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	<title>Bollinger Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T17:40:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bollinger_Sandstein&amp;diff=1529811&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ursi&#039;s Mann: Bild geändert, Steinbruch gegenüber von Bollinger irrelevant</title>
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		<updated>2026-03-05T21:07:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild geändert, Steinbruch gegenüber von Bollinger irrelevant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bollinger Brand.jpg|mini|Bollinger Brand Steinbruch bei [[Eschenbach SG]]|250x250px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bollinger-Brand.jpg|mini|Bollinger Brand Sandstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbruch Bollingen.JPG|mini|Steinbruch bei Bollingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bollinger Sandstein Abbaustelle Brand Eschenbach.jpg|mini|Steinbruch am oberen Zürichsee ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbruch Bollingen Barbara.JPG|mini|Statue der Heiligen Barbara]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bollinger Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der Nähe von [[Bollingen SG|Bollingen]] am oberen [[Zürichsee]] in der Schweiz gebrochen. Da es sich um ein relativ grosses Vorkommen handelt, wird der Bolliger Sandstein je nach den Abbauorten auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uznaberger Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bollinger Brand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bollinger Lehholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anonymus: [https://materialarchiv.ch/de/ma:material_343?type=all&amp;amp;n=Grundlagen &amp;#039;&amp;#039;Bollinger Sandstein&amp;#039;&amp;#039;]. In. &amp;#039;&amp;#039;www.materialarchiv.ch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist ein [[Molasse]]sandstein und entstand im [[Oligozän]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Der Bollinger Sandstein ist kalkgebunden. Seine Farbe reicht von blaugrau bis graugrün. Er enthält 30 bis 50 Prozent [[Quarz]]körner und 25 bis 35 Prozent [[Feldspat|Feldspäte]] sowie 4 bis 8 Prozent [[Glimmer]] und [[Chloritgruppe|Chlorite]], und der Anteil des [[Bindemittel]]s [[Calciumcarbonat|Kalk]] liegt zwischen 5 und 18 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;Müller: Natursteinkartei, 6.4.7 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise finden sich im Bollinger Sandstein Toneinlagerungen in der Grösse bis zu einem Zentimeter, die von den [[Steinmetz]]en &amp;#039;&amp;#039;Gallen&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Diese sind kein Schaden, denn sie werden bei Bewitterung ausgespült. Die Korngrössen variieren aufgrund der Grösse dieses Vorkommens. Es gibt hellere und dunklere Lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Gesteinsvorkommen dieses Molassesandsteins finden sich in den Hügelzügen am nördlichen Ufer des [[Zürichsee|Oberen Zürichsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bollinger Sandstein wird an verschiedenen Abbaustellen in den Gemeinden Eschenbach, Schmerikon und Jona gewonnen. Da die Abbaugebiete teilweise in Naturschutzgebieten liegen, wird an diesen Stellen im sogenannten Schachtabbauverfahren mit [[Seilsäge]]n und [[Schräme]]n bis zu einer Tiefe von 60 Metern senkrecht abgebaut. Dadurch sollen die Naturschutzgebiete geschont werden. Die Blöcke werden nach dem Freisägen mit Kranen, die bis zu 100 Tonnen heben, aus den jeweiligen Bruchlagen nach oben befördert. Die Mächtigkeit des Vorkommens erlaubt die Gewinnung von Blöcken bis zu 30 Tonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Abbaupraxis in schachtförmigen Steinbrüchen durch [[Steinbruch#Gewinnung von Naturwerkstein|Abbohren]] hatte den Grund, dass man so qualitativ brauchbares Gestein unterhalb oberflächenparalleler [[Kluft (Geologie)|Kluftzonen]] gewinnen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Francis de Quervain]]: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Kümmerly &amp;amp; Frey, Bern 1969, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Einsiedeln.jpg|thumb|Kloster Einsiedeln]]&lt;br /&gt;
Der monolithische Bollinger Sandstein ist dank seiner Struktur (keine Lagerschichten) gut verwitterungsbeständig. Verwendet wird dieser Sandstein vor allem für Massivbauten, Mauersteine, Brückenbauwerke, Fenster- und Türgewände sowie Treppen, Fassaden, Brunnen, Bäder Gartengestaltungen, Grabmale und Skulpturen. Vermutlich wurde der Bollinger Sandstein bereits um 1000 abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.doose.ca/Bollinger%20origins/Sandsteinbrueche.htm |wayback=20171019220648 |text=Die Bollinger Sandsteinbrüche}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt um Bollingen zahlreiche aufgelassene Steinbrüche. Dieser Sandstein hat grosse baugeschichtliche Bedeutung für die Schweiz und darüber hinaus, denn er konnte bis nach Deutschland verschifft werden. Bekannte Bauwerke aus Bollinger Sandstein sind die [[Stiftskirche St. Gallen]], das [[Fraumünster]] und [[Grossmünster]], [[Credit Suisse|CS]]-Hauptsitz am Paradeplatz und das [[Kloster Einsiedeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Sandsteinsorten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Natursteinkartei (INSK&amp;#039;&amp;#039;), 10. Bde., 3. Aufl. 1993, Ebner Verlag, Ulm 1993. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rapperswil-Jona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rapperswil-Jona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Paläogen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Tertiär]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ursi&#039;s Mann</name></author>
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