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	<title>Bonn-Gesetz - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: HC: Entferne Kategorie:Rechtsquelle (Nordrhein-Westfalen); Ergänze Kategorie:Gesetz (Nordrhein-Westfalen)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Rechtsquelle_(Nordrhein-Westfalen)&quot; title=&quot;Kategorie:Rechtsquelle (Nordrhein-Westfalen)&quot;&gt;Kategorie:Rechtsquelle (Nordrhein-Westfalen)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gesetz_(Nordrhein-Westfalen)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gesetz (Nordrhein-Westfalen) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gesetz (Nordrhein-Westfalen)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karte Siegkreis.jpg|mini|Die kreisfreie Stadt Bonn, der Landkreis Bonn und der Siegkreis vor Inkrafttreten des Bonn-Gesetzes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Municipalities in SU.svg|mini|Die kreisfreie Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis nach Inkrafttreten des Bonn-Gesetzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn (Bonn-Gesetz)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Juni 1969&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen|GV. NRW.]] 1969, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt; beinhaltet die [[Gebietsreform]] in der [[Region]] Bonn auf der kommunalen Ebene. Das [[Gesetz]] bildete den Auftakt der zweiten Phase der sich über sechs Jahre erstreckenden [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen|Neugliederung der Gemeinden und Kreise]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Dabei wurden die Bedürfnisse des Raumes [[Bonn]] als [[Hauptstadt]]region in besonderer Weise berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Inkrafttreten des Gesetzes wurden 96 Gemeinden (die kreisfreie Stadt Bonn, vierzehn amtsfreie Städte und Gemeinden und 81 amtsangehörige Gemeinden) zu sechzehn neuen Gemeinden zusammengefasst und sämtliche [[Amt (Kommunalrecht)|Ämter]] aufgelöst. Eitorf und Siegburg wurden geringfügig vergrößert, [[Much]] blieb vom Gesetz unberührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== I. Abschnitt: Kreisfreie Stadt Bonn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§1 Stadt Bonn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Städte [[Bonn (Stadtbezirk)|Bonn]], [[Bad Godesberg]] und [[Beuel]] werden zu einer neuen kreisfreien Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bonn]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zusammengelegt. Hinzu kommen mit [[Buschdorf (Bonn)|Buschdorf]], [[Duisdorf]], [[Ippendorf]], [[Lengsdorf]], [[Lessenich/Meßdorf|Lessenich]] und [[Röttgen (Bonn)|Röttgen]] sechs Gemeinden des [[Amt Duisdorf|Amtes Duisdorf]]. Dieses wird aufgelöst, die neue Stadt Bonn wird Rechtsnachfolgerin. Ferner kommen noch aus dem Siegkreis einige Orte hinzu, die in den Bezirk Beuel eingegliedert werden. Dies sind die Gemeinde [[Oberkassel (Bonn)|Oberkassel (Siegkreis)]] aus dem Amt Oberkassel (Siegkreis), die Gemeinde [[Holzlar]] aus dem Amt Menden (Rheinland) sowie der Ortsteil [[Hoholz]] der Gemeinde Stieldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== II. Abschnitt: Landkreis Bonn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§2 Gemeinde Bornheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Gemeinden Bornheim, [[Hersel]] und [[Sechtem]], die aus den Bürgermeistereien [[Bürgermeisterei Waldorf|Waldorf]], [[Bürgermeisterei Hersel|Hersel]] und [[Bürgermeisterei Sechtem|Sechtem]] hervorgegangen sind, wird eine neue Gemeinde (ab 1981: Stadt) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebildet, die die Rechtsnachfolge des [[Amt Bornheim|Amtes Bornheim]] übernimmt. Lediglich der Ortsteil [[Urfeld (Wesseling)|Urfeld]] der Gemeinde Hersel wird in die Stadt [[Wesseling]] umgegliedert und wechselt damit in den [[Kreis Köln|Landkreis Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Köln-Gesetz]] wurde die Stadt Wesseling und damit auch Urfeld am 1. Januar 1975 nach Köln eingemeindet. Dies wurde jedoch zum 1. Juli 1976 hin wieder rückgängig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§3 Gemeinde Swisttal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden [[Buschhoven (Swisttal)|Buschhoven]], [[Essig (Swisttal)|Essig]], [[Heimerzheim]], [[Ludendorf]], [[Miel]], [[Morenhoven]], [[Odendorf]] und [[Ollheim]] des [[Amt Ludendorf|Amtes Ludendorf]] werden zu einer neuen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Swisttal]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zusammengelegt. Hinzu kommt die Gemeinde [[Straßfeld (Swisttal)|Straßfeld]], die bisher zum [[Amt Kuchenheim]] im [[Kreis Euskirchen|Landkreis Euskirchen]] gehört. Namensgeber der neuen Gemeinde ist der Bachlauf [[Swist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§4 Gemeinde Alfter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden des Amtes Duisdorf, die nicht nach Bonn eingemeindet werden, werden zu einer neuen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Alfter]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zusammengelegt. Dies sind Alfter, [[Gielsdorf (Alfter)|Gielsdorf]], [[Impekoven (Alfter)|Impekoven]], [[Oedekoven]] und [[Witterschlick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§5 Stadt Rheinbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amtsfreie Stadt Rheinbach wird mit den Gemeinden [[Flerzheim]], [[Hilberath]], [[Neukirchen (Rheinbach)|Neukirchen]], [[Niederdrees]], [[Oberdrees]], [[Queckenberg]], [[Ramershoven]], [[Todenfeld]] und [[Wormersdorf]] zu einer neuen Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Rheinbach]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen. Diese wird Rechtsnachfolgerin des [[Amt Rheinbach-Land|Amtes Rheinbach-Land]], welchem alle Gemeinden bis auf Rheinbach angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§6 Stadt Meckenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Stadt Meckenheim und den Gemeinden [[Altendorf (Meckenheim)|Altendorf]], [[Ersdorf]], [[Lüftelberg]] und [[Merl (Meckenheim)|Merl]] wird eine neue Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Meckenheim (Rheinland)|Meckenheim]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebildet, welche Rechtsnachfolgerin des [[Amt Meckenheim|Amtes Meckenheim]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§7 Gemeinde Wachtberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden des [[Amt Villip|Amtes Villip]], [[Berkum (Wachtberg)|Berkum]], [[Gimmersdorf]], [[Holzem (Wachtberg)|Holzem]], [[Ließem (Wachtberg)|Ließem]], [[Niederbachem]], [[Oberbachem]], [[Pech (Wachtberg)|Pech]], [[Villip]], [[Werthhoven]] und [[Züllighoven]], schließen sich zu einer neuen Gemeinde zusammen. Hinzu kommen mit [[Adendorf (Wachtberg)|Adendorf]], [[Arzdorf]] und [[Fritzdorf]] drei Gemeinden des Amtes Meckenheim. Die neue Gemeinde wird in Anlehnung an eine Anhöhe zwischen Villip und Berkum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wachtberg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== III. Abschnitt: Siegkreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§8 Gemeinde Niederkassel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden [[Lülsdorf]], [[Mondorf (Niederkassel)|Mondorf]], Niederkassel (Siegkreis), [[Stockem (Niederkassel)|Stockem]], [[Rheidt]] und [[Uckendorf]] werden zu einer neuen Gemeinde (ab 1981: Stadt) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Niederkassel]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zusammengelegt. Diese ist deckungsgleich mit dem ehemaligen [[Amt Niederkassel]], sie übernimmt auch dessen Rechtsnachfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§9 Stadt Troisdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Troisdorf und die Gemeinde [[Sieglar]], welche 1927 aus der [[Bürgermeisterei Sieglar]] mit den Gemeinden [[Bergheim-Müllekoven]], [[Eschmar]], Sieglar, [[Spich (Troisdorf)|Spich]] und [[Kriegsdorf (Troisdorf)|Kriegsdorf]] hervorging, werden zur neuen Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Troisdorf]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zusammengelegt. Hinzu kommen die Gemeinde [[Altenrath (Troisdorf)|Altenrath]] des [[Amt Lohmar|Amtes Lohmar]] und der Ortsteil [[Friedrich-Wilhelms-Hütte (Troisdorf)|Friedrich-Wilhelms-Hütte]] der Gemeinde Menden (Rheinland) sowie einige Flurstücke der Gemeinde Meindorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§10 Gemeinde Sankt Augustin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Paragraphen wird die neue Gemeinde (ab 1977: Stadt) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Sankt Augustin]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebildet, welche mit dem aufgelösten [[Amt Menden (Rheinland)]] großteils identisch ist. Die neue Gemeinde entsteht aus den bisherigen Gemeinden [[Buisdorf]], [[Hangelar]], [[Meindorf]], [[Menden (Rheinland)]], [[Niederpleis]] und [[Siegburg-Mülldorf]]. Nicht zur neuen Gemeinde kommen (bis auf einige Fluren) [[Holzlar]], welches sich gegen einen solchen Zusammenschluss aussprach und nach Bonn eingemeindet wird, sowie der Mendener Ortsteil [[Friedrich-Wilhelms-Hütte (Troisdorf)|Friedrich-Wilhelms-Hütte]]. Dafür kommen der Ortsteil [[Birlinghoven]] der Gemeinde Stieldorf und einige Flurstücke der Stadt Beuel, welche den [[Flugplatz Hangelar]] beinhalten, hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§11 Stadt Königswinter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Königswinter wird mit der Gemeinde [[Ittenbach]] des [[Amt Königswinter-Land|Amtes Königswinter-Land]], den Gemeinden [[Heisterbacherrott]], [[Niederdollendorf]] und [[Oberdollendorf]] des [[Amt Oberkassel (Siegkreis)|Amtes Oberkassel (Siegkreis)]], sowie den Gemeinden [[Oberpleis]] und [[Stieldorf]] des [[Amt Oberpleis|Amtes Oberpleis]], letztere jedoch ohne Hoholz und Birlinghoven, sowie einiger Fluren der Gemeinde Oberkassel (Siegkreis) zu einer neuen Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Königswinter]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vereinigt. Sie ist Rechtsnachfolgerin der Ämter Königswinter-Land, Oberkassel (Siegkreis) und Oberpleis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§12 Stadt Bad Honnef&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der amtsfreien Stadt Bad Honnef am Rhein und der Gemeinde [[Aegidienberg]], welche bisher zum Amt Königswinter-Land gehört, wird eine neue Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bad Honnef]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§13 Gemeinde Lohmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der amtsfreien Gemeinde [[Wahlscheid]], die aus der [[Bürgermeisterei Wahlscheid]] hervorging, sowie fünf der sechs Gemeinden des [[Amt Lohmar|Amtes Lohmar]] (dies sind [[Breidt]], [[Halberg (Lohmar)|Halberg]], [[Inger (Lohmar)|Inger]], Lohmar und [[Scheiderhöhe]]; Altenrath wird nach Troisdorf eingemeindet) wird die neue Gemeinde (ab 1991: Stadt) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Lohmar]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebildet. Die neue Gemeinde ist Rechtsnachfolgerin des Amtes Lohmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§14 Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Gemeinden des [[Amt Neunkirchen (Siegkreis)|Amtes Neunkirchen (Siegkreis)]], [[Neunkirchen (Neunkirchen-Seelscheid)|Neunkirchen]] und [[Seelscheid]], wird die neue Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Neunkirchen-Seelscheid]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebildet. Das Amt wird damit aufgelöst, die Fusionsgemeinde übernimmt die Rechtsnachfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§15 Stadt Siegburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet der Kreisstadt Siegburg wird um den Ortsteil [[Seligenthal (Sieg)|Seligenthal]] der Gemeinde Lauthausen sowie einige Fluren der Gemeinden Hennef und Buisdorf vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§16 Gemeinde Hennef (Sieg)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den amtsfreien Gemeinden Hennef (Sieg), [[Lauthausen]] (ohne Seligenthal) und [[Uckerath]], welche aus den ehemaligen Bürgermeistereien [[Bürgermeisterei Hennef|Hennef]], [[Bürgermeisterei Lauthausen|Lauthausen]] und [[Bürgermeisterei Uckerath|Uckerath]] hervorgingen, wird die neue Gemeinde (seit 1981: Stadt) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hennef (Sieg)]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§17 Gemeinde Eitorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Eitorf]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bleibt in ihrer bisherigen Form bestehen, erhält jedoch einige Flurstücke der Gemeinde Uckerath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§18 Gemeinde Ruppichteroth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Amt Ruppichteroth]] wird aufgelöst. Aus den beiden Gemeinden des Amtes, Ruppichteroth und [[Winterscheid (Ruppichteroth)|Winterscheid]], wird eine neue Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ruppichteroth]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§19 Gemeinde Windeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei amtsfreien Gemeinden [[Dattenfeld]], [[Herchen]] und [[Rosbach (Windeck)|Rosbach]] werden zu einer neuen Gemeinde zusammengeschlossen. Diese erhält den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Windeck]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Anlehnung an die [[Burg Windeck (Sieg)|Burg Windeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprüngliche Planungen, Herchen mit Eitorf zu vereinigen, wurden verworfen, da Dattenfeld und Rosbach zusammen zu wenig Einwohner gehabt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IV. Abschnitt: Rhein-Sieg-Kreis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§20 Bildung des Rhein-Sieg-Kreises&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Landkreis Bonn]] wird aufgelöst. Die neugebildeten Gemeinden Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg werden in den [[Siegkreis]] eingegliedert, welcher in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Rhein-Sieg-Kreis]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wird und Rechtsnachfolger des Landkreises Bonn ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== V. Abschnitt: Sonderplanungsausschuss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§21 Sonderplanungsausschuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die neue kreisfreie Stadt Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis wird ein Sonderplanungsausschuss eingerichtet. Er setzt sich zusammen aus 21 Mitgliedern sowie je einem Stellvertreter für jedes Mitglied. Dies sind:&lt;br /&gt;
* je fünf Vertreter der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises,&lt;br /&gt;
* ein Vertreter des Verwaltungs- und Planungsausschusses der Landesplanungsgemeinschaft Rheinland,&lt;br /&gt;
* drei Vertreter der Bundesregierung,&lt;br /&gt;
* der Kölner Regierungspräsident und ein weiterer Vertreter der Landesregierung&lt;br /&gt;
* fünf weitere stimmberechtigte Vertreter&lt;br /&gt;
Der Sonderplanungsausschuss ist zuständig für den Gebietsentwicklungsplan, den Flächensicherungsplan sowie die Raumordnungspläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VI. Abschnitt: Schlussvorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§22 Amtsgerichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Gesetzespunkt werden die Gemeinden den Amtsgerichten zugeordnet, wobei in einigen Gemeinden die bisherigen Strukturen bis zum 31. Dezember 1969 vorübergehend bestehen bleiben:&lt;br /&gt;
*Das [[Amtsgericht Bonn]] umfasst die kreisfreie Stadt Bonn sowie die Gemeinden Alfter, Bornheim und Wachtberg. Die Stadt Wesseling wechselt zum [[Amtsgericht Brühl]].&lt;br /&gt;
*Das [[Amtsgericht Königswinter]] umfasst die Städte Bad Honnef und Königswinter.&lt;br /&gt;
*Das [[Amtsgericht Rheinbach]] umfasst die Gemeinden Meckenheim, Rheinbach und Swisttal.&lt;br /&gt;
*Das [[Amtsgericht Siegburg]] umfasst die Gemeinden Eitorf, Hennef (Sieg), Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Niederkassel, Ruppichteroth, Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf.&lt;br /&gt;
*Die Gemeinde Windeck wird dem [[Amtsgericht Waldbröl]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
*Die Amtsgerichte [[Amtsgericht Hennef|Hennef]] und [[Amtsgericht Eitorf|Eitorf]] werden zum 1. Januar 1970 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§23 Sparkassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Stadt Bonn wird Gewährträgerin der [[Kreissparkasse Bonn]]. Die Filialen auf dem Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises wechseln zur [[Kreissparkasse in Siegburg]], welche wiederum ihre Filiale in Oberkassel an die Sparkasse in Bonn abgibt. Ferner sollen die Sparkassen auf dem Gebiet der Stadt Bonn zu einer Sparkasse zusammengeschlossen werden. Dies geschah am 1. Januar 1971, als die [[Städtische Sparkasse Bonn]], die [[Stadtsparkasse Bad Godesberg]] und die Kreissparkasse Bonn in einer neuen [[Sparkasse Bonn]] aufgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§24 Personalräte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Personalrat des Rhein-Sieg-Kreises wird um sechs Mitglieder des aufgelösten Landkreises Bonn (eines für jede der sechs Gemeinden) sowie ebenso viele Stellvertreter erweitert.&lt;br /&gt;
Die Personalräte der aufgelösten Ämter und Gemeinden bleiben vorerst weiter bestehen. Die Personalräte der neuen Gemeinden werden spätestens sechs Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§25 Neuwahlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Räte des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Wesseling werden aufgelöst und neu gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;§26 Inkrafttreten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesetz sollte eigentlich am 1. Juli 1969 in Kraft treten, dieser Zeitpunkt wurde jedoch auf den 1. August verschoben. Der [[Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen]] setzte das Gesetz für den Zeitraum vom 1. bis zum 31. Juli außer Kraft, um es zu prüfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Luhmer: &amp;#039;&amp;#039;Von der Bürgermeisterei Menden zur Gemeinde Sankt Augustin&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom Stadtarchiv Sankt Augustin. Heft 20, 1994, {{ISSN|0936-3483}}, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ausgangssituation ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] wurden auf dem Gebiet des heutigen Rhein-Sieg-Kreises 1816 fünf Landkreise gebildet. Von West nach Ost waren dies der [[Kreis Rheinbach]], der Kreis Bonn, der [[Kreis Siegburg]], der [[Kreis Uckerath]] und der [[Kreis Waldbröl]]. Bereits 1820 erfolgte mit dem Zusammenschluss der Kreise Siegburg und Uckerath (ab 1925 „Siegkreis“ genannt) eine erste Vergrößerung der Kreisverwaltungen. So bestand diese Einteilung bis 1932, als die Kreise Waldbröl und Rheinbach aufgelöst wurden. Dabei wurde das [[Amt Dattenfeld]] aus dem Kreis Waldbröl dem Siegkreis zugeordnet, das Gebiet des Kreises Rheinbach ging in den Kreisen Bonn und Euskirchen auf. Damit wurde Bonn als Kreisfreie Stadt fast gänzlich von den beiden Landkreisen Bonn und Siegkreis umschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesregierung als Motor der Reform ===&lt;br /&gt;
Nach der für Bonn entschiedenen [[Hauptstadtfrage der Bundesrepublik Deutschland|Hauptstadtfrage]] von 1949 siedelten sich in der neuen Hauptstadt und der Region neben [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] und [[Bundestag|Parlament]] Botschaften, Lobbyverbände, Presse und weitere politische Institutionen mit überregionaler Ausstrahlung an. Damit verbunden war ein explosionsartiges Bevölkerungswachstum und eine [[Urbanisierung]] des nun zur Hauptstadtregion gewordenen Bonner Raums. Als Folge wuchs die Stadt Bonn sowohl im [[Siedlungsgeographie|siedlungsgeographischen]] Sinne als auch funktional mit den beiden Nachbarkreisen – dem Landkreis Bonn und dem Westen des Siegkreises – zusammen. Bonn alleine war damals als Stadt mit etwa 100.000 Einwohnern nur bedingt fähig, der Funktion als Hauptstadt eines der bedeutendsten Industriestaaten gerecht zu werden. Anfang der 1960er-Jahre festigten sich diese Tendenzen und die damit verbundenen Schwierigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Notwendigkeit der interregionalen und -kommunalen Kooperation nahm stetig zu. Das Land Nordrhein-Westfalen erkannte schließlich Mitte der 1960er-Jahre, dass Bonn in den bisherigen Grenzen und die Region mit ihrer Vielzahl einzelner Gemeinden, Ämter und den zwei Kreisen dem stetig anwachsenden Flächen- und Wohnungsbedarf des Bundes und dem Siedlungsdruck nicht zufriedenstellend begegnen konnte. Um ein Konzept für die Unterbringung der Angestellten des Bundes entwickeln und einheitlich umsetzen zu können und eine gemeinsame Planung des an der damaligen Grenze zwischen Bonn und Bad Godesberg gelegenen [[Bundesviertel|Regierungsviertels]] zu ermöglichen, war ein zentraler Ansprechpartner in Form einer einzigen [[Gebietskörperschaft (Deutschland)|Gebietskörperschaft]] notwendig. Da ohnehin eine landesweite [[Gebietsreform|Gebiets-]] und Kreisreform geplant war, wollte man die Neugliederung der Hauptstadtregion Bonn aufgrund der besonderen Dringlichkeit als erstes angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am stärksten vom Sitz der Bundesregierung in Bonn waren außerhalb der Hauptstadt Bad Godesberg und große Teile des Amtes Duisdorf betroffen. Während Bad Godesberg zum Standort zahlreicher [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaften]] und Lobbyverbände wurde, war für den Duisdorfer Bereich unter den dort ansässigen Bundesministerien insbesondere das [[Bundesministerium der Verteidigung|Verteidigungsministerium]] auf der Hardthöhe prägend, traditionell das von der Mitarbeiterzahl her größte Ressort der Bundesregierung. Weitere Institutionen ließen sich überwiegend im Landkreis Bonn, nur vereinzelt im Siegkreis nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzepte für die Neugliederung ==&lt;br /&gt;
Überlegungen zur territorialen Neugliederung der Region wurden zwar schon lange vor der Gebietsreform in den 1950er-Jahren geäußert, jedoch gingen diese meist von einzelnen Städten und Gemeinden aus und umfassten eher vage Vorstellungen. Eine Neuordnung des Raums war bereits mit der von 1949 bis 1955 bestehenden [[Enklave Bonn]], einem der [[Alliierte Hohe Kommission|Alliierten Hohen Kommission]] unterstehendem Sondergebiet, vorweggenommen worden. Die erste Ausarbeitung eines Vorschlages für die gesamte Region stammt von [[Franz Grobben]], dem damaligen Kölner [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]], aus dem Jahr 1963. Mit der Zeit passten sich die Vorschläge immer mehr dem Willen der nordrhein-westfälischen Landesregierung an, die die wesentlichen Grundzüge einer Gebietsreform in der Hand hatte. Zum Tragen kam letztendlich der Plan des Landesinnenministers [[Willi Weyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grobben-Plan ===&lt;br /&gt;
Franz Grobben, amtierender Präsident der [[Regierungsbezirk Köln|Bezirksregierung Köln]] von 1959 bis 1966, legte 1963 als erstes einen Entwurf zur kommunalen Neugliederung der Region Bonn vor. Sein Plan war es, das engere Bonner Umfeld in einem [[Regionalverband]] zusammenzufassen, der aus Bonn, Bad Godesberg sowie zwei weiteren neu zu bildenden Städten in den Ämtern Duisdorf und Menden bestehen sollte. Seine Vorstellungen verzichteten gänzlich auf [[Eingemeindung]]en und stellten damit weniger eine Gebietsreform als vielmehr eine Neuverteilung der Zuständigkeiten dar. Sie entsprachen in den Grundzügen Vorarbeiten der Städte und Gemeinden aus den Landkreisen Bonn und Siegburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Möller (Politiker, 1930)|Franz Möller]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein-Sieg-Kreis im Spannungsfeld von Bund und Land 1949–2000.&amp;#039;&amp;#039; Rheinlandia, Siegburg 2006, ISBN 3-938535-20-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&amp;amp;gld_nr=2&amp;amp;ugl_nr=2020&amp;amp;bes_id=4021&amp;amp;aufgehoben=N&amp;amp;menu=1&amp;amp;sg=0 Das Bonn-Gesetz im Wortlaut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Neugliederungsgesetze NRW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetz (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Bonns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebietsreform (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsgericht Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsgericht Siegburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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