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	<title>Bontkirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bontkirchen&amp;diff=1327948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: Vorlagenparameterfehler beseitigt: Seitenzahl mit unzulässigem Zusatz; Parameter Kommentar angelegt; 4 fehlende Sprachparameter eingefügt; 1 Parameter zugriff nach abruf konvertiert</title>
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		<updated>2026-04-26T07:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenparameterfehler beseitigt: Seitenzahl mit unzulässigem Zusatz; Parameter Kommentar angelegt; 4 fehlende Sprachparameter eingefügt; 1 Parameter zugriff nach abruf konvertiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Brilon&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Bontkirchen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Alme (bis 1975)&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/21/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/39/29/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 407&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 384&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 689&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = Normalhöhennull&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.44&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 471&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Rohlfing |url=https://alme-info.de/2022/01/19/alme-schrumpft/ |titel=Alme schrumpft |werk=Alme – Das Dorf an den Quellen |datum=2022-01-19 |abruf=2022-09-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59929&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02963&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bontkirchen in Brilon.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Ortschaft Bontkirchen innerhalb des Stadtgebiets von Brilon&lt;br /&gt;
| Bild                   = Brilon-Bontkirchen Sauerland-Ost 170.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild (2013)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bontkirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft im östlichen [[Sauerland]]. Die bis Ende 1974 selbstständige Gemeinde ist heute ein Stadtteil der Stadt [[Brilon]] im [[Hochsauerlandkreis]], [[Nordrhein-Westfalen]]. Das [[Upland]] und das angrenzende [[Waldeck]] sind ebenfalls zum Teil im Gebiet der Gemarkschaft des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das im Tal der [[Itter (Diemel)|Itter]] gelegene Bontkirchen liegt unmittelbar an der Grenze zu [[Hessen]], die in diesem Bereich entlang der Itter verlief. Östlich der Grenze liegt die zur Gemeinde [[Diemelsee (Gemeinde)|Diemelsee]] gehörende Ortschaft [[Stormbruch]], im Süden die Gemeinde [[Willingen (Upland)|Willingen]]. Die zum nordöstlichen Ausläufer des [[Rothaargebirge]]s gehörenden Berge &amp;#039;&amp;#039;Großer Buttenberg&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|627.4}} und &amp;#039;&amp;#039;Örenstein&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|641}} trennen Bontkirchen von [[Hoppecke (Brilon)|Hoppecke]] im Norden. Im Westen liegt der &amp;#039;&amp;#039;Hemberg&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|688.5}} und jenseits der Briloner Berge im Tal der [[Hoppecke]] [[Brilon-Wald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Itter ist der größte Fluss in der Gemarkung. Sie durchfließt in überwiegend nordöstlicher Richtung die Ortschaft. Die Gemarkung verlässt sie auf einer Höhe von {{Höhe|384|DE-NHN|link=true}} und mündet wenig später in den [[Diemelsee]]. Durch den ehemaligen Grenzverlauf entlang der Itter lag lange Zeit ein Teil der Ortschaft auf hessischem Gebiet in der Gemarkung Stormbruch der Gemeinde Diemelsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Entstehung des Ortsnamens Bontkirchen sind etliche Varianten bekannt. Ursprünglich besteht der Name aus einer Zusammensetzung von „-kirche“ und „Bȭbo“, das auf die Varianten „mnd. bȭve ‘Spitzbube’, mhd. buobe ‘Knabe’, nhd. Bube“ zurückgeführt wird. In der Literatur wird dazu die Deutung: ‘bei der Kirche des Bȭbo’ gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MF_OndHsK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Bobbenkercken&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Bowenkerken, Bunkerken, Buntkerken, Bundtkerken Buntkirchen, Bunnkirchen, Bonnkirchen&amp;#039;&amp;#039;) wird das Dorf 1276 erstmals urkundlich erwähnt. Bontkirchen hat eine wechselvolle Geschichte, die aus der Grenzlage des Dorfes zwischen weltlichen und kirchlichen Grenzbereichen des Dorfes beruht. Zu nennen sind hierzu Probleme zwischen dem [[Erzbistum Paderborn]] und dem [[Erzbistum Köln]] und den weltlichen Herren, den [[Waldeck|Grafschaft Waldeck]], den [[Padberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Padberg]], der Stadt [[Brilon]] und zuletzt zwischen den Bundesländern [[Hessen]] und [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Simon I. von Lippe]] veranlasste 1276 als Erzbischof von Paderborn die Wiederbelebung der Pfarrei in Bontkirchen und bestimmte [[Veit (Heiliger)|St. Vitus]] als Stiftungspatron.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wilhelm Grote, &amp;#039;&amp;#039;Historisch-geographisch-statistisch-literarisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1817, ({{Google Buch|BuchID=gGYAAAAAcAAJ|Seite=108}})&amp;lt;/ref&amp;gt; 1335 verzichtete Johan van deme Scharpenberge vor Graf [[Heinrich IV. (Waldeck)|Heinrich IV. von Waldeck]] auf sein [[Lehnswesen|Lehen]] zu &amp;#039;&amp;#039;Buwenkerken&amp;#039;&amp;#039;. In der Folgezeit erwarb das [[Kloster Bredelar]] nach und nach das Dorf. Die Mönche des Klosters erwarben 1347 und 1366 die Bontkirchener Güter der Herren von Scharfenberg. Die Herren von [[Padberg (Adelsgeschlecht)|Padberg]] hatten 1373 dem Kloster ihre Rechte mit [[Kirchenlehen]], [[Zehnt]]en, Diensten und Burggericht überlassen. Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1376 schenkten Heydenrich und Steven von dem Scharpenberge unter anderem alle ihre [[Kotten (Haus)|Kotstätten]], das heißt, Bauernhäuser, zu Bontkirchen dem Kloster Bredelar. Nach längerer Zeit als [[Wüstung]] erfolgte ab 1497 erneut eine Besiedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Stadt Brilon&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Stadt Brilon 1970, S. 40&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1507 verzichteten die Herren von Padberg nach Spannungen am 4. Mai 1507 endgültig auf ihre Rechte in Bontkirchen. Die Mönche von Bredelar wurden endgültig Dorfherren, als der Zehnte 1521/27 von den Herren von Horhusen erlangt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung setzte im frühen 16. Jahrhundert ein: Um 1525 gründete der aus Schwaben stammende Christoffel Köchlin die Bontkirchener Hütte. Die Anlage zählt zu den frühen Standorten der Eisenverarbeitung im östlichen Sauerland und markiert den Beginn einer überregional bedeutsamen Phase der Montanindustrie. In der Hütte wurde vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert Roh- und Gusseisen hergestellt. Während des Achtzigjährigen Krieges (1568–1648) zwischen Spanien und den Niederlanden lieferte die Hütte Kanonen, die über Beverungen und die Weser nach Amsterdam transportiert wurden. Der Standort der Hütte an der Itter unterhalb von Bontkirchen war lange zwischen dem Herzogtum Westfalen und der Grafschaft Waldeck umstritten. So wird berichtet, „dass 1540 ein Cort Molner aus Buntkercken in Brilon inhaftiert wurde, weil er angetrunken behauptet hatte, dass der Bontkirchener [[Eisenhammer|Hüttenhammer]] Eigentum des Grafen von Waldeck sei“. Erst ein Urteil von 1648 bestätigte die Zugehörigkeit der Hütte zu Waldeck. Im Jahre 1805 endete mit der Schließung der Hütte nach rund 280 Jahren die Montanindustrie in Bontkirchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Josef Lahme |Titel=Die frühe Montanindustrie in Hoppecke und Bontkirchen |Hrsg=Franz Josef Lahme |Auflage=1. |Verlag=Woll-Verlag Hermann-J. Hoffe |Ort=Schmallenberg |Datum=2026-03 |ISBN=978-3-912023-84-8 |Kommentar=Gründung „101-104“, Lage „105-109“, Betrieb „111-130“ |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1564 wird zum ersten Mal von einem Schützenfest in Bontkirchen berichtet: Es fand eine Schlägerei während des „Schützenspiels“ auf dem Schießplatz zu Bontkirchen zwischen Heinrich Schmulling und dem langen Christian aus Heringhausen statt. Der frühe Ursprung der Bontkirchener Schützen ist vermutlich auf die notwendige Grenzsicherung zur Grafschaft Waldeck zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Josef Lahme |Titel=Geschichte der Familie Köchling und die Errichtung ihrer Eisenhütte bei Bontkirchen um 1525 |Hrsg=Franz Josef Lahme |Auflage=1 |Verlag=Woll-Verlag Hermann-J. Hoffe |Ort=Schmallenberg |Datum=2022-12 |ISBN=978-3-948496-63-0 |Seiten=41 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] hatte Auswirkungen auf die Bevölkerung. Die [[Bontkirchener Hütte]] hat den Krieg allerdings überstanden. Auf Veranlassung von [[Ferdinand von Bayern (1577–1650)|Ferdinand von Bayern]] wurden von 1612 bis 1626 kirchliche „[[Visitation]]en“ durchgeführt. Für „Bonnkirchen“ wurde protokolliert: „Nun fanden sich Grenzdörfer die sich zu benachbarten protestantischen Pfarreien hielten. So war das Dorf Bonnkirchen zur [[Filialkirche|Filiale]] des Waldeck’schen Kirchdorfs [[Heringhausen (Diemelsee)|Heringhausen]] geworden; jetzt wurde aber Kloster Bredelar zur Wahrnehmung des Gottesdienstes in Bonnkirchen vermocht und die längst supprimierte Pfarrei daselbst wieder in&amp;#039;s Leben gerufen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Kampschulte: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Einführung des Protestantismus&amp;#039;&amp;#039;, Seite 379 ({{Google Buch|BuchID=NiBBAAAAcAAJ|Seite=379}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Briloner Richter Jacob Kannegießer berichtete am 15. Mai 1652, dass Bontkirchen zu diesem Zeitpunkt 3&amp;amp;nbsp;Spannhöfe und 9&amp;amp;nbsp;Kötter habe, früher waren es 7½ Spannhöfe und 15 Kötter gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Regierungszeit des [[Clemens August von Bayern]] wurden 1732 die [[Diözese|Diözesangrenzen]] geändert. Dadurch kam Bontkirchen aus dem Wirkungsbereich des [[Erzbistum Paderborn|Bistums Paderborn]] und wurde der [[Erzbistum Köln|Diözese Köln]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schmitt, &amp;#039;&amp;#039;Der Kölner Kurfürst Clemens August von Bayern (1700–1761) und das Herzogtum Westfalen,&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Säuerlander Heimatbund&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 2/2000, S. 62 ({{Webarchiv |url=http://www.sauerlaender-heimatbund.de/Sauerland_2000_2.pdf |wayback=20160122145623 |text=Online verfügbar}}; PDF; 7,7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Zeit [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] kam Bontkirchen 1802 an die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]]. Nach dem [[Wiener Kongress]] 1816 gelangte das Herzogtum Westfalen und damit auch Bontkirchen an [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 gab es einen tödlichen Zwischenfall. Nachdem am 25. Oktober zwei Aschhütten durch ein fürstlich-waldecksches Militär-Kommando niedergerissen worden waren, wurde vier Tage später der mit dem Fällen von [[Kohlholz]] beschäftigte Christoph Köchling von einem waldeckschen Soldaten erschossen. 1830 erfolgte eine exakte Vermessung der Grenzen zur Beendigung der alten Grenzstreitigkeiten. 1844 wurde das Dorf dem [[Amt Thülen]] zugeordnet. 1864 sind 498 Einwohner im Ort registriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Encyklopädie der Erd-, Völker- und Staatenkunde,&amp;#039;&amp;#039; 1864, [http://books.google.de/books?id=gpBBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA355#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Seite 355]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. März 1945 erreichten den ganzen Tag und die folgende Nacht unbewaffnete deutsche Soldaten Bontkirchen aus Richtung Brilon-Wald.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Abschnitt Bontkirchen, S. 72–73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort waren sie in ihrem Transportzug von durch Brilon-Wald fahrenden US-Truppen beschossen worden und geflohen. Die Soldaten kleideten sich vor dem Weiterziehen in einem Bekleidungslager der [[Organisation Todt]], das sich in der Schützenhalle befand, ein. Die verbliebenen Bekleidungsstücke wurden zur Aufbewahrung in verschiedene Häuser gebracht und später angeblich ordnungsgemäß abgegeben. Am 3. April erschienen zum ersten Mal US-Truppen, um die im Dorf befindlichen ungefähr 50 Wehrmachtssoldaten zu einer Gefangenensammelstelle in Bredelar zu bringen. Am 4. April erreichten vier kleinere US-Einheiten das Dorf; eine dieser Einheiten verblieb über Nacht im Dorf und zog am Morgen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fielen 28 Bontkirchener als Soldaten, davon die meisten an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]], oder starben in Gefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Ehrentafel Abschnitt Bontkirchen, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neufestlegung Landesgrenze ===&lt;br /&gt;
Bereits seit Ende der 1950er Jahre strebte die Stadt Brilon eine Grenzänderung zur Gemarkung [[Stormbruch]], ab dem 1. Januar 1972 ein Ortsteil der Gemeinde [[Diemelsee (Gemeinde)|Diemelsee]] in [[Hessen]], an. Dort befanden sich in der Willinger Straße sieben Wohnhäuser mit 22 Bewohnern, eine ehemalige Schreinerei, die Schützenhalle und der Rasensportplatz. Durch die [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen]] wurde Bontkirchen am 1. Januar 1975 mit § 12 [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] ein Stadtteil von Brilon.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2009 wurde ein [[Staatsvertrag]] zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen über die Abgabe von 55 [[Flurstück]]en mit einer Fläche von zusammen 14 [[Hektar]] geschlossen. Als Ausgleich für den Gebiets- und Steuerkraftverlust zahlte Brilon an Diemelsee einen Betrag von 390.000 Euro. Am 1. November 2009 trat der Staatsvertrag in Kraft&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&amp;amp;gld_nr=1&amp;amp;ugl_nr=101&amp;amp;bes_id=12984&amp;amp;aufgehoben=N&amp;amp;menu=0&amp;amp;sg= Text des Staatsvertrages]&amp;#039;&amp;#039; auf recht.nrw.de, abgerufen am 21. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wodurch hier keine [[Liste geteilter Orte#Länder Deutschlands|Ortsteilung]] mehr vorliegt. Der bisher hessische Teil der Willinger Straße gehört seitdem offiziell zu Nordrhein-Westfalen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.n-tv.de/politik/Strasse-wechselt-das-Bundesland-article571993.html &amp;#039;&amp;#039;22 neue Bürger und 14 Hektar für NRW – Straße wechselt das Bundesland&amp;#039;&amp;#039; auf n-tv.de vom 31. Oktober 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese Lösung hatten sich die Bewohner jahrzehntelang eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevorsteher ===&lt;br /&gt;
:{| width=&amp;quot;75%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1803–1817 W. Birkenhauer (Schultheiß)&lt;br /&gt;
* 1823–1857 Caspar Schulte&lt;br /&gt;
* 1858–1864 Josef Lange&lt;br /&gt;
* 1864–1877 Friedrich Hennecke&lt;br /&gt;
* 1877–1883 Wilhelm Lange&lt;br /&gt;
* 1883–1895 Wilhelm Schilling&lt;br /&gt;
* 1895–1901 Wilhelm Hennecke&lt;br /&gt;
* 1901–1922 Josef Pack&lt;br /&gt;
* 1922–1925 Franz Schulte&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;40%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Wilhelm Heckmann&lt;br /&gt;
* Johann Bunse&lt;br /&gt;
* (1946)–1952 Wilhelm Heckmann&lt;br /&gt;
* 1952–1958 Lorenz Metten&lt;br /&gt;
* 1958–1969 Wilhelm Schilling&lt;br /&gt;
* 1969–1974 Franz Hahn&lt;br /&gt;
* 1974–2009 Albert Brüne&lt;br /&gt;
* Seit 2009: Dieter Marczyk&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Bontkirchen.svg|100px|rechts|Wappen der ehemaligen Gemeinde]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;In Gold eine naturfarbene blaubedachte Kirche über einem von Silber zu Grün im Wellenschnitt schräg geteilten Schildfuß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot;&amp;gt;Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: &amp;#039;&amp;#039;Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen, Kurkölnisches Sauerland.&amp;#039;&amp;#039; Strobel, Arnsberg 1986, ISBN 3-87793-017-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Das am 1. Dezember 1954 genehmigte Wappen der Gemeinde Bontkirchen zeigt als Hauptmotiv die namengebende Dorfkirche. Der mit einer Wellenlinie geteilte Schildfuß weist auf die [[Itter (Diemel)|Itter]] hin, die hier die Grenze zu Waldeck bildet. Die Farben des [[Redendes Wappen|Redenden Wappens]] sind frei gewählt.&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brilon-St.-Vitus-Kirche.jpg|mini|hochkant|[[St. Vitus (Bontkirchen)|St.-Vitus-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bontkirchen Kapelle St. Maria von Norden.jpg|mini|hochkant|Kapelle St.Marien]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Kirche [[St. Vitus (Bontkirchen)|St. Vitus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Naturdenkmäler ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Marienkapelle am Hemberg&lt;br /&gt;
* Schützenhalle der St. Vitus Schützenbruderschaft Bontkirchen 1883 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Die Schützenbruderschaft St.&amp;amp;nbsp;Vitus 1883 e.&amp;amp;nbsp;V. Bontkirchen feiert alljährlich über Fronleichnam ihr Schützenfest.&lt;br /&gt;
* Der Skiclub Bontkirchen feiert alljährlich im Juli sein Sportfest.&lt;br /&gt;
* Der Musikverein Bontkirchen feiert alljährlich im August sein „Itterfest“&lt;br /&gt;
* Der Männergesangsverein „Cäcilia“ Bontkirchen feiert alljährlich zum 1. Mai sein Maifest&lt;br /&gt;
* Die Freiwillige Feuerwehr Bontkirchen feiert alle zwei Jahre ihr Herbstfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bontkirchen liegt an der [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Arnsberg#L 800|L&amp;amp;nbsp;800]] (NRW, in Hessen [[Liste der Landesstraßen in Hessen ab der L 3201|L&amp;amp;nbsp;3393]]), die von Willingen zum [[Diemelsee]] führt. Die [[Liste der Kreisstraßen im Hochsauerlandkreis#K 61|K 61]] verbindet die Ortschaft mit Hoppecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlicher Personennahverkehr wird durch Linien des Unternehmens [[Westfalenbus]] Richtung Brilon und [[Marsberg]] abgewickelt. Im etwa acht Kilometer entfernten [[Bahnhof Willingen|Willingen]] an der [[Bahnstrecke Wega–Brilon Wald]] befindet sich der nächste Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939-1945 – Erlebnisberichte vieler Mitarbeiter aus dem ganzen Kreisgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Josefs-Druckerei, Bigge 1955.&lt;br /&gt;
* Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Hochsauerlandkreises&amp;#039;&amp;#039;, herausgeben im &amp;#039;&amp;#039;Westfälischen Ortsnamensbuch (WOB)&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, von  Kirstin Casemir, Jürgen Udolph, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld, 2013, 608 Seiten. {{Webarchiv |url=https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-0023-9B0C-3/WOB%206%20Die%20Ortsnamen%20des%20Hochsauerlandkreises.pdf?sequence=1 |wayback=20190504063822 |text=(online-PDF 1,8 MB)}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Kampschulte, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Einführung des Protestantismus&amp;#039;&amp;#039;, Verlag F. Schöningh, Paderborn, 1866, Seite 379&lt;br /&gt;
* Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, seit 1837&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://i5.brilon.de/stadtbrilon/stadtportraet/otbontkirchen.php Information der Stadt Brilon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Ref EWSTA -- veraltet s. Infobox&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EWSTA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  {{Internetquelle |url=http://i5.brilon.de/stadtbrilon/stadtportraet/Einwohnerstatistik_zum_31.12.2013.pdf |titel=Einwohnerstatistik 31.12.2013 |hrsg=Stadt Brilon |format=PDF |abruf=2014-01-18 |kommentar=10,8&amp;amp;nbsp;kB |sprache=de}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAZ&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Rebein |url=https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/article63575/22-hessen-duerfen-endlich-nrw-buerger-werden.html |titel=22 Hessen dürfen endlich NRW-Bürger werden |werk=Westfalenpost |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2009-09-09 |sprache=de |abruf=2012-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MF_OndHsK&amp;quot;&amp;gt;Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Hochsauerlandkreises&amp;#039;&amp;#039;, Seiten 71 bis 73 (eingesehen am 4. Mai 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ortsteil von Brilon]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 1276]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
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