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	<title>Bordelum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bordelum&amp;diff=361452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sonnesatt am 7. April 2026 um 15:12 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-07T15:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Bordelum COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54.63303&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 8.93148&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Bordelum in NF.PNG&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Nordfriesland&lt;br /&gt;
|Amt               = Mittleres Nordfriesland&lt;br /&gt;
|Höhe              = 11&lt;br /&gt;
|PLZ               = 25852, 25821, 25842&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04671&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01054014&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 65B&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Theodor-Storm-Straße&amp;amp;nbsp;2&amp;lt;br /&amp;gt;25821 Bredstedt&lt;br /&gt;
|Website           = [https://bordelum.de/ bordelum.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Susanne Bahnsen&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bordelum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Nordfriesische Sprache|nordfriesisch]] &amp;#039;&amp;#039;Boorlem&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde am [[Stollberg (Nordfriesland)|Stollberg]] im [[Kreis Nordfriesland]] in [[Schleswig-Holstein]]. Sie ist verwaltungsmäßig angeschlossen an das [[Amt Mittleres Nordfriesland]]. Das Gemeindegebiet befindet sich zu beiden Seiten des landschaftlichen Übergangs von der [[Marschland|Marsch]] zur [[Hohe Geest|Hohen Geest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Bordelum erstreckt sich zu drei Seiten des den gesamten Landschaftsraum des mittleren Nordfrieslands prägenden [[Stollberg (Nordfriesland)|Stollbergs]]. Während die südlichen und westlichen Ausläufer direkt in die [[Nordfriesische Marsch]] hinabgleiten, gehen die östlichen Ausläufer in Richtung des Ortsteils [[Dörpum]] in das [[Sander]]gebiet der [[Schleswigsche Geest|Schleswigschen Geest]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst die folgenden Ortsteile:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Aasbüttel – Bordesholm |Hrsg=Wolfgang Henze |Sammelwerk=Schleswig-Holstein-Topographie: Städte und Dörfer des Landes |Band=1 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2001 |ISBN=3-926055-58-8 |Seiten=391}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Addebüll (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Adebøl&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Büttjebüll (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Byttebøl&amp;#039;&amp;#039;, nordfriesisch &amp;#039;&amp;#039;Bötjebel&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Dörpum (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Dørpum&amp;#039;&amp;#039;, nordfriesisch &amp;#039;&amp;#039;Toorpem&amp;#039;&amp;#039;) mit Dörpumfeld (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Dørpummark&amp;#039;&amp;#039;, nordfriesisch &amp;#039;&amp;#039;Toorpemfäil&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Ebüll (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Ebøl&amp;#039;&amp;#039;, nordfriesisch &amp;#039;&amp;#039;Äbel&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Margarethenberg&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Namensherkunft vgl. [[Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag]]: [http://www.shz.de/lokales/nordfriesland-tageblatt/margaretha-hansen-mord-aus-leidenschaft-id849011.html 1831 hingerichtet: Margaretha Hansen – Mord aus Leidenschaft], vom 11. November 2008; abgerufen am: 31. März 2016; Der Berg ist nicht mit dem nicht sehr weit entfernten [[Nonnenberg (Flensburg)|Nonnenberg]] bei [[Flensburg]] zu verwechseln, der manchmal ebenfalls Margarethenberg genannt wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ost-Bordelum mit Ost-Bordelumfeld&lt;br /&gt;
* Sterdebüll (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Sterdebøl&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Stollberg (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Stolbjerg&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Uphusum (dänisch &amp;#039;&amp;#039;Ophusum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* West-Bordelum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDOST = [[Lütjenholm]]&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=&lt;br /&gt;
 | NORD= [[Langenhorn (Nordfriesland)|Langenhorn]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Högel]]&lt;br /&gt;
 | WEST= Langenhorn&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Bredstedt]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Reußenköge]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Sönnebüll]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet Bordelums gehört verschiedenen geologischen Formationen an. Der im Gemeindegebiet liegende Marschstreifen wird gebildet durch die folgenden vier [[Koog|Köge]] (Eindeichungsjahr in Klammern)&amp;lt;ref&amp;gt;Kunz/Panten, &amp;#039;&amp;#039;Die Köge Nordfriesland&amp;#039;&amp;#039;, Nordfriisk Instituut, Bredstedt 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Sterdebüller Alter Koog (um 1466)&lt;br /&gt;
* Sterdebüller Neuer Koog (um 1520)&lt;br /&gt;
* Bordelumer Koog (um 1520)&lt;br /&gt;
* Frau-Metten-Koog (1721)&lt;br /&gt;
Nordöstlich daran schließt sich mit dem Stollberg ein Teilbereich der [[Hohe Geest|Hohen Geest]] an. Der Stollberg ist eine [[Endmoräne]] aus der [[Saale-Komplex|Saale-Eiszeit]]. Auf dessen nördlichen Ausläufern schließen im Grenzbereich zur Gemeinde [[Langenhorn (Nordfriesland)|Langenhorn]] weiträumige [[Heide (Landschaft)|Heideflächen]] an. Der östliche Gemeindebereich um den Ortsteil Dörpum ist aufgrund seiner Landschaftsgenese als Grundmoräne der Saale-Eiszeit nur schwach reliefiert. Dieser sogenannte [[Sander]]streifen ist Teil der [[Schleswigsche Geest|Schleswigschen Geest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche [[St. Nikolai (Bordelum)|St. Nikolai zu Bordelum]] wurde im 12.&amp;amp;nbsp;oder frühen 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gegründet. Sie liegt nördlich vom [[Dorf|Siedlungsbereich]] des Ortsteils &amp;#039;&amp;#039;Ost-Bordelum&amp;#039;&amp;#039; am Südhang des [[Stollberg (Nordfriesland)|Stollbergs]] – möglicherweise an der Stelle eines älteren friesischen Heiligtums. Archäologische Untersuchungen im Jahr 1951 haben nachgewiesen, dass in der Umgebung der Kirche die ersten Siedlungsplätze des 12./13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts lagen, die im Verlauf des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts von ihren Bewohnern verlassen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albert Panten]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Stollberg – ein altes friesisches Zentralheiligtum? Irrwege der Forschung&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch für die Schleswigsche Geest, 41.&amp;amp;nbsp;Jahrgang 1993, S.&amp;amp;nbsp;51–57&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist erstmals im Jahr 1300 dokumentiert worden. Der Name geht zurück auf dän. &amp;#039;&amp;#039;bord&amp;#039;&amp;#039; in der Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;am Rand&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Holm (Insel)|-holm]]&amp;#039;&amp;#039; für Erhebung. Wahrscheinlich ist eine Siedlung am Geestrand bzw. Geestabhang beschrieben. Das [[Suffix]] &amp;#039;&amp;#039;-holm&amp;#039;&amp;#039; hat sich wie bei anderen Ortsnamen zu &amp;#039;&amp;#039;-lum&amp;#039;&amp;#039; weiter entwickelt (vgl. [[Bondelum]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 169&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Quellwasser, das auf der kircheneigenen „Brunnenkoppel“ am Fuß des Stollbergs entspringt, wurde um 1770 als heilend gelobt und zog besonders zwischen 1808 und 1810 viele Besucher an. Die erwarteten Heilerfolge stellten sich nicht ein und schon bald blieben die Besucher aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirche-in-bordelum.de/?page_id=21|wayback=20130227125635|text=Die heilige Quelle}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt historisch in der [[Nordergoesharde]]. Nach dem [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] 1864 und der Gründung der preußischen [[Provinz Schleswig-Holstein]] 1866 wurde aus dem Gebiet des Kirchspiels Bordelum eine [[Kirchspielslandgemeinde]] gebildet. Sie umfasste die sieben Dorfschaften Addebüll, Büttjebüll, Dörpum, Ebüll, Oster-Bordelum, Sterdebüll und Wester-Bordelum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 wurden die Kirchspielslandgemeinden aufgelöst und aus der Kirchspielslandgemeinde Bordelum sollten die Landgemeinden Bordelum, Büttjebüll, Dörpum und Sterdebüll gebildet werden. Doch mit Wirkung vom 1. Dezember 1934 verblieb es bei der Landgemeinde Bordelum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Titel=Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970|Jahr=1972|Verlag=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein|Ort=Kiel|Seiten=250}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die „Bordelumer Rotte“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bordelum, Dörpum und [[Bargum]] waren die Zentren der sogenannten Bordelumer Rotte, einer [[Radikaler Pietismus|radikal-pietistischen]] Bewegung, die 1737 von zwei ehemaligen Theologiestudenten, dem Kandidaten Franz Barsonius und dem aus [[Bad Frankenhausen/Kyffhäuser|Frankenhausen]] stammenden Hauslehrer David Bähr,&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Temme: &amp;#039;&amp;#039;Krise der Leiblichkeit&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht (1998); S. 425&amp;lt;/ref&amp;gt; ins Leben gerufen wurde. Ihre Mitglieder, etwa zwanzig Personen, nahmen nicht an den Gottesdiensten teil, weil sie ihnen zu „wüst“ waren, sondern versammelten sich in eigenen [[Konventikel]]n. Zudem blieben sie dem [[Eucharistie|Abendmahl]] fern und verachteten die [[Taufe]]. Sich selbst sahen sie als Heilige, die von göttlichen Offenbarungen und einem inneren „Trieb“ geleitet wurden. Sie arbeiteten am heiligen Sonntag und hatten eigene Vorstellungen von der Ehe: Trat der Partner nicht zum richtigen Glauben über, sahen sie die Ehe als aufgelöst an. Stattdessen lebten sie oft in [[Wilde Ehe|„wilder Ehe“]]. Die Prediger beschwerten sich bei der Obrigkeit, die daraufhin eine Untersuchung durchführte und die Sekte im Juni 1739 verbot. Die Anführer flohen, aber die Sekte soll in Dörpum bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Bestand gehabt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirche-in-bordelum.de/?page_id=13|wayback=20130227125629|text=Bordelumer Rotte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010545494014.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 62,5 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 50.5&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = BDW&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 32.5&lt;br /&gt;
|FARBE2         = 1330f8&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Bordelum-Dörpumer Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = BünDnis&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 17.0&lt;br /&gt;
|FARBE3         = 041b8e&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Wahl zum Gemeinderat am 14. Mai 2023]] wurden insgesamt 13 Sitze vergeben. Von diesen erhielt die CDU sieben Sitze, die BDW vier Sitze und das BünDnis zwei Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
In der Wahlperiode 2023–2028 bekleidet Susanne Bahnsen (CDU) das Amt der Bürgermeisterin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.shz.de/lokales/bredstedt/artikel/interview-das-hat-sich-bordelum-vorgenommen-45081418 |titel=Gemeinde Bordelum Interview mit der Bürgermeisterin: 2024 wird das Schwimmbad saniert |autor=Frank Spyra |werk=Husumer Nachrichten |datum=2023-07-10 |abruf=2023-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Gold und Rot gespalten. Rechts 10 blaue Flankenflammen, hinten über goldenem Eichenblatt vier goldene diagonal gestellte Windmühlenflügel.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|1122|Gemeinde Bordelum, Kreis Nordfriesland|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftsstruktur der Gemeinde Bordelum ist sehr ländlich und somit kleinteilig strukturiert. Die Wirtschaftskraft wurde lange Zeit von der [[Landwirtschaft]] einschließlich des [[Agribusiness|dazugehörigen Nebengewerbes]] erbracht. So existieren in der Gemeinde heute zwei Betriebe für Verkauf, Wartung und Reparatur von Landmaschinen. Inzwischen sind ebenfalls die erneuerbaren Energien von Bedeutung. In der Gemeinde gibt es mehrere Windparks und Biogasanlagen, so dass Bordelum als „umweltfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erstellt (mit Beginn des Jahres 2018) ebenfalls eine [[Gemeinwohlökonomie|Gemeinwohlbilanz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bordelum.de/index.php/gemeinde/9-aktuelles/74-gemeinwohloekonomie |titel=Gemeinde Bordelum – Gemeinwohl&amp;amp;nbsp;Ökonomie|zugriff=2019-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2019 wurde erstmals das Quartiers-Konzept &amp;#039;&amp;#039;Bordelum –„Schaufenster Dörpum“&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein integriertes Energieentwicklungsungskonzept für den Ortsteil Dörpum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bordelum.de/index.php/gemeinde |titel=Gemeinde Bordelum – Das Projekt „Schaufenster&amp;amp;nbsp;Dörpum“ |zugriff=2019-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bordelum ist die Fachklinik &amp;#039;&amp;#039;Haus Norderheide&amp;#039;&amp;#039; des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Arbeitskreis für Familienhilfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ak-familienhilfe.de/unsere-fachkliniken/fachklinik-norderheide/unsere-klinik/ |titel=Unsere Klinik |zugriff=2019-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundschule Bordelum liegt in der Straße „An der Schule“ und ist ein Standort der „Grundschule Breklum-Bredstedt-Bordelum“ des „Schulverbandes Mittleres Nordfriesland“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gs-bordelum.de/ |wayback=20160724020805 |text=Homepage der Grundschule |archiv-bot=2019-08-27 19:22:26 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 4. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amnf.de/bildung-kultur/schulen-schulverband.html |titel=Schulen &amp;amp; Schulverband auf der Website des Amtes Mittleres Nordfriesland |abruf=2023-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet wird im [[Motorisierter Individualverkehr|Individualverkehr]] von der [[Bundesstraße 5]] im Abschnitt nördlich von Bredstedt grob in Nord-Süd-Richtung durchzogen. Diese stellt, in direkter Weiterführung aus der [[Bundesautobahn 23]] westlich von [[Heide (Holstein)|Heide]], eine direkte Verbindung in Richtung Süden in die nächstgelegene deutsche [[Metropolregion Hamburg]] und nach Norden in Richtung der [[Deutsch-dänische Grenze|Bundesgrenze]] bei Tondern (dän.: Tønder) her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Straßenlauf führt allerdings nicht direkt durch die einzelnen [[Dorf]]lagen der Gemeinde. Die zentralen aneinander gelegenen Ortsteile von Ost-Bordelum bis Sterdebüll sind durch die am Fuße des &amp;#039;&amp;#039;Stollbergs&amp;#039;&amp;#039; abzweigende schleswig-holsteinische &amp;#039;&amp;#039;Landesstraße 6&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;6&amp;#039;&amp;#039;) angebunden. In Sterdebüll zweigt diese in nordwestlicher Richtung nach West-[[Langenhorn (Nordfriesland)|Langenhorn]] ab, während der direkte Straßenlauf in die L&amp;amp;nbsp;191 nach [[Ockholm]] und [[Dagebüll]] übergeht. An dem weiterführenden Abschnitt der L&amp;amp;nbsp;6 wird direkt der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Büttjebüll&amp;#039;&amp;#039; durchfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Dörpum wird über die bereits in Bredstedt in nördlicher Richtung von der B&amp;amp;nbsp;5 abzweigenden L&amp;amp;nbsp;4 erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[ÖPNV]] sind die zentralen Siedlungsorte durch die Buslinie R120 des [[Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein|Nahverkehrsverbunds Schleswig-Holstein]] von Husum nach Bredstedt (Montag-Freitag Weiterfahrt über Bordelum bis Mönkebüll) im [[Taktfahrplan|Stundentakt]] angebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordfriesland.de/PDF/R120.PDF?ObjSvrID=2271&amp;amp;ObjID=3371&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1563977666 |titel= Kursbuch Bus R120 |format=pdf |abruf=2019-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Linie fährt sowohl die Bushaltestelle am [[Bredstedt#Schienenverkehr|Bahnhof Bredstedt]] (nur [[Regional-Express|Regionalzugverkehr]]), wie auch diejenige am [[Bahnhof Husum]] ([[Nahverkehr|Nah-]] und [[Fernverkehr]]) (beide an der [[Marschbahn]] gelegen) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit August 2019 sind darüber hinaus alle Bushaltestellen im gesamten Gemeindegebiet täglich tagsüber siebenmal (grob alle 2 Stunden) ausgehend vom Bahnhof in Bredstedt durch einen [[Rufbus]] angebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordfriesland.de/PDF/H_Flyer_Bredstedt.PDF?ObjSvrID=2271&amp;amp;ObjID=3289&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1563803258 |titel=NAH.SH Rufbusgebiet Bredstedt (Flyer) |format=pdf |zugriff=2019-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Kulturdenkmale in Bordelum]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturerlebnisraum Stollberg ==&lt;br /&gt;
Der 43,4&amp;amp;nbsp;m hohe Stollberg, die vierthöchste Erhebung in Nordfriesland, wurde 2002 als [[Liste der Naturerlebnisräume in Schleswig-Holstein|Naturerlebnisraum]] anerkannt. Urnengräber deuten auf eine vorgeschichtliche Besiedlung des Bergs hin. Obwohl [[Raseneisenerz]] vorhanden ist, war es bis in die 1950er Jahre mit Sanddünen bedeckt, so dass seine Existenz erst sehr spät bekannt wurde. Die Stollbergquelle steht heute als „heilige Quelle“ unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen, die mit Bordelum verbunden sind ==&lt;br /&gt;
* Der [[Atlantis]]-Forscher [[Jürgen Spanuth]] (1907–1998) war von 1933 bis 1978 Pastor der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bordelum.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Eduard Tödt]] (1918–1991), deutscher evangelischer Theologe, geboren in Bordelum&lt;br /&gt;
* [[Peter Nissen (Dramaturg)|Peter Nissen]] (1957–2026), Dramaturg, Übersetzer und Journalist, geboren in Bordelum&lt;br /&gt;
* [[Carl Ingwer Johannsen]] (* [[18. Juni]] [[1935]] in Ost-Bordelum), deutscher Museumsleiter. Er war insgesamt 25 Jahre Leiter des [[Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum|Schleswig-Holsteinischen Freilichtmuseums]] in [[Molfsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirche Bordelum.JPG|St.-Nikolai-Kirche zu Bordelum mit separat stehendem hölzernen Glockenturm&lt;br /&gt;
Bordelum Heilige Quelle.JPG|„Heilige Quelle“ am Ortsrand&lt;br /&gt;
Stollberg von Grifshefer.jpg|Landschaft rund um den Stollberg&lt;br /&gt;
Geesthardenhaus in Sterdebüll.JPG|Eingetragenes Kulturdenkmal – Ein [[Geesthardenhaus]] im Bordelumer Ortsteil Sterdebüll&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://bordelum.de/ Website der Gemeinde Bordelum]&lt;br /&gt;
* [https://www.amnf.de/gemeinden-stadt/bordelum Gemeinde Bordelum beim Amt Mittleres Nordfriesland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Nordfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4358810-4|VIAF=249374034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bordelum| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1934]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sonnesatt</name></author>
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