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	<title>Booser Doppelmaar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Booser_Doppelmaar&amp;diff=1439940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2026-01-21T18:55:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Booser Doppelmaar.jpg|mini|hochkant=1.8|Das Doppelmaar von Osten, gesehen vom [[Booser Eifelturm]] (2004)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Booser Doppelmaar 001x.jpg|mini|Booser Doppelmaar, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Booser Doppelmaar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besteht aus zwei verlandeten [[Maar]]en, die sich heute als flache Mulden im Gelände abbilden. Sie liegen auf dem Gebiet der [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] [[Boos (Eifel)|Boos]] (gehört der [[Verbandsgemeinde Vordereifel]] an), wenige hundert Meter westlich deren Ortslage in der Gemarkung Boos. Die beiden Maare bildeten sich vor 10.150 bis 14.160 Jahren und gehören zum [[Quartär (Geologie)|quartären]] Vulkanfeld der [[Vulkaneifel]].&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Vulkaneifel im Sinne eines naturhistorischen Raumes bzw. einer Region, nicht im Sinne einer naturräumlichen Einheit.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Naturraum|Naturräumlich]] liegt es im Süden des [[Hohe-Acht-Bergland]]es&amp;lt;ref&amp;gt;[http://map1.naturschutz.rlp.de/mapserver_lanis/index.php?mapxy=357844,5575331&amp;amp;scale=6800&amp;amp;layers=tk_sw,landschaften&amp;amp;lang=de Karte mit eingezeichneten naturräumlichen Einheiten] (türkis eingefärbt das [[Hohe-Acht-Bergland]], blau eingefärbt die [[Elzbachhöhen]], welche ebenfalls zur Zentralen Östlichen Hocheifel gehören). Kartenserver des [[Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz|Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz]]; abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; (das zur [[Naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands|naturräumlichen Haupteinheit]] [[Östliche Hocheifel]] gehört), ca. 7,8&amp;amp;nbsp;km südlich (genauer etwa [[Himmelsrichtung#Weitere Unterteilungen|süd-ein-halb-westlich]]) des Gipfels der [[Hohe Acht|Hohen Acht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Maare ==&lt;br /&gt;
Die beiden Maare bilden große, von [[Tuff]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wällen umgebene kreisrunde Kessel, die auf einer Westsüdwest-Ostnordost verlaufenden Linie liegen und so dem [[Variszische Orogenese|variszischen]] [[Streichen (Geologie)|Streichen]] des Untergrunds folgen. Das westsüdwestliche Maar hat einen Durchmesser von etwa 700&amp;amp;nbsp;m und ist zwischen 30 und 60&amp;amp;nbsp;m tief, das ostnordöstliche ist zwischen 650 und 700&amp;amp;nbsp;m groß und besitzt eine Tiefe von 50 bis 87&amp;amp;nbsp;m. Die beiden Mulden sind sehr feucht, so dass es immer noch Stellen gibt, die dauerhaft eine Wasseroberfläche haben. Die Wasserflächen wurden früher als Fischweiher genutzt, die jedoch später verlandeten und als Wiesen und Äcker dienten. Heute befindet sich im westsüdwestlichen Maar wieder ein Fischweiher, der Booser Weiher. In der Umgebung der Maare finden sich Tuffgruben, in denen die beim Ausbruch der Maare entstanden vulkanischen Tuffe abgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Gesteine ==&lt;br /&gt;
Der [[Vulkanismus]] in der Eifel begann vor etwa 600.000 Jahren und führte zur Entstehung von zahlreichen Vulkanformen. Der wahrscheinlich letzte Ausbruch, der zur Bildung des [[Ulmener Maar]]es führte, ist etwa 11.000 Jahre her. In diesem Zeitrahmen gehören die Booser Maare zu den jüngsten Bildungen der Vulkaneifel. Die an Gesteinen der Maare vorgenommenen Datierungen wie auch an organischem Material durchgeführten [[Radiokarbonmethode|C&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;-Datierungen]] lassen nur für das östliche Maar eine Festlegung des Alters auf 14.160 Jahre vor heute zu. Die Tuffe, an denen ein Alter von 10.150 Jahren bestimmt wurde, konnten keinem der beiden Maare eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuffe enthalten [[Basalt]]-[[Vulkanische Bombe|Bomben]] mit Nebengestein und großen [[Olivin]]-Kristallen. Die Tuffe bestehen zum Teil nur aus [[Magma|magmatischen]] Kristallen (Kristalltuffe) und enthalten Bruchstücke von [[Wehrlit]] und [[Syenit]]. In die Tuffe sind an einigen Stellen [[Lava]]gänge eingedrungen. Im unmittelbaren Bereich des Booser Doppelmaars befinden sich insgesamt acht Schlackenvulkane, die mehr oder weniger gleichzeitig vor circa 35.000 Jahren entstanden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.vulkane.de/Exkursion/Boos%20Juni%202006/Boos%20Juni%202006.htm |text=DVG-Exkursion 2006 zum Booser Doppelmaar |archive-is=20130212171356}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von einem dieser Vulkankegel ist ein Lavastrom nach Westen geflossen, der Strom erreichte das Tal der [[Nitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet und Vulkanpark-Station ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Maare liegen im Naturschutzgebiet „Booser Maar“, das mit 152&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;2 Absatz&amp;amp;nbsp;1 der [https://naturschutz.rlp.de/Dokumente/rvo/nsg/NSG-7100-293.pdf Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet „Booser Maar“ Landkreis Mayen-Koblenz vom 14.08.2000.] [[Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz|Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz]]; abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. 157,7136&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://map.naturschutz.rlp.de/cocoon/osiris/html/7680100?GISPADID=1521724 |text=Auszug aus Osiris Rheinland-Pfalz zum NSG-7137-004 Booser Maar. |wayback=20160308002531}} [[Rheinland-Pfalz]]; abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; eines der größten [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] in [[Rheinland-Pfalz]] ist. Im Naturschutzgebiet liegt auch der auf dem Schneeberg (am Wall an der Ostseite des ostnordöstlichen Maares) errichtete [[Booser Eifelturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich bilden sie eine Station im [[Vulkanpark (Landkreis Mayen-Koblenz)|Vulkanpark]] (im [[Landkreis Mayen-Koblenz]]) der VULKANPARK GmbH mit Sitz in [[Koblenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Meyer (Geologe)|Wilhelm Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Eifel.&amp;#039;&amp;#039; Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1986, ISBN 3-510-65127-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.boos-eifel.de/index.php/tourismus-149/vulkanismus Das Booser Doppelmaar und seine Entstehung.] [[Boos (Eifel)|Ortsgemeinde Boos]], 1.&amp;amp;nbsp;Mai 2006; abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;Mai 2015.&lt;br /&gt;
* Hubert Schmitt: [http://www.boos-eifel.de/index.php/tourismus-149/nsg-boos-maar Naturschutzgebiet Booser Maar.] [[Boos (Eifel)|Ortsgemeinde Boos]].&lt;br /&gt;
* Kratertour&amp;amp;nbsp;– 3900&amp;amp;nbsp;m langer Rundweg um das Booser Doppelmaar&amp;amp;nbsp;– [http://www.boos-eifel.de/index.php/wandern-in-boos-tourismus-56/kratertour-tourismus-57 Artikel 1 dazu.] [[Boos (Eifel)|Ortsgemeinde Boos]]. [http://www.vordereifel.eu/html/Tourismus%C2%A0%20%C2%BB%20%C2%A0Aktiv_unterwegs%C2%A0%20%C2%BB%20%C2%A0Wanderparadies_Vordereifel%C2%A0%20%C2%BB%20%C2%A0Kratertour%C2%A0%20%C2%BB%20%C2%A0cs_6899.html Artikel 2 dazu] [[Verbandsgemeinde Vordereifel]].&lt;br /&gt;
* [http://www.traumpfade.info/traumpfade-rhein-mosel-eifel/eifel/booser-doppelmaartour/ Booser Doppelmaartour]&amp;amp;nbsp;– Eifel-[[Traumpfade (Wanderwege)|Traumpfad]] des „Projektbüros Traumpfade“ der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET)&amp;amp;nbsp;– Tourismuszweckverband des [[Landkreis Mayen-Koblenz|Landkreises Mayen-Koblenz]].&lt;br /&gt;
* [http://www.vulkanpark.com/vulkanpark/vulkanpark-stationen/route-gruen/booser-doppelmaar/ Booser Doppelmaar]&amp;amp;nbsp;– Station im [[Vulkanpark (Landkreis Mayen-Koblenz)|Vulkanpark]] (Route Grün).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanpark (Landkreis Mayen-Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maar in der Eifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boos (Eifel)]]&lt;/div&gt;</summary>
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