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	<title>Boo.com - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-19T17:00:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boo.com&amp;diff=2732051&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J. Patrick Fischer: /* Firmengeschichte */</title>
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		<updated>2024-09-29T11:24:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Firmengeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Boo-com.png|mini|Logo von Boo.com]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boo.com&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Vereinigtes Königreich|britisches]] [[Internet]]-Unternehmen, das sich Ende der 1990er Jahre als globaler [[Elektronischer Handel|Onlineshop]] für [[Kleidermode]] und Sportbekleidung in der [[New Economy]] etablieren wollte. Bereits im Mai 2000 ging das Unternehmen mit Platzen der [[Dotcom-Blase|Spekulationsblase]] in die [[Insolvenz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article846730/Die-Auferstehung-der-Dotcom-Leiche.html Die Auferstehung der Dotcom-Leiche] abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;August 2012 (welt.de)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmengeschichte ==&lt;br /&gt;
Boo.com wurde vom [[Schweden]] Ernst Malmsten, Kajsa Leander und Patrik Hedelin 1998 in [[London]] gegründet. Geschäftsziel des Unternehmens war der Online-Vertrieb von Mode- und Sportartikeln. Die Kunden sollten zu günstigen Preisen und [[versandkosten]]frei Kleidung von attraktiven [[Modelabel]]s erstehen können. Das Konzept fand großen Anklang. Innerhalb kürzester Zeit sammelten die Firmengründer 120 Millionen US-Dollar Investorengelder ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ecommercetimes.com/story/3358.html Keith Regan &amp;amp; Paul A. Greenberg E-Commerce Times, &amp;#039;&amp;#039;Boo.com Burns Out&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;August 2012 (ecommercetimes.com)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den [[Anleger (Finanzmarkt)|Investoren]] gehörten namhafte Firmen aus Handel und Wirtschaft, so [[Benetton Group|Benetton]], [[JPMorgan Chase|JP Morgan]] und [[Goldman Sachs]]. Auch der französische Luxusgüter-[[Tycoon]] [[Bernard Arnault]] beteiligte sich an der Firma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenbruch ===&lt;br /&gt;
Die Pleite des Unternehmens im Mai 2000 kam abrupt und gilt als eine der spektakulären Internet-Pleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.nl/books?id=LcKE1lseGbEC&amp;amp;pg=PT6&amp;amp;lpg=PT6&amp;amp;dq=tristan+louis,+boo.com&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=v7Xb5arU8s&amp;amp;sig=02gycX0lFeuXue9qx0ugSuQv4hE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RAo_UPzZEYTRsgaw3QE#v=onepage&amp;amp;q=tristan%20louis%2C%20boo.com&amp;amp;f=false Tunweer Malik, &amp;#039;&amp;#039;Investing Like Warren Buffett&amp;#039;&amp;#039;, Chapter 1, Speculation]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nate Lanxon: {{Webarchiv |url=http://crave.cnet.co.uk/gadgets/the-greatest-defunct-web-sites-and-dotcom-disasters-49296926/ |text=The greatest defunct Web sites and dotcom disasters |wayback=20130226015839}} auf cnet.co.uk, abgerufen am 29. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nachbetrachtung stellte sich heraus, dass viele schwerwiegende hausgemachte Fehler den Zusammenbruch herbeigeführt hatten. Die Probleme begannen bereits 1999:&lt;br /&gt;
* Es wurden teure Anzeigen geschaltet, die ohne Wirkung blieben, weil der Start des Online-Geschäfts für Mode sich verzögerte.&lt;br /&gt;
* Technische Schwierigkeiten begleiteten den mehrfach verschobenen Start des Online-Portals. Die Bedienfunktionen waren unausgereift und behinderten die Gestaltung einer „extravaganten“ Internetseite. Das Ergebnis war ein schwerfälliges und überladenes Portal, das für die meisten Kunden kaum aufrufbar war, da riesige Mengen an Datenvolumina die zu dieser Zeit noch langsamen [[Modem|Modems]] überforderten. Die Seite basierte auf [[JavaScript]] und [[Adobe Flash|Flash]], um das Warensortiment ebenso wie Maskottchen und Verkaufshilfe-[[Avatar (Internet)|Avatar]] Miss Boo in einer Pseudo-[[3D]]-Animation wiederzugeben. Die Hauptseite enthielt die Warnung: „This site is designed for 56 K modems and above“. Auch die Schnittstelle war zu komplex, denn ihr gestufter Aufbau verlangte dem Kunden ab, dass er fünf bis sechs Fragen beantworten musste, bevor er erkennen konnte, dass Waren seines Wunsches nicht vorrätig waren.&lt;br /&gt;
* Der Gratis-Versand riss große Finanzlöcher in den Haushalt des Unternehmens. Boo.com musste die Kosten selbst tragen. Erschwerend kam hinzu, dass die Nutzer zunehmend von ihrem [[Umtausch|Umtauschrecht]] Gebrauch machten, was Millionen Dollar an Belastungen für die Firma nach sich zog, denn der Dienstleister für den Umtausch, die [[Deutsche Post AG|Deutsche Post]], stellte Boo.com die Kosten in Rechnung.&lt;br /&gt;
* Hinzu kamen typische Fehler der New Economy, die das Personalmanagement betrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/technology/2005/may/16/media.business Boo.com spent fast and died young but its legacy shaped internet retailing] abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;August 2012 (guardian.co.uk)&amp;lt;/ref&amp;gt; Unkontrollierte Mitarbeitereinstellungen, das Versäumnis der Aufstellung klarer Führungsstrukturen, überdurchschnittliche Gehälter und ausufernde Spesenabrechnungen bei der Auslotung der internationalen Märkte flankierten den Niedergang. Die Investoren weigerten sich, zusätzliches Geld zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verkauf der Firma war nicht möglich. Erfolgversprechende Vertragsverhandlungen scheiterten am abgekühlten Interesse der Anleger, in [[Business-to-Consumer]]-Geschäfte zu investieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Boo-com-pleite-Warnsignal-fuer-E-Commerce-Firmen-21993.html Boo.com pleite: Warnsignal für E-Commerce-Firmen] abgerufen am 29.&amp;amp;nbsp;August 2012 (heise.de)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tristan Louis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Malmsten: &amp;#039;&amp;#039;Boo Hoo. A dot.com Story from Concept to Catastrophe&amp;#039;&amp;#039;. Random House 2001, ISBN 978-0-7126-7239-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Christina Voegele: [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/e-commerce-boo-com-man-lebt-nur-zweimal-120154.html &amp;#039;&amp;#039;boo.com - Man lebt nur zweimal&amp;#039;&amp;#039;], 19. Mai 2001, auf faz.net&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handelsunternehmen (Textilbekleidung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versandhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandelsunternehmen (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Vereinigtes Königreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J. Patrick Fischer</name></author>
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