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	<title>Bopparder Reich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Juppppppp.: /* Geschichte */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Boppard]]er Reich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein mittelalterliches [[Gemeinwesen]], das vom [[5. Jahrhundert]] bis in die [[Kurtrier]]ische Zeit Bestand hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Boppard De Merian Hassiae.jpg|mini|Stadtansicht nach Merian]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Situationsplan der Belagerung von Boppard im Jahr 1497.jpg|mini|Situationsplan im Bopparder Krieg]]&lt;br /&gt;
Im 5. Jahrhundert wurde aus dem früheren [[Römisches Reich|römischen]] [[Kastell Boppard]] ein [[Merowinger|merowingischer]] Königssitz, zu dem nicht nur der Fiskalbezirk, sondern auch die weitere Umgebung gehörte, insbesondere die riesigen [[Hunsrück]]waldungen. Das Bopparder Reich gilt somit als kontinuierliche Fortsetzung des römischen Staatsfiskus zum fränkisch-deutschen [[Krongut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als königlicher Fiskus wird Boppard erstmals 814 erwähnt. Das urkundliche Erscheinen erst in der [[Karolinger]]zeit mag damit zusammenhängen, dass sich unter den [[Merowinger]]n das politische Leben des Frankenreiches im Wesentlichen zwischen [[Paris]] und [[Soissons]] abgespielt hat und sich nun aus der „merowingischen Randlandschaft“ die „karolingische Kernlandschaft“ ausbildete. Der Fiskus gehörte wohl seit Anfang des 9. Jahrhunderts zum Amtsbereich ([[Dukat (Verwaltungsbezirk)|ducatus]]) des altfränkischen Herzoggeschlechts der [[Konradiner]], die spätestens im Jahre 810 mit [[Graf Udo von Orléans]] als Herzöge in Rheinfranken, Hessen und Sachsen ([[castellum Hobuki an der Elbe]]) unter dem fränkischen Hochadel ([[primates Francorum]]) hervortraten und mit [[Konrad I. (Ostfrankenreich)|König Konrad I.]] (911–918) die ostfränkischen Karolinger im späteren römisch-deutschen Königtum ablösten. Unter der Oberherrschaft ([[procuratores regis]]) der Konradinerherzöge wurde in Boppard eine vermutlich schon in der Zeit des merowingischen Königssitzes bestehende königliche Verwaltung ([[Aulicus regia]]) wiederbelebt, die dann wahrscheinlich von Herzog [[Konrad der Ältere (Konradiner)|Konrad dem Älteren]] (†906) und dessen gleichnamigem Sohn (den späteren König Konrad I) mit dem [[Stift St. Serverus]] in [[Weilburg]], [[St. Goar]] und [[Koblenz]] vereinigt wurde. Ferdinand Pauly (&amp;quot;Das Erzbistum Trier&amp;quot;) konnte nachweisen, dass die während der Amtszeit des (Konradiner) Bischofs [[Burchard von Worms]] (1000–1025) erfolgten Interventionen zu Gunsten der St. Serverus-Stifte auf die Gründung König Konrad I. zurückzuführen sind, die jener bereits als Graf (um 901) und Herzog (906 dux Francorum) – als der von seinem Vater (dem Reichsregenten) eingesetzte königliche Statthalter (procurator regis) – initiiert haben dürfte und dann seinerseits als deutscher König an seine eigene ([[Walpurgisstift Weilburg|St. Walburgis]])-Stiftung Weilburg übertragen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Bopparder Fiskus lag lange Zeit auf agrarwirtschaftlichem Gebiet, vor allem auf dem [[Weinbau]] (siehe auch [[Bopparder Hamm]]). In der [[Salier]]zeit wurde dann der [[Rhein]] und auch Boppard für Handel und Verkehr wichtig. Unter Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] erhielt die Stadt Marktrecht und einen Zoll, Münzstätte war sie schon unter den Merowingern gewesen. Unter den [[Staufer]]n bildeten der Bopparder und [[Oberwesel]]er Fiskus eine Einheit, aus der Mitte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die &amp;#039;&amp;#039;Prokuration Mittelrhein&amp;#039;&amp;#039; wurde. Nun erhielt der Fiskus einen vorwiegend militärischen Charakter, er diente vornehmlich der Beherrschung des Rhein-Mosel-Dreiecks. In dieser Zeit gründete Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Barbarossa]] das Kloster Peternach, später [[Jakobsbergerhof]]. Aus dieser Glanzzeit Boppards stammt das Stadtsiegel von 1236, das Boppard voller Stolz [[Freie Reichsstadt|freie Stadt des Reiches]] nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Römisch-deutscher König|König]] [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] verpfändete 1312 den Bopparder und Oberweseler Fiskus an seinen Bruder [[Balduin von Luxemburg]], den [[Erzbischof von Trier]], für die ihm auf seinem Romzug geleistete Hilfe. Ihm wurden dazu der dem [[HRR|Reich]] vorbehaltene Bopparder Zoll sowie die Münze und die Gerichtsbarkeit in den meisten Orten des Bopparder Reiches übertragen. Damit war nahezu das gesamte Gebiet des Bopparder Fiskus der Hoheit des Erzstifts unterstellt. Obwohl die Bürger sich wehrten, unterwarf sich die Stadt 1327. Zwar versuchten die Bürger, an der Spitze der Adel, die ehemalige [[Reichsunmittelbarkeit]] zurückzuerlangen, aber alle Versuche blieben erfolglos. Der letzte Versuch fand 1497 statt. Er ist als [[Boppard#Unter der Herrschaft der Trierer Kurfürsten|&amp;#039;&amp;#039;Bopparder Krieg&amp;#039;&amp;#039;]] bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich bildete die Südgrenze des Bopparder Reiches der [[Gründelbach (Rhein)|Gründelbach]] bei [[St. Goar]], später reichte sie nur noch bis zur Weilerbach, als die [[Salier]] die [[Propstei Hirzenach]] gründeten. Die Grenze verlief dann westlich von [[Wellmich]] entlang dem Reichelsteinbach bis etwa [[Büchelborn]], bog nach Westen ab und folgte dem Dinkholderbach bis zu seiner Mündung in den [[Rhein]] gegenüber von [[Spay]]. Bis zur Mündung der Tauberbach nördlich von [[Brey]] war der Rhein dann die Grenze. Der Tauberbach grenzte an das [[Kurköln|kurkölnische]] [[Rhens]]. Die Westgrenze bildete nicht die [[Mosel]], sondern eine Linie auf den zur Mosel abfallenden Höhen. Später wurde auch diese Grenze nicht mehr gehalten. Die Ausdehnung umfasste damit neben der Reichsstadt Boppard noch die Ortschaften Brey, Ober- und Niederspay, Salzig sowie rechtsrheinisch [[Kestert]], [[Prath]], [[Kamp-Bornhofen|Camp]], Bornhofen und [[Filsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz-Werner Witte: &amp;#039;&amp;#039;Das Kirchspiel Niederspay.&amp;#039;&amp;#039; Marienberg 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Deutschlands im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Hunsrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Boppard)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Juppppppp.</name></author>
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