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	<title>Bolkoburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:36:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bolkoburg&amp;diff=2735498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pauls erster Enkel: Ich war heute dort und habe das gleiche Bild vom Turm aus sehen können</title>
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		<updated>2025-07-16T17:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ich war heute dort und habe das gleiche Bild vom Turm aus sehen können&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Bolkoburg&lt;br /&gt;
|Bild = 2018 Zamek w Bolkowie 02.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung  = &lt;br /&gt;
|Alternativname  = Zamek Bolków&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1270&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale  = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname =[[Bolków]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/55/17.68/N&lt;br /&gt;
|Längengrad  = 16/5/52.15/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO  = PL&lt;br /&gt;
|Höhenordinate  =&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = PL&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bolkoburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zunächst &amp;#039;&amp;#039;Burg Hain&amp;#039;&amp;#039;, bis etwa 1820 &amp;#039;&amp;#039;Bolkenhainer Burg&amp;#039;&amp;#039;; polnisch &amp;#039;&amp;#039;Zamek w Bolkowie&amp;#039;&amp;#039;; lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Hain castrum&amp;#039;&amp;#039;) befindet sich in [[Bolków]] im [[Powiat Jaworski]] in der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Sie liegt in den Ausläufern des [[Riesengebirge]]s am rechten Ufer der [[Wütende Neisse|Wütenden Neisse]] auf einem Bergrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamek w Bolkowie - widok z baszty.JPG|mini|Ansicht vom Turm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Burg Hain&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Hainburg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Anlage wurde erstmals 1277 als „Hain castrum“ erwähnt. Sie wurde vermutlich um 1270 vom Liegnitzer Herzog [[Boleslaw II. (Schlesien)|Bolesław II.]] als Grenzfeste errichtet. Nach der Aufteilung des [[Herzogtum Liegnitz|Herzogtums Liegnitz]] 1278 fiel das Gebiet an das [[Herzogtum Jauer]], das für Herzog [[Bolko I. (Schweidnitz)|Bolko I.]] neu errichtet worden war. Er baute die Stadt &amp;#039;&amp;#039;Hain&amp;#039;&amp;#039; aus und erweiterte die &amp;#039;&amp;#039;Hainburg&amp;#039;&amp;#039;, auf der er bis zur Errichtung der [[Schloss Fürstenstein|Burg Fürstenstein]] wohnte. Sein Name soll Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auf die Stadt übertragen worden sein&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe hier nach HB hist. Stätten, S. 32f. Nach anderen Quellen soll der Name der Stadt vom 1368 verstorbenen Herzog [[Bolko II. (Schweidnitz)|Bolko II.]] auf Wunsch von dessen Witwe abgeleitet sein. Nach [[Burg Świny|Burg Schweinhaus]] soll er erst Anfang des 19. Jahrhunderts eingeführt worden sein und nach [[Dehio-Handbuch]]-Schlesien S. 157 trägt die Stadt den Namen Bolkenhain nach Herzog [[Bolko I. (Schweidnitz)|Bolko I.]] ab dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und die Burg erst ab dem 18./19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von Anfang an übernahm die Hainburg die Mittelpunktfunktion der älteren [[Kastellanei]]burg [[Burg Świny|Schweinhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Herzogs [[Bolko II. (Schweidnitz)|Bolko II.]] fiel das Herzogtum Schweidnitz-Jauer 1368 erbrechtlich an Böhmen, wobei der Herzoginwitwe [[Agnes von Habsburg (1315–1392)|Agnes von Habsburg]] ein lebenslanger [[Nießbrauch]] zustand. Sie setzte auf der Hainburg [[Burggraf]]en ein, u.&amp;amp;nbsp;a. bis 1371 Hans von [[Logau (Adelsgeschlecht)|Logau]], dem [[Schaffgotsch (Adelsgeschlecht)|Gottsche Schoff]] folgte und danach Günzel von [[Schweinichen (Adelsgeschlecht)|Schweinhaus]]. Erst nach dem Tod der Herzoginwitwe 1392 konnte der böhmische König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]], der ein Sohn von Bolkos&amp;amp;nbsp;II. Nichte [[Anna von Schweidnitz]] war, das Erbe des nun böhmischen Erbfürstentums Schweidnitz-Jauer antreten. An die Spitze seines Erbfürstentums setzte er böhmische Landeshauptleute ein, die die Funktion eines königlichen Statthalters ausübten und das Bolkenhainer Burglehen pfandweise erwerben konnten. So gelangte das Burglehen, das aus der Stadt und Burg sowie den Dörfern Einsiedel, Giesmannsdorf, Hohenhelmsdorf, Ruhbank, Klein-Waltersdorf und Wiesau bestand&amp;lt;ref&amp;gt;P. Ambrosius Rose: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Grüssau&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1974, ISBN 3-8062-0126-9, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1412 an den Landeshauptmann [[Jan von Chotěmice]], der dem König Geld geliehen hatte. Vor 1439 war das Burglehen in der Hand des Heinrich von Tschirn, der wohl ein Raubritter war und es bis 1459 halten konnte. 1463 eroberte der böhmische König [[Georg von Podiebrad]] Bolkenhain, der Hans von Tschirn auf der Burg einsetzte. 1468 wurde die Burg von [[Świdnica|Schweidnitzer]] und [[Breslau]]er Truppen eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es dem böhmischen Gegenkönig [[Matthias Corvinus]] 1474 gelungen war, seinen Herrschaftsbereich auf [[Schlesien]] auszudehnen, ernannte er 1475 den ungarischen Magnaten [[Stephan Zápolya]] zum [[Oberlandeshauptmann]] von Schlesien und Landeshauptmann des Erbfürstentums Schweidnitz-Jauer. Zugleich übertrug er ihm pfandweise das Burglehen mit der Stadt Bolkenhain. Ihm folgte 1484 als Pfandinhaber der Landeshauptmann [[Georg von Stein]]. Ab 1494 gehörte das Burglehen der Familie [[Tschirnhaus]] und ab 1532 dem Breslauer Bischof [[Jakob von Salza]], in dessen Familie es bis 1570 verblieb. Nachfolgender Pfandinhaber war bis 1591 der Landeshauptmann Matthias von Logau. Anschließend wurden Burg und Stadt in ein Erbgut umgewandelt, das 1598 Jakob von [[Zedlitz (Adelsgeschlecht)|Zedlitz]] auf Nimmersath erworben wurde, bei dessen Nachkommen es bis 1700 verblieb. Wegen eines Erbstreits nach dem Tod des Gotthard Albrecht von Zedlitz fielen Burg und Stadt im Jahre 1700 pfandweise an den Hauptgläubiger, das [[Kloster Grüssau]], von dem beides 1703 erworben wurde. Da die Burg nun nicht mehr ausreichend instand gehalten wurde und nicht mehr bewohnt war, verfiel sie. Auch nachdem Burg und Stadt nach der [[Säkularisation]] des Klosters Grüssau 1810 an den preußischen Staat fielen, der nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 an den größten Teil Schlesiens gelangt war, wurde der Verfall der Burg nicht aufgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1820 gaben Schriftsteller der Romantik der Burg, die bis dahin als „Bolkenhainer Burg“ bezeichnet wurde, den Namen „Bolkoburg“, der sich nachfolgend durchsetzen konnte. Erst ab Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden auf der Burg Sicherungs- und Wiederaufbauarbeiten durchgeführt. 1923 konnte in einem Teil der Burg eine Jugendherberge sowie ein Heimatmuseum eingerichtet werden. Nach dem Übergang an Polen 1945 wurde das Heimatmuseum 1953 wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung der Burg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FISCHER, STUCKART(1819) Schlesien p060 - Bolkenhayn in Nieder-Schlesien.jpg|mini|Ansicht der Stadtmauer und der Burgruine (um 1815)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamek w Bolkowie 003.JPG|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gotische [[Spornburg]] bestand aus einem [[Bergfried]] im Südwesten und einem Wohngebäude im Nordosten. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde sie erweitert, wobei auch Verbindungen zwischen den [[Ringmauer|Umfassungsmauer]] der Burg und den [[Stadtmauer]]n geschaffen wurden. Um 1540 erfolgte durch den aus Norditalien stammenden Baumeister [[Jakob Parh der Ältere|Jakob Pahr]] ein Umbau im Stil der [[Renaissance]]. Nachdem im Norden, Westen und Süden [[Vorburg]]en errichtet wurden, erreichte die Bolkoburg im 16. Jahrhundert ihre größte Ausdehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im inneren Burghof befindet sich heute ein [[Lapidarium]], in dem neben Grabsteinen aus den umliegenden Kirchen auch Architekturdekor der Burg zu sehen ist. Im Burgmuseum werden Stadtansichten von Bolkenhain und von Burgen in Schlesien sowie Waffen und Gegenstände aus der Geschichte der Burg gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 32–35.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München u.&amp;amp;nbsp;a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 159–161.&lt;br /&gt;
* [[Günther Grundmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Gutshäuser in Schlesien – Band 1: Die mittelalterlichen Burgruinen, Burgen und Wohntürme&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-8035-1161-5, S. 85–94.&lt;br /&gt;
* Karl August Müller: &amp;#039;&amp;#039;Vaterländische Bilder, in einer Geschichte und Beschreibung der alten Burgfesten und Ritterschlösser Preussens.&amp;#039;&amp;#039; Glogau 1837, [https://books.google.de/books?id=qeEAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA505 S. 505–515.]&lt;br /&gt;
* P. Nikolaus: &amp;#039;&amp;#039;Burg Bolkenhain zu Beginn des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Wanderer im Riesengebirge. Breslau 1928, [https://www.difmoe.eu/d/view/uuid:e8f540c8-ab40-47e4-a6fb-c44c4b5feb93?page=uuid:3ffcf8f1-b265-433d-b52b-bbe58e289357  S. 95–97.]&lt;br /&gt;
* Karl August Müller: &amp;#039;&amp;#039;Vaterländische Bilder, in einer Geschichte und Beschreibung der alten Burgfesten und Ritterschlösser Preussens.&amp;#039;&amp;#039; Glogau 1837, [https://books.google.de/books?id=qeEAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA505 S. 505–515.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bolków Castle|Bolkoburg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturwerk-schlesien.de/kulturlandschaftschlesien/burgenundschloesser/portraits-der-burgen-und-schloesser/540.Bolkoburg-Bolkw.html Geschichte]&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/522806,Bolkow,Zamek_Bolkow.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1270er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Bolków]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pauls erster Enkel</name></author>
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