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	<title>Bonnewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bonnewitz&amp;diff=2425757&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Palitzsch250: /* Heilpädagogische Schule */ + Stolperstein für Martin Kretschmer</title>
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		<updated>2025-10-03T13:07:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heilpädagogische Schule: &lt;/span&gt; + Stolperstein für Martin Kretschmer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bonnewitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Pirna&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/00/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/56/35/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 166 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.3&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 260&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pirna.de/stadtinfo/stadtportraet/stadt-und-ortsteile/ Stadt Pirna: Stadtteile und Ortsteile], abgerufen am 26. April 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Graupa]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01796&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03501&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bonnewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Pirna]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonnewitz Dorfplatz.JPG|thumb|Bonnewitzer Ortskern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bonnewitz gehört zur Ortschaft [[Graupa]] bzw. zum statistischen Stadtteil Graupa/Bonnewitz und befindet sich im äußersten Norden des Stadtgebiets. Benachbarte Pirnaer [[Gemarkung]]en sind [[Graupa|Großgraupa]] im Süden und Westen sowie [[Liebethal]] im Osten. Nordöstlich benachbart ist [[Wünschendorf (Dürrröhrsdorf-Dittersbach)|Wünschendorf]], Gemeinde [[Dürrröhrsdorf-Dittersbach]]. Im Norden grenzt Bonnewitz außerdem an die Gemarkung [[Eschdorf (Dresden)|Eschdorf]], die zu [[Dresden]] gehört. Der nächstgelegene Pirnaer Stadtteil im Süden ist [[Hinterjessen]], das von Bonnewitz allerdings durch einen schmalen Streifen Großgraupaer Flur getrennt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonnewitz liegt im Übergangsbereich mehrerer Landschaften. Während sich östlich des Stadtteils die [[Sächsische Schweiz]] ausdehnt, beginnt westlich davon der [[Elbtalkessel]]. Östlich von Bonnewitz steht [[Elbsandstein]] an, südlich und westlich liegen mehrere [[Kiestagebau]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bhs-dresden.de/kiesgrube-bonnewitz.html |wayback=20110903100333 |text=Kiesgrube Bonnewitz |archiv-bot=2023-06-17 20:52:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich der Ortslage laufen die [[Dresdner Elbhänge]] aus, die sich bis zur [[Radeberger Vorstadt]] Dresdens erstrecken. Ein Teil davon steht als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] [[Elbtalhänge zwischen Loschwitz und Bonnewitz]] unter Schutz. In diesem Bereich verläuft in Ost-West-Richtung außerdem die [[Lausitzer Verwerfung]] als Nordgrenze des [[Elbsandsteingebirge]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich dieser dicht bewaldeten und markanten Geländestufe dehnt sich das [[Schönfelder Hochland]] aus. An der Südseite des dort gelegenen [[Triebenberg]]s, der höchsten Erhebung Dresdens, entspringen mehrere Rinnsale, die die Ilke speisen. Dieser Bach fließt durch Bonnewitz und weiter durch den Bonnewitzer Grund, bis er bei Jessen in die [[Wesenitz]] mündet. Im Quellgebiet der Ilke liegen die „Hohen Brücken“. Dabei handelt es sich um die Bezeichnung für einen Forstort, an dem alte Jagdwege zwischen [[Pillnitz]] und [[Lohmen (Sachsen)|Lohmen]] die Kerbtälchen auf Brücken aus der Zeit des [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]] überqueren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WdH|27|199}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa im Zentrum der Flur blieb der Dorfkern in Form eines [[Rundling]]s erhalten. Dementsprechend heißt der Dorfplatz auch „Am Bonnewitzer Rundling“. Durch Bonnewitz verläuft die [[Staatsstraße 177]], die als Ostumfahrung Dresdens fungiert. Weitere wichtige Straßen sind die Radeberger Straße, die nach [[Copitz]] führt, sowie die Bonnewitzer Straße als Verbindung nach Graupa. An den [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] ist Bonnewitz über die Buslinien 234 von [[Müller Busreisen]] sowie die Buslinie 83 der [[Dresdner Verkehrsbetriebe]] angebunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0710065 Pirna-Bonnewitz. Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|miniatur|Bonnewitz auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde Bonnewitz 1378 als „Ponewicz“. Der Ortsname hat den gleichen Ursprung wie jener der südlich Dresdens gelegenen Gemeinde [[Bannewitz]]. Ihm liegt die rekonstruierte [[Sorbische Sprachen|altsorbische]] Form *Panovici zugrunde. Darin enthalten ist *pan, das [[Slawische Sprachen|slawische]] Wort für „Herr“. Möglicherweise war dieses Wort auch Bestandteil eines davon abgeleiteten Personennamens, so Panak oder Panaš. Somit lässt sich der Ortsname übersetzen mit „Siedlung der Leute eines Herren oder einer Person mit Namen Pan o.&amp;amp;nbsp;ä.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]/[[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Berlin 2001. S. 35f.&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der Folgezeit wurde der Ort 1444 als „Panewicz“ und 1465 als „Penewitz“ erwähnt. Vier Jahre später bezeichnete man ihn als „das dorf Ponewicz bey Libintayl gelegin“ („Bonnewitz bei Liebethal“). Im Jahre 1595 hieß er „Bonawicz“, 1721 dann „Pinnewitz“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonnewitz war in früher Zeit nach [[Dohna]] gepfarrt, 1539/40 dann nach Liebethal. Anschließend gehörte es zur [[Parochie]] [[Porschendorf]], seit 1863 wieder zur Kirchgemeinde Liebethal. Südöstlich des Ortskerns blieb an der Radeberger Straße ein altes [[Steinkreuz]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suehnekreuz.de/sachsen/bonnewitz.htm suehnekreuz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Um Bonnewitz, dessen Bewohner sich ihr Einkommen in der Landwirtschaft verdienten, erstreckte sich eine rund 214 Hektar (Stand: 1900) große [[Blockflur]]. Die [[Grundherrschaft]] übten 1551 die Besitzer des [[Rittergut]]es [[Dittersbach (Dürrröhrsdorf-Dittersbach)|Dittersbach]] aus, 1696 und 1764 unterstand der Ort dem [[Schloss Schönfeld (Dresden)|Rittergut Schönfeld]]. Die Verwaltung oblag im 16. Jahrhundert den Ämtern Lohmen und [[Stolpen]], 1696 bis hinein ins 19. Jahrhundert dann dem Amt Dresden. Auf Grundlage der [[Sächsische Landgemeindeordnung von 1838|Landgemeindeordnung von 1838]] erlangte Bonnewitz Selbstständigkeit als Landgemeinde. Im Jahr 1856 gehörte es zum Gerichtsamt [[Schönfeld (Dresden)|Schönfeld]], 1875 kam es zur [[Amtshauptmannschaft Pirna]] und 1952 schließlich zum [[Kreis Pirna]]. Im Jahre 1972 erfolgte die [[Eingemeindung]] nach Graupa, als dessen Teil Bonnewitz seit 1999 zu Pirna gehört. Im Juli 2011 wurde nach zehnmonatiger Bauzeit der neugestaltete Dorfplatz fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dresdner Neueste Nachrichten]]: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Bonnewitz bekam für 600.000 Euro einen neuen Dorfplatz&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.dnn-online.de/pirna/web/regional/politik/detail/-/specific/Bonnewitz-bekam-fuer-600-000-Euro-einen-neuen-Dorfplatz-1189294618 |wayback=20110909015427 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heilpädagogische Schule ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilpädagogische Schule Bonnewitz (1).JPG|miniatur|Heilpädagogische Schule Bonnewitz (Hauptgebäude)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilpädagogische Schule Bonnewitz (3).JPG|miniatur|Heilpädagogische Schule Bonnewitz (Therapiehaus)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Martin Kretschmer, Martin-Kretschmer-Straße 3, Bonnewitz, Pirna.JPG|miniatur|[[Stolpersteine|Stolperstein]] für Martin Kretschmer, Martin-Kretschmer-Straße 3]]&lt;br /&gt;
Die 1934 von [[Annemarie Spitzner]], ihrem späteren Ehemann Martin Kretschmer sowie Margarete Bär in [[Hellerau]] gegründete [[Heilpädagogik|heilpädagogische]] Schule verlagerte zum 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1935 ihren Standort in eine repräsentative Bonnewitzer Villa. Die [[Geheime Staatspolizei]] löste das Institut in Bonnewitz einige Monate nach Kretschmers Verhaftung am 29.&amp;amp;nbsp;Januar 1942 auf; das Gebäude wurde am 23.&amp;amp;nbsp;März durch das [[Landratsamt]] zugunsten der [[Hitlerjugend]] beschlagnahmt. Anknüpfend an die [[Anthroposophie|anthroposophische]] Tradition Kretschmers&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Förderschule in Bonnewitz feiert Grundsteinlegung und Richtfest des Sport- und Therapiegebäudes&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.landratsamt-pirna.de/8613.htm |wayback=20160304123458 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde nach der [[Wende (DDR)|Wende]] die Heilpädagogische Schule Bonnewitz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heilpaedagogik-bonnewitz.de/schule.html heilpädagogik-bonnewitz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; in freier Trägerschaft gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1547/51 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11 [[Hufner|besessene Mann]], 10 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10 besessene Mann, 10 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 161&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 190&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 194&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 217&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 258&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 354&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 383&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 426&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1964 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 377&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|27|209ff}}&lt;br /&gt;
* [[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1927 (S. 13f.)&lt;br /&gt;
* Richter, Steffen [[akubiz]]: Martin Kretschmer. Pirna 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Pirna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1033622419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Pirna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1378]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Palitzsch250</name></author>
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