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	<title>Bonifatius VIII. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bonifatius_VIII.&amp;diff=26449&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 7. April 2026 um 23:35 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bonifacius VIII - Fresco in Lateran.jpg|mini|Fresko im [[Lateran]], [[Giotto di Bondone]] zugeschrieben (Ausschnitt): Papst Bonifatius VIII. ruft 1300 das erste Heilige Jahr aus.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bonifatius VIII.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1235]] in [[Anagni]]; † [[11. Oktober]] [[1303]] in [[Rom]]; geboren als &amp;#039;&amp;#039;Benedetto Caetani&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bonifaz VIII.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, war [[Papst]] von 1294 bis 1303. Er führte das [[Jubeljahr]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonifatius VIII Grabstatue.JPG|mini|Grabstatue Bonifatius VIII. von [[Arnolfo di Cambio]], heute im Museo dell’Opera del Duomo in Florenz. Sie zeigt den Papst mit [[porträt]]haften Zügen in mittlerem Alter.]]&lt;br /&gt;
Benedetto [[Caetani (Adelsgeschlecht)|Caetani]] wurde um 1235 in Anagni (Latium) geboren, 60 km südöstlich von Rom. Er war mütterlicherseits der Neffe [[Alexander IV. (Papst)|Alexanders IV.]], der ihn 1260 zum Kanonikus an der Kathedrale von Todi ernannte. 1264 begleitete er als Sekretär den päpstlichen Legaten [[Martin IV.|Simon de Brie]], den späteren Papst [[Martin IV.]], nach Paris. Als Begleiter des Kardinallegaten in England, [[Hadrian V.|Ottobono Fieschi]], geriet Caetani wenige Jahre später in Gefangenschaft und wurde durch den späteren König [[Eduard I. (England)|Eduard I.]] befreit. 1276 hielt er sich erneut in Frankreich auf, um in päpstlichem Auftrag die Einnahmen des [[Zehnt|Kirchenzehnten]] zu überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1281 wurde er [[Kardinaldiakon]] mit der Titelkirche &amp;#039;&amp;#039;[[San Nicola in Carcere|San Nicola]]&amp;#039;&amp;#039;, 1291 von Papst [[Nikolaus IV. (Papst)|Nikolaus IV.]] zum [[Kardinalpriester]] der Titelkirche &amp;#039;&amp;#039;[[Santi Silvestro e Martino ai Monti]]&amp;#039;&amp;#039; befördert und schließlich 1294 maßgeblicher Berater des nach langem Konklave gewählten Mönch-Papstes [[Coelestin V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pontifikat ===&lt;br /&gt;
==== Papstwahl ====&lt;br /&gt;
Der schon greise Coelestin stand zwar im Ruf der Heiligkeit, sah sich aber im Spannungsfeld einflussreicher Adelsfamilien bald überfordert und geriet unter Druck von [[Karl II. (Neapel)|Karl II. von Neapel]], dem Sohn [[Karl I. (Neapel)|Karls von Anjou]]. Der Kardinal riet ihm daher zur baldigen [[Abdikation|Abdankung]], die Coelestin durch eine eigens erlassene Konstitution noch regelte. Caetani galt als sein logischer Nachfolger, und das Konklave wählte ihn nach kurzer Beratung am 24.&amp;amp;nbsp;Dezember 1294 ins Amt. Er verlegte den Papstsitz von Neapel zurück nach Rom und wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Januar 1295 in der [[Petersdom|Petersbasilika]] gekrönt. Bis zum Tod seines Vorgängers im Jahr 1296 ließ er Coelestin jedoch aus Angst vor einem [[Schisma]] in [[Festungshaft|Ehrenhaft]] halten. Seine Gegner, darunter die [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] und die Kardinäle aus dem [[Ghibellinen|ghibellinischen]] Hause [[Colonna (Adelsgeschlecht)|Colonna]], erkannten die Amtsniederlegung Coelestins und die Legitimität der Wahl nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonifatius war wegen seines Hochmuts berüchtigt. In die [[Tiara]] führte er den zweiten Kronreif ein. Einen ebenso hochmütigen wie skrupellosen Gegner fand er im französischen König [[Philipp IV. (Frankreich)|Philipp dem Schönen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auseinandersetzung um Sizilien ====&lt;br /&gt;
Obwohl er anfangs von den in Süditalien regierenden Franzosen aus dem Haus Anjou abhängig war, entwickelte sich Caetani bald zu einem der mächtigsten Päpste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streit um das [[Königreich Sizilien]], der bis zur [[Schlacht bei Benevent]] 1266 von der Auseinandersetzung des Papsttums mit den [[Staufer]]n geprägt war, ging weiter. An die Stelle der Staufer waren jedoch zwei neue Mächte getreten, [[Frankreich]] und [[Aragón]]. Deren Truppen standen sich nicht nur in den [[Pyrenäen]] gegenüber, sondern auch in Italien, wo die Aragoneser Sizilien besetzt hatten. Das Haus [[Anjou]], eine Nebenlinie des französischen Königshauses, regierte von [[Neapel]] aus das Festland südlich des Kirchenstaates. Der Papst beanspruchte die [[Lehen|Lehnshoheit]] über [[Sizilien]] und versuchte, durch Verträge seine politische Macht zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Jakob II. (Aragón)|Jakob I. von Sizilien]] folgte 1291 als Jakob II. seinem Bruder [[Alfons III. (Aragón)|Alfons III.]] als König von Aragón. Statthalter für Sizilien wurde sein jüngerer Bruder [[Friedrich II. (Sizilien)|Friedrich]]. Friedrich war, wie alle Söhne des aragonesischen Königs [[Peter III. (Aragón)|Peter III.]] und seiner Frau Konstanze, ein Enkel [[Manfred (Sizilien)|Manfreds]], des letzten staufischen Königs von Sizilien. Bonifatius VIII. gelang es, im [[Friede von Anagni|Frieden von Anagni]] am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 1295 Jakob II. durch Zugeständnisse in anderen Fragen davon zu überzeugen, Sizilien aufzugeben. Jakob schwenkte offiziell auf die Linie des Papstes und [[Karl II. (Neapel)|Karls II. von Neapel]] ein, indem er Sizilien an den Papst abtrat. Bonifatius VIII. war bestrebt, Sizilien an Karl II. zu übertragen. Das Volk von Sizilien sprach sich jedoch eindeutig für Friedrich als König aus. Der Papst bemerkte nicht, dass für die Sizilianer das päpstliche Lehnsrecht, das ohnehin während des gesamten 13. Jahrhunderts kaum durchgesetzt werden konnte, eine geringere Rolle spielte als der in Palermo residierende König oder sein Statthalter. Friedrich sollte durch die Übertragung der [[Byzantinisches Reich|byzantinischen Kaiserkrone]] zum Verzicht auf Sizilien bewegt werden. Doch weil der Papst weder das Recht noch die Macht hatte, diese Krone an irgendwen zu vergeben, lehnte Friedrich diesen Tausch ab. Er krönte sich am 25.&amp;amp;nbsp;März 1296 zum König von Sizilien und nannte sich Friedrich III. Als Nachfolger des Kaisers [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] wollte er bewusst die staufische Tradition fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst Bonifatius schaffte es, Jakob II. gegen seinen Bruder aufzubringen. Im Bündnis mit dem in Neapel residierenden Karl II. führte Jakob einen Feldzug gegen den eigenen Bruder. Sizilien leistete sechs Jahre lang erfolgreich Widerstand. Schließlich kam es am 29.&amp;amp;nbsp;August 1302 zum [[Friede von Caltabellotta|Friedensvertrag von Caltabellotta]], dem sich der Papst widerwillig anschloss. Friedrich war bereit, als &amp;#039;&amp;#039;Rex Trinacriae&amp;#039;&amp;#039; Sizilien zu regieren. Dafür durfte sich Karl weiterhin König von Neapel-Sizilien nennen. Friedrich heiratete dann Eleonore, die Tochter Karls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Verfolgungen hatten zur Amtszeit von Papst Bonifatius die [[Juden]] zu leiden. Weil er die Verfolgungen seiner wehrlosen Gemeinde beenden wollte, nahm der Rabbiner [[Elia de Pomis]] selbstlos alle, auch unhaltbare Beschuldigungen gegen die Gemeinde auf sich und ließ sich verbrennen. Er war das erste Opfer dieser Art in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anerkennung Albrechts I. ====&lt;br /&gt;
Als in Deutschland [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I.]] nach der Absetzung Königs [[Adolf von Nassau]] am 23.&amp;amp;nbsp;Juni 1298 der zweite Nachfolger seines Vaters [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] wurde, verweigerte ihm der Papst zunächst die Anerkennung und nannte ihn einen „Majestätsverbrecher“. Später nannte er ihn, durch Fakten gezwungen, den „Monarch aller Monarchen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wissenschaften ====&lt;br /&gt;
Bonifatius war ein versierter [[Jurist]], wie seine Zusammenstellung des &amp;#039;&amp;#039;[[Liber Sextus]]&amp;#039;&amp;#039; im Corpus Iuris Canonici (1298) zeigt. Er gründete in Rom die [[Universität La Sapienza]]. Wissenschaft ohne Grenzen schätzte er allerdings nicht: So verbot er beispielsweise 1299 das [[Mos teutonicus|Zerstückeln oder Kochen von Leichen]], wodurch die wissenschaftliche [[Obduktion|Sektion]] und die Erforschung der [[Anatomie]] in Verruf gerieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Heiliges Jahr ====&lt;br /&gt;
Angesichts der im Jahr 1300 nach Rom strömenden Pilgermengen rief er dieses Jahr als [[Heiliges Jahr]] (&amp;#039;&amp;#039;Jubeljahr&amp;#039;&amp;#039;) aus und institutionalisierte es durch die [[Päpstliche Bulle|Bulle]] &amp;#039;&amp;#039;[[Antiquorum habet fida relatio]]&amp;#039;&amp;#039; vom 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1300 für alle 100 Jahre. Allen Pilgern, die in diesem Jahr nach Rom kamen, versprach er einen [[Ablass]]. Es wurde damit auch ein Ablassjahr zur Nachfinanzierung der [[Kreuzzug|Kreuzzüge]] geschaffen. Zwei Millionen Menschen kamen nach Rom, so dass sich der Papst gezwungen sah, eine Regelung für die Nutzung der [[Engelsbrücke]] vorzugeben: Die Pilger hatten sozusagen Linksverkehr einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konflikt mit Philipp von Frankreich und den Colonna ====&lt;br /&gt;
Durch die Besteuerung des französischen Klerus kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Papst und König [[Philipp IV. (Frankreich)|Philipp IV. von Frankreich]]. In der Bulle &amp;#039;&amp;#039;[[Clericis laicos]]&amp;#039;&amp;#039;, die mit der Behauptung begann, „Laien seien die Feinde des Klerus“, stellte der Papst am 25.&amp;amp;nbsp;Februar 1296 umstrittene Behauptungen und Forderungen auf. Doch musste er diese bereits am 22.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;1297 in der Bulle &amp;#039;&amp;#039;Etsi de statu&amp;#039;&amp;#039; zurücknehmen, als er in Konflikt mit den Colonna-Kardinälen [[Giacomo Colonna (Kardinal)|Giacomo]] und [[Pietro Colonna|Pietro]] geraten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hatten ein Manifest verfasst, das die Abdankung von Papst Coelestin für illegal erklärte. In zwei weiteren Manifesten verurteilten sie die Amtsführung des Papstes. Darauf begann der Papst, einen blutigen Krieg gegen die Colonna zu führen. Er beschlagnahmte deren Besitz für seine [[Nepotismus am Heiligen Stuhl|Nepoten]] und setzte die Colonna-Kardinäle ab. Auch ließ er die colonnischen Städte [[Colonna (Latium)|Colonna]], [[Zagarolo]] und vor allem [[Palestrina (Latium)|Palestrina]], den Stammsitz der Colonna, zerstören. Die verfolgten Kardinäle flohen daraufhin zum französischen König. Es kam zu einer erneuten Auseinandersetzung zwischen dem König und dem Papst, die unter anderem zur Festnahme des päpstlichen Legaten in Frankreich 1301 führte und am 18.&amp;amp;nbsp;November 1302 in der bekanntesten Bulle &amp;#039;&amp;#039;[[Unam Sanctam]]&amp;#039;&amp;#039; gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bulle ist unmittelbar gegen den französischen König gerichtet und betonte den unbedingten Vorrang der geistlichen vor der weltlichen Macht, denn es gebe nach {{B|Lk|22|38}} zwei Schwerter, von denen das geistliche &amp;#039;&amp;#039;von der Kirche&amp;#039;&amp;#039;, das weltliche &amp;#039;&amp;#039;für die Kirche&amp;#039;&amp;#039; gebraucht werde. Mit der [[Zwei-Schwerter-Theorie]] begründete das Papsttum seinen Anspruch auf unbegrenzte Gewalt über alle Kronen und Völker in der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ein Grund für die Auseinandersetzung mit Philipp war der Streit um die Einsetzung von [[Bernard Saisset]] als Bischof des neugegründeten Bistums [[Pamiers]]. Saisset war aufgrund vorangegangener Streitigkeiten ein Gegner Philipps. Er wurde von Bonifatius als päpstlicher Legat nach [[Flandern]] geschickt, wo er die Freilassung des von den Franzosen gefangenen Grafen [[Guido I. (Flandern)|Guido I. von Flandern]] forderte. Philipp klagte ihn darauf der Häresie und des Hochverrats an und inhaftierte ihn in [[Narbonne]]. Damit war der Grundsatz des &amp;#039;&amp;#039;privilegium fori&amp;#039;&amp;#039; verletzt, dass Kleriker nicht der weltlichen Gerichtsbarkeit unterliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Herbers |Titel=Geschichte des Papsttums im Mittelalter |Auflage=1. |Verlag=Wissenschaftliche Buchgesellschaft |Ort=Darmstadt |Datum=2012 |Seiten=220}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch verstanden konnten die Ansprüche des Papsttums nie durchgesetzt werden. Der Konflikt um das Verhältnis von geistlicher und weltlicher Macht fand im Anspruch dieser Bulle einen neuen Höhepunkt, durchzog aber schon seit Papst [[Gregor VII.]] die gesamte abendländische Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Attentat von Anagni ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Attentat von Anagni}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BonifaciusVIII-Sciarra-Nogaret.jpg|mini|Darstellung des Attentats von Anagni]]&lt;br /&gt;
Auf Betreiben der mit Bonifatius in Fehde stehenden Familie [[Colonna (Adelsgeschlecht)|Colonna]] erhob im Juni 1303 in Paris eine Versammlung von Prälaten und Baronen gegen den Papst schwerste Anschuldigungen mit dem Zweck, ein allgemeines Konzil zur Absetzung des Papstes herbeizuführen. Als der König von Frankreich, Philipp der Schöne, sich dies zu eigen machte, berief Bonifatius für den 8.&amp;amp;nbsp;September 1303 ein päpstliches [[Konsistorium]] ein. Auf diesem sollte feierlich die Exkommunikation von Philipp&amp;amp;nbsp;IV. verkündet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eder_110&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Eder]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte. 2000 Jahre im Überblick.&amp;#039;&amp;#039; Patmos, Düsseldorf 2008, ISBN 978-3-491-70411-4, S. 110 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag zuvor, am 7.&amp;amp;nbsp;September 1303, kam es jedoch zum [[Attentat von Anagni]], südlich von Rom. Dort hielt sich Bonifatius, wie im Sommer üblich, in seiner Sommerresidenz auf. Philipp&amp;amp;nbsp;IV. gilt als Auftraggeber des Attentats. Der König ließ durch [[Sciarra Colonna]], dessen Familie vom Papst verfolgt wurde, und [[Wilhelm von Nogaret]], dessen Eltern der [[Inquisition]] zum Opfer gefallen waren, mehrere Kardinalspaläste unter päpstlichem Banner mit dem Ruf „Es lebe der König von Frankreich und Colonna“ stürmen. Unter persönlichen Misshandlungen verlangte man vom Papst seinen Rücktritt, die Erstattung des enteigneten Colonna-Besitzes und die Auslieferung des Kirchschatzes an einige ältere Kardinäle. Der Papst wollte allerdings nicht [[Abdikation|abdanken]]. Nach zwei Tagen, am 9.&amp;amp;nbsp;September, gelang ihm mit Hilfe der Bürger von Anagni in blutigen Gefechten die Vertreibung der Eindringlinge. Er segnete seine Befreier und ging zurück nach Rom, wo er am 25.&amp;amp;nbsp;September eintraf, aber nur noch einen Monat lebte. Er starb am 11.&amp;amp;nbsp;Oktober 1303 und wurde in seiner pompösen Kapelle in [[Petersdom#Konstantinische Basilika (Alt-St. Peter)|Alt-St. Peter]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonifatius Grabmal Grotte.JPG|mini|Das Grabmal von Bonifatius&amp;amp;nbsp;VIII. von [[Arnolfo di Cambio]] gestaltet. Es befindet sich heute in den vatikanischen Grotten]]&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Attentates wird zum Teil darin gesehen, dass den (nicht neuen) Ansprüchen des Papstes „rücksichtslose Grobheit, kalter Hohn und pietätlose Gewalttat entgegenschlugen und siegreich blieben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eder_111&amp;quot;&amp;gt;Manfred Eder: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte. 2000 Jahre im Überblick.&amp;#039;&amp;#039; Patmos, Düsseldorf 2008, ISBN 978-3-491-70411-4, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Attentat von Anagni sei „die hochmittelalterliche Geltung des Papsttums untergegangen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eder_111&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde Papst [[Benedikt&amp;amp;nbsp;XI.]] und diesem nachfolgend 1305 [[Clemens&amp;amp;nbsp;V.]], vorher Erzbischof von Bordeaux. 1306 widerrief dieser die Bulle &amp;#039;&amp;#039;Clericis laicos&amp;#039;&amp;#039; und schwächte die Bulle &amp;#039;&amp;#039;Unam sanctam&amp;#039;&amp;#039; ab. Er siedelte 1309 nach [[Avignon]] über, womit die Periode päpstlicher [[Hegemonie]] im Mittelalter zu Ende ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häresieprozess ==&lt;br /&gt;
Schon kurz nach Bonifaz’ Amtsantritt kursierten Gerüchte über ketzerische Äußerungen. Sein Interesse für Naturwissenschaften (wozu im ausgehenden dreizehnten Jahrhundert auch Magie und Alchemie zu zählen sind) sorgte für die üblichen Verdächtigungen. Nach dem Tod des Papstes setzte König Philipp IV. von Frankreich – der auch den [[Templerorden|Templerprozess]] inszenieren ließ – im Jahr 1310 durch, dass Clemens V. einen postumen Prozess gegen Bonifatius VIII. wegen Häresie eröffnete. Die Zeugenaussagen sind vielfältig; unter anderem wurden Bonifaz ein [[Teufelspakt]], magische Praktiken, sexuelle Verfehlungen und eine Vielfalt häretischer, mindestens aber unmoralischer Aussagen vorgeworfen. Das Verfahren wurde von prozessrechtlichen Problemen gehemmt und verlief, nach erneuten Ladungen 1311 und 1312 sowie der Umwandlung in ein Offizialverfahren, letztlich ergebnislos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaetani CoA.svg|mini|Wappen der Caetani]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cattedrale di Santa Maria - Anagni 32.jpg|mini|Bonifatius VIII. mit Wappen seines Vaters und dessen Frau (Skulptur an der Kathedrale von Anagni)]]&lt;br /&gt;
Bonifatius VIII. gilt als erster Papst, der nachweislich sein persönliches Wappen (das der Familie [[Caetani (Adelsgeschlecht)|Caetani]]: in [[Gold (Heraldik)|Gold]] zwei blaue [[Balken (Heraldik)|Schrägwellenbalken]]) mit päpstlichen Insignien kombiniert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Donald Lindsay Galbreath: &amp;#039;&amp;#039;A Treatise on Ecclesiastical Heraldry. Part I. Papal Heraldry.&amp;#039;&amp;#039; Heffer &amp;amp; Sons, Cambridge 1930; von G. Briggs überarbeitete Ausgabe u.d.T. &amp;#039;&amp;#039;Papal Heraldry.&amp;#039;&amp;#039; Heraldry Today, London 1972, Kapitel 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bruno Bernhard Heim]]: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbrauch und Wappenrecht in der Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Walter, Olten 1947, S. 128–132.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtigste [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quelle]] dafür ist eine Skulptur von 1296 an der Außenwand der [[Kathedrale von Anagni]] (und ihre Nachzeichnung in [[Vatikanische Apostolische Bibliothek|BAV]], Barb. lat. 3221, fol. 457r). Sie zeigt den thronenden, mit der dreikronigen [[Tiara]] gekrönten Papst, der mit der Rechten segnet und in der Linken die [[Schlüssel Petri]] hält. Das Feld darüber ist dreigeteilt und zeigt links und rechts jeweils zwei Wappen: oben das seines Vaters, unten das von dessen zweiter Ehefrau Giovanna Aquila di Fondi; in der Mitte ist oben eine Tiara mit Infuln und unten ein Schirm (wohl der [[Ombrellino]]) zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Édouard Bouyé: &amp;#039;&amp;#039;Les armoiries pontificales à la fin du xiiie siècle. Construction d’une campagne de communication&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Médiévales&amp;#039;&amp;#039; 44, 2003, S. 173–198, hier S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Giotto - Bonifatius VIII (cropped).jpg|mini|Bonifatius VIII. mit Caetani-Wappen (Giotto zugeschriebenes Fresko)]]&lt;br /&gt;
Bonifatius ließ das Wappen seiner Familie so häufig an päpstlichen Palästen anbringen, dass [[Pierre-Yves le Pogam]] von einer regelrechten ‚Manie‘ sprach.&amp;lt;ref&amp;gt;Pierre-Yves le Pogam: &amp;#039;&amp;#039;La lutte entre Boniface VIII et les Colonna par les armes symboliques&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rivista di storia della Chiesa in Italia&amp;#039;&amp;#039;, Band 61, 2007, S. 47–66 {{jstor|43051598}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die unter Bonifatius erbaute, 1586 wieder abgerissene [[Benediktionsloggia]] der [[Lateranbasilika]] soll nach einem [[Giotto di Bondone|Giotto]] zugeschriebenen [[Fresko]] mit zahlreichen Darstellungen des [[Caetani (Adelsgeschlecht)|Caetani]]-Wappen geschmückt gewesen sein. Eine Nachzeichnung des heute stark beschädigten Freskos zeigt, dass die Brüstung der Loggia mit mehreren Wappenschilden verziert war, die teils das Wappen Bonifatius’ und teils den Ombrellino zeigten.&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Maddalo: &amp;#039;&amp;#039;Ancora sulla loggia di Bonifacio VIII al Laterano: una proposta di ricostruzione e un&amp;#039;ipotesi attributiva&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Arte medievale&amp;#039;, 12/13, 1998/1999, S. 211–230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als später üblich, sind die päpstlichen Attribute noch nicht mit dem Wappenschild kombiniert. Insbesondere wird das Wappen weder mit der Tiara gekrönt noch mit den gekreuzten Schlüsseln [[Hinterwappen|hinterlegt]], wie es ab dem 15. Jahrhundert für Papstwappen üblich wird. Dennoch gilt die Wappenführung des Bonifatius als wichtiger Schritt zur Ausbildung der [[Papstwappen]]. Aus der Zeit seines Pontifikats stammen auch die ältesten Belege für &amp;#039;&amp;#039;arma ecclesiae&amp;#039;&amp;#039; (‚Wappen der Kirche‘) und damit für ein eigenes [[Wappen der römischen Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Erdmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wappen und die Fahne der römischen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken|QFIAB]]&amp;#039;&amp;#039; 22, 1930/31, S. 227–255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Hoheitszeichen]] wurde es in militärischen Kontexten, bei [[Belehnung]]en, als Münzzeichen und in anderen Zusammenhängen genutzt, um die römische Kirche als Trägerin von Herrschaftsrechten zu repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weissagung an Kyrill von Konstantinopel ==&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;[[Oraculum angelicum S. Cyrilli]]&amp;#039;&amp;#039; wird die Botschaft eines Engels geschildert, die [[Kyrill von Konstantinopel]] empfangen haben will. Sie betrifft Papst Bonifatius VIII. insofern, als sie sich auf die politische Situation in Italien im Zeitraum von 1254 bis zu Bonifatius VIII. bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liber sextus Decretalium. Mit der Glosse des [[Johannes Andreae (Rechtsgelehrter)|Johannes Andreae]].&amp;#039;&amp;#039; Michael Wenßler, Basel 1476 [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-36095 Digitalisierte Ausgabe].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liber sextus Decretalium. Mit der Glosse des Johannes Andreae.&amp;#039;&amp;#039; Peter Drach, Speyer 1481 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-150843}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liber sextus Decretalium. Mit der Glosse des Johannes Andreae.&amp;#039;&amp;#039; Anton Koberger, Nürnberg 12. III. 1482 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-77798 Digitalisierte Ausgabe]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liber sextus Decretalium. Mit der Glosse des Johannes Andreae.&amp;#039;&amp;#039; Nikolaus Keßler, Basel nicht nach 1489 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-87139}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liber sextus Decretalium. Mit der Glosse des Johannes Andreae.&amp;#039;&amp;#039; Heinrich Eggestein, Straßburg um 1470/72 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-86863}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liber sextus Decretalium&amp;#039;&amp;#039;. Baptista de Tortis, Venedig 20. XII. 1496 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-108703}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kardinalskreierungen Bonifatius’ VIII.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Agostino Paravicini Bagliani: &amp;#039;&amp;#039;Boniface VIII. Un pape hérétique?&amp;#039;&amp;#039; Paris 2003.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613064556/http://www.bautz.de/bbkl/b/bonifatius_viii_p.shtml|band=1|spalten=690-692|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]}}&lt;br /&gt;
* Thomas S. R. Boase: &amp;#039;&amp;#039;Boniface VIII.&amp;#039;&amp;#039; London 1933.&lt;br /&gt;
* Christiane Elster: &amp;#039;&amp;#039;Die textilen Geschenke Papst Bonifaz’ VIII. (1294–1303) an die Kathedrale von Anagni. Päpstliche Paramente des späten Mittelalters als Medien der Repräsentation, Gaben und Erinnerungsträger&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 156). Imhof Verlag, Petersberg 2018.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Finke]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus den Tagen Bonifaz VIII. Funde und Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; (= Vorreformationsgeschichtliche Forschungen; 2). Münster i.W. 1902.&lt;br /&gt;
* Klaus Herbers: Geschichte des Papsttums im Mittelalter, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2012, S. 217ff.&lt;br /&gt;
* [[Michael Matheus]], [[Lutz Klinkhammer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eigenbild im Konflikt. Krisensituationen des Papsttums zwischen Gregor VII. und Benedikt XV.&amp;#039;&amp;#039; WBG, Darmstadt 2009, ISBN 978-3-534-20936-1.&lt;br /&gt;
* [[Tilmann Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonifatius VIII.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, München/Zürich 1983, Sp. 414–416.&lt;br /&gt;
* Tilmann Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Der Bonifaz-Prozess. Verfahren der Papstanklage in der Zeit Bonifaz VIII. und Clemens V.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1990.&lt;br /&gt;
* [[Ernesto Sestan]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonifacio VIII.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Enciclopedia Dantesca, a cura di Umberto Bosco.&amp;#039;&amp;#039; A-CIL, Rom 1970, S. 675–679.&lt;br /&gt;
* {{EnciclopediaDeiPapi |Autor=Eugenio Dupré Theseider |ID=bonifacio-viii_(Enciclopedia-dei-Papi)/ |Lemma=Bonifacio VIII |Band=2 |SeiteVon= |SeiteBis= |Kommentar= |kurz=}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Wenck]]: &amp;#039;&amp;#039;War Bonifaz VIII. ein Ketzer?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 94, 1905, S. 1–66.&lt;br /&gt;
* [[Hans Wolter (Kirchenhistoriker)|Hans Wolter]]: &amp;#039;&amp;#039;Cölestin V. und Bonifaz VIII.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Georg Beck]], [[Karl August Fink]], [[Josef Glazik]], [[Erwin Iserloh]], Hans Wolter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Zweiter Halbband: &amp;#039;&amp;#039;Vom kirchlichen Hochmittelalter bis zum Vorabend der Reformation&amp;#039;&amp;#039; (= [[Handbuch der Kirchengeschichte]], Band III/2). Herder, Freiburg im Breisgau 1968, Sonderausgabe 1999, ISBN 3-451-27100-1, S. 339–356.&lt;br /&gt;
* Adro Xavier: &amp;#039;&amp;#039;Bonifacio VIII.&amp;#039;&amp;#039; Barcelona 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bonifacius VIII|Bonifatius VIII.}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Bonifatius VIII.}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118513257}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118513257}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eckhart.de/index.htm?papste.htm#Boni8 Meister Eckhart und seine Zeit – Päpste – Bonifaz VIII.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT        = [[Papst]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER  = [[Coelestin V.]]&lt;br /&gt;
|ZEIT       = 1294–1303&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER = [[Benedikt XI.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118513257|LCCN=n79056773|VIAF=23416912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bonifatius 08}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1303]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Caetani|Benedetto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bonifatius VIII.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Caetani, Benedetto&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Papst (1294–1303)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1235&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Anagni]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Oktober 1303&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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