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	<title>Bonbaden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Braunfels; + Kategorie:Geographie (Braunfels)</title>
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		<updated>2025-11-14T16:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Braunfels&quot; title=&quot;Kategorie:Braunfels&quot;&gt;Kategorie:Braunfels&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Braunfels)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Braunfels) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Braunfels)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bonbaden&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Braunfels&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Bonbaden.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Ehemaliges Gemeindewappen 1968 bis 1972&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/30/2/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/25/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 170 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.15&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1572&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.braunfels.de/seite/d1/stadt/037:346:1046/-/Statistische_Daten_Bonbaden.html |titel=Statistische Daten Bonbaden |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Braunfels |abruf=2024-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35619&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06442&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Braunfels Stadtteile.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bonbaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Mittelhessen|mittelhessischen]] Stadt [[Braunfels]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Lahn-Dill-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Solmsbach Pegel Bonbaden.jpg|mini|[[Solmsbach]] mit Pegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonbaden liegt eingebettet im [[Solmsbach]]tal, das in Nord-Süd-Richtung verläuft. Im Ort mündet von Osten der Hainbach, der bei [[Laufdorf]] entspringt, in den Solmsbach. Bonbaden gehört zum östlichen [[Hintertaunus]] und bildet die westliche Grenze des [[Wetzlarer Hintertaunus]]. Umgeben ist das Dorf von mehreren Waldgebieten, nur im Süd- und Nordosten liegen mehrere Felder, die heute landwirtschaftlich genutzt werden. Des Weiteren liegt Bonbaden am nördlichen Rand des [[Naturpark Taunus|Naturparks Taunus]]. Die nächste große Stadt ist [[Wetzlar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
In der Gegend um Bonbaden befinden sich vor allem [[Sedimentgestein]]e wie [[Grauwacke]]n aus dem [[Saalburg-Ebersdorf|Devon]] und [[Karbon]]. Während des Devons bedeckte ein nahe am [[Äquator]] gelegenes [[Tropen|tropisches]] Meer den Ort. Durch den aktiven [[Vulkanismus]] wird das Gebiet von [[Diabas]]- und [[Erz]]vorkommen geprägt. Zum Ende des Devon schloss sich das Meer zwischen den Kontinenten [[Gondwana]] und [[Laurussia]], woraus beim Zusammenstoß das [[Variszische Orogenese|Variszische Gebirge]] entstand. Dieses ist Grundlage der heutigen europäischen [[Mittelgebirge]] und erstreckte sich auch über das damals noch mit [[Europa]] verbundene [[Nordamerika]]. Der dadurch vorkommende [[Schiefer]] diente häufig als Material für Fassadenverkleidungen und Dächer, was an einigen Häusern in Bonbaden heute noch zu sehen ist. Das Material jüngerer Zeitalter wurde durch die Auffaltung, bei der Entstehung des Gebirges, fast gänzlich abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigen [[Fossilien]], welche sich finden lassen, sich meist [[Maritim (Adjektiv)|maritime]], versteinerte [[Trilobiten]]. Nach einer Kollision der afrikanischen mit der europäischen Platte in der Erdneuzeit kam es neben der Bildung der Alpen in Mitteleuropa erneut zum Vulkanismus. Aus dieser Zeit stammen [[basalt]]ische Magmaformationen wie der &amp;#039;&amp;#039;Burgberg&amp;#039;&amp;#039; von [[Braunfels]] und der &amp;#039;&amp;#039;Stoppelberg&amp;#039;&amp;#039; in [[Wetzlar]]. Eine weitere Auswirkung ist das Vorkommen von [[Mineralwasser|Mineralwässern]], beispielsweise in [[Schwalbach (Schöffengrund)|Schwalbach]]. Aus dem [[Pleistozän]] sind [[Löß]] und [[Lehm|Lößlehm]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;Dorfchronik/1.1 Geologie unser Heimat, S.&amp;amp;nbsp;1–3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lorscher Codex Urkunde 3139.jpg|mini|Urkunde 3139 Lorscher Codex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
In erhaltenen Urkunden wurde Bonbaden unter den folgenden [[Ortsname]]n erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Banamaden, in villa&amp;#039;&amp;#039; (772/3) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3139 = 3687c]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Banemaden, in villa&amp;#039;&amp;#039; (772/3) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3139 = 3687c]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Banamatha, in villa&amp;#039;&amp;#039; (778) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 2999 = 3697]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Banamada, in villa&amp;#039;&amp;#039; (778) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 2999 = 3697]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Banamada, in loco&amp;#039;&amp;#039; (779–790) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3063 = 3699a]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Banamaden, in villa&amp;#039;&amp;#039; (779–790) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3063 = 3699a]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Banamaden, in villa&amp;#039;&amp;#039; (779–790) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3140 = 3706c]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Banamaden, in&amp;#039;&amp;#039; (779–790) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3140 = 3706c]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Banamaden, in villa&amp;#039;&amp;#039; (790) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3138 = 3710 b]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Banemaden, in&amp;#039;&amp;#039; (790) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3138 = 3710 b]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bombaden&amp;#039;&amp;#039; [Karte des Kreises Wetzlar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von den Anfängen bis zur Gebietsreform in Hessen ===&lt;br /&gt;
Die Besiedlung von Bonbaden ist bis in die [[Latènezeit]] zurückzuführen, als die Westhänge am Solmsbach als [[Ackerterrasse]]n genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Bonbaden erfolgte als &amp;#039;&amp;#039;Banamaden&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 772 und &amp;#039;&amp;#039;Banamatha&amp;#039;&amp;#039; 778 im [[Lorscher Codex]]. Damit zählt Bonbaden zu den ältesten Siedlungen im [[Landkreis Wetzlar|Altkreis Wetzlar]]. Der Ort lag in der nachkarolingischen Zeit an einer bedeutenden Furt der „Strata publica“, die Wetzlar mit [[Weilburg]] verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Überbevölkerung im Reich wanderten viele Bürger nach [[Russland]] aus. Am 21. Juli 1766 immigrierten auch 17 Bonbadener, 6 Erwachsene und 11 Kinder. Im Jahr 1804 emigrierten 17 weitere Bürger in die [[USA]]. 1852 folgten acht Bonbadener, elf Bürger mit Ziel [[New York City|New York]], im Jahr 1853 und 1854 nochmals vier Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorfchronik/12.2 Auswanderungen an die Wolga und in die USA, S.&amp;amp;nbsp;452–467&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonbaden gehörte zur [[Solms (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Solms]] und kam deshalb zu Beginn des 19. Jahrhunderts unter preußische Herrschaft, wo es der [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Amtsbürgermeisterei]] Braunfels unterstellt wurde. Ab 1841 wurde Bonbaden durch die Amtsbürgermeisterei [[Schöffengrund]] verwaltet. Im Jahr 1961 schloss die Gemeinde Bonbaden eine Gemeindepartnerschaft mit [[Rohrmoos-Untertal]] (Steiermark).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit der Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] zum 31. Dezember 1971 bis dahin [[Selbstständige Gemeinde|selbstständige Gemeinden]] Bonbaden, [[Neukirchen (Braunfels)|Neukirchen]] und [[Tiefenbach (Braunfels)|Tiefenbach]] sowie die Stadt Braunfels auf freiwilliger Basis zur erweiterten Stadt Braunfels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ71&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 93 Abs. 15 |jahr=1972 |nr=3 |datum=1971-12-21 |seite=4 |seiten=84 |kbytes=5980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=284}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle eingegliederten Gemeinden und die Kernstadt wurden Stadtteile.&lt;br /&gt;
Für alle Stadtteile wurde je ein [[Ortsbezirk]]e per Hauptsatzung gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.braunfels.de/eigene_dateien/01_buergerservice/01_verwaltungsservice___stadtinfo/06_stadtrecht/_lesefassung_hauptsatzung_mit_5._aes.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Braunfels |format=PDF;&amp;amp;nbsp;350&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2021-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1981 überflutete ein [[Hochwasser|Sommerhochwasser]] des Solmsbaches den Ort und richtete schwere Schäden an. Heftige Gewitterniederschläge nach einer langen Trockenperiode hatten den &amp;#039;&amp;#039;Pegel Bonbaden&amp;#039;&amp;#039; am 11. August 1981 auf den bisherigen Höchststand von 2,75 Metern klettern lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rp-giessen.de/irj/RPGIE_Internet?cid=695451787f267801215c6e5f16d1d5a0 |text=&amp;#039;&amp;#039;Extreme Hochwasser der letzten Jahrzehnte im Regierungsbezirk Gießen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20110514223550}}, abgerufen am 14. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hlug.de/medien/wasser/pegel/peg_mess/25850257.htm |text=Pegel Bonbaden / Solmsbach |wayback=20070620184923}}, abgerufen am 14. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Nachweislich lebten seit dem 17. Jahrhundert jüdische Bewohner in Bonbaden. Im Dorf existierten dennoch keine religiösen Bauwerke, wie ein Friedhof oder eine Synagoge. Die Bonbadener Juden gingen in die [[Synagoge]] nach Braunfels und wurden in [[Burgsolms]] bestattet. Die jüdischen Kinder besuchten die Grundschule im Ort. Ab 1853 gehörte Bonbaden als Filialgemeinde zur [[Jüdische Gemeinde Wetzlar|Jüdischen Gemeinde Wetzlar]]. Um 1900 lag der Bevölkerungsanteil mit 32 jüdischen Bürgern bei 4,9 %. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] flüchteten drei Familien in die [[USA]] und eine nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]. 12 Juden wurden im Sommer 1942 in Richtung Osten deportiert. Der Transport erfolgte am 12. Juni 1942 vom [[Bahnhof Wetzlar]] über [[Frankfurt am Main]] in die Vernichtungslager [[Vernichtungslager Sobibor|Sobibor]] und [[Vernichtungslager Majdanek|Majdanek]]. Ein jüdischer Bürger kam mit dem zweiten Transport am 28. August 1942 ins [[Vernichtungslager Treblinka]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dorfchronik/4.2 Jüdische Bürger in Bonbaden, S.&amp;amp;nbsp;185–186&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Bonbaden angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 772/3: [[Lahngau]] (&amp;#039;&amp;#039;in pago Logenouue&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 778: [[Wetterau|Wettereiba]], Wanendorfer Mark (&amp;#039;&amp;#039;in pago Wetdereiba in Wizelere marca&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* vor 1806: [[Heiliges Römisches Reich]], Fürstentum [[Solms-Braunfels]], Anteil der Grafschaft [[Solms (Adelsgeschlecht)|Solms]], [[Amt Braunfels]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Herzogtum Nassau]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Amt Braunfels&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;1815: Abtrennung der Justiz (standesherrliches Justizamt Braunfels).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Großherzogtum Niederrhein]], [[Regierungsbezirk Koblenz]], [[Kreis Braunfels]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1822: Königreich Preußen, [[Rheinprovinz]], Regierungsbezirk Koblenz, [[Kreis Wetzlar]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;1848: Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Kreisgericht Wetzlar]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1866: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Freistaat Preußen]], Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Kreis Wetzlar&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Wetzlar, Stadt Braunfels&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1971 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Braunfels.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Stadt Braunfels&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Lahn-Dill-Kreis, Stadt Braunfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Bonbaden|width=450|float=none|maxEinwohner=1600&lt;br /&gt;
|370|448|466|497|531|550|595|611|662|649|695|789|783|800|1057|1212|1327|1364|1534&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1559)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1467)(2021,1539)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Braunfels&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Bonbaden 1467 Einwohner. Darunter waren 54 (3,7 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 246 Einwohner unter 18 Jahren, 591 zwischen 18 und 49, 312 zwischen 50 und 64 und 315 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 639 Haushalten. Davon waren 198 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 186 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 183 Paare mit Kindern, sowie 57 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 15 [[Wohngemeinschaft]]en. In 144 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 414 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
* 1834: 355 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 95,9 %), 15 [[Judentum|jüdische]] (= 4,1 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 953 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 69,9 %), 402&amp;amp;nbsp;[[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 29,5 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für Bonbaden besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Bonbaden) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 47,57 %. Dabei wurden gewählt: drei Mitglieder der [[CDU]] und zwei Mitglieder der [[SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06532003/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Bonbaden.html |titel=Ortsbeiratswahl Bonbaden |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Braunfels |abruf=2024-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Siegbert Bender (CDU) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://braunfels.ris.kommune-aktiv.de/seite/de/rathaus/023/1_G_13/Ortsbeirat_Bonbaden.html |titel=Ortsbeirat Bonbaden |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Braunfels |abruf=2024-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1968 wurde der Gemeinde Bonbaden im damaligen [[Landkreis Wetzlar]] durch den [[Hessischer Minister des Innern|Hessischen Minister des Innern]] ein Wappen mit folgender [[Blasonierung]] verliehen: &amp;#039;&amp;#039;In Blau zwischen goldenem Hammer mit Schlegel und einem goldenen Stern ein silberner Schrägbalken, belegt mit drei blauen Rauten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Bonbaden, Landkreis Wetzlar, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 1316 |nr=46 |jahr=1968 |datum=1968-10-23 |seite=3 |seiten=1695 |kbytes=3680}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gemeindewappen]] von Bonbaden geht auf &amp;#039;&amp;#039;Johann von Banewaden&amp;#039;&amp;#039; zurück. Der Wetzlarer Bürger und Schöffe siegelte im Dezember 1432 eine Urkunde mit seinem Wappen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorfchronik/1.8 Abwanderung nach Wetzlar: „Stadtluft macht frei“, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Im Ort wird ein sehr aktives Vereinsleben geführt. Größter Sportverein ist der TuS Bonbaden, gefolgt vom TC Bonbaden. Dieser besteht seit dem 24. November 1977 und verfügt heute über eine Dreiplatzanlage und 166 aktive Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorfchronik/15.13 Der Tennisclub Bonbaden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Kulturelles Highlight ist die &amp;#039;&amp;#039;Freilichtbühne Bonbaden&amp;#039;&amp;#039;, auf der im Sommer jährlich zwei Theaterstücke für Kinder sowie ein Abendstück für Erwachsene aufgeführt werden. Sie entstand 1951/1952 auf einer aufgefüllten Grubenhalde am westlichen Ortsrand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freilichtbuehne-bonbaden.de/%C3%BCber-uns/ |titel=Über uns: von der Schutt- und Abraumhalde zur modernen Waldbühne |hrsg=Freilichtbühne Bonbaden |sprache=de |abruf=2023-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Braunfels#Bonbaden| titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Braunfels-Bonbaden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche (Bonbaden)|evangelische Kirche]] wurde wohl um das Jahr 1000 erbaut und liegt auf einem kleinen Hügel am nördlichen Rand des Ortes. Sie wurde als [[Wehrkirche]] mit einem vermutlich spätromanischen [[Chorturm]] und [[Krüppelwalmdach]] errichtet. An der Ostwand im Innenraum befindet sich die barocke Kanzel sowie die 1891 geschaffene Orgel aus [[Möttau]]. Die Nordwand des [[Chor (Architektur)|Chors]] verfügt sowohl über [[Romanik#Spätromanik|spätromanische]] als auch [[Gotik|spätgotische]] Wandmalereien mit Heiligen, die erst 1986 bei der jüngsten Renovierung nach dem Abtragen einer 3&amp;amp;nbsp;cm dicken Putzschicht entdeckt wurden. Auch vier Glasmalereien der [[Evangelisten]] sind noch erhalten. Diese wurden von Albert Hoffmann als Dank für die liebevolle Grabpflege für seinen Vater der Kirchengemeinde Bonbaden gestiftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DenkXweb|objekt=44538|titel=Am Kirchberg 1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dorfchronik/2.1 Die alter Dorfkirche von Bonbaden, S.&amp;amp;nbsp;59–63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bonbadener Fachwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortskernbebauung um &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schulstraße&amp;#039;&amp;#039; steht als [[Gesamtanlage]] unter Denkmalschutz. Innerhalb der Gesamtanlage sind acht [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] als [[Kulturdenkmal]] ausgewiesen. Weitere Fachwerkhäuser befinden sich &amp;#039;&amp;#039;Am Kirchberg&amp;#039;&amp;#039; sowie in der &amp;#039;&amp;#039;Neukirchener Straße&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Laufdorfer Straße&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem ein Großbrand im Jahre 1846 weite Teile des Dorfes vernichtete, haben sich insgesamt rund 20 Fachwerkhäuser erhalten. Das älteste Fachwerkhaus entstammt vermutlich dem 17. Jahrhundert. Die Bauweise wurde durch das [[Hüttenberger Land]] beeinflusst. So existieren in der &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; zwei typische „Hüttenberger Hoftore“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorfchronik/4.9 Bonbadener Fachwerk, S.&amp;amp;nbsp;269–275&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Evangelische Kirche Bonbaden.jpg|Evangelische Dorfkirche&lt;br /&gt;
 Kirchberg2.jpg|Einzeldenkmal Am Kirchberg 2, spätes 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
 Fachwerkhaus Bonbaden 1.jpg|Fachwerkhaus mit [[Winkelhof (Haustyp)|Winkelhof]]&lt;br /&gt;
 Alte Schule Bonbaden 1.jpg|Alte Schule von 1836/37&lt;br /&gt;
 Hauptstraße43 45.jpg|Fachwerkhäuser&lt;br /&gt;
 Bonbaden Hauptstr 23.jpg|Hoftor von 1785, Hauptstr. 23&lt;br /&gt;
 Bonbaden Bäckerei.jpg|Bäckerei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Industrie und Gewerbe ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand am Ortsrand eine [[Färberei]] und [[Chemische Reinigung]], die &amp;#039;&amp;#039;Fa. Lahmann &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; In den 1950er-Jahren waren 250 Mitarbeiter beschäftigt, womit das Unternehmen größter Arbeitgeber im Dorf war. Aufgrund der Textil-Importe ging der Betrieb im Juli 1977 Konkurs. Außerdem entstand in der Nachkriegszeit eine [[Ziegelei]] sowie Ende der 1960er-Jahre die &amp;#039;&amp;#039;Bonbadener Maschinenbau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Bonbaden führt die [[Landesstraße|L&amp;amp;nbsp;3283]], die von [[Oberndorf (Solms)|Solms-Oberndorf]] im Norden nach [[Neukirchen (Braunfels)|Neukirchen]] im Süden verläuft. Sie bildet die Hauptstraße des Dorfes und wird als &amp;#039;&amp;#039;Solmsbachstraße&amp;#039;&amp;#039; und als &amp;#039;&amp;#039;Neukirchener Straße&amp;#039;&amp;#039; geführt. Des Weiteren zweigen im Ort die [[Kreisstraße|K&amp;amp;nbsp;373]] nach [[Laufdorf]] und die [[Kreisstraße|K&amp;amp;nbsp;374]] nach [[Schwalbach (Schöffengrund)|Schwalbach]] (beide Ortschaften gehören zur Gemeinde [[Schöffengrund]]) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1912 wurde die [[Bahnstrecke Friedrichsdorf–Albshausen]] vollendet. In Bonbaden befand sich seither ein [[Haltepunkt]] und somit Anschluss an das Schienennetz der [[Preußische Staatsbahn|Preußischen Staatsbahn]]. Mit der Stilllegung des Streckenabschnitts am 31. Mai 1985 und dem Rückbau der Gleisanlagen wurde auch der Haltepunkt aufgelassen. Heute endet die Strecke im 12&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernten [[Brandoberndorf]], dorthin verkehren Omnibusse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Bonbaden verfügt über eine [[Freiwillige Feuerwehr]], die 1930 gegründet wurde. Zuvor bestand bereits eine [[Pflichtfeuerwehr]] im Ort. Der Fuhrpark umfasst ein [[Löschgruppenfahrzeug]] 16-TS, ein [[Tragkraftspritzenfahrzeug]] mit Wassertank, ein [[Tanklöschfahrzeug]] 8/8 des Katastrophenschutzes und ein [[Mannschaftstransportfahrzeug]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dorfchronik/15.6 Freiwillige Feuerwehr S.&amp;amp;nbsp;546–555&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bonbaden gibt es eine [[Grundschule]], einen [[Kindergarten]] und eine [[Mehrzweckhalle]]. Auch existieren im Ort sowohl eine evangelische als auch eine katholische Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Allmenröder (Pfarrer)|Karl Allmenröder]] (1828–1912), evangelischer Geistlicher und Archivar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Magistrat der Stadt Braunfels (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik Bonbaden&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ein Dorf am Solmsbach&amp;#039;&amp;#039;). Heimatfreunde Bonbaden und Arbeitskreis Chronik Bonbaden, 1. Auflage 2007&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Bonbaden |PPN=116353171 |GND=2005807-X}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Braunfels-Bonbaden |GND=4323930-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bonbaden|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.braunfels.de/seite/d1/stadt/329/-/Bonbaden.html &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Bonbaden&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Braunfels.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=532003020| titel=Bonbaden, Lahn-Dill-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=645696|titel=Gesamtanlage Bonbaden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=532003020| titel=Bonbaden, Lahn-Dill-Kreis| datum=2018-03-23}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=250|Seite=PA250}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.braunfels.de/seite/d1/stadt/037:346:1045/-/Statistische_Daten_Bonbaden.html |titel=Statistische Daten Bonbaden |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Braunfels |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20211130172159/https://www.braunfels.de/seite/d1/stadt/037:346:1046/-/Statistische_Daten_Bonbaden.html |abruf=2021-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=14 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=10 und 50 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=14 |archiv-datum=2020-10-27 |abruf=2021-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Braunfels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4323930-4|VIAF=237405834}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Lahn-Dill-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Braunfels)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Lahn-Dill-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 772]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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