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	<title>Bomse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T13:28:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bomse&amp;diff=1200217&amp;oldid=prev</id>
		<title>92.78.13.233: ein n war zuviel</title>
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		<updated>2017-11-25T20:39:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ein n war zuviel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bomse, Tasse mit Bomse.jpg|mini|Bomse und Tasse auf einer Bomse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kranichfiguren mit Bomsen.JPG|mini|Kranichfiguren mit Bomsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bomse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stammt aus der [[Keramik]]- und [[Porzellan]]industrie. Er bezeichnet eine Unterlage für das zu brennende Gut, die idealerweise denselben [[Ausdehnungskoeffizient|Ausdehnungskoeffizienten]] aufweist wie das Brenngut selbst. Hierdurch werden eventuell auftretende [[Reibung]]en/[[Mechanische Spannung|Spannungen]] minimiert und ein Verformen des Brenngutes im Ofen verhindert. Die Bomse besteht meist aus ungebrannter keramischer Masse. So wird zum Beispiel bei der Porzellanherstellung die Bomse sehr oft aus derselben Masse wie der [[Scherben]] gegossen. Dies ist aber nicht zwingend notwendig, es können auch Stützen aus Schamotten verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Raphael Eduard Liesegang |Titel=Kolloidchemische Technologie: Ein Handbuch kolloidchemischer Betrachtungsweise in der chemischen Industrie und Technik |Verlag=Springer-Verlag |Ort= |Datum=2013|JahrEA=1927 |Seiten=685 |ISBN=978-3-642-49919-7 |Online=[https://books.google.de/books?id=gIGABwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA685 books.google.de]|Kommentar=Reproduktion der 2. Auflage von 1932}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Bomse ist ein [[Brennhilfsmittel]], das entweder nach dem [[Keramik#Der Brennprozess|Glühbrand]] oder nach dem [[Glasur (Keramik)|Dekorbrand]] wieder entfernt wird. Besonders stehende Porzellanfiguren und Skulpturen werden durch stabile Bomsen gestützt, um ein Absinken einzeln herausstehender Teile oder ein Stauchen während des [[sintern]]den Scharffeuers abzufangen. Nach dem Brennen ist die Bomse nicht mehr verwendbar und muss entsorgt werden. Bomsen wurden auch bei der Herstellung elektrischer Isolatoren verwendet, eine kurze Beschreibung findet sich in [[Gustav Benischke]]s Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Porzellan-Isolatoren&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1921.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Die Porzellan-Isolatoren |Verlag=Springer-Verlag |Ort= |Datum=2013 |JahrEA=1921 |Seiten=6 |ISBN=978-3-662-26111-8 |Online=[https://books.google.de/books?id=JuHxBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA6 books.google.de]|Kapitel=Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;3. Das Trocknen, Glasieren und Brennen.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt wurde die Bomse 1785 von Franz Joseph Weber in [[Graf von Henneberg Porzellan Ilmenau|Ilmenau]], wo er von 1784 bis 1786 als Direktor tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Ekkehardt Krämer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sächsisch-Thüringisches Manufakturporzellan.&amp;#039;&amp;#039; Glas Keramik Volkseigener Außenhandelsbetrieb der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt regional verschiedene Bezeichnungen für dieses Brennhilfsmittel. So wird im sächsischen Raum auch «der Boms» (Einzahl) und «die Bomse» (Mehrzahl) gesagt. Außerdem wird das Geschlecht des Wortes kaum unterschieden: der, das oder die Bomse werden nebeneinander verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Setter|Bomse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porzellan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Töpferei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>92.78.13.233</name></author>
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