kathedrale von Nantes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Orgelpunkt]]&lt;br /&gt;
* [[Ostinato]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Ahrens (Musikwissenschaftler)|Christian Ahrens]]: &amp;#039;&amp;#039;Schein-Polyphonie in instrumentaler Volksmusik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Musikforschung.&amp;#039;&amp;#039; 26. Jahrgang, Heft 3, Juli–September 1973, S. 321–332.&lt;br /&gt;
* Anthony C. Baines: &amp;#039;&amp;#039;Drone (i).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stanley Sadie]], John Tyrrell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The New [[Grove Dictionary of Music and Musicians]].&amp;#039;&amp;#039; 2001.&lt;br /&gt;
* Mary A. Castellano, J.J. Bharucha, Carol L. Krumhansl: [https://www.brainmusic.org/EducationalActivitiesFolder/Castellano_Indianmusic1984.pdf &amp;#039;&amp;#039;Tonal Hierarchies in the Music of North India.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Experimental Psychology: General,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 113, Nr. 3, 1984, S. 394–412.&lt;br /&gt;
* B. Chaitanya Deva: &amp;#039;&amp;#039;The Psychology of the Drone in Melodic Music.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the Deccan College Research Institute.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 10, Nr. 1, September 1950, S. 69–84.&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Roland Eberlein]] | Titel=Orgelregister. Ihre Namen und ihre Geschichte | Auflage=3. | Verlag=Siebenquart | Ort=Köln | Datum=2016 | ISBN=978-3-941224-00-1 |Seiten=63–68}}&lt;br /&gt;
* Edith Gerson-Kiwi: &amp;#039;&amp;#039;Drone and ‘Dyaphonia Basilica’.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Yearbook of the International Folk Music Council.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4 (25th Anniversary Issue), 1972, S. 9–22.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Matzner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Systematik der Borduninstrumente&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung musikwissenschaftlicher Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 53). Verlag Heitz, Baden-Baden 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sackpfeyffer-zu-linden.de/Musik.html#06 Erläuterungen zum Bordun]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4146319-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontrapunkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelregister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musizierpraxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folkmusik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rmcharb</name></author>
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