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	<title>Boos von Waldeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boos_von_Waldeck&amp;diff=783649&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Rheinland */ Leerzeichen vor Beleg entfernt</title>
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		<updated>2026-01-15T20:37:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rheinland: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Beleg entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Boos v Waldeck-Wappen Krahl.png|mini|hochkant|Wappen der Grafen Boos von Waldeck]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boos von Waldeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein altes [[Rheinland|rheinisches]] [[Ministerialien|Ministerialengeschlecht]] mit Stammsitz auf der [[Burg Waldeck (Hunsrück)|Burg Waldeck]] im heutigen [[Rhein-Hunsrück-Kreis]]. Die reichsfreie [[Herrschaft Waldeck (Hunsrück)|Herrschaft Waldeck]] auf dem [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufer]] wurde durch [[französische Revolution]]struppen 1794 beschlagnahmt. Die Familie zog sich auf Besitzungen am Rechten Rheinufer zurück und erwarb Güter in Böhmen und Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Rheinland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg-Waldeck Germany Bastion-01.jpg|mini|[[Burg Waldeck (Hunsrück)]]]]&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung eines „von Waldeck“, der mit der Hunsrücker Burg dieses Namens in Zusammenhang gebracht werden kann, ist von 1189 und nennt einen Anselm vom Waldeck.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Goerz: &amp;#039;&amp;#039;Mittelrheinische Regesten.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Coblenz 1876/86, Band 2, Nr. 608. (Ein 1184 genannter Winandus ist nicht gesichert, Görz Band 2, Nr. 511.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Boos von Waldeck erscheinen zuerst mit &amp;#039;&amp;#039;Bosso von Waldeck&amp;#039;&amp;#039;, der am 25. März 1243 gemeinsam mit den Rittern Heribert, Udo und Winand von Waldeck die [[Ganerbenburg]] Waldeck dem Kölner Erzbischof [[Konrad von Hochstaden]] für 200 Mark kölnische Denare zum [[Lehnswesen|Lehen]] auftrug, im Zusammenhang eines Vergleichs und umfangreichen Gütertausches zwischen [[Kurköln]] und den [[Pfalzgraf bei Rhein|Pfalzgrafen bei Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie der Boos von Waldeck war eine der drei Familienstämme, die sich nach Burg Waldeck nannten und als [[Ganerben]] dort wohnten. Die beiden anderen waren die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Winandsche&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Rudolfsche&amp;#039;&amp;#039; Linie, benannt nach den [[Leitname]]n der Familie. Das von ihr beherrschte Gebiet stand unter dem Oberlehen der Erzbischöfe von Köln, gelangte aber als Unterlehen zeitweise auch an die Pfalzgrafen, die [[Kurtrier|Erzbischöfe von Trier]] und die [[Grafschaft Sponheim|Grafen von Sponheim]], in deren Dienste Mitglieder der Familie als Lehensträger und Amtmänner traten. Angehörige aller drei Linien waren 1331 an der [[Eltzer Fehde]] gegen Erzbischof [[Balduin von Luxemburg]] beteiligt, zusammen mit den [[Gemeiner|Gemeinen]] der Burgen [[Schloss Schöneck|Schöneck]], [[Ehrenburg (Brodenbach)|Ehrenburg]] und [[Burg Eltz|Eltz]]. Nach ihrer Niederlage und dem Friedensschluss wurden die vier Burgen von Kurtrier lehnsabhängig, Waldeck aber nur bis kurz nach dem Tod des Kurfürsten Balduin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rudolfsche Linie starb bereits um 1370 aus, die Winandsche um 1400. Die Boos von Waldeck konnten jeweils Teile des Besitzes der ausgestorbenen Familienzweige an sich bringen. 1398 nahm Pfalzgraf [[Ruprecht (HRR)|Ruprecht]], der spätere [[Römisch-deutscher König|römisch-deutsche König]], die Burg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgruine Montfort ( Pfalz ).jpg|mini|[[Burg Montfort (Pfalz)]]]]&lt;br /&gt;
Durch die Heirat von Johann IV. mit Else von Montfort gelangten Ende des 14. Jahrhunderts auch Anteile an der Burg und Herrschaft [[Burg Montfort (Pfalz)|Montfort]] an der Nahe in den Besitz der Familie. Diese war ebenfalls eine Ganerbenburg, die aber 1456 wegen des [[Raubritter]]tums einiger ihrer Bewohner durch Truppen des Mainzer Erzbischofs und des Pfälzer Kurfürsten [[Friedrich I. (Pfalz)|Friedrich I.]] erobert und zerstört wurde. 1480 erhielt Simon Boos von Waldeck die Burg als Erblehen, mit der Erlaubnis sie wieder aufzubauen, was aber wohl nur zur Wiedererrichtung eines einzelnen [[Wohnturm]]s auf der Ruine führte. Seitdem nannte die Familie sich &amp;#039;&amp;#039;Boos von Waldeck und Montfort&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Herrschaft Waldeck (Hunsrück)|Herrschaft Waldeck]] war spätestens ab dem 16. Jahrhundert [[reichsunmittelbar]], konnte also die Lehnsbindung zu den Trierer und Kölner Erzbischöfen, den Pfalzgrafen und den Grafen von [[Grafschaft Sponheim|Sponheim]] abschütteln, wodurch die Boos den Status &amp;#039;&amp;#039;freier [[Reichsritter]]&amp;#039;&amp;#039; erlangten. Die Herrschaft umfasste neben der Burg die Dörfer [[Dorweiler (Dommershausen)|Dorweiler]], [[Mannebach (Beltheim)|Mannebach]] und [[Korweiler]] sowie die Wüstung Hausen bei [[Beltheim]]. Trotz der Zugehörigkeit zur Herrschaft Waldeck galten deren Einwohner zumindest teilweise aber als „Willibrordskinder“, d.&amp;amp;thinsp;h. als ursprünglich zu einem Lehen der [[Reichsabtei Echternach]] (mit der Basilika St. Willibrord) gehörig. Aus dieser mehrfachen Erbuntertänigkeit erwuchsen in der Frühen Neuzeit immer wieder Unstimmigkeiten mit den Herren Boos von Waldeck, die zu Konflikten und Vergleichen bis hin zum [[Reichskammergericht]] führten. Die genauen Besitzverhältnisse und Zuständigkeiten dieser Zeit sind bis heute ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Waldeck wurde 1689 im Zuge des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] von französischen Truppen niedergebrannt und zerstört, auf den Ruinen Mitte des 18. Jahrhunderts aber ein Jagdschloss errichtet. Die Herrschaft bestand rechtlich bis zum [[Friede von Lunéville|Frieden von Lunéville]] (1801), faktisch allerdings nur bis zur Besetzung des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[französische Revolution]]struppen im Jahre 1794. Während der sogenannten [[Franzosenzeit]] konnten die Boos von Waldeck  das Schloss nur mit Mühe vor einer Enteignung sichern. Nach dem Umzug der Familie nach Böhmen wurde das Schloss 1833 versteigert und um 1850 teilweise abgebrochen&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Hoppstädter, Fritz Langenberg: &amp;#039;&amp;#039;Burg und Schloss Waldeck im Hunsrück. Ein geschichtlicher Rückblick.&amp;#039;&amp;#039; Ottweiler Druckerei, Ottweiler 1957, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1790 in den Grafenstand erhobene Familie zog sich nach dem Verlust ihrer linksrheinischen Besitzungen zurück auf ihr durch Heirat 1753 erworbenes [[Schloss Sayn]] auf dem rechten Rheinufer, das 1848 verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich und Böhmen ===&lt;br /&gt;
Die Familie teilte sich nun in die ältere, österreichische Linie (Raabs) und die jüngere, böhmische Linie (Wosseletz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichsgraf Philipp Boos von Waldeck und Montfort (1831–1917) aus der älteren Linie erwarb 1888 die [[Burg Raabs an der Thaya]] in Niederösterreich, die jedoch nur bis 1912 gehalten wurde. Hugo (1869–1945) kaufte stattdessen 1912 das [[Schloss Rif]] im Salzburger Land und heiratete Julie Gräfin [[Hunyadi (Adelsgeschlecht)|Hunyady]]; der Sohn Philipp (1896–1968) verkaufte Rif und hinterließ zwei Töchter, sein Bruder Alexander (1874–1924) drei Töchter, womit diese Linie endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Boos zu Waldeck und Montfort fuhr am 28. Juni 1914 mit seinem Auto direkt hinter dem Wagen des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand und wurde beim 1. Attentatsversuch auch verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 erwarb Clemens Wenzel Graf von Boos zu Waldeck und Montfort (1773–1842) aus der jüngeren Linie das böhmische [[Schloss Oselce|Schloss Wosseletz]] mit zugehöriger Herrschaft im Pilsener Bezirk. Der Sohn Franz Anton (1802–1887) erbte es 1832 und vereinigte die Besitztümer Wosseletz und [[Defurovy Lažany|Laschan Desfours]] (bei [[Chanovice]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn [[Victor von Boos zu Waldeck]] (1840–1916) erbte 1887 Wosseletz; er verkaufte im selben Jahr das Gut und Schloss in [[Mladý Smolivec|Smolivec]]. In den 1890er Jahren machte er Schloss Wosseletz zu einer Stätte der Literatur und Musik. 1910 hatte der zum Schloss gehörende Grundbesitz eine Fläche von 912 Hektar. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Besitz der Grafen Boos zu Waldeck, die bis 1948 im Schloss lebten, infolge des [[Februarumsturz]]es von der [[Tschechoslowakei]] konfisziert. Ebenso wurde [[Schloss Vizovice]] (Wisowitz) konfisziert, das durch die Heirat von Victors Sohn Viktor (1871–1973) mit Marietta von [[Stillfried-Rattonitz|Stillfried und Rathenitz]] (1890–1968) erworben worden war. Deren erster Sohn Rudolf (1925–1945) fiel, während der zweite, Franz (1926–2005), sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Österreich eine neue Existenz aufbaute. Er heiratete 1958 Louise [[Zernatto]] (1930–2005) und setzte die Familie mit 3 Kindern fort: Elisabeth (1960) Stephan (1961) und Georg (1963). Nachkommen von Stephan sind Gregor (1993) und Sophie (1995) und von Georg, Christina (1992) und Andrea (1994).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adelserhebungen ==&lt;br /&gt;
* [[Herrenstand (Böhmen)|Böhmischer Alter Herrenstand]] mit Wappenbesserung und [[Inkolat]] am 10. September 1698 in [[Ebersdorf bei Coburg|Ebersdorf]] für &amp;#039;&amp;#039;Johann Booß von Waldeckh zu Monfurth&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Heiliges Römisches Reich|Reichs-]] und [[Kurfürstentum Bayern|bayerischer]] [[Graf]]enstand durch Kurfürst [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor von Pfalzbayern]] als [[Reichsverweser]] am 29. Mai 1790 in [[München]] für &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Joseph Wilhelm Freiherr von Boos zu Waldeck&amp;#039;&amp;#039;, [[kurtrier]]ischer [[Marschall|Obermarschall]] (Oberstallmeister) und [[Kurpfalz|kurpfälzischer]] [[Oberamtmann]] in [[Simmern/Hunsrück|Simmern]].&lt;br /&gt;
* Immatrikulation (Einschreibung) im [[Königreich Bayern]] bei der Grafenklasse am 29. März 1821 und böhmisches Inkolat am 19. November 1842 für &amp;#039;&amp;#039;Clemens Graf von Boos zu Waldeck&amp;#039;&amp;#039;, vormals kurfürstlich trierischer [[Kämmerer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen (1790) ==&lt;br /&gt;
In Rot drei schrägrechts übereinander gestellte rautenförmige silberne [[Sporn (Reiten)|Sporenschnallen]] ohne Dorn. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein geschlossener schwarzer Flug, belegt mit rotem Rundschild, darin das Schildbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage wie Ritter Boos von Waldeck Hüffelsheim an der Nahe zugesprochen bekam ==&lt;br /&gt;
Ritter Boos von Waldeck war mit anderen Rittern Gast auf Schloss Stein im Nahetal. Es wurde viel getrunken und gelacht. Aus der guten Laune heraus ließ der Rheingraf den Knappen einen großen Stiefel holen, den ein Kurier bei ihm auf dem Schloss vergessen hatte. Er forderte die Gäste heraus: Wer den Nahewein zu schätzen weiß, wird es schaffen den Stiefel voll Wein in einem Zuge zu leeren. Und wer es schafft soll Hüffelsheim mit Erbrecht zugesprochen bekommen. Während die Ritter lachten, weil sie glaubten es sei ein Scherz, ergriff Ritter Boos von Waldeck den Stiefel und trank ihn in einem Zuge leer. Bezüglich des Endes gibt es zwei verschiedene Varianten. In der einen Variante sank der Ritter mit den Woren:&amp;quot;Es war für meine Lieben.&amp;quot; nieder und wachte nicht mehr auf. In einer anderen Variante erholte er sich recht schnell und forderte nach dem zweiten Stiefel, um sich auch die Rechte für Roxheim zu ertrinken. Doch ein zweiter Stiefel wurde nicht gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Sage gibt es auch ein Gedicht (Dichter unbekannt):&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helge Dittmar |Titel=Sagen, Märchen und Legenden von Rhein, Main und Nahe |Hrsg=Rhein Main Presse |Sammelwerk=Exklusiv Ausgabe |Verlag=Mainzer Verlagsanstalt |Ort=Mainz |Datum=1990 |ISBN=3812400715}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Trunk aus dem Stiefel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da droben saßen sie allzumal / und zechten im alten Rittersaal; / die Fackeln glänzten herab vom Stein / und schimmerten weit in die Nacht hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sprach der Rheingraf: &amp;quot;Ein Kurier / ließ jüngst mir diesen Stiefel hier; / wer ihn mit einem Zug wird leeren, / dem soll Dorf Hüffelsheim gehören.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lachend goß er mit eigner Hand / voll Wein den Stiefel bis an den Rand / und hob ihn mitten wohl in den Kreis: / &amp;quot;Wohlan ihr Herren, ihr kennt den Preis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann von Sponheim hielt sich in Ruh&amp;#039; / und wünschte dem Nachbarn Glück dazu / und dieser, Meinhart war&amp;#039;s von Dhaun / zog scheu zusammen die dunkeln Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlegen den Bart sich Flörsheim strich / und Kunz von Stromberg schüttelte sich / und selbst der mutige Burgkaplan / sah den Koloß mit Schrecken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Boos von Waldeck rief von fern: / &amp;quot;Mir her das Schlückchen!? zum Wohl ihr Herrn!&amp;quot; / Und schwenkte den Stiefel und trank ihn leer / und warf sich zurück in den Sessel schwer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sprach: &amp;quot;Herr Rheingraf, ließ der Kurier / nicht auch seinen zweiten Stiefel hier! / Weil ich in einer zweiten Wette / auch Roxheim gern verdient mir hätte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des lachten sie alle und prießen den Boos / und schätzten ihn glücklich als bodenlos; / doch Hüffelsheim mit Maus und Mann / gehörte dem Ritter Boos fortan.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitz ==&lt;br /&gt;
* [[Burg Waldeck (Hunsrück)|Burg Waldeck]] mit den Ortschaften [[Dorweiler (Dommershausen)|Dorweiler]], [[Korweiler]] und [[Mannebach (Beltheim)|Mannebach]] (bis 1794)&lt;br /&gt;
* [[Burg Montfort (Pfalz)|Burg Montfort]] mit dem Montforter Hof und den Ortschaften [[Hüffelsheim]], [[Hundsbach]] und [[Lauschied]] (bis 1794)&lt;br /&gt;
* Ruine [[Rauschenburg]] (während der Eltzer Fehde 1331–1336 von Kurfürst Balduin als Trutzburg gegen die Waldecker und ihre Verbündeten errichtet; kam vom 15. Jahrhundert bis 1789 als [[Kurtrier]] [[Lehnswesen|Lehen]] an die Familie, wurde aber wohl schon 1456 oder 1488 zerstört)&lt;br /&gt;
* [[Wasenbach]] im Rhein-Lahn-Kreis (ab 1704)&lt;br /&gt;
* Boos von Waldeckscher Hof in [[Meisenheim]] (vor 1400 erbaut, von 1422 bis 1806 im Besitz der Boos von Waldeck, die dort in Diensten der Herzöge von [[Pfalz-Zweibrücken]] standen)&lt;br /&gt;
* Hof der Herren Boos von Waldeck in [[Boppard]]&lt;br /&gt;
* [[Schenk von Schmittburg]]&amp;#039;scher Hof in [[Koblenz]] (1890 abgerissen)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Sayn]] (1753 durch Heirat erworben, Anfang des 19. Jahrhunderts durch Erwerb der benachbarten Güter und Weinberge des [[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein|Reichsfreiherren vom und zum Stein]] vergrößert; vom Landrat Graf Clemens Boos von Waldeck 1848 an Fürst [[Ludwig Adolf Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Sayn|Ludwig Adolph Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Ludwigsburg]] verkauft.)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Oselce]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Wosseletz&amp;#039;&amp;#039;), [[Tschechien]] (1808 bis zur Enteignung 1945; bis 1887 auch Schloss [[Mladý Smolivec|Smolivec]])&lt;br /&gt;
* [[Burg Raabs an der Thaya]] in Niederösterreich (1888 bis 1912)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Rif]] bei Hallein, Salzburger Land (1912 – ?)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Vizovice]] (Wisowitz) in Tschechien (1924 durch die Heirat des Grafen &amp;#039;&amp;#039;Viktor Boos von Waldeck und Montfort&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Marietta von [[Stillfried-Rattonitz|Stillfried und Rathenitz]]&amp;#039;&amp;#039; erworben und 1945 enteignet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meisenheim Boos von Waldeck’scher Hof 02.jpg|Boos von Waldeckscher Hof in [[Meisenheim]]&lt;br /&gt;
Sayn-Sammlung Duncker (5416303).jpg|[[Schloss Sayn]] (um 1860)&lt;br /&gt;
OSELCE - zámek B.JPG|[[Schloss Oselce]] (&amp;#039;&amp;#039;Wosseletz&amp;#039;&amp;#039;), Tschechien&lt;br /&gt;
Schloss Vizovice (38599248892).jpg|[[Schloss Vizovice]], Tschechien&lt;br /&gt;
Raabs castle 1995 01.jpg|[[Burg Raabs an der Thaya]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
Taxach Schloss Rif 8039.jpg|[[Schloss Rif]], Salzburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensträger ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Boos zu Waldeck|Alexander Graf von Boos zu Waldeck und Montfort]] (1874–1924), Oberstleutnant und einer der Begleiter Erzherzogs Franz Ferdinands während des [[Attentat von Sarajevo|Attentates von Sarajevo]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Karl Ludwig von Boos zu Waldeck und Montfort|Franz Karl Ludwig von Boos zu Waldeck]] (um 1710–1776), Domdekan und Statthalter von Trier&lt;br /&gt;
* [[Casimir Friedrich Boos von Waldeck und Montfort]] (1724–1781), Landkomtur der Deutschordenskommende Trier von 1762 bis 1781&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Boos zu Waldeck|Friedrich von Boos zu Waldeck und Montfort]], Mitglied des [[Illuminatenorden]]s (1779 erwähnt)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Karl von Boos zu Waldeck|Friedrich Karl von Boos zu Waldeck und Montfort]] (1749–1832), Kapitular und Domscholaster des Erzstifts Mainz, Kapitular des Ritterstifts St. Burkard zu Würzburg, kurfürstlicher Geheimrat und [[Jubelpriester]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph von Boos zu Waldeck|Joseph von Boos zu Waldeck und Montfort]] (1798–1880), herzoglich-nassauischer Oberstleutnant und Stallmeister sowie Mitbegründer des „[[Mainzer Adelsverein]]s“&lt;br /&gt;
* Heinrich von Boos zu Waldeck und Montfort (1828–1910), Kammerherr mit Schwert und Mantel am päpstlichen Hof in Rom; 1859 Köln. cam.segt.sopr.&lt;br /&gt;
* [[Philipp von Boos zu Waldeck|Johann Friedrich Philipp von Boos zu Waldeck und Montfort]] (1749–1832), Kammerherr in Mainz, Mitglied des Illuminatenordens (Mitgliedsname &amp;#039;&amp;#039;Alcuinus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Carlotta von Boos-Waldeck]] geb. von Breidbach-Bürresheim (1838–1920), deutsche Hofdame, Portraitierte der [[Schönheitengalerie]]&lt;br /&gt;
* Reinhold Graf von Boos zu Waldeck (1876–1951), Dr.jur. nach 1918 Landesvizepräsident von Böhmen, um deutsch-tschechische Verständigung bemüht.&lt;br /&gt;
* Viktor Boos von Waldeck (1871– 24. Februar 1973), österr. Offizier, Flügeladjutant des Erzherzog Eugen, verstorben auf Schloss Hohenberg, Gemeinde Lenggries&lt;br /&gt;
* [[Philipp von Boos zu Waldeck (1896–1968)|Philipp Graf von Boos zu Waldeck und Montfort]] (1896–1968), Automobil- und Motorradrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Victor von Boos zu Waldeck|Victor von Boos zu Waldeck und Montfort]] (1840–1916), böhmischer Komponist, Übersetzer und Mäzen, Ehrenritter des Deutschen Ritterordens, Schlossherr zu Woseletz (Oselce), Bezirk Strakonitz, Gründer des deutschen Nationalvereins in Pilsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hartmut Benz: &amp;#039;&amp;#039;Kammerherren „mit Schwert und Mantel“: Zur Präsenz deutscher Katholiken am päpstlichen Hof im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; (Teil 1), In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Familiengeschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; (AfF), C.A. Starke Verlag, 2006, Tabelle 1, S. 14.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen des böhmischen Adels, J. Siebmacher’s grosses Wappenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 30, Neustadt an der Aisch 1979, ISBN 3-87947-030-8, S. 107: Boos-Waldeck, Wappen-Tafel 58.&lt;br /&gt;
* [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Adelslexikon&amp;#039;&amp;#039; Band II, S. 1, Band 58 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1974, {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* Otto Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz-Josef Heyen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Rhein und Mosel. Der Kreis St. Goar.&amp;#039;&amp;#039; Boppard 1966, S. 389–420.&lt;br /&gt;
* [[Heribert Sturm]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)]], Band I, R. Oldenbourg Verlag, München / Wien 1979, ISBN 3-486-49491-0, S. 124: Namensträger der Grafen Boos zu Waldeck und Montfort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Boos von Waldeck family|Boos von Waldeck}}&lt;br /&gt;
* [http://images.monasterium.net/pics/AT-DOZA/Ahnentafeln/DOZA-Ahnenproben_Ri-0054-Nr.182b_r-1.jpg Ahnenprobe Graf von Boos zu Waldeck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1072573024|VIAF=316499173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boos von Waldeck| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinländisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Hunsrück)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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