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	<title>Bonnland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 3. Februar 2026 um 17:15 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-03T17:15:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bonnland blaues haus 1.jpg|mini|Blick auf das „Blaue Haus“ in Bonnland]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/02/59/N |EW=09/51/56/E |type=landmark |region=DE-BY |map=right |article=/}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bonnland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ab 1937 [[Besiedlung|abgesiedeltes]] [[Dorf]] mit 120 Gebäuden, das jetzt als [[Häuserkampf (Militär)|Ortskampfanlage]] auf dem [[Truppenübungsplatz Hammelburg]] in der [[Rhön]] verwendet wird. Das Übungslager Hammelburg besteht seit 1896, die ersten Schießbahnen wurden 1895 angelegt. Die ersten Schießübungen fanden im Herbst 1895 statt. An den Übungen nahmen u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Königlich Bayerisches Infanterie-Regiment „König Viktor Emanuel III. von Italien“ Nr. 19|Königlich Bayerische 19. Infanterieregiment]] (damals in [[Aschaffenburg]]) und das [[Königlich Bayerisches Feldartillerie-Regiment „König Alfons XIII. von Spanien“ Nr. 5|Königlich Bayerische 5. Feldartillerieregiment]] ([[Landau in der Pfalz|Landau]]) teil. Bis 1910 übten sämtliche zum [[II. Königlich Bayerisches Armee-Korps|Königlich Bayerischen II. Armee-Korps]] gehörenden Verbände mehrere Wochen im Jahr in Hammelburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonnland dient wie der gleichfalls aufgelöste Nachbarort [[Hundsfeld (Rhön)|Hundsfeld]] als Ausbildungsplatz für die [[Infanterieschule]] in Hammelburg und in den letzten Jahren vermehrt für die Ausbildung von [[Soldat (Deutschland)|Soldaten]] der Bundeswehr, die für Auslandseinsätze vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Polizei (Deutschland)|Polizei]], [[Bundespolizei (Deutschland)|Bundespolizei]], [[Technisches Hilfswerk|THW]], [[Katastrophenschutz]], Hundestaffeln, [[Feuerwehr]]en und Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz nutzen das ehemalige Dorf zu Ausbildungszwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonnland ist trotz allem weiterhin ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Hammelburg]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Bad Kissingen]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=67109008453 |objekt=Stadt Hammelburg |abruf=2025-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemarkung ==&lt;br /&gt;
Die [[Gemarkung]] Bonnland hat eine Fläche von 13,820&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 63 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 219375,68&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090295 |titel= Gemarkung Bonnland (090295) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/Tc2XY |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bonnland liegt in einem Gebiet, dessen Besiedelung bis in die [[Jungsteinzeit]] zurückreicht. Später waren es [[Kelten]], die im zweiten und ersten vorchristlichen Jahrhundert durch germanische Stämme verdrängt wurden. [[Markomannen]] und [[Alamannen]] diente das Gebiet als Durchgangsland. Nach dem Sieg der [[Franken (Volk)|Franken]] über die Alamannen 494 n. Chr. und über die Thüringer 531/532 setzte die [[Fränkische Landnahme]] ein. Zu Beginn des 8. Jahrhunderts entstanden die frühen fränkischen Siedlungen, zu denen auch Bonnland zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Fuldaer Urkunde wurde der Ort erstmals 802 unter der Bezeichnung „Bonlante“ zusammen mit dem benachbarten [[Hundsfeld (Rhön)|Hundsfeld]] („Hundesfuelt“) erwähnt. Wechselnde Herrschaftsverhältnisse kennzeichneten die Frühgeschichte des in seinen [[Lehnswesen|Lehenspflichten]] zerrissenen Ortes. Auch das [[Kloster Fulda]] erhielt durch Schenkung Güter in Bonnland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freiherren von [[Thüngen (Adelsgeschlecht)|Thüngen]] wurden um 1320 urkundlich als Grundeigentümer in Bonnland genannt und errichteten 1331 auf einem benachbarten Hügel die [[Burg Reußenberg]]. 1356 galt Reuß I. von Thüngen als Besitzer des Ortes. Die Bewohner von Bonnland waren die Leidtragenden der immer wieder auftretenden Händel der Herren von Thüngen mit dem Fürstbischof von [[Hochstift Würzburg|Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1523 erschien der [[Schwäbischer Bund|Schwäbische Bund]] und zerstörte einen Teil der Burg. Der Besitzer Hans Jörg von Thüngen war ein Unterstützer des [[Hans Thomas von Absberg]]. Zum Ereignis siehe auch [[Wandereisen-Holzschnitte von 1523]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] wurden 1525 die Burg Reußenberg sowie der Greifenstein genannte Adelssitz in Bonnland zerstört. Kaspar von Thüngen verließ Bonnland und floh auf den Sodenberg. Erst 1568 bezog Philipp III. von Thüngen, der als Förderer der [[Reformation]] galt, wieder das neu aufgebaute [[Schloss Greifenstein (Unterfranken)|Schloss Greifenstein]]. Nach der Bestimmung &amp;#039;&amp;#039;[[cuius regio, eius religio]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Augsburger Religionsfrieden]]s von 1555 wurde Bonnland seiner Herrschaft folgend [[evangelisch]] und blieb es bis zu seiner Auflösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pest]] forderte 1635 unter den Bewohnern von Bonnland 120 Opfer. Von diesem Aderlass erholte sich der Ort erst nach 50 Jahren wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verschuldete Enkel Philipps III. von Thüngen, Julius Albrecht, verkaufte am 3. Mai 1658 den Ort an den Generalmajor Hans Georg von [[Rußwurm (Adelsgeschlecht)|Rußwurm]]. Dieser verband sich noch im selben Jahr durch Heirat mit der Familie von [[Gleichen (Adelsgeschlecht)|Gleichen]]. Die Freundschaft dieser Familie mit dem Dichter [[Friedrich von Schiller]] führte dazu, dass sich dieser 1793 für längere Zeit auf Schloss Greifenstein aufhielt. Schließlich wurde durch die Heirat von Schillers jüngster Tochter [[Emilie von Gleichen-Rußwurm|Emilie]] mit Adalbert von Gleichen-Rußwurm 1828 auch ein verwandtschaftliches Band geknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Michaeliskirche wurde am 4. Mai 1685 abgerissen und unter Wiederverwendung des Turms neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonnland lag im Grenzbereich der Hochstifte [[Hochstift Fulda|Fulda]] und [[Hochstift Würzburg|Würzburg]]. Während das nur einen Kilometer entfernte Hundsfeld den südlichsten Stützpunkt des geistlichen Fürstentums Fulda bildete, gehörte Bonnland zum [[Hochstift Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchziehende Franzosen[[Heerhaufen|haufen]] plünderten bei ihren Vorstößen nach Süddeutschland im [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieg]] (1792 bis 1797) 1796 auch Bonnland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor / während dem Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
1895 wurde vom [[Bayerisches Kriegsministerium|bayerischen Kriegsministerium]] der Truppenübungsplatz &amp;#039;&amp;#039;Lager Hammelburg&amp;#039;&amp;#039; für das [[II. Königlich Bayerisches Armee-Korps|II. Armeekorps]] geschaffen. Wie mehrere andere Ortschaften musste auch Bonnland große Flächen dafür abgeben. Mit 430 [[Tagewerk|Tagwerk]] betrug der Verlust an landwirtschaftlicher Fläche nahezu die Hälfte der bisher genutzten Fläche.&lt;br /&gt;
[[Datei: Bonnland 11.jpg|mini|Ortsmitte mit Turm der Michaeliskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor / während dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], in dem von 78 Kriegsteilnehmern aus Bonnland 9 gefallen und 15 verwundet waren, wurde aufgrund der Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] der Truppenübungsplatz aufgelöst. Die abgetretenen Flächen wurden allerdings nicht zurückübertragen, sondern an die ursprünglichen Eigentümer verpachtet. Das Gelände wurde der Reichsvermögensverwaltung zur ausschließlich friedlichen Nutzung überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Absiedelung ====&lt;br /&gt;
1935 übernahm die Heeresverwaltung wieder den ehemaligen Truppenübungsplatz und nutzte diesen für den Aufbau weiterer Einheiten für die neue [[Wehrmacht]]. Am 18. April 1937 wurden die Bewohner Bonnlands im Gasthaus Zum Greifen von NSDAP-Angehörigen über die Erweiterung des Truppenübungsplatzes Hammelburg und die damit verbundene Auflösung Bonnlands informiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Droschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonnland – ein Dorf, da es nicht gibt, obwohl es existiert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt &amp;#039;&amp;#039;18. April.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurde der Übungsplatz um 1480 Hektar erweitert. Bonnland musste ebenso wie Hundsfeld nicht nur die bisherigen Flächen wieder abgeben, sondern die Erweiterung bedeutete den Untergang der beiden Ortschaften. Sie wurden aufgelöst und abgesiedelt. Der Großteil der 280 Einwohner Bonnlands kam nach [[Wässerndorf]] und auf den [[Winkelhof (Seinsheim)|Winkelhof]] im [[Landkreis Kitzingen]]. Am 1. April 1938 hörte die Gemeinde Bonnland auf zu bestehen. Die Entschädigungssumme für die abgesiedelte Gemeinde in Höhe von 228.886 [[Reichsmark|RM]] wurde an die Kreiskasse [[Karlstadt]] überwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Urenkel Friedrich von Schillers, [[Alexander von Gleichen-Rußwurm]], musste mit seiner Frau [[Schloss Greifenstein (Unterfranken)|Schloss Greifenstein]], das über 450 Jahre im Besitz seiner Familie gewesen war, räumen. Mit der Entschädigungssumme konnte er die Villa Menschikow in [[Baden-Baden]] mieten, wo er am 25. Oktober 1947 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. September 1943 wurde das Gemeindegebiet offiziell in den [[Gutsbezirk|Heeresgutsbezirk]] Hammelburg eingegliedert.&amp;lt;ref name=Volkert&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=478}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit / aktuelle Nutzung ===&lt;br /&gt;
==== Neubesiedelung ====&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fanden viele [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlinge und Heimatvertriebene]] in der verlassenen Ortschaft eine vorübergehende neue Heimat. Am 1. April 1949 wurde Bonnland, das mittlerweile 550 Einwohner zählte, wieder eine politische Gemeinde und dem damaligen Landkreis [[Karlstadt]] (heute [[Landkreis Main-Spessart|Main-Spessart]]) zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verkuendung-bayern.de/files/gvbl/1949/10/gvbl-1949-10.pdf#page=8 Verordnung über die Umgliederung der Gemeinde Bonnland, Landkreis Hammelburg, in den Landkreis Karlstadt - vom 19. April 1949 (GVBl. Nr. 10/1949, S. 92)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot; /&amp;gt; Auch im benachbarten Hundsfeld entstanden neue Siedlungshöfe, die zum Landkreis Hammelburg (heute [[Landkreis Bad Kissingen|Bad Kissingen]]) zählten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erneute Absiedelung ====&lt;br /&gt;
1951 drohte auf Weisung der [[Office of Military Government for Germany (U.S.)|amerikanischen Besatzung]] eine erneute riesige Erweiterung des Truppenübungsplatzes von bislang 3872 auf 6490 Hektar, der neben Bonnland und Hundsfeld fünf weitere Ortschaften mit insgesamt 5463 Bewohnern zum Opfer fallen sollten. Nachdem aufgrund von massivem Protest und Widerstand der Bevölkerung, der auch wirksam politisch unterstützt wurde, von der Verwirklichung dieser Pläne abgesehen werden musste, kam es nach Gründung der [[Bundeswehr]] und der Errichtung der Infanterieschule am 1. April 1956 im Lager Hammelburg zu einer erneuten Absiedelung von Bonnland und Hundsfeld. Am 14. Januar 1965 verließen die letzten Einwohner von Bonnland das Dorf, das seitdem als Übungsdorf für den [[Häuserkampf (Militär)|militärischen Häuserkampf]] genutzt wird. Die Gemeinde Bonnland wurde offiziell am 1. Juli 1972 aufgelöst. Ihr Gebiet wurde der Kleinstadt Hammelburg zugeschlagen.&amp;lt;ref name=Volkert/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verkuendung-bayern.de/gesetz-und-verordnungsblatt/alle-ausgaben-des-gvbl-ab-1945/?volume=1971&amp;amp;page=512 § 29, Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte - vom 27. Dezember 1971 (GVBl. Nr. 26/1971, S. 512)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1980er Jahren wurden einige Gebäude neu errichtet, um erweiterte Übungsszenarien durchspielen zu können. Zu nennen ist insbesondere ein vierstöckiges Wohnhaus im Südosten des Dorfes für Abseilübungen von Hubschraubern aus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Bonnland GrGr.jpg|mini|Grabstein derer von Gleichen-Rußwurm auf dem Friedhof von Bonnland, {{Coordinate|text=DEC|NS=50.04954|EW=9.86399|dim=2|type=landmark|region=DE-BY|name=Grabstein der von Gleichen-Rußwurm}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgesiedelten Bewohner, ihre Nachfahren sowie Besucher dürfen jedes Jahr am ersten Sonntag im Oktober das ehemalige Dorf besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Droschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonnland – ein Dorf, das es nicht git, obwohl es existiert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt &amp;#039;&amp;#039;18. April.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dorfkirche St. Michaelis ====&lt;br /&gt;
Aus Respekt vor den ehemaligen Dorfbewohnern sind die Dorfkirche St. Michaelis und der um die Kirche gelegene ehemalige Friedhof mit dem Grab der [[Emilie von Gleichen-Rußwurm]] von jeder Übungsaktivität ausgenommen. Das Kirchengrundstück wird von den Mitarbeitern des [[Bundeswehr-Dienstleistungszentrum]]s gärtnerisch gepflegt und instand gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildungsanlagen ==&lt;br /&gt;
* Lehrraum (mit Kinoanlage und Landschaftsmodell)&lt;br /&gt;
* verschiedene zivile Einrichtungen (Straßencafé, Werkstatt etc.)&lt;br /&gt;
* Beobachterstellungen&lt;br /&gt;
* Kanalsystem&lt;br /&gt;
* mehrere Demonstrationsanlagen („[[Sprengfalle|versteckte Ladung]]“ (Sprengfallen), Waffenwirkung etc.)&lt;br /&gt;
* Ortskampfbahn (Klettern, Abseilen, Balancieren)&lt;br /&gt;
* [[Brandhaus]]/Brandsimulationsanlage&lt;br /&gt;
* verbunkerte Feldstellungsanlage&lt;br /&gt;
* Übungshaus scharfer Schuss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schloss Greifenstein ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloß Greifenstein (Bonnland).jpg|mini|Schloss Greifenstein]]&lt;br /&gt;
Oberhalb von Bonnland liegt das auf romanischen Gewölben eines ehemaligen Frauenklosters durch [[Philipp III. von Thüngen]] erbaute [[Schloss Greifenstein (Unterfranken)|Schloss Greifenstein]]. [[Emilie von Gleichen-Rußwurm]] (geborene von Schiller), die Tochter von [[Friedrich von Schiller]], heiratete 1828 den späteren Schlossherrn Graf [[Heinrich Albert von Gleichen-Rußwurm]]. Die [[Gleichen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Gleichen]] sind im Dom zu [[Erfurt]] und in der Gruft zu Bonnland bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bonnlandfest ==&lt;br /&gt;
* Jährlich seit 1978 veranstaltet die [[Evangelische Militärseelsorge in Deutschland|Evangelische Militärseelsorge]] Hammelburg, mit Unterstützung der Bundeswehr am ersten Sonntag im Oktober ([[Erntedankfest|Erntedanksonntag]]), das „Bonnlandfest“. Ehemalige Anwohner des Dorfes und deren Angehörige sowie alle interessierten Bürger haben an diesem Tag die Möglichkeit, das Dorf für wenige Stunden zu besuchen und an einem Gottesdienst teilzunehmen. Das eigentliche Fest findet im Scheibenhof der Standortschießanlage Hammelburg statt. &lt;br /&gt;
* Alle fünf Jahre wird zusätzlich im Juni/Juli ein „Großes Bonnlandfest“ direkt in der Ortsmitte von Bonnland durch die Bundeswehr veranstaltet. Dieses richtet sich an die gesamte Öffentlichkeit und es werden dabei verschiedene Aktivitäten, wie zum Beispiel Bundeswehrmodenschau, Schaukampfvorführungen, Waffenschau, Militärfahrzeugausstellung und auch Panzerfahrten angeboten. Das Bonnlandfest 2005 fand am 18. und 19. Juni statt, wobei um die 29.000 Besucher den Ort zwei Tage lang wiederbelebten.&lt;br /&gt;
* Termin für das Bonnlandfest 2010 war der 17. und 18. Juli 2010. Unter Hinweis auf den hohen logistischen Aufwand zur Vor- und Nachbereitung des Bonnlandfestes wurde das Fest nach Absprache mit der Stadtverwaltung von Hammelburg mit dem zeitgleich stattfindenden Weinfest in der Innenstadt zusammengelegt. Dahinter stand auch die Überlegung, vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Zukunft der [[Wehrpflicht]] und der [[Staatsbürger in Uniform|Verankerung]] der Bundeswehr in der [[Staat im Staate|Gesellschaft]] die Streitkräfte und die zivile Bevölkerung näher zueinander zu bringen. Die Bundeswehr hatte dazu ihre Stände und Schaustationen auf den [[Fränkische Saale|Saalewiesen]] südlich der Innenstadt aufgebaut. Bundeswehrintern wurde darauf hingewiesen, dass die aktuelle Situation in Afghanistan es erfordere, die Kapazitäten von Bonnland weitestgehend der übenden Truppe vorzubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Siegmund Leyser]] (* 1662 in Bonnland; † 1708 in [[Rothenburg ob der Tauber]]), Orgelbauer im Barock&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Gleichen-Rußwurm]] (* 1836 in Bonnland; † 1901 in [[Weimar]]), impressionistischer Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Keßler: &amp;#039;&amp;#039;Bonnland / Einst Perle des Bachgrundes.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: Keßler, Seinsheim 1982.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Ortmann: &amp;#039;&amp;#039;Bonnland / Ein kleines Dorf mit großer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: Ortmann, Euerdorf 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bonnland und Hundsfeld. Die Dörfer im Bannland.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Geheimnisvolles Franken.&amp;#039;&amp;#039; Band III, 1. Teil. Dettelbach 2000, ISBN 3-89754-149-1.&lt;br /&gt;
* [[Hanns-Helmut Schnebel]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Truppenübungsplatzes Hammelburg und seiner militärischen Nutzung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mainfränkisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 47, 1995, S. 50 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Greifenstein (Bonnland)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/zwischen-spessart-und-karwendel/bonnland-106.html Ein verlassenes Dorf – Der Truppenübungsplatz Bonnland]. In: [[Bayerischer Rundfunk|BR]], 7. November 2015&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Bonnland |ID= ODB_S00003063 |abruf=2023-01-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Hammelburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4226911-8|VIAF=240412344}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppenübungsplatz (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppenübungsplatz in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hammelburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geisterstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bad Kissingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 802]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bad Kissingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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