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	<title>Bollingen SG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bollingen_SG&amp;diff=1540980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gallagher 00: Gemeindewappen Rapperswil-Jona eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-03T07:48:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gemeindewappen Rapperswil-Jona eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|SG|Bollingen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Bollingen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = See-Gaster&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Datei:Rapperswil-Jona CoA.svg|20px|klasse=noviewer]] [[Rapperswil-Jona]]&lt;br /&gt;
| BILD = Bollingen IMG 2162.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Bollingen am Zürichsee, links die [[St. Pankratius (Bollingen)|Kirche St. Pankraz]]&lt;br /&gt;
| PLZ = 8715&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.219631&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.893951&lt;br /&gt;
| HÖHE = 410&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Dorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bollingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt am Ufer des [[Zürichsee|Obersees]] und gehört zur politischen Gemeinde [[Rapperswil-Jona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Bollingen, Obersee aus 400 m-Inlandflüge-LBS MH01-001712.tif|mini|Historisches Luftbild aus 400 m von [[Walter Mittelholzer]] von 1919]]&lt;br /&gt;
Die ländlich geprägte Ortschaft auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde [[Jona SG|Jona]] liegt am nördlichen Oberseeufer zwischen [[Schmerikon]] und dem Joner Ortsteil [[St. Dionys SG|St. Dionys]]. Der Ortsteil Oberbollingen liegt östlich von Bollingen. Neben einigen Landwirtschaftsbetrieben gibt es in Bollingen auch ein Speiserestaurant. Der dem Seeufer folgende Fuss- und Radweg (Strandweg) von Rapperswil nach Schmerikon führt durch Bollingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentlicher Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bollingen liegt an der Bahnstrecke [[Bahnstrecke Rapperswil–Ziegelbrücke|Rapperswil–Uznach]]. Die ehemalige Bahnstation liegt zwischen dem Dorf Bollingen und dem [[Kloster Mariazell-Wurmsbach|Kloster Wurmsbach]], da in Bollingen früher Sandstein abgebaut wurde und der Steinbruch ausserhalb des Ortszentrums liegt. Im Bahnhof halten seit 2004 keine Züge mehr, er kann aber weiterhin als Kreuzungspunkt zwischen Schmerikon und Rapperswil benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den öffentlichen Verkehr ist Bollingen deshalb nur an Schultagen durch den Bollinger Schulbus angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industrie ==&lt;br /&gt;
In der Gegend von Bollingen sind ehemalige Sandsteinbrüche, aus denen Steine u. a. für das [[Landesmuseum Zürich]] abgebaut wurden. Fast 1000 Jahre wurde dort [[Bollinger Sandstein]] abgebaut. Heute sind die ehemaligen Steingruben kaum mehr zu erkennen, da sie teilweise mit Sträuchern und Bäumen überwachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Rapperswil-Jona}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bollingen - Pfarrkirche St Pankratius IMG 5814 ShiftN.jpg|mini|Kirche St. Pankraz &amp;lt;br&amp;gt; im Dorf Bollingen]]&lt;br /&gt;
=== Kirche St. Pankraz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Pankratius (Bollingen)}}&lt;br /&gt;
Auf einem Hügel über dem Dorf erhebt sich die [[St. Pankratius (Bollingen)|Kirche St. Pankraz]], deren Gründung wohl auf das 12. Jahrhundert zurückgeht. Die heutige Kirche stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert, wurde aber im 18. Jahrhundert komplett [[Barock|barockisiert]]. An die [[Kirchenschiff|einschiffige]] [[Saalkirche]] mit [[Chor (Architektur)|Polygonalchor]] wurde 1764 ein markanter [[Käsbissen]]turm angefügt. Die Neugestaltung des Innenraums 1776/1777 hatte eine Ausstattung der Decke mit reizvollen [[Stuck]]aturen im [[Rokoko]]-Stil durch [[Martin Zobel]] zur Folge. Die Stuck-[[Kartusche (Kunst)|Kartusche]]n rahmen spätbarocke [[Deckenfresko|Deckenfresken]] von [[Felix Christoph Cajetan Fuchs]] ein. Die Gemälde zeigen [[Heiliger|Heilige]] sowie im zentralen Deckengemälde eine [[Allegorie]] auf die mystische Verehrung des [[Heiligstes Herz Jesu|Herzen Jesu]]. Der barocke [[Hochaltar]] mit einem Gemälde der [[Beweinung Christi]] von [[Johann Michael Hunger]] entstand um 1690 und befand sich ursprünglich in Rapperswil. Das ausdrucksvolle Chorbogen-[[Kruzifix]] stammt aus dem Jahre 1570. Neueren Datums sind die Farbglasfenster im Chor von [[August Wanner]] und die [[Empore]] mit [[Orgel]] aus den 1950er-Jahren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bollingen - Kapelle St Meinrad IMG 9572.JPG|mini|Kapelle St. Meinrad in Oberbollingen]]&lt;br /&gt;
=== Kapelle St. Meinrad Oberbollingen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kapelle St. Meinrad (Bollingen)}}&lt;br /&gt;
Die [[Kapelle St. Meinrad (Bollingen)|frühgotische Kapelle]] aus dem 13. Jahrhundert liegt auf einer Landzunge unweit von Schmerikon und ist dem [[Meinrad von Einsiedeln|Heiligen Meinrad]] geweiht. Einst war sie im Besitz des [[Kloster Rüti|Klosters Rüti]], ging aber 1260 in den Besitz des [[Kloster Wurmsbach|Klosters Wurmsbach]] über. Die Kapelle verfügt über einen [[Dachreiter]] und einen polygonalen Chorabschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Bollingen und Oberbollingen steht am Seeufer ein üppiger [[Bildstock]] jüngeren Datums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnhaus von C. G. Jung ===&lt;br /&gt;
Der bedeutende [[Psychologe]] [[Carl Gustav Jung]] bewohnte eine ausserhalb des Dorfkerns versteckt am Seeufer gelegene [[Historismus|historistische]] Villa mit Bootshaus, die aufgrund von Jungs eigener Namensgebung als &amp;#039;&amp;#039;Turm&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist auf einer Anhöhe über dem Dorf das Wohnhaus von [[Marie-Louise von Franz]] erhalten, einer engen Vertrauten Jungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Frédéric Rüedi]] (1889–1962), Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle, wuchs in Bollingen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Anderes: &amp;#039;&amp;#039;Bollingen SG.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Nr. 457). Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1989, ISBN 978-3-85782-457-9.&lt;br /&gt;
* Peter Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Kapellen rund um den Zürichsee.&amp;#039;&amp;#039; Th. Gut Verlag, Stäfa 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|12136|Bollingen|Autor=Alois Stadler}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2915|Bollingen (Rapperswil-Jona)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://dorfverein-bollingen.ch/ Dorfverein Bollingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Rapperswil-Jona]]&lt;/div&gt;</summary>
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