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	<title>Bonner Stadtbefestigung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:17:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Nordrhein-Westfalen; Ergänze Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Bonn</title>
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		<updated>2025-08-06T11:06:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Arch%C3%A4ologischer_Fundplatz_in_Nordrhein-Westfalen&quot; title=&quot;Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Nordrhein-Westfalen&quot;&gt;Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Nordrhein-Westfalen&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Arch%C3%A4ologischer_Fundplatz_in_Bonn&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Bonn (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Bonn&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2017-09-03-Bonn Alter Zoll 01.jpg|mini|Die ehemalige Bastion „Alter Zoll“ (um 1644) am Rheinufer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonn, Sterntor-20160629-002.jpg|mini|Ersatzbauwerk des Sterntors mit Halbrundturm der Stadtmauer, Vivatsgasse/Bottlerplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bonner Stadtbefestigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; schützte die Stadt [[Bonn]] über einen längeren Zeitraum [[Geschichte Bonns|ihrer Geschichte]]. Ein [[mittelalter]]licher [[Stadtmauer|Mauerring]] aus dem 13. Jahrhundert wurde im 17. Jahrhundert durch [[barock]]e Festungsanlagen ergänzt. Die bekanntesten Überbleibsel sind der [[Alter Zoll (Bonn)|Alte Zoll]] und das [[Sterntor (Bonn)|Sterntor]]. Auch an einigen anderen Stellen im Stadtgebiet sind Reste erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BONN1646.jpg|mini|Mittel&amp;amp;shy;alter&amp;amp;shy;liche Stadt&amp;amp;shy;mauer Bonn und Teile des spä&amp;amp;shy;teren Festungs&amp;amp;shy;ringes. Kupfer&amp;amp;shy;stich von Matthäus Merian d.&amp;amp;nbsp;Ä. 1646]]&lt;br /&gt;
Die Stadtmauer wurde nach Verleihung der [[Stadtrecht]]e durch den Kölner Erzbischof [[Konrad von Hochstaden]] am 18. März 1244 errichtet. Die heutige Kasernenstraße und Theaterstraße markieren den nordwestlichen und nördlichen Verlauf der Stadtmauer. Sie besaß vier Haupttore: Das &amp;#039;&amp;#039;Stockentor&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Stocken pfort&amp;#039;&amp;#039;) nach Süden (seit dem 18. Jahrhundert auch &amp;#039;&amp;#039;Koblenzer Tor&amp;#039;&amp;#039;), das &amp;#039;&amp;#039;Sterntor&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;(Pi)sternen pfort&amp;#039;&amp;#039;) nach Westen (Eifel) am Ende der [[Sternstraße (Bonn)|Sternstraße]] (im Mittelalter &amp;#039;&amp;#039;Pisternenstraße&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;Bäckerstraße&amp;#039;&amp;#039;, von [[lateinische Sprache|lat.]] pistrina - Bäckerei), das &amp;#039;&amp;#039;Kölntor&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cölnisch pfort&amp;#039;&amp;#039;) als nördliches Haupttor nach Köln (heutige Kreuzung [[Kölnstraße (Bonn)|Kölnstraße]]/Kasernenstraße) und die &amp;#039;&amp;#039;Rheinpforte&amp;#039;&amp;#039; zum Rheinufer hin als östliches Haupttor. Weitere Hafentore waren das &amp;#039;&amp;#039;Giertor&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Gier pfort&amp;#039;&amp;#039;) und das &amp;#039;&amp;#039;Krantor&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Gran pfort&amp;#039;&amp;#039;) oberhalb des Zolls, nahe dem ein [[Hafenkran|Tretkran]] zum Verladen stand. Neben den Haupttoren, die im Verlauf des Mittelalters zu Torburgen nach Kölner Vorbild ausgebaut wurden, gab es noch das &amp;#039;&amp;#039;Mülheimer Pförtchen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mülmer Thörlen&amp;#039;&amp;#039;, heutiger &amp;#039;&amp;#039;Mülheimer Platz&amp;#039;&amp;#039;) etwas südlich des Sterntors nach Südwesten und die &amp;#039;&amp;#039;Wenzelpforte&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Wentzel pfort&amp;#039;&amp;#039;) nach Norden zwischen Kölntor und Rhein (an der heutigen Kreuzung Welschnonnenstraße/Theaterstraße) am Ende der damaligen Wenstergasse ([[Fleischer|Wanstmacher]]gasse, heute Wenzelgasse), die vom Markt nach Norden bis zur nördlichen Stadtmauer führte. Wie in Köln war, in kleinerem Maßstab, die Rheinseite stark befestigt. Als nördliches Bollwerk stand ein viereckiger Wehrturm (&amp;#039;&amp;#039;Neuer Turm&amp;#039;&amp;#039;) mit Zinnenabschluss zur Sicherung des Rheinuferzugangs, am südlichen Ende der Rheinmauer wurde unter Erzbischof [[Salentin von Isenburg]] nach 1576 der neue &amp;#039;&amp;#039;Zoll&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Alter Zoll&amp;#039;&amp;#039; genannt) errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kartusche Mauerwand Bonn.jpg|mini|Kartusche an einem verbliebenen Mauerstück]]&lt;br /&gt;
Zu den Gründen für die Verstärkung der 300 Jahre bewährten mittelalterlichen Stadtmauer mögen die Bedrohung durch die Rhein[[Fachbegriffe Festungsbau#Schanze|schanze]] [[Pfaffenmütze]] an der [[Sieg (Fluss)|Siegmündung]] und der Verlauf des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], insbesondere in den Jahren 1642–44, zählen. Die Fortschritte in der Herstellung von [[Geschütz]]en zwangen damals viele Städte zum Bau von [[Befestigungsanlage|Befestigungen]] mit verringerter Trefferfläche durch ein entsprechend geneigtes Mauerwerk.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonn1689.jpg|miniatur|Grundriss der Befestigung von 1689 – Stich von H. van Loon]]&lt;br /&gt;
Ein federführender Hauptbaumeister ist für die barocke Befestigung nicht bekannt, erkennbaren Einfluss hatten das Münchener Bauwesen im Umfeld von Kurfürst [[Ferdinand von Bayern (1577–1650)|Ferdinands]] Verwandtschaft und der zeitgenössische Festungsbau von [[Sébastien Le Prestre de Vauban]]. Die meisten beteiligten Ingenieurs-Offiziere entstammten der italienischen oder französischen Schule. 1688 wurde Ing. [[Thomas de Choisy]], Gouverneur von [[Saarlouis]], als der „Erste Mann nach Vauban“ genannt. 1701 hielt der Kurfürst [[Joseph Clemens von Bayern|Joseph Clemens]] die formelle Leitung inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Waffentechnik und die gesteigerte Artilleriewirkung erfordertem einen in die Tiefe gestalteten, bastionären Festungsgürtel. Der Bau der neuzeitlichen Befestigung begann in Bonn 1587 mit dem Bau einer Schanze vor dem Sterntor&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Hess: Die Bonner Stadtbefestigungen und ihre Auswirkungen auf das heutige Stadtbild. In: Fortis. Das Magazin, S. 84f.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
1622/23 wurde mit dem Bau der Bastionsbefestigung am [[Stockentor]] begonnen. Bis 1642 entstand die Zollbastion im Bereich des ehemaligen [[Renaissance]]-Zollgebäudes aus der Zeit des früheren Kölner Kurfürsten [[Salentin von Isenburg]]. Von 1644 stammt die erste gesicherte Erwähnung des Alten Zolls im Urplan der Festungsanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Besetzungen Bonns in den Jahren 1673, 1689, 1703 und 1811 kam es teilweise zu Zerstörungen an der Anlage, den schwersten bei der [[Belagerung von Bonn (1689)|Belagerung im Jahr 1689]], und nachfolgenden Wiederinstandsetzungen. Im 18. Jahrhundert war der Alte Zoll als „Schlossterrasse“ beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Anteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche Stadtmauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1900 zwei Jahre nach dem Abriss der ursprünglichen [[Torburg]] am [[Bottlerplatz]] als Kunstprodukt seiner Zeit neuaufgebaute [[Sterntor (Bonn)|Sterntor]] enthält außerdem Teile der Stadtmauer und eines Halbrundturmes. Seit 1987/88 dient am [[Friedensplatz (Bonn)|Friedensplatz]] ein Teil der Gegenmauer zur mittelalterlichen Befestigung ([[Eskarpemauer|Contrescarpe]]) als Sitzmäuerchen in der Fußgängerzone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 gibt es in der &amp;#039;&amp;#039;Gangolfstraße&amp;#039;&amp;#039; eine Bronzetafel und Zeichen im Pflaster. Eine Vorstellung von der Form des Halbturms vermittelt in Fortsetzung der Bodenmarkierung die architektonische Andeutung im Schaufenster des Hauses Nr. 11.&lt;br /&gt;
Nicht direkt sichtbar, aber zu ahnen ist der Verlauf der Stadtmauer im Stadtbild entlang der &amp;#039;&amp;#039;Theaterstraße&amp;#039;&amp;#039; im Bereich der [[Beethovenhalle]] zum Rheinufer hin. Die Beethovenhalle als eine der nachfolgenden Überbauungen markiert die nördliche Bastion der Stadtmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barocke Stadtbefestigung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alte Zoll ist eine ehemalige [[Bastion]] der Anlage am Rheinufer und heute ein beliebtes Ausflugsziel im Stadtzentrum (Bild: 5). Weitere kleinere Reste sind, in der Reihenfolge der Wiederentdeckung bzw. Aufstellung:&lt;br /&gt;
[[Datei:Orientierung Alle Fundstellen Bonn.jpg|mini|Fundstellen und Befestigungsreste, siehe Verweise im Text]]&lt;br /&gt;
*1972 wurde bei Bauarbeiten die &amp;#039;&amp;#039;Bastion Maximilian&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Botterweck&amp;#039;&amp;#039; genannt und 1642–48 erbaut, erkennbar. Deren Südostecke ([[Kurtine]]nwinkel) wurde später in einem Galeriegeschäft in der Cassiusbastei (&amp;#039;&amp;#039;Maximilianstraße&amp;#039;&amp;#039;) sichtbar belassen (Bild: links von 1).&lt;br /&gt;
*1989: Bastionsbrunnen mit bronzenem Grundriss nahe der Kurtine der Bastionen &amp;#039;&amp;#039;Maximilian&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heinrich&amp;#039;&amp;#039; in der Budapester Straße (Bild: bei 3) (zurzeit nicht zu besichtigen)&lt;br /&gt;
* Im Zuge der Entfestung Bonns verschwand auch die heute denkmalgeschützte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bonn.de/medien-global/amt-61/Denkmalliste_2019.pdf |wayback=20190626083106 |text=Denkmalliste der Stadt Bonn }} (Stand: 15. März 2019), S. 62, Nummer [[Liste der Bodendenkmäler in Bonn#B 13|B 13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, 35 Meter lange, &amp;#039;&amp;#039;Sterntorbrücke&amp;#039;&amp;#039; aus dem Stadtbild. Ihre sieben [[Tonnengewölbe]], rhythmisch zur Mitte hin gegliedert und aus Ziegeln gemauert, überspannen den teils verschütteten Festungsgraben und verbanden das neuere, 1858 abgebrochene, &amp;#039;&amp;#039;Äußere Sterntor&amp;#039;&amp;#039; von 1662 mit dem Ufer des westlichen Festungsvorlandes. In der Fußgängerzone &amp;#039;&amp;#039;Sterntorbrücke&amp;#039;&amp;#039; verweisen seit 1993 Pflasterflächen auf die ursprüngliche Brücke, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts in südliche Richtung auf über 10 Meter verbreitert und mit Kreisornamenten als Bauzier geschmückt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Beeindruckend wiedergegeben in der Dokumentations-DVD &amp;#039;&amp;#039;Bonner Keller erzählen Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039; | &amp;#039;&amp;#039;Von der Römerzeit bis zum Atombunker.&amp;#039;&amp;#039; Verlag und Medien Service, 2017, ISBN 978-3936-253-90-0 in der Edition Rheinland im Film von Georg Divossen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
*Seit 1996 befindet sich die nördliche und südliche [[Fachbegriffe Festungsbau#F|Face]] der Bastion Sterntor / &amp;#039;&amp;#039;St.Maria&amp;#039;&amp;#039;, erbaut 1658–64, am &amp;#039;&amp;#039;Annagraben&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe der [[Landgericht Bonn#Gebäude|neuen Justizgebäude]]. Ein weiterer Mauerteil wurde sichtbar in die Tiefgarage &amp;#039;&amp;#039;Oxfordstraße&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmstraße&amp;#039;&amp;#039; einbezogen (Bild: bei 4).&lt;br /&gt;
*1999 wurde ein Teil der Kurtine zwischen den Bastionen &amp;#039;&amp;#039;Heinrich&amp;#039;&amp;#039; und Sterntor / &amp;#039;&amp;#039;St. Maria&amp;#039;&amp;#039;, erbaut 1658–64, in der neuen „Mälzerei“ im Keller einer Brauhaus-Gaststätte (&amp;#039;&amp;#039;Sterntorbrücke&amp;#039;&amp;#039;) freigelegt (Bild: bei 4).&lt;br /&gt;
*Die Kurtine zwischen den Bastionen &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cassius&amp;#039;&amp;#039; von 1642 befindet sich seit 2000 in der Kaiserpassage (Bild: zwischen A und B).&lt;br /&gt;
*Eine Bronzeplatte und Bodensteinmarkierungen erinnern seit 2006 in der &amp;#039;&amp;#039;Gangolfstraße&amp;#039;&amp;#039; an den Verlauf der südwestlichen Face der &amp;#039;&amp;#039;Bastion Cassius&amp;#039;&amp;#039; von 1642.&lt;br /&gt;
*Gut erhaltene Mauerreste im Linienzug der nördlichen Flanke der Bastion &amp;#039;&amp;#039;Heinrich&amp;#039;&amp;#039; wurden 2011 auf der Baustelle am Friedensplatz 1 freigelegt und im 3D-Verfahren dokumentiert. Auch in der Sonderausstellung des StadtMuseums (von Dezember 2013 bis April 2014 „Bonn als Festungsstadt | Die Bonner Stadtbefestigungen des 16. und 17. Jahrhunderts“, von Mai bis Juni 2014 fortgesetzt und erweitert als „Die Bombardierung Bonns 1689 | Bonn als Festungsstadt“) wurde diese 3D-Computer-Rekonstruktion gezeigt. An zwei Stellen in der neuen Tiefgarage der Sparkasse KölnBonn sind Mauerstücke sichtbar belassen. So lässt sich nahe dem Eingang zur Tiefgarage als einzig bekanntem Fundort der innere Aufbau der Festungsmauer im mit einem Betonrahmen eingefassten Querschnitt an der Wand beobachten (gebrannte Ziegel und Zwischenlagen mit waagerechten Basaltsäulen). Das andere, betonumwehrte, in der Parkfläche freigestellte Stück der Bastionsmauer mit einem erkennbaren kleinen Raum gibt den Fachleuten noch Rätsel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht direkt sichtbar, aber als topographische Spur zu ahnen, ist der Verlauf des [[Bastionärsystem]]s im Stadtbild von der &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmstraße&amp;#039;&amp;#039; bis zur &amp;#039;&amp;#039;Wachsbleiche&amp;#039;&amp;#039; im Bereich der Beethovenhalle. Die Halle selbst steht als einer der Nachfolgebauten auf den Resten der Bastion, die Bonn am Rheinufer in nördlicher Richtung geschützt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßen Florentiusgraben, Annagraben und Wachsbleiche verlaufen als Grabenstraßen in dem teilweise aufgeschütteten Graben und geben so den Verlauf der neuzeitlichen Befestigungsanlagen wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Hess, S. 90, 93f, 96f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Festungsanlagen in Bonn ==&lt;br /&gt;
Weitere Festungsanlagen auf Bonner Stadtgebiet sind die von 1583 bis 1713 bestehende [[Beueler Schanze]] und das in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen, antiken Römerlager [[Castra Bonnensia]] gelegene [[Schänzchen (Bonn)|Schänzchen]]. &lt;br /&gt;
Andere, nicht mit der mittelalterlichen oder barocken Befestigung zusammenhängende Anlagen auf Bonner Stadtgebiet waren oder sind diverse Burgen und Rittersitze in den später eingemeindeten Dörfern der Umgebung, so die [[Burg Endenich]] und die [[Dransdorfer Burg]], wobei es konkrete Pläne gab, die [[Godesburg]] auch baulich in das barocke Gesamtkonzept einzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gebhard Aders]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonn als Festung. Ein Beitrag zur Topographie der Stadt und zur Geschichte ihrer Belagerungen&amp;#039;&amp;#039;, L. Röhrscheid, Bonn 1973, (Reihe: Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bonn, Bd. 12) ist der Klassiker zu diesem Thema.&lt;br /&gt;
* Ingrid Bodsch (Hrsg.); Sigrid Lange (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bombardierung Bonns 1689 – Bonn als Festungsstadt&amp;#039;&amp;#039;. Begleitbuch zur Ausstellung des [[Stadtmuseum Bonn|StadtMuseum Bonn]], Bonn 2014, ISBN 978-3-931878-44-3.&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Kreises Bonn&amp;#039;&amp;#039;. L. Schwann, Düsseldorf 1905, S. 143–154 (=&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, Abt. 3, S. 439–450). (Unveränderter Nachdruck Verlag Schwann, Düsseldorf 1981, ISBN 3-590-32113-X) ([https://archive.org/stream/DieKunstdenkmaelerDerRheinprovinz.Band5StadtBonn/die20kunstdenkme4ler20der20rheinprovinz20-20band2005-0320-20stadt20und20kreis20bonn201905#page/n173/mode/2up Internet Archive])&lt;br /&gt;
* Alexander Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die Bonner Stadtbefestigungen und ihre Auswirkungen auf das heutige Stadtbild&amp;#039;&amp;#039;, In: Fortis. Das Magazin 2015/2016. Köln 2016, S. 83–97. Magazin von [[Fortis Colonia]]&lt;br /&gt;
* Alexander Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Stadtbefestigung von Bonn und ihre Auswirkungen auf die Stadtstruktur&amp;#039;&amp;#039;, In: Bonner Geschichtsblätter 73, Bonn 2025, S. 9–128.&lt;br /&gt;
* [[Josef Niesen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bonner Stadtbefestigung und ihre sichtbaren Überreste&amp;#039;&amp;#039;, In: Bönnsche Geschichte und Geschichten, [[BonnBuchVerlag]], 3. verb. Aufl. 2023, ISBN 978-3-9818821-3-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bonn.de/bonn-erleben/besichtigen-entdecken/bonnalsfestungsstadt.php StadtMuseum Bonn, Ausstellung: Bonn als Festungsstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/44/5.07/N |EW=7/6/28.97/E |type=landmark |region=DE-NW}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bonn (Stadtbezirk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Bonns]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbefestigung in Nordrhein-Westfalen|Bonn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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