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	<title>Bolbritz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:13:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bolbritz&amp;diff=566880&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 23. März 2026 um 19:26 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-23T19:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Bolbritz&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Bolborcy&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Bautzen&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/12/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/20/27/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 211&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 3.902&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141608 |titel=Gemarkung Bolbritz, Stadt Bautzen |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Bautzen}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Bautzen|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bautzen.de/fileadmin/media/statistik_wahlen/Bautzen-in-Zahlen-2025.pdf |titel=Bautzen in Zahlen 2025 |werk=www.bautzen.de |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Salzenforst-Bolbritz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02625&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03591&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bolborcy – Locator map Budyšin (2020).png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Bolbritz in Bautzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bautzen Bolbritz Aerial Pan.jpg|mini|Luftbildpanorama mit Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bolbritz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Bolborcy|Audio=Bolborcy.ogg}}, ist ein [[Dorf]] im [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen]] und gehört seit 1999 zur Großen Kreisstadt [[Bautzen]]. Seit 2007 zählt es offiziell als Stadtteil und bildet mit den Stadtteilen [[Bloaschütz]], [[Salzenforst]], [[Döberkitz]], [[Löschau (Bautzen)|Löschau]], [[Oberuhna]], [[Niederuhna]], [[Schmochtitz]] und [[Temritz]] die [[Ortschaft]] Salzenforst/Bolbritz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bautzen.de/fileadmin/media/ortsrecht/allgemeine-verwaltung/hauptsatzung2024-12-21.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;16 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bautzen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;227&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bolbritz liegt in der [[Oberlausitz]] und befindet sich im [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Siedlungsgebiet]] der [[Sorben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Bolbritz befindet sich etwa sechs Kilometer nordwestlich des Bautzener Stadtzentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bolbritz ist der Siedlungsanlage nach ein lockeres [[Platzdorf]] mit einem Gutshof, der sich im nordwestlichen Teil des Ortes befindet. Das Dorf wird von einem Bächlein durchflossen, das später dem Milkwitzer Wasser und damit dem [[Hoyerswerdaer Schwarzwasser|Schwarzwasser]] zufließt. Die Erhebung am nördlichen Ortsrand wird als &amp;#039;&amp;#039;Perleberg&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Perle&amp;#039;&amp;#039; bzw. obersorbisch &amp;#039;&amp;#039;Parla&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Der Perleberg ist 216 m hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind [[Oberuhna]] im Nordosten, [[Salzenforst]] im Osten, [[Bloaschütz]] im Südosten und [[Löschau (Bautzen)|Löschau]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits vor der ersten Nennung des Ortes verlief die überregional bedeutsame [[Via Regia Lusatiae Superioris|Hohe Straße]] auf ihrem Weg von Bautzen zur Schwarzwasser-Furt in [[Dreikretscham]] nördlich an der heutigen Ortslage vorbei. Außerdem wurden am Südhang des Perleberges Gräber aus der frühen [[Eisenzeit]] aufgefunden, die vermutlich zu einer nahen Siedlung gehörten. Im 11./12. Jahrhundert bestand im Ort bereits eine [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]], deren Reste noch immer im Ortskern erhalten sind und heute als Schuppen genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort selbst wurde erstmals 1283 als Herrensitz der Brüder Gerhard und Johannes &amp;#039;&amp;#039;de Bolberitz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, die dem Bischof von Meißen als Lehnritter dienten. Bereits 1548 wurde die heutige Namensform erstmals verwendet. Bis ins 19. Jahrhundert blieb das relativ große Rittergut Bolbritz bestehen und besaß Grund und Boden in umliegenden und weiter entfernten Dörfern (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Großhänchen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1756 gab es im Ort die erste Schule. 1886 erhielt der Ort ein neues Schulgebäude, welches 1923 nochmals erweitert wurde. Im Jahre 1959 wurden die Schulen von Bolbritz und [[Storcha]] zusammengelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Bastian, Henriette Joseph, Haik Thomas Porada: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft - eine landeskundliche Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2005, S. 251&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1969 war Bolbritz eine eigenständige Landgemeinde mit den Ortsteilen [[Bloaschütz]], [[Neu-Bloaschütz]], [[Döberkitz]] und [[Jannowitz (Göda)|Jannowitz]]. Dann wurden die Gemeinden Bolbritz und Salzenforst zu [[Salzenforst-Bolbritz]] vereinigt. Jannowitz und Neu-Bloaschütz wurden der Gemeinde [[Göda]] angegliedert. 1994 kam Bolbritz zur Gemeinde [[Kleinwelka]], mit welcher es 1999 nach Bautzen eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1834 hatte Bolbritz 98 Einwohner. [[Arnošt Muka]] zählte in den 1880er Jahren bereits 145 Bewohner, davon 136 [[Sorben]] (94 %). Bolbritz lag damals inmitten des Kernsiedlungsgebietes. Der Anteil der Sorbisch-Sprecher im Ort ist seitdem stark zurückgegangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So zählte [[Ernst Tschernik]] 1956 in der Gemeinde Bolbritz mit Ortsteilen einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von nur noch 26,5 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=244}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl der Gemeinde Bolbritz stieg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts langsam von 360 (1910) auf 406 (1939) an. Direkt nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lag die Zahl 1946 bei 494 Bewohnern, was auf einen Aussiedleranteil von einem Fünftel schließen lässt. Diese Entwicklung beeinflusste den Rückgang der sorbischen Sprache im Ort zusätzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner sind seit der Reformation überwiegend evangelisch-lutherisch und nach [[Göda]] gepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Bolbritz liegt unmittelbar nördlich der [[Bundesautobahn 4]] und deren Raststätte &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitz&amp;#039;&amp;#039;. Die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Salzenforst&amp;#039;&amp;#039; ist nur 2,5 Kilometer entfernt. Direkt südöstlich des Ortes befindet sich zudem das Industrie- und Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Salzenforst&amp;#039;&amp;#039;, wo sich zahlreiche Betriebe angesiedelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Bolbritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|31|42|44|Bolbritz}}   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HOV|Bolbritz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bolbritz/Bolborcy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bautzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4386040-0|VIAF=236539649}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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