<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bondo_GR</id>
	<title>Bondo GR - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bondo_GR"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bondo_GR&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T16:02:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bondo_GR&amp;diff=541551&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-41204-73: /* Sehenswürdigkeiten in Bondo */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bondo_GR&amp;diff=541551&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-18T16:54:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten in Bondo&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GR|Graubünden|Bondo}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Bondo&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Bondo GR COA.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Maloja&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = Bregaglia&lt;br /&gt;
|BILD = Bondo GR.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = in Bondo&lt;br /&gt;
|PLZ = 7606&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.33511&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.55411&lt;br /&gt;
|HÖHE = 823&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 28.33&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = 204&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2008&lt;br /&gt;
|WEBSITE = http://www.comunedibregaglia.ch/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Bondo 2009.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2010]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bondo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Lombardische Sprache|lombardisch]] &amp;#039;&amp;#039;Bond;&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Sprache|deutsch]] veraltet &amp;#039;&amp;#039;Bundth;&amp;#039;&amp;#039; [[Bündnerromanisch|rätoromanisch]] &amp;#039;&amp;#039;{{Audio|Roh-putèr-Buond.ogg|Buond}}&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] [[Bregaglia]] im [[Italienische Schweiz|italienischsprachigen]] Teil des [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2009 bildete Bondo eine eigene politische Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bondo ist ein Haufendorf im unteren Teil des [[Bergell]] am Eingang zur [[Val Bondasca]]. Der alte Dorfkern liegt südlich des Flusses [[Mera]] auf dem Schuttkegel des Flusses [[Bondasca]]. Zur Gemeinde gehört auch die Fraktion [[Promontogno]], die [[Burg Castelmur]] und die Maiensässe Casnacc und Bondea südlich des Dorfes im Bondascatal. Vom gesamten Areal von über 28&amp;amp;nbsp;km² sind 1671&amp;amp;nbsp;ha unproduktive Fläche (meist Gebirge), 1061&amp;amp;nbsp;ha Wald und Gehölz, nur 70&amp;amp;nbsp;ha landwirtschaftliche Nutzfläche und 17&amp;amp;nbsp;ha Siedlungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahr 1380. In [[Karolinger|karolingischer]] Zeit gehörte Bondo zum [[Churrätien|churrätischen]] Ministerium &amp;#039;&amp;#039;Bergallia&amp;#039;&amp;#039;, ab 960 zum [[Bistum Chur]]. Im Hochmittelalter war Bondo eine [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] namens &amp;#039;&amp;#039;di là dell&amp;#039;acqua&amp;#039;&amp;#039; («auf der anderen Seite des Wassers») in der [[Gerichtsgemeinde]] Unterporta, ab 1367 Teil des [[Gotteshausbund]]es. Die frühmittelalterliche Talkirche [[Nossa Donna Castelmur]] wurde 988 erstmals erwähnt, die romanische Dorfkirche San Martino in Bondo selbst wurde 1250 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation wurde am 15.&amp;amp;nbsp;August 1549 durch den Glaubensflüchtling Guido Zonca aus [[Verona]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Biondetti_Brupbacher_271_400.pdf Bondo] auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 27. Juni 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1552 war Bondo definitiv zur Reformation übergetreten. 1571 bis 1580 war hier der ausgewiesene Reformator [[Locarno]]s [[Giovanni Beccaria (Reformator)|Giovanni Beccaria]] als evangelischer Pfarrer tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1556 kaufte Bondo von Ob- und Unter-Porta alle Güter der Kirche Santa Maria in Castelmur. 1593&amp;amp;nbsp;setzte ein Urteil des Gerichts Ob-[[Funtauna Merla|Fontana-Merla]] die Grenze fest zwischen der [[Berninagruppe|Bernina]] und [[Poschiavo]]. 1630,&amp;amp;nbsp;infolge der Brandschatzung durch Serbelloni, verpfändete Bondo die Alpen auf Bernina an den Ritter Baptist [[Salis (Adelsgeschlecht)|von Salis-Soglio]], löste sie aber 1645 wieder. 1767–1773 erbaute Graf Girolamo von Salis-Soglio am unteren Ende des Dorfes einen stattlichen Palast.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Biondetti_Brupbacher_271_400.pdf Bondo] auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 27. Juni 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war mit Lady Mary Fane aus dem Hause der [[Earl of Westmorland|Earls of Westmorland]] verheiratet und amtierte von 1743 bis 1750 als britischer Gesandter bei den [[Drei Bünde]]n. Der Palazzo gehört bis heute den englischen &amp;#039;&amp;#039;Counts de Salis-Soglio&amp;#039;&amp;#039;, ebenso wie die 1630 erbaute &amp;#039;&amp;#039;Casa Battista&amp;#039;&amp;#039; im gegenüberliegenden [[Soglio GR|Soglio]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Hotel Palazzo Salis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.palazzosalis.ch/de/ Casa Battista oder Hotel Palazzo Salis] in Soglio&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sac-cas.ch/de/die-alpen/soglio-und-seine-alten-salispalaeste-5640/ Soglio und seine alten Salispaläste]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Bündner Wirren]] wurde Bondo 1621 von den Spaniern eingeäschert, 248 Gebäude waren betroffen. Danach wurde es als strassenorientierte Haufensiedlung wieder aufgebaut. Bedeutendste Profanbauten sind der Palazzo Scartazzini von 1690, der Palazzo Scartazzini, ehemals Cortini, am Platz von 1763, und der Palazzo Salis von 1765 bis 1774. Zwischen Bondo und Promontogno stehen mehrere [[Crotto|Crotti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem späten 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besteht ein bescheidener Sommertourismus. Das verarbeitete Holz wird mehrheitlich nach Italien exportiert. Die Erwerbsstruktur änderte sich seit 1960 kaum: 1990 stellte der Industriesektor 48 %, der Dienstleistungssektor 44 % der Arbeitsplätze Bondos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1532|Bondo|Autor=Diego Giovanoli|Datum=2016-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den 1. Januar 2010 fusionierten alle Gemeinden des Bergell (d.&amp;amp;nbsp;h. Bondo, [[Castasegna]], [[Soglio GR|Soglio]], [[Stampa]] und [[Vicosoprano]]) zur neuen Gemeinde Bregaglia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 2011 ging vom [[Piz&amp;amp;nbsp;Cengalo]] südlich ein grosser [[Bergsturz]] ab. Im August 2012 erreichte ein grosser [[Murgang]] den Ort und verwüstete den örtlichen Zeltplatz. Nicht alles Bergsturzmaterial war mit dieser Mure abgegangen, und die Bergflanke blieb hochgradig instabil. Da eine weitere Massenbewegung absehbar war, wurden 2013–2015 umfangreiche Verbauungsmassnahmen vorgenommen und ein Überwachungs- und Frühwarnsystem installiert. Im August 2017 ging ein noch grösserer Felssturz am Piz Cengalo ab. Die unmittelbar folgende Mure fuhr durch das Dorf, richtete aber dank der Schutzbauten nur vergleichsweise geringen Schaden an. An historischer Bausubstanz wurde in Sotto Ponte ein historisches Haus zerstört, bei den Crotti ein weiteres. Wegen Schäden mussten drei weitere historische Gebäude abgerissen werden. Der ursprüngliche Dorfkern linksseitig der Rüfe blieb erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft: Frau Guggenheim, Dorfmuseum Bondo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Berggebiet starben jedoch acht Bergsteiger.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wetteronline.de/extremwetter/verheerender-bergsturz-bei-bondo-acht-wanderer-kommen-ums-leben-2017-08-31-bo Acht Wanderer gestorben]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach fast zwei Monaten Evakuierung konnte ein grösserer Teil der Bewohner ab Oktober wieder in ihre Häuser zurückkehren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/panorama/die-ersten-einwohner-kehren-nach-bondo-zurueck-ld.1321945 Die ersten Einwohner kehren nach Bondo zurück], NZZ, 14. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab November 2018 lebten die meisten Bewohner wieder im Dorf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/schweiz/die-narren-von-bondo-ld.1327472 Die Narren von Bondo], NZZ, 15. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bergsturz von Bondo|titel1=Bergsturz von Bondo (2017) }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Bondo GR COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Silber (Weiss) auf [[Zinne (Heraldik)|gezinnter]] schwarzer Mauer drei grüne [[Tanne (Heraldik)|Tannen]], in der Toröffnung aufrechter schwarzer [[Steinbock (Wappentier)|Steinbock]], rot [[Bewehrung (Heraldik)|bewehrt]].&lt;br /&gt;
| Zusatz = Das Zinnentor stellt die &amp;#039;&amp;#039;Müraia&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Porta&amp;#039;&amp;#039; dar, die Ruine der grossen Sperrmauer [[Burg Castelmur|Castelmur]] bei Promontogno. Der Steinbock ist das Wappentier des Gotteshausbundes, die Tannen stehen für den Waldbestand der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;11&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1803|| 1850|| 1900|| 1950|| 1960|| 1980|| 1990|| 2000&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1532|Bondo|Autor=Diego Giovanoli|Datum=2016-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 2005|| 2008&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 235|| 230|| 304|| 239|| 254|| 184|| 161|| 181|| 203|| 204&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Traditionell spricht man in Bondo eine [[Lombardische Sprache|lombardische]] Mundart, das [[Bargaiot]]. Im Jahr 1900 gaben 92,76 % und 1970 95,65 % Italienisch als Muttersprache an. Erst seit 1980 gibt es in Bondo eine nennenswerte deutschsprachige Minderheit. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#BFEFFF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen in Bondo GR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1980&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 25 || align=right | 13,59 % || align=right | 26 || align=right | 16,15 % || align=right | 35 || align=right | 19,34 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || align=right | 1 || align=right | 0,54 % || align=right | 0 || align=right | 0,00 % || align=right | 3 || align=right | 1,66 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 155 || align=right | 84,24 % || align=right | 133 || align=right | 82,61 % || align=right | 140 || align=right | 77,35 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 184 || align=right | 100 % || align=right | 161 || align=right | 100 % || align=right | 181 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen und Konfessionen ===&lt;br /&gt;
1552 wechselten die Bewohner zur protestantischen Lehre, seither ist das Dorf mehrheitlich evangelisch-reformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 203 Bewohnern waren 191 (= 94 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Seit dem Spätmittelalter wurde Viehwirtschaft in einem vierstufigen Nutzungssystem betrieben: Dorf, Feldstall, Maiensäss und Alp. Die 1429 erworbenen Alpen am Berninapass blieben im Besitz der Gemeinde. Ackerbau, Kastanienwirtschaft und Fuhrwesen boten einen Nebenerwerb. Ab dem 16. Jahrhundert wanderten Leute aus Bondo nach Italien und später auch nach Osteuropa, um als Zuckerbäcker oder Söldner zu arbeiten. Im 20. Jahrhundert ging man nach Nordbünden oder in die übrige Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bondo gehört seit dem 1. Januar 2010 zur Gemeinde Bregaglia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten in Bondo ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bregaglia}}&lt;br /&gt;
* [[Reformierte Kirche S. Martino (Bondo)|Reformierte Dorfkirche San Martino]] geweiht 1250; renoviert 1763; Restauration 1960–1961.&lt;br /&gt;
* Palazzo Salis in Bondo, der schönste Herrschaftssitz im Bergell (Architekt Francesco Croce)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bregaglia.ch/de/palazzo-salis-a-bondo Palazzo Salis in Bondo] auf bregaglia.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/palazzo_salis.24529 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Palazzo Salis (Foto) |wayback=20220818112729}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ortsmuseum «Ciäsa Grande», unter anderem mit Werken von [[Willy Guggenheim|Varlin]]&lt;br /&gt;
* ehemaliges Säumerhaus (zweistöckig mit Anbau) an der Septimerpassroute aus dem Jahre 1522 (Haus Nr. 68)&lt;br /&gt;
* Schalenstein am Eintritt des Hotel-Ristorante Salis (825&amp;amp;nbsp;m ü. M.)&amp;lt;ref&amp;gt;Franco Binda: &amp;#039;&amp;#039;Il mistero delle incisioni.&amp;#039;&amp;#039; Armando Dadò editore, Locarno 2013, S.&amp;amp;nbsp;116–117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* I crotti&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-08-11/crotti-in-bondo-als-brauerei-umnutzen I crotti in Bondo als Brauerei umnutzen.] In: suedostschweiz.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bondo/Promontogno&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bergell-blog.ch/orte/bondo-promontogno/ Bondo und Promontogno] auf bergell-blog.ch/orte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Promontogno:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
→ siehe Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Promontogno#Sehenswürdigkeiten|Sehenswürdigkeiten]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Promontogno&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten aus Bondo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bondo Fiori.jpg|In Bondo&lt;br /&gt;
 Hotel Bregaglia Promontogno.jpg|[[Hotel Bregaglia]], Promontogno&lt;br /&gt;
 Promontogno.jpg|Promontogno&lt;br /&gt;
 Bondo Palazzo.JPG|Palazzo Salis&lt;br /&gt;
 Varlin Grab1.jpg|Varlin Grab&lt;br /&gt;
 Val Bondasca 02.jpg|Val Bondasca&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|10947|Castelmur|Autor=Maria-Letizia Boscardin|Datum=2016-12-02}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|8128|Promontogno|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2016-12-02}}&lt;br /&gt;
* Sara Beatriz Gavazzi, Jane Bihr-de Salis, Diego Giovanoli-Fromm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Il palazzo Salis di Bondo. Una villa di residenza estiva nelle Alpi retiche.&amp;#039;&amp;#039; Bondo/Malans 2002.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1532|Bondo|Autor=Diego Giovanoli|Datum=2016-12-02}}&lt;br /&gt;
* Simona Martinoli und andere: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S.&amp;amp;nbsp;535–536.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Band V. Die Täler am Vorderrhein, II. Teil. Die Talschaften Schams, Rheinwald, Avers, Münstertal, Bergell&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1943, ISBN 978-3-906131-20-7.&lt;br /&gt;
* Tomaso Semadeni: &amp;#039;&amp;#039;Bondo.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Biondetti – Brupbacher.&amp;#039;&amp;#039; Attinger, Neuenburg 1921, S.&amp;amp;nbsp;300–301 ([https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Biondetti_Brupbacher_271_400.pdf Digitalisat]) (abgerufen am 27. Juni 2017).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bondo, Switzerland|Bondo GR|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.comunedibregaglia.ch/ Webauftritt der Gemeinde Bregaglia]&lt;br /&gt;
* [https://www.gisos.bak.admin.ch/sites/6292 Bondo]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2326|Promontogno (Bondo)|Abruf=2023-06-15|Sprache=it}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|2X2jEtB47z6BH5a5XuMt}} (interaktive Karte und digitalisierte Dokumente, die einen direkten Bezug zur Schweiz haben und geografisch mit einem bestimmten Ort verbunden sind; deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.bregaglia.ch/de/unsere-perlen/unsere-doerfer/bondo-e-promontogno#filter=b-isDestination-1,r-fullyTranslatedLangus-,r-onlyOpened-,sb-sortedBy-0 Bondo und Promontogno] auf bregaglia.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Maloja}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4758147-5|LCCN=nb2006003080|VIAF=18144814249558527293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bergell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bregaglia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1380]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Bregaglia)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-41204-73</name></author>
	</entry>
</feed>