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	<title>Bolstern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:01:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bolstern&amp;diff=2016711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: Revert auf Version von :Benutzer:TheImaCow (01:33:09 Uhr, 20. Juli 2025). Bitte WP:WEB beachten.</title>
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		<updated>2026-04-13T17:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:TheImaCow&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:TheImaCow (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:TheImaCow&lt;/a&gt; (01:33:09 Uhr, 20. Juli 2025). Bitte &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WEB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WEB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WEB&lt;/a&gt; beachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bolstern&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Saulgau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Bolstern.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Bolstern&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/59/00.00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/27/36.00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 637&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.06&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 336&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2008&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landkreis-sigmaringen.de/de/Landratsamt/Kreisverwaltung/Fachbereiche/Kommunales-Nahverkehr/Nahverkehr/oeffentlicher-Personennahverkehr/Aufstellen-des-Nahverkehrsplans |titel=Nahverkehrsplan Landkreis Sigmaringen |hrsg=Landkreis Sigmaringen |seiten=50 |format=PDF; 24,2 MB |abruf=2024-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 88348&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07581&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Bolstern, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 7.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Bolstern (1985)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Saulgau - Bolstern - Kirche St Gallus v NO.jpg|mini|rechts|Kirche St. Gallus in Bolstern von Nordosten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bolstern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Bad Saulgau]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Sigmaringen]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Bolstern liegt rund fünf Kilometer südwestlich von Bad Saulgau rings von Waldungen umgeben, am Beginn des [[Fulgenstadt]]er Tals, und wird von dem kleinen [[Wagenhauser Bach]] durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilorte ===&lt;br /&gt;
Zur Ortschaft Bolstern gehören die Teilorte Wagenhausen-Holzmühle, eine ehemalige Mahl- und Ölmühle mit einem Hofgut, und [[Heratskirch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort dürfte wohl eine [[Rodungssiedlung]] des [[hochmittelalter]]lichen [[Landesausbau]] sein. Er soll bereits 817 erstmals urkundlich erwähnt worden sein&amp;lt;ref&amp;gt;Neugart C. D. Nr. 193&amp;lt;/ref&amp;gt; und bildete ein eigenes Amt der [[Grafschaft Friedberg]], das auch das Amt Sießen genannt wurde, weil es die Besitzungen des [[Kloster Sießen|Klosters Sießen]] umfasste. Der frühere Ortsadel wohnte an der Straße nach Heratskirch in einer Turmhügelburg&amp;lt;ref&amp;gt;In einer alten Grenzbeschreibung kommt vor: „die alte Burg am Wege von Bolstern nach Weiler“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, deren Reste im Wald noch deutlich sichtbar sind. Um 1086 taucht der eigenartige Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Bolstara&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kop. 17. Jahrhundert&amp;lt;/ref&amp;gt; auf, dessen Herkunft bis heute im Verborgenen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Erwähnung stammt aus einer Schenkungsurkunde: 1101 kam Bolstern (&amp;#039;&amp;#039;Pulster&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Polster&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Bolstari&amp;#039;&amp;#039; im pagus Heregowa) von den älteren [[Grafen von Nellenburg]] an das von ihnen gestiftet [[Kloster Allerheiligen (Schweiz)|Kloster Allerheiligen]] bei [[Schaffhausen]] und [[Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald]]. Ob der 1265 als Saulgauer Bürger genannte Berchtold von Bolstern dem Adel angehörte, ist fraglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg: amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden, Band 7: Regierungsbezirk Tübingen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag W. Kohlhammer, 1978. S. 852. ISBN 3-17-004807-4&amp;lt;/ref&amp;gt; 1268 ging das Patronatsrecht von [[Edelfreie von Wartenberg|den Wartenberg]] an den [[Deutschorden]] über. Der Besitz des Orts war schon früh geteilt; ein Teil war im Jahr 1299 mit [[Saulgau]] und [[Friedberg (Bad Saulgau)|Friedberg]] von [[Österreich]] erkauft worden; ein weiterer besaß bis zur [[Allodifizierung]] in der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts das Kloster Sießen mit sieben [[Lehen]]höfe nebst Selden.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Seldner war Tagelöhner, ursprünglich ohne eigens Haus und ohne Anteil an den Gemeinderechten. Er lebte als Hintersasse beim Lehenbauern.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Patronat und Vogtrecht der Kirche hatten ehemals die [[Grüningen-Landau|Grafen von Landau]]; von ihnen kamen diese Rechte dem [[Kloster Heiligkreuztal]] zu. Im [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieg]] (1798–1802) wurde das von französischen Truppen besetzte Bolstern am 21.&amp;amp;nbsp;März 1799 von den Österreichern unter ihrem [[Kommandeur]] [[Erzherzog]] [[Karl von Österreich-Teschen]] befreit.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl von Blazekovié: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des k.k. 31. Linien-Infanterie-Regimentes, gegenwärtig Grossherzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Strelitz&amp;#039;&amp;#039;. Kaiserlich-königlichen Hof- und Staatsdruckerei, 1867. S.&amp;amp;nbsp;257f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter österreichischer Herrschaft gehörte der Ort lange Zeit zur [[Grafschaft Friedberg-Scheer]], bis es schließlich 1806 zu [[Königreich Württemberg|Württemberg]] und zum neu geschaffenen [[Oberamt Saulgau]] kam. 1816 kam Heratskirch, bislang Filiale des Klosters Sießen, als Teilort zu Bolstern. Auch Wagenhausen, ehemals ein Weiler, dessen Name auf die nahebei erbaute Sägemühle des Klosters Sießen zurückgeht, gehört zu Bolstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;März 1944 entging Bolstern knapp einer Katastrophe, als ein mit Brandbomben beladener englischer [[Avro Lancaster|Lancaster-Bomber]] bei einem Angriff auf Stuttgart durch Nachtjäger abgedrängt wurde und nahe der Ortschaft abstürzte, wobei alle sieben Besatzungsmitglieder ums Leben kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ehrenmal &amp;quot;Per Ardua Ad Astra&amp;quot; am Feldweg östlich von Bolstern; 15. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg wurde Bolstern am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 in die Stadt Saulgau eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=550}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1983 bis 1993 ist in Bolstern die [[Flurbereinigung]] vollzogen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Ortsvorsteher war bis Oktober 2023 Anton Störk, sein Nachfolger ist seit Dezember 2023 Bernhard Tyborski.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwaebische.de/regional/sigmaringen/bad-saulgau/das-ist-bolsterns-neuer-ortsvorsteher-2147594 www.schwaebische.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Bolstern zeigt in Gold zwei bewurzelte grüne Tannen, oben begleitet von einem sechsspeichigen roten Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche-Bolstern-05-03-2006.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche St. Gallus]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Gallus&amp;#039;&amp;#039; in Bolstern wurde 1268 erstmals erwähnt. Nachdem das alte Gotteshaus durch Sturm und Unwetter vollständig zerstört worden war, wurde die Kirche 1817 neu errichtet. Sie war noch nicht ganz fertig, als der Turm wieder einstürzte und zehn Arbeiter dabei verunglückten, wovon zwei zu Tode kamen. 1881/82 erbaute [[Eberhard Friedrich Walcker]] (1794–1872) eine [[Orgel]], die fast völlig original erhalten ist. Die Kirche wurde jüngst renoviert, die Altarweihe und Wiedereröffnung fand am 3. April 2011 mit Weihbischof [[Johannes Kreidler (Bischof)|Johannes Kreidler]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Der Sportverein Bolstern wurde im November des Jahres 1969 gegründet. Die aktive Fußballmannschaft der Männer spielt in der Kreisliga A – Bezirk Donau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur der Sportverein, sondern auch der 1859 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Liederkranz Bolstern&amp;#039;&amp;#039; (Träger der [[Zelter-Plakette]]) und der Narrenverein Bolstern (gegründet 1993) gestalten das Dorfleben mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die großen Waldungen um das Dorf waren jahrhundertelang Rohstofflieferant für die Köhlerei und Harzverarbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Bolstern liegt an der Landesstraße 280 von Bad Saulgau nach [[Ostrach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Saulgau |Titel=Bolstern |Wikisource=Kapitel B 23}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bolstern&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans Willbold: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Saulgau – Ein kleiner Führer. Ein Führer durch die Stadt Saulgau und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. hrsg. von Stadt Saulgau, Gebr. Edel, Saulgau Juli 1998, S.&amp;amp;nbsp;98f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bolstern.de/ Offizielle Internetseite des Teilortes Bolstern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Teilorte von Bad Saulgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7795915-2|VIAF=238691242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Bad Saulgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sigmaringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 817]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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