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	<title>Bordschomi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T15:04:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Georgien&lt;br /&gt;
  |Name                 = Bordschomi&lt;br /&gt;
  |NameGeorgisch        = {{lang|ka|ბორჯომი}}&lt;br /&gt;
  |Wappen               = Flag of Borjomi Municipality.svg&lt;br /&gt;
  |Provinz              = Samzche-Dschawachetien&lt;br /&gt;
  |Munizipalität        = Bordschomi&lt;br /&gt;
  |Gegründet            = &lt;br /&gt;
  |lat_deg = 41 | lat_min = 51 | lat_sec = 15&lt;br /&gt;
  |lon_deg = 43 | lon_min = 24 | lon_sec = 45&lt;br /&gt;
  |Höhe                 = 820&lt;br /&gt;
  |Einwohner            = 10546&lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand       = 2014&lt;br /&gt;
  |Fläche               = &lt;br /&gt;
  |Zeitzone             = &lt;br /&gt;
  |Telefonvorwahl       = &lt;br /&gt;
  |Postleitzahl         = &lt;br /&gt;
  |Kfz-Kennzeichen      = &lt;br /&gt;
  |Gemeindeart          = Stadt&lt;br /&gt;
  |Gliederung           = &lt;br /&gt;
  |Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
  |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
  |Partei               = &lt;br /&gt;
  |AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
  |AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
  |Webpräsenz           = &lt;br /&gt;
  |Schutzpatron         = &lt;br /&gt;
  |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
  |Karte                = &lt;br /&gt;
  |Kartenbreite         = 280&lt;br /&gt;
  |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bordschomi.jpg|mini|Blick auf Bordschomi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The park in Borjomi.jpg|mini|Seilbahn in Bordschomi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2016 Bordżomi, Dworzec kolejowy (02).jpg|mini|Bahnhof Bordschomi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bordschomi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{kaS|ბორჯომი}}; {{ruS|Боржоми}}) ist ein [[Kurort]] mit 10.546 Einwohnern (2014) in der [[Georgien|georgischen]] Region [[Samzche-Dschawachetien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Bordschomi liegt auf {{Höhe|820|DE-NN|link=true}} im [[Kleiner Kaukasus|Kleinen Kaukasus]] am Fluss [[Kura]] und ist für sein gemäßigtes Klima, seine Naturschönheit und seine Heilquellen bekannt. Der Kurort grenzt unmittelbar an Georgiens größtes Naturschutzgebiet, den [[Bordschomi-Charagauli-Nationalpark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bordschomi ist von umfangreichen [[Nordmanntanne]]nwäldern umgeben. Ihre [[Tannenzapfen|Zapfen]] wurden traditionell als Saatgut für Weihnachtsbäume geerntet und nach Westeuropa exportiert. Durch einen rigorosen Holzeinschlag in den unteren Lagen wurden die Tannenbestände inzwischen derart dezimiert, dass die Zapfenernte den Aufwand in der Region nicht mehr lohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe Bordschomi liegen die Kurorte [[Bakuriani]], [[Likani]], Achaldaba, Taschiskari, Zagweri und Zemi. Mit dem 30 Kilometer entfernten Bakuriani ist Bordschomi durch eine Autostraße und eine [[Kleinbahn]], die [[Schmalspurbahn]] [[Bahnstrecke Bordschomi–Bakuriani|Bordschomi–Bakuriani]], verbunden. Der Weg führt durch die [[Gudsaretis-Zkali-Schlucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung von Bordschomi stammt aus dem 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Tori&amp;#039;&amp;#039;. Durch die Schlucht verlief ein historischer Handelsweg. In Kriegszeiten wurde er zu einem Einfallstor nach Georgien. Der Ort wurde im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von [[Araber|arabischen]] Eroberern verwüstet, im 13. Jahrhundert von [[Mongolen|mongolischen]] Invasoren. Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts siedelten die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] die Einwohner Bordschomis und 42 weiterer Dörfer nach [[Kartlien]] um. Im [[Frieden von Adrianopel (1829)|Vertrag von Adrianopel]] fiel [[Tori (Georgien)|Tori]] 1829 an Russland und der Ort bekam seinen heutigen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Kaukasuskrieg (1817–1864)|Kaukasuskrieg]] 1864 machte der [[Russisches Kaiserreich|russische]] [[Vizekönig]] Bordschomi zu seiner Sommerresidenz. 1892 bis 1895 wurde das zweistöckige hölzerne Palais für den russischen [[Zar]]en ausgebaut. 1894 erhielt Bordschomi Bahnanschluss und damit ein repräsentatives [[Empfangsgebäude]]. Reiche Perser, Aserbaidschaner und Russen bauten prächtige Villen. Es entstanden große Kurhotels und mehrere Parks. Zu den Kurgästen in Bordschomi zählten der Komponist [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski]] und der Schriftsteller [[Leo Tolstoi]]. In der Sowjetära übernahm Moskaus [[Nomenklatura]] die Villen. [[Josef Stalin]] und sein Geheimdienstchef [[Lawrenti Beria]] machten Urlaub im Zarenpalais. Die Residenz wurde um einen Sanatoriumskomplex erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Sowjetunion blieben die [[Russland|russischen]] Touristen aus. Die georgische Regierung quartierte Flüchtlinge aus [[Abchasien]] in den Kurhotels ein. Die Villen verfielen, der Kurpark verwilderte und die Bevölkerung verarmte. Zwischen Juni und September wird Bordschomi von Großstädtern aus [[Tiflis]] angesteuert. Gelegentlich finden Jugendcamps in der Stadt statt. Eine Chance zum Wiederentstehen des Tourismus bietet der 2003 eröffnete 76.000 Hektar große Bordschomi-Charagauli-Nationalpark. Er soll Urlauber aus aller Welt in die urwüchsige Bergwelt Georgiens ziehen. 2006 wurde der Sanatoriumskomplex an der Zarenresidenz für zehn Millionen US-Dollar an das staatliche Ölunternehmen [[Kasachstan]]s, &amp;#039;&amp;#039;[[KazMunayGas]]&amp;#039;&amp;#039;, verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 bewarb sich Bordschomi vergeblich als Austragungsort der [[Bewerbungen für die Olympischen Winterspiele 2014|Olympischen Winterspiele 2014]]. Das Projekt ging auf die Initiative des georgischen Präsidenten [[Micheil Saakaschwili]] zurück und sollte auch Bakuriani einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Kaukasus-Konflikt 2008|Kaukasus-Konflikts 2008]] kam es im Bereich des Naturschutzparks zu Bränden, die von [[UNOSAT]] für den 17. und 19. August 2008 dokumentiert sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.unosat.org/freeproducts/Georgia/Borjomi_Park_Fire_Aug08/UNOSAT_Georgia_Borjomi_Fires_20Aug2008_Highres_v1.pdf |text=unosat.org |archivebot=2018-04-02 03:39:16 InternetArchiveBot}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Eisenbahnanschluss hat Bordschomi seit 1884. Heute ist das die [[Bahnstrecke Chaschuri–Wale]]. Hier beginnt außerdem die 39&amp;amp;nbsp;km lange [[Bahnstrecke Bordschomi–Bakuriani]], die letzte (derzeit nicht) betriebene [[Schmalspurbahn]] Georgiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Borjomi (4).jpg|mini|Alte Villa in Bordschomi]]&lt;br /&gt;
=== Heilquellen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Borjomi water.jpg|mini|Öffentliche Heilwasserquelle in Bordschomi]]&lt;br /&gt;
In Bordschomi entspringt ein gleichnamiges [[Heilwasser]]. Bereits im ersten Jahrtausend nach Christus wurden die Quellen genutzt. Am Fuße der Katharinen-Quelle entdeckten Archäologen ein steinernes Bad. 1829 trugen russische Soldaten die Kunde von der Wirkung des Heilwassers nach [[Moskau]]. Ab 1850 entwickelte sich der Kurtourismus. 1906 gründete Großfürst [[Nikolai Michailowitsch Romanow]] die erste Abfüllfabrik für Wasser in Bordschomi und führte die Marke mit dem Namen des Kurorts in [[Russisches Kaiserreich|Russland]] ein. Sie existiert bis heute, ist inzwischen Eigentum der niederländisch-georgischen Firma &amp;#039;&amp;#039;[[Georgian Glass and Mineral Water]]&amp;#039;&amp;#039; (GG&amp;amp;MW). Die Firma exportiert es vor allem nach Russland, aber auch nach [[Westeuropa]], in die [[Vereinigte Staaten|USA]] und [[Israel]]. Der [[Export]] macht über zehn Prozent des georgischen Exportvolumens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heilwasser ist ein [[Hydrogencarbonat]]-[[Natrium]]-[[Mineralwasser|Säuerling]], der gegen Erkrankungen des [[Magen-Darm-Trakt]]s, der [[Leber]], der [[Bauchspeicheldrüse]] und [[Stoffwechsel]]erkrankungen wirkt. Wegen seines hohen [[Fluorid]]gehalts wird das Wasser auch zur Vorbeugung gegen [[Karies]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heilwasser kann an verschiedenen Quellen in Bordschomi kostenfrei entnommen werden. Am Brunnen im Kurpark hat es etwa 36&amp;amp;nbsp;°C und ist mit leichter natürlicher Kohlensäure versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Unweit Bordschomis liegen die mittelalterliche [[Festung]] &amp;#039;&amp;#039;Zichisdschwari&amp;#039;&amp;#039;, die 1261 einer Belagerung durch die Mongolen standhielt, das Kloster &amp;#039;&amp;#039;Timothes Ubani&amp;#039;&amp;#039; mit einer [[Kreuzkuppelkirche]] aus dem 12. und 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die &amp;#039;&amp;#039;Kirche Sadgeni&amp;#039;&amp;#039; aus dem 14. und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die &amp;#039;&amp;#039;Burg Sadgeni&amp;#039;&amp;#039; aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, das &amp;#039;&amp;#039;Tadsrisi-Kloster&amp;#039;&amp;#039; aus dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie die Klöster &amp;#039;&amp;#039;Kwiriketi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nedswi&amp;#039;&amp;#039;, die 840 gegründet wurden. Das Kloster Nedswi beherbergte 1060 den georgischen Theologen und Übersetzer [[Giorgi Mtazmindeli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdungen ==&lt;br /&gt;
Oberhalb Bordschomis verläuft die [[Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline]]. Weil die Stadt zugleich in einer [[erdbeben]]gefährdeten Region liegt, ist das Projekt bei [[Umweltschutz|Umweltschützern]] umstritten. Bevor das für [[Störfall|Störfälle]] installierte automatische Absperrsystem nach zehn Minuten reagierte, könnten rund 7000 Tonnen [[Erdöl|Rohöl]] aus der Pipeline austreten und in die Schlucht fließen. Es würde innerhalb von vier Stunden Bordschomi erreichen. Liefe das Öl durch ein kleines Leck unterhalb der von Druckdetektoren bemerkbaren Grenze von 0,5 Prozent, könnten täglich etwa 800 Tonnen Öl austreten. Das Ökosystem der Schlucht könnte so erheblichen Schaden erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2005 kam es nach Dauerregen zu einem [[Erdrutsch]], der verschiedene Häuser zerstörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Bordschomi unterhält mit folgenden Städten eine [[Städtepartnerschaft]]:&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Philippi (West Virginia)|Philippi]], [[West Virginia]] ([[USA]]), seit 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sergei Michailowitsch Romanow|Sergei Romanow]] (1869–1918), russischer Adliger&lt;br /&gt;
* [[Nodar Kumaritaschwili]] (1988–2010), Rennrodler&lt;br /&gt;
* [[Rewas Laschchi]] (* 1988), Ringer&lt;br /&gt;
* [[Alan Gobosowi]] (* 2004), Skispringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in Georgien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Borjomi|Bordschomi}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kaukasische-post.de/KP36/allg4.htm Geschichte und Sehenswürdigkeiten Bordschomis]&lt;br /&gt;
* [http://www.borjomi.com/en/ Website des Mineralwasserproduzenten &amp;#039;&amp;#039;Georgian Glass and Mineral Water&amp;#039;&amp;#039;] (englisch, russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.borjomi2014.ge/ Homepage der Kandidatur Olympische Winterspiele 2014] (englisch, russisch, deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7716702-8|LCCN=n82047255|VIAF=127861481}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Samzche-Dschawachetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort in Georgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleiner Kaukasus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bordschomi| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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