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	<title>Bopfingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bopfingen&amp;diff=158267&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 5. April 2026 um 20:12 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-05T20:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Bopfingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/51/25/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/21/8/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Bopfingen in AA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis = Ostalbkreis&lt;br /&gt;
|Höhe = 468&lt;br /&gt;
|PLZ = 73441&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07362&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08136010&lt;br /&gt;
|Gliederung = 9 Stadtteile&lt;br /&gt;
|Adresse = Marktplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;73441 Bopfingen&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.bopfingen.de/ www.bopfingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Gunter Bühler&lt;br /&gt;
|Partei        = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BopfingenStadtkirche.jpg|mini|Stadtkirche und Ipf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bopfingen.JPG|mini|Marktplatz von Bopfingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1718 bis 1737 wurde Schloss Baldern (11. Jahrhundert) zu seiner heutigen Form umgebaut.jpg|mini|Schloss Baldern.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bopfingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt im [[Ostalbkreis]] im äußersten Osten von [[Baden-Württemberg]] und eine ehemalige [[Reichsstadt]]. Sie gehört zur [[Region Ostwürttemberg]]. Seit 2025 führt Bopfingen die Zusatzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Ipfmesse|Ipfmessstadt]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen über die Genehmigung von sonstigen Bezeichnungen&amp;#039;&amp;#039; vom 17. November 2025, Az. IM2-2200-6, GABl. vom 26. November 2025, S. 878.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Bopfingen liegt am Nordrand des [[Härtsfeld]]s und am Westrand des [[Nördlinger Ries]]es im Tal der [[Eger (Wörnitz)|Eger]], eines Nebenflusses der [[Wörnitz]], und im Gebiet des [[Geopark Ries|Geoparks Ries]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden der Stadt liegt der 668 Meter hohe [[Ipf]]. Der Schloßberg (579 Meter) mit der [[Burg Flochberg|Ruine Flochberg]] liegt südlich der Stadt. Weitere markante Erhebungen sind der Sandberg (651 Meter) und Schloss Baldern (628 Meter). Die höchstgelegene Stelle liegt im Waldstück Hohe Brach bei Bopfingen-Unterriffingen (669 Meter); Bopfingen-Trochtelfingen am Riesrand liegt auf 448 Metern Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Stadt grenzt im Norden an [[Unterschneidheim]], im Nordosten an [[Kirchheim am Ries]], im Osten an [[Riesbürg]] und an die bayerische Stadt [[Nördlingen]], im Süden an die Stadt [[Neresheim]] und im Westen an die Stadt [[Lauchheim]] und die Kreisstadt [[Aalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Bopfingen gehören die acht ehemals selbstständigen Gemeinden Aufhausen, Baldern, Flochberg, Kerkingen, Oberdorf am Ipf, Schloßberg, Trochtelfingen und Unterriffingen mit jeweils eigenen Ortsteilen. Insgesamt umfasst das Stadtgebiet neben der Kernstadt Bopfingen 32 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser. Über die Hälfte der Bevölkerung wohnt in den Teilorten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bopfingen.de/,Lde/94093.html |titel=Bopfingen in Zahlen |hrsg=Stadt Bopfingen |sprache=de |abruf=2014-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zur Stadt Bopfingen im Gebietsstand von 1969 gehörten die Stadt Bopfingen, der Weiler Hohenberg, das Gehöft Kalkofen und das Haus Holzmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Hahnenberg, Wendenhof, Hahnenmühle und Wiesmühle.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde [[Aufhausen (Bopfingen)|Aufhausen]] gehörten das Dorf Aufhausen, die Weiler Bayermühle und Michelfeld und die Häuser Schlägweidmühle und Walkmühle sowie die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] Hof Illenberg und Untere Schlägweidmühle.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde [[Baldern (Bopfingen)|Baldern]] gehörten das Dorf Baldern, der Weiler Zimmerstetten, das [[Schloss Baldern]], das Gehöft Blankenhöfe, die Häuser Forsthaus und Parkhaus sowie die abgegangene Ortschaft Wigermühle.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde [[Flochberg]] gehörten das Dorf Flochberg, die Weiler [[Dorfen (Bopfingen)|Dorfen]] und [[Härtsfeldhausen]] und das Haus Heidmühle.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde [[Kerkingen]] gehörten das Dorf Kerkingen und die Weiler Edelmühle, Itzlingen und Meisterstall.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde [[Oberdorf am Ipf]] gehörten das Dorf Oberdorf am Ipf und die Höfe Nagelmühle und Steinmühle sowie die abgegangene Ortschaft Mugenhofen.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde [[Schloßberg (Bopfingen)|Schloßberg]] gehörte das Dorf Schloßberg.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde [[Trochtelfingen (Bopfingen)|Trochtelfingen]] gehörten das Dorf Trochtelfingen und die Höfe Obere Röhrbachmühle und Untere Röhrbachmühle.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde [[Unterriffingen]] gehörten das Dorf Unterriffingen, der Weiler Oberriffingen und das Gehöft Ungnad.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Band IV: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 683–691.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die acht ehemals selbstständigen Gemeinden bilden seit ihrer Eingemeindung zur Stadt Bopfingen [[Ortschaft]]en im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]]. Sie haben jeweils einen [[Ortschaftsrat]], der bei den Kommunalwahlen gewählt wird und dessen Vorsitzender der [[Ortsvorsteher]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    7698_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend:2810_ha = 36,5_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend:3863_ha = 50,2_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  41_ha =  0,5_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  32_ha =  0,4_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 519_ha =  6,7_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend: 387_ha =  5,0_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  46_ha =  0,6_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:36.5 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:36.5 till:86.7 color:Land&lt;br /&gt;
 from:86.7 till:87.2 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:87.2 till:87.6 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:87.6 till:94.3 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:94.3 till:99.3 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:99.3 till:99.9 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS136010 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Altertum ===&lt;br /&gt;
Auf dem [[Ipf]] befinden sich Befestigungsanlagen aus der späten [[Bronzezeit|Bronze-]] und frühen [[Eisenzeit]]. Jüngste Fundstätten wie das 2004 ausgegrabene Heiligtum im Bugfeld bei Osterholz haben gezeigt, dass der Ipf zur Reihe der frühkeltischen Fürstensitze wie der [[Heuneburg]] oder des [[Mont Lassois]] gehört. Im „Osterholz“ konnten keltische Grabhügel ausgegraben werden. Einer dieser Grabhügel wurde wieder aufgeschüttet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Ipf (Bopfingen).jpg|mini|Auf dem Ipf befand sich in der Hallstattzeit ein sogenannter keltischer „Fürstensitz“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabhügel Bopfingen Osterholz.jpg|mini|hochkant|Grabhügel Bopfingen Osterholz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegweiser zum keltischen Grabhügel (Bopfingen Osterholz).jpg|mini|hochkant|Wegweiser zum keltischen Grabhügel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Römisches Reich|römischer]] Zeit befand sich auf der Fläche des heutigen Oberdorfs das römische [[Kastell Oberdorf]] &amp;#039;&amp;#039;(Opie)&amp;#039;&amp;#039;. Opie scheint eine prähistorische Bezeichnung für den Ipf zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Planck: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1555-3, S.&amp;amp;nbsp;48f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Archäologische Befunde legen nahe, dass sich im Ortsteil Baldern in der Flur &amp;#039;&amp;#039;Große Heide&amp;#039;&amp;#039; zur Römerzeit eine Ziegelei befand.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Brandl, Emmi Federhofer: &amp;#039;&amp;#039;Ton + Technik. Römische Ziegel.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (&amp;#039;&amp;#039;Schriften des Limesmuseums Aalen.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;61).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Der Ort selbst ging aus einer um 500 gegründeten [[Alemannen|alemannischen]] Siedlung hervor, die 1153 zur Stadt erhoben wurde. Ein im Ortsteil Trochtelfingen gefundenes Bernstein-Collier datiert in das vierte Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altertuemliches.at/termine/ausstellung/33721 &amp;#039;&amp;#039;Bernstein – Gold der Germanen: Das Collier von Trochtelfingen&amp;#039;&amp;#039;.] Auf altertuemliches.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Gut: &amp;#039;&amp;#039;Die Alamannen auf der Ostalb. Frühe Siedler im Raum zwischen Lauchheim und Niederstotzingen&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1188 wurde „burgus Bebphingin“ (befestigte Stadt Bopfingen) in einem Vertrag zwischen Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I. Barbarossa]] und König [[Alfons VIII.|Alfons&amp;amp;nbsp;VIII. von Kastilien]] erwähnt, in dem die Ehe zwischen Friedrichs Sohn [[Konrad II. (Schwaben)|Konrad]] und Alfons’ Tochter [[Berenguela von Kastilien|Berengaria]] vereinbart wurde. Bopfingen gehörte mit weiteren 29 staufischen Gütern zur [[Morgengabe]] der Braut. Allerdings wurde diese Ehe nie in die Praxis umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: [http://stauferstelen.net/texts/seligenstadt1188.htm &amp;#039;&amp;#039;Vertrag von Seligenstadt 1188&amp;#039;&amp;#039;.] Auf stauferstelen.net, abgerufen am 7. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit als Reichsstadt ===&lt;br /&gt;
Während des Niedergangs der Staufer wurde Bopfingen nach 1240 eine [[Freie und Reichsstädte|Reichsstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Weiland, Jakob Schwalm, Margarete Kühn: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000803/images/index.html?id=00000803&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=30 &amp;#039;&amp;#039;Monumenta Germaniae historica&amp;#039;&amp;#039;.] Band&amp;amp;nbsp;3. Inde ab a. MCCLXXIII. usque ad a. MCCXCVIII., ed. Iacobus Schwalm, Hannoverae, 1904–1906.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1488 schloss sich die Stadt dem [[Schwäbischer Bund|Schwäbischen Bund]] an, um sich gegen die von der [[Grafschaft Oettingen]] ausgehende Bedrohung zu wehren. Bopfingen konnte wegen der ständigen Konkurrenz mit den [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Oettingen]] kein größeres Territorium aufbauen. Als Reichsstadt war Bopfingen deshalb wenig bedeutend und besetzte im [[Reichsstädtekollegium]] lediglich die 37. und somit letzte Position auf der schwäbischen Bank. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das [[Epitaph für Walter von Bopfingen]] in der [[Stadtkirche St. Blasius (Bopfingen)|Stadtkirche St. Blasius]]. Walter von Bopfingen starb 1336.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bopfingen St. Blasius 584.jpg|mini|hochkant|Epitaph für Walter von Bopfingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1545 und 1546 führte Bopfingen die [[Reformation]] durch. Zur Strafe ließ Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;V.]] 1546 im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] Bopfingen durch spanische Truppen plündern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende August 1634 wurde Bopfingen von den kroatischen Vortruppen der kaiserlichen Armee unter General [[Johann Ludwig Hektor von Isolani|Isolani]] geplündert und weitgehend zerstört. Die kaiserlichen Truppen waren im Anmarsch auf Nördlingen, wo Anfang September die [[Schlacht bei Nördlingen]] stattfand. Den kaiserliche Truppen folgten zwei schwedische Heere, die bei Bopfingen ein gemeinsames Lager auf dem Breitwang errichteten, von dem aus sie die kaiserlich-spanischen Belagerungstruppen von Nördlingen angriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Engerisser, Pavel Hrncirik: &amp;#039;&amp;#039;Nördlingen 1634. Die Schlacht bei Nördlingen, Wendepunkt de Dreißigjährigen Krieges&amp;#039;&amp;#039;. Späthling, Weißenstadt 2009, ISBN 978-3-926621-78-8, S.&amp;amp;nbsp;83f., 97f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 verlor Bopfingen seine [[Reichsunmittelbarkeit]] und kam zu Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergische Zeit ===&lt;br /&gt;
1810 gelangte Bopfingen durch den [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg|Grenzvertrag mit Bayern]] zum [[Königreich Württemberg]]. Dort gehörte es zum [[Oberamt Neresheim]]. Am 10. Juli 1811 besuchte König [[Friedrich (Württemberg)|Friedrich von Württemberg]] die neu hinzugewonnene Stadt. An dieses Ereignis erinnert bis heute die [[Ipfmesse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] führte 1938 zur Zugehörigkeit zum [[Landkreis Aalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Novemberpogrom 1938]] legten [[Sturmabteilung|SA-Männer]] Feuer in der [[Synagoge (Oberdorf am Ipf)|Synagoge]] in der Langen Straße 15, das jedoch von beherzten Nachbarn gelöscht wurde. Nach der Vertreibung und [[Deportation]] der [[Judentum|jüdischen]] Einwohner diente die Synagoge ab 1940 als Turnhalle, dann als [[Kriegsgefangene]]nlager, ab 1950 als katholische Kirche und danach als Lagerraum. Auf dem [[Jüdischer Friedhof (Oberdorf am Ipf)|jüdischen Friedhof]] an der Karksteinstraße erinnern Gedenktafeln mit den Namen an die Opfer der [[Holocaust|Shoa]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Band I. Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S.&amp;amp;nbsp;27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Aufhausen gibt es einen [[Jüdischer Friedhof (Aufhausen)|jüdischen Friedhof]] (letzte Beisetzung 1940, 363 Grabsteine sind erhalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bombardierten in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 1941 vermutlich englische Flugzeuge den Ort. Im selben Jahr wurden die jüdischen Einwohner Bopfingens in vier Deportationszügen ins [[Stuttgart]]er Sammellager [[Killesberg]] gebracht.&lt;br /&gt;
Am 1. April 1945 ordnete man den Bau von Panzersperren an. Dennoch wurde die Stadt am 22. April an die Amerikaner übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Da Bopfingen nach dem Zweiten Weltkrieg Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] geworden war, gehörte die Stadt somit seit 1945 zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 zählte Bopfingen 2800 Einwohner; 1968 waren es bereits 4100.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bopfingen.de/,Lde,(anker96084)/94394.html#anker96084_1933 bopfingen.de] Geschichte Bopfingens&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform 1973]] kam Bopfingen in den neu gegründeten [[Ostalbkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1970: Flochberg&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1971: Schloßberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982-445&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=445}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1972: Kerkingen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982-445&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. April 1972: Trochtelfingen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982-445&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Oktober 1973: Baldern, Oberdorf am Ipf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982-471&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=471}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1975: Aufhausen, Unterriffingen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982-471&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1472 vollendete der Nördlinger Meister Friedrich Herlin seinen Altar. 02.jpg|mini|Blick in die Stadtkirche, rechts zu erkennen ist des [[Epitaph für Walter von Bopfingen]]]]&lt;br /&gt;
Die frühere Reichsstadt Bopfingen war rein [[Evangelische Kirche|evangelisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Senta Herkle: [https://www.wkgo.de/regionen-orte/bopfingen &amp;#039;&amp;#039;Bopfingen.&amp;#039;&amp;#039; In: Württembergische Kirchengeschichte online.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeister und Rat der Stadt unterzeichneten die lutherische [[Konkordienformel]] von 1577.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[BSLK]], S. 765; vgl. S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge von Zuwanderung im 19. und 20. Jahrhundert sowie der Eingliederung der überwiegend katholischen Nachbardörfer ist die Bevölkerung der heutigen Stadt Bopfingen mehrheitlich [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]. Es gibt sieben katholische Kirchengemeinden (Aufhausen, Baldern, Bopfingen, Flochberg, Kerkingen mit der Filialkirche Itzlingen, Oberdorf am Ipf und Unterriffingen),&amp;lt;ref&amp;gt;Diözese Rottenburg-Stuttgart: {{Webarchiv |url=http://www.drs.de/index.php?id=55&amp;amp;sid=2&amp;amp;did=105 |text=&amp;#039;&amp;#039;Dekanate und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20120731 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; die zum [[Dekanat Ostalb]] gehören, und drei evangelische Kirchengemeinden ([[Kirchenbezirk Aalen#Kirchengemeinde Bopfingen|Bopfingen]], [[Kirchenbezirk Aalen#Kirchengemeinde Oberdorf am Ipf|Oberdorf am Ipf]] und [[Kirchenbezirk Aalen#Kirchengemeinde Bopfingen|Trochtelfingen]]) sowie je eine Gemeinde der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]], der [[Zeugen Jehovas]] sowie die [[Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland|Freie evangelische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeinderatswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 55,5 % (2019: 52,9 %)&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 55.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 45.7&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 22.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 27.5&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 22.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 26.8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] Bopfingens besteht seit der letzten [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] aus 28 Mitgliedern, deren Amtszeit fünf Jahre beträgt. Die Sitze verteilen sich auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08136010/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1751&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-7120_id_11847 Gemeinderatswahl Bopfingen 2024], abgerufen am 4. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Gemeinderat seit 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fraktion !! Stärke !! Veränderung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| 16 Sitze&lt;br /&gt;
| +3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
| {{0}}6 Sitze&lt;br /&gt;
| −1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
| {{0}}6 Sitze&lt;br /&gt;
| −2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bopfingen, Rathaus-001.jpg|mini|hochkant|Rathaus Bopfingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den acht Teilorten Aufhausen, Baldern, Flochberg, Kerkingen, Oberdorf, Schloßberg, Trochtelfingen und Unterriffingen existieren zudem jeweils eigene [[Ortschaftsrat|Ortschaftsräte]], die ebenfalls zuletzt im Rahmen der Kommunalwahl 2024 für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit Februar 2006 ist Gunter Bühler Bürgermeister der Stadt Bopfingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bopfingen.de/Organigramm.html |titel=Organigramm |abruf=2019-11-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191128112913/https://www.bopfingen.de/Organigramm.html |archiv-datum=2019-11-28 |offline=ja |archiv-bot=2023-06-17 21:43:01 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bühler ist Wirtschaftsgeograph und war zuvor im Bereich der Wirtschafts- und Strukturpolitik in Bayern tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Bürgermeister waren Bernhard Rapp (1998–2006), [[Erich Göttlicher]] (1973–1998), Hans Ellinger (1936–1945, 1954–1973), Paul Merz (1945–1947), Eugen Enslin (1903–1936), Adolf Bergmüller (1900–1903), Wilhelm Dörr (1877–1899) und Wilhelm Haas (1840–1876).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Die Stadt ist Sitz der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bopfingen mit den Gemeinden Kirchheim am Ries und Riesbürg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Bopfinger Stadtfarben sind Rot-Blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Bopfingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Stadt Bopfingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In [[Tingierung#Metalle|Gold]] (Gelb) der [[Tingierung#Heraldische Farben|schwarze]] [[Reichsadler]], belegt mit einem von Rot und Blau gespaltenen Brustschild, darin eine goldene Hafte ([[Kesselhaken|Kesselrinken]]).&lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/4283/Bopfingen Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;Januar 2024&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das älteste Siegel der Reichsstadt von 1279 enthält nur den Adler. In einem Siegelabdruck von 1283 ist dieser oben von zwei Sternen beseitet. 1552 ist der Schwanz des Adlers mit einem Schildchen überdeckt, das die als Hafte, Schlaufe oder Öse bezeichnete, nicht sicher gedeutete städtische Wappenfigur enthält. Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erscheint dieses Schildchen als Brustschild des Adlers. Nach der Mediatisierung der Stadt galt der Schild mit der Hafte bis etwa 1850 als deren vollständiges Wappen. Seine ursprünglichen Farben, die sich 1955 wieder durchgesetzt haben, waren um die Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts vorübergehend durch die württembergischen ersetzt worden, wobei eine schwarze Hafte im goldenen Schild drei schwarze Hirschstangen umschloss. &lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen der Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;65&amp;quot; heights=&amp;quot;75&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Aufhausen.png|{{center|1=Aufhausen}}&lt;br /&gt;
 Wappen Baldern.png|{{center|1=Baldern}}&lt;br /&gt;
 DEU Flochberg COA.png|{{center|1=Flochberg}}&lt;br /&gt;
 Wappen Kerkingen.png|{{center|1=Kerkingen}}&lt;br /&gt;
 Wappen Oberdorf (Bopfingen).png|{{center|1=Oberdorf}}&lt;br /&gt;
 Wappen Schlossberg.png|{{center|1=Schloßberg}}&lt;br /&gt;
 Wappen Trochtelfingen (Bopfingen).png|{{center|1=Trochtelfingen}}&lt;br /&gt;
 Wappen Unterriffingen.png|{{center|1=Unterriffingen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Ostalbkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Stadt unterhält im Rahmen einer [[Ringpartnerschaft|Dreier-Partnerschaft]] partnerschaftliche Beziehungen zum französischen [[Beaumont (Puy-de-Dôme)|Beaumont]] in der Region [[Auvergne-Rhône-Alpes]] (seit 1989) und zum italienischen [[Russi (Emilia-Romagna)|Russi]] bei [[Ravenna]] (seit 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
In Aufhausen, Bopfingen und Trochtelfingen halten Züge der [[Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Nördlingen|Riesbahn]] ([[Aalen]]–[[Donauwörth]]). Die [[Bundesstraße 29]] ([[Waiblingen]]–[[Nördlingen]]) verbindet Bopfingen mit dem überregionalen Straßennetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Alltagsrouten aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Bopfingen&lt;br /&gt;
* über den Ortsteil Trochtelfingen und über [[Utzmemmingen]] (Gemeinde [[Riesbürg]]) in Richtung Nördlingen und&lt;br /&gt;
* über den Ortsteil Aufhausen und über [[Lauchheim]] und [[Westhausen (Württemberg)|Westhausen]] &lt;br /&gt;
** mit [[Ellwangen]] und&lt;br /&gt;
** mit Aalen verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bopfingen liegt am [[Schwäbische-Alb-Radweg]], einem Landes-[[Radfernweg]], der vom [[Bodensee]] nach Donauwörth über die gesamte Schwäbische Alb führt. Er verläuft von [[Dischingen]] über [[Neresheim]] nach Bopfingen und weiter nach Nördlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Die Firma Ladenburger GmbH mit Sitz in Bopfingen-Aufhausen ist nach eigenen Angaben das zweitgrößte Holzwerk Baden-Württembergs.&lt;br /&gt;
Die Zentrale des Möbelhandelsunternehmens [[Möbel Mahler]] war bis 31. Januar 2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernhard Hampp |url=https://www.schwaebische.de/regional/ostalb/bopfingen/moebel-mahler-in-bopfingen-gehen-die-lichter-aus-583756 |titel=Möbel Mahler: In Bopfingen gehen die Lichter aus |datum=2015-11-18 |sprache=de |abruf=2025-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Bopfingen ansässig. Der Maschinenbauer VAF GmbH entwickelt und produziert Sondermaschinen für namhafte Automobilhersteller in Bopfingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Ostalb-Gymnasium Bopfingen|Ostalb-Gymnasium]], einer [[Realschule]], einer [[Hauptschule]] mit [[Werkrealschule]] und drei [[Grundschule]]n verfügt Bopfingen über das komplette Angebot des Regelschulsystems. Außerdem gibt es mit der Stauferschule noch ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen (SBBZ-L).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich gibt es die Städtische [[Musikschule]] Bopfingen. Sechs [[römisch-katholisch]]e, zwei [[evangelisch]]e und fünf städtische [[Kindergarten|Kindergärten]] runden das pädagogische Angebot ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Tageszeitungen mit Bopfinger Lokalteilen sind die &amp;#039;&amp;#039;[[Ipf- u. Jagst-Zeitung|Ipf- und Jagst-Zeitung]] / [[Aalener Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Ellwangen und Aalen sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbische Post]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Aalen. Außerdem erscheint wöchentlich freitags der ortseigene &amp;#039;&amp;#039;Stadtanzeiger&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Bopfingen liegt am [[Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg]] oder Albsteig, einem Wanderweg, der an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Stadtkirche St. Blasius (Bopfingen)|Stadtkirche St. Blasius]] mit dem spätmittelalterlichen Flügelaltar (1472) von [[Friedrich Herlin]]&lt;br /&gt;
* Altes Rathaus, 1585–1586 von Wolfgang Waldberger erbautes Fachwerkgebäude mit markantem Pranger&lt;br /&gt;
* Barockes [[Schloss Baldern|Residenzschloss Baldern]] im Teilort Baldern mit einer großen Waffensammlung&lt;br /&gt;
* Das Stolch’sche Schloss im Teilort Trochtelfingen&lt;br /&gt;
* Die barocke Wallfahrtskirche [[Mariä Heimsuchung (Flochberg)|Mariä Heimsuchung]] (Unsere liebe Frau vom Roggenacker) in Flochberg wurde von 1741 bis 1746 erbaut&lt;br /&gt;
* [[Sender Bopfingen]], Sendeturm des SWR für UKW und TV (bis 1993 auch für Mittelwelle)&lt;br /&gt;
* Ruine der [[Burg Flochberg]] im Ortsteil Schloßberg&lt;br /&gt;
* Ruine der [[Burg Schenkenstein]] im Ortsteil Aufhausen&lt;br /&gt;
* Wallfahrtskirche St. Ottilia im Ortsteil Kerkingen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cichy&amp;quot;&amp;gt;Bodo Cichy:  {{Webarchiv |url=http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/archiv/1974-4.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Festsäle Gottes – Sorgenkinder der Denkmalpflege. Sicherung, Instandsetzung und Erneuerung barocker Kirchenbauten in den Landkreisen Ostalb und Heidenheim&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 8,97&amp;amp;nbsp;MB |wayback=20131216182503 }}. In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, 3. Jg., 1974, Heft 4, S. 2–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Synagoge (Oberdorf am Ipf)|Synagoge]] im Ortsteil Oberdorf (1938 zerstört, heute als Museum genutzt)&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   SynagogeOberdorf1.jpg|Die Synagoge im Ortsteil Oberdorf&lt;br /&gt;
   SynagogeOberdorf2.jpg|Die Synagoge, Eingang&lt;br /&gt;
   Flochberg Wallfahrtskirche.jpg|Wallfahrtskirche Flochberg&lt;br /&gt;
   Stolch&amp;#039;sches Schloss, Trochtelfingen.jpg|Das Stolch’sche Schloss in Trochtelfingen&lt;br /&gt;
   Ipf 2.jpg|St.-Georgs-Kirche in Oberdorf am Ipf&lt;br /&gt;
   Schloss Baldern 140707.jpg|Schloss Baldern&lt;br /&gt;
   Bopfingen-Stauferstele-2.jpg|[[Stauferstele]] (2014)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Im historischen [[Museum im Seelhaus|Seelhaus]] von 1505 wird die Geschichte Bopfingens und seiner Umgebung aufgezeigt.&lt;br /&gt;
* Die Gedenk- und Begegnungsstätte in der ehemaligen Synagoge Bopfingen-Oberdorf beschäftigt sich mit der Geschichte der einst größten jüdischen Gemeinde Ostwürttembergs.&lt;br /&gt;
* Die Heimatstube Trochtelfingen ist ein Museum der bäuerlichen Technik und Kultur.&lt;br /&gt;
* In der Reichsstadtapotheke kann die historische Kräuterkammer von 1720 besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler ===&lt;br /&gt;
* Am 10. Oktober 2014 wurde auf dem aus diesem Anlass neu gestalteten Platz zwischen der Stadtkirche St. Blasius und der Stadtmauer in der Vorderen Pfarrgasse eine [[Stauferstele]] eingeweiht, die an die Rolle Bopfingens in der [[Staufer]]zeit und an die Schlacht bei Flochberg erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: [http://www.stauferstelen.net/texts/bopfingen.htm &amp;#039;&amp;#039;Millimeterarbeit mit einem 35-Tonner. Spektakulärer Aufbau einer Stauferstele.&amp;#039;&amp;#039;] auf stauferstelen.net. Abgerufen am 11. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Die [[Ipfmesse]] ist ein jährliches Volksfest, das in seinen Anfängen auf das Jahr 1811 zurückgeht. Seit den 2020er Jahren etablieren sich auch weitere Events wie das Open-Air Kino im Stadtgarten sowie das Rutenfest und weitere Festlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Salomo Salman Zevi Hirsch]] (* in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts; † nach 1615), Geldhändler und jüdischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Georg Marcell Haack]] (1652–1719), Maler&lt;br /&gt;
* [[Otto Hahn (Tierfilmer)|Otto Hahn]] (1935–2023), Erfinder, Konstrukteur, Tierfilmer, Buchautor&lt;br /&gt;
* [[Johann Daniel Herrnschmidt]] (1675–1723), evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter&lt;br /&gt;
* [[Georg Ludwig Herrnschmidt]] (1712–1779), evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Buck (Instrumentenbauer)|Heinrich Buck]] (1833–1883), Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Meyder]] (1841–1927), geboren in Oberdorf am Ipf, Schultheiß und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Salomon Bär]] (1870–1940), Arzt und Aphoristiker, Opfer des Nationalsozialismus, geboren in Oberdorf&lt;br /&gt;
* [[Albert Schieber]] (1875–1946), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Luise Haarer]] (1892–1976), Hauswirtschaftslehrerin und Kochbuchautorin&lt;br /&gt;
* [[Otto Ferdinand Rettenmaier]] (1902–1988), Professor an der [[Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd|Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd]]&lt;br /&gt;
* [[Richard Schieber]] (unbekannt–1994), Kaufmann und Stifter der mit 2 Millionen DM Stiftungskapital versehenen [[Richard-Schieber-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* [[Josef Vogel (Prälat)|Josef Vogel]] (1906–1997), römisch-katholischer Prälat, geboren in Itzlingen&lt;br /&gt;
* [[Marianne Fuchs (Therapeutin)|Marianne Fuchs]] (1908–2010), Lehrerin, Therapeutin und Autorin&lt;br /&gt;
* [[Eugen Nesper (Agent)|Eugen Nesper]] (1913–1991), Doppelagent der Gestapo, geboren in Aufhausen&lt;br /&gt;
* [[Werner Schülen]] (1928–2021), Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Gisela Glucker]] (* 1951), Künstlerin&lt;br /&gt;
* [[Johann Legner]] (1954–2015), Journalist und Buchautor&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hiesinger]] (* 1960), Industriemanager, seit 21. Januar 2011 Vorstandsvorsitzender der [[ThyssenKrupp|ThyssenKrupp AG]]&lt;br /&gt;
* [[Magdalene Weiss]] (* 1964), Architektin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Daniel Schwarz (Geologe)|Daniel Schwarz]] (1880–1969), Buchhalter, Naturschützer und Geologe, lebte in Oberdorf&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kroner]] (1870–1930), Rabbiner in Bopfingen-Oberdorf, zahlreiche Studien zu [[Moses Maimonides]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Balluff]] (1895–1950), Kommunalpolitiker, war 1945 kommissarischer Bürgermeister von Aufhausen&lt;br /&gt;
* [[Georg Sternbacher]] (1933–1995), Kunstmaler, lebte von 1970 bis zu seinem Tod 1995 in Oberriffingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Neresheim |Titel=Bopfingen, mit Eisenbahnstation |Wikisource=Kapitel B 6 |Seite=212–248}}&lt;br /&gt;
* Hermann Baumhauer u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Bopfingen. Landschaft - Geschichte - Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-0892-1.&lt;br /&gt;
* C. Deffner: &amp;#039;&amp;#039;Der Buchberg bei Bopfingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahreshefte des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Band 26, Stuttgart 1870.&lt;br /&gt;
* Helmut Ensslin: &amp;#039;&amp;#039;Bopfingen. Freie Reichsstadt - Mittelpunkt des württembergischen Rieses. Eine Geschichte der Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Bopfingen}}&lt;br /&gt;
* [http://schlacht-bei-noerdlingen.schwedenlager-1634.de/home2009.htm Die Schlacht bei Nördlingen / Die Schweden auf dem Breitwang]&lt;br /&gt;
* [https://www.bopfingen.de/ Internetpräsenz] der Stadt Bopfingen&lt;br /&gt;
* [http://www.alb360.de/picturedata/360/bopfingen/flochberg/flochberg.html Virtuelle 360°-Rundumsicht über Bopfingen mit Ipf und Ries von der Ruine Flochberg] auf alb360.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Ostalbkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4088064-3|LCCN=n81053313|VIAF=148931993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bopfingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ostalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
	</entry>
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