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	<title>Bonifaz Sellinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-01T09:49:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:COA abbot AT Sellinger Bonifaz.png|mini|hochkant|Wappen des Abtes Bonifaz Sellinger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bonifaz Sellinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Benediktiner|OSB]] (* als &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Sellinger&amp;#039;&amp;#039; am [[2. August]] [[1912]] in [[Wien]]; † [[10. März]] [[2002]] ebenda) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Benediktiner]]. Er war von 1966 bis 1988 [[Abt]] des Wiener [[Schottenstift]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Wiener [[Schottengymnasium]]s trat Sellinger 1932 in die [[Schottenstift|Schottenabtei]] ein, wo er den [[Ordensname|Ordensnamen]] &amp;#039;&amp;#039;Bonifaz&amp;#039;&amp;#039; annahm. Nach seiner einfachen [[Profess]] 1933 studierte er [[Theologie]], zunächst am [[Päpstliches Athenaeum Sant’Anselmo|Benediktinerkolleg Sant’Anselmo]] in [[Rom]], dann an der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien|Katholisch-Theologischen Fakultät]] der [[Universität Wien]]. Nach seiner Priesterweihe 1938 war er [[Kooperator]] in den Pfarren [[Schottenfeld]] und [[Gumpendorf]]. Wie mehrere seiner Mitbrüder wurde er 1940 zur [[Wehrmacht]] eingezogen und als [[Sanitäter]] eingesetzt; von 1944 bis 1947 war er in sowjetischer [[Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg|Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Heimkehr studierte Sellinger an der [[Universität Wien]] [[Deutsche Sprache|Deutsch]] und [[Russische Sprache|Russisch]] und legte 1953 die Lehramtsprüfung für diese Fächer ab. Von 1954 bis 1971 unterrichtete er am Schottengymnasium, daneben war er zunächst Kooperator in [[Pfarrkirche Stammersdorf|Stammersdorf]] und ab 1957 [[Pfarrer]] in [[Enzersfeld im Weinviertel|Enzersfeld]]. Nach dem Tod [[Hermann Peichl]]s wurde Sellinger am 11. Mai 1966 zum [[Liste der Äbte des Schottenstifts|Abt des Schottenstiftes]] gewählt; die [[Abt#Abtsbenediktion|Abtsbenediktion]] empfing er vom [[Liste der Erzbischöfe von Wien|Wiener Erzbischof]] [[Franz König|Franz Kardinal König]]. Sein Wahlspruch lautete „Procedamus in pace“. Von 1974 bis 1988 war er auch Erster Vorsitzender der [[Österreichische Superiorenkonferenz|Österreichischen Superiorenkonferenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sellingers Hauptaugenmerk galt zunächst der Umsetzung der Impulse des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] für das [[Perfectae caritatis|Ordensleben]]. Baulich setzte er Akzente durch die Eröffnung der &amp;#039;&amp;#039;Romanischen Kapelle&amp;#039;&amp;#039; in der [[Schottenkirche (Wien)|Schottenkirche]], den Umbau des &amp;#039;&amp;#039;Schottenkellers&amp;#039;&amp;#039;, der Gaststätte beim Kloster, sowie die Aufstockung des Gymnasialgebäudes. Unter seiner Regierung wurden auch das &amp;#039;&amp;#039;Benediktushaus&amp;#039;&amp;#039;, das [[Gästehaus]] des Stiftes, eröffnet und die Wirtschaftsbetriebe des Klosters in [[Breitenlee]] umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1982 bei Erreichen der Altersgrenze als Abt wiedergewählt worden war, resignierte Sellinger 1988 endgültig. Zu seinem Nachfolger wurde [[Heinrich Ferenczy]] gewählt. Ab 1992 bis zu seinem Tod 2002 war Sellinger Senior des Schottenkonvents.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]] (1978)&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien#Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien mit dem Stern|Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]] (1978)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{orden|w|s|sellinger-bonifaz}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/atom/0178330A-033-01CA8-00000BEC-01772EE2  Interview mit dem Abt des Wiener Schottenstiftes Pater Bonifaz Sellinger] in den Onlinebeständen der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Hermann Peichl]]|AMT=[[Liste der Äbte des Schottenstifts|Abt des Schottenstiftes]]|ZEIT=1966–1988|NACHFOLGER=[[Heinrich Ferenczy]]|VORGÄNGER2=[[Gebhard Koberger]]|AMT2=[[Österreichische Superiorenkonferenz|Vorsitzender der österreichischen Superiorenkonferenz]]|ZEIT2=1974–1988|NACHFOLGER2=[[Josef Czerwinski SJ]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1156433290|LCCN=|VIAF=1709152451234306650003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sellinger, Bonifaz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Schottenstift)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sellinger, Bonifaz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sellinger, Friedrich (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Abt des [[Schottenstift]]es&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. August 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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