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	<title>Bojarin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:55:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bojarin&amp;diff=2146735&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;URTh: /* Russisch-Japanischer Krieg */ damit klar ist, woher der Sprengkörper stammte</title>
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		<updated>2025-02-09T17:00:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Russisch-Japanischer Krieg: &lt;/span&gt; damit klar ist, woher der Sprengkörper stammte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kriegsschiff&lt;br /&gt;
| Titelflagge         = Naval ensign of Russia.svg &lt;br /&gt;
| Farbe1              = CEDAF2&lt;br /&gt;
| Farbe2              = 000000&lt;br /&gt;
| Klasse              = &lt;br /&gt;
| Bild                = Boyarin1900-1904c.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext            = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Flagge              = 	&lt;br /&gt;
| Typ                 = Geschützter Kreuzer&lt;br /&gt;
| Namensgeber         = russ. für Gutsherr/Adliger &lt;br /&gt;
| Einheiten           = Einzelschiff&lt;br /&gt;
| Bauwerft            = [[Burmeister &amp;amp; Wain]], &amp;lt;br&amp;gt;[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
| Bestellung          = 1899&lt;br /&gt;
| Kiellegung          = 24. September 1900&lt;br /&gt;
| Stapellauf          = 8. Juni 1901&lt;br /&gt;
| Auslieferung        = 1. September 1902&lt;br /&gt;
| Dienstzeit          = 1902–1904  Russische Marine&lt;br /&gt;
| Indienststellung    = &lt;br /&gt;
| Außerdienststellung = &lt;br /&gt;
| Gestrichen          = &lt;br /&gt;
| Heimathafen         = &lt;br /&gt;
| Verbleib            = 12. Februar 1904 nach Minentreffer vor [[Dalian]] gestrandet und zerbrochen&lt;br /&gt;
| Kommentar           = &lt;br /&gt;
| Verdrängung         = 3.200 [[Tonne (Einheit)|t]],  &lt;br /&gt;
| Länge               = 105,02 m  &lt;br /&gt;
| Breite              = 12,05  m&lt;br /&gt;
| Höhe                = &lt;br /&gt;
| Tiefgang            = 4,88 m&lt;br /&gt;
| Tauchtiefe          = &lt;br /&gt;
| Besatzung           = 331 Mann&lt;br /&gt;
| Antrieb             = 16 [[Belleville-Kessel]]&amp;lt;br /&amp;gt;2 Dreifach-Expansions-[[Dampfmaschine]]n&amp;lt;br /&amp;gt;11.500 [[Pferdestärke|PS]]&amp;lt;br /&amp;gt;2 Schrauben&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit     = 22 [[Knoten (Einheit)|kn]]&lt;br /&gt;
| Reichweite          = &lt;br /&gt;
| Bewaffnung          = &lt;br /&gt;
•	 6 × 120-mm-L/45-[[Schneider et Cie.|Canet]]-Geschütze&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	 8 × [[QF 3 pounder Hotchkiss|47-mm-L/43]]-[[Hotchkiss et Cie|Hotchkiss]]&amp;lt;br&amp;gt;-Schnellfeuergeschütze&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	 4 × 37-mm-L/23-Hotchkiss-Kanonen &amp;lt;small&amp;gt;für Boote&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	 5 [[Torpedorohr]]e 38,1 cm &amp;lt;small&amp;gt;breitseits, 11 Torpedos&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	 1 × 64 mm-L/19-[[Schnellfeuerkanone Modell Baranowski|Baranowski]]-Landungsgeschütze&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	 2 × 7,62 mm-Maxim-Maschinengewehre&lt;br /&gt;
| Extra1              = Bunkermenge&lt;br /&gt;
| Extra1_Daten        = &lt;br /&gt;
| Extra2              = Panzerung&lt;br /&gt;
| Extra2_Daten        = &lt;br /&gt;
* Panzerdeck 51 mm&lt;br /&gt;
* Schutzschilde 76 mm&lt;br /&gt;
| Extra3              = &lt;br /&gt;
| Extra3_Daten        = &lt;br /&gt;
| Extra4              = &lt;br /&gt;
| Extra4_Daten        = &lt;br /&gt;
| Extra5              = &lt;br /&gt;
| Extra5_Daten        = &lt;br /&gt;
| Extra6              = &lt;br /&gt;
| Extra6_Daten        = &lt;br /&gt;
| Extra7              = &lt;br /&gt;
| Extra7_Daten        = &lt;br /&gt;
| Extra8              = &lt;br /&gt;
| Extra8_Daten        = &lt;br /&gt;
| Extra9              = &lt;br /&gt;
| Extra9_Daten        =  &lt;br /&gt;
| Wappen =&lt;br /&gt;
}}             &lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ({{RuS|Боярин}}, &amp;#039;&amp;#039;Gutsherr, Adliger&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Geschützter Kreuzer]] der [[Kaiserlich Russische Marine|Kaiserlich Russischen Marine]], der in Dänemark in der Kopenhagener Werft [[Burmeister &amp;amp; Wain]] konstruiert und gebaut wurde. Sie war eine Parallelentwicklung zu der in Deutschland bestellten &amp;#039;&amp;#039;[[Nowik (Schiff, 1902)|Nowik]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei Beginn des [[Russisch-Japanischer Krieg|Russisch-Japanischen Krieges]] war sie im Fernen Osten stationiert. Sie ging schon am dritten Tag des [[Russisch-Japanischer Krieg|Russisch-Japanischen Krieges]] durch einen Minentreffer verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung und Bau ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen des „Schiffbau-Programms für die Bedürfnisse des Fernen Ostens“ sollten auch vier Geschützte Kreuzer Zweiten Ranges für Aufklärungs-, Unterrichtungs- und Unterstützungsaufgaben und die Bekämpfung von Torpedobooten gebaut werden. Der Marinetechnische Ausschuss erhielt etliche Angaben und entschied sich für den Entwurf der [[Schichau-Werke]], der zur &amp;#039;&amp;#039;Nowik&amp;#039;&amp;#039; und den Nachbauten der [[Isumrud-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Isumrud&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] führte. Gleichzeitig vergab er am 15. April 1899 den Auftrag für die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039;, obwohl das dänische Projekt die Wünsche des Ausschusses nur begrenzt erfüllte. Es wird vermutet, dass die Mutter des [[Nikolaus II. (Russland)|Zaren]], [[Dagmar von Dänemark (1847–1928)|Maria Fjodorowna]], eine dänische Prinzessin, diesen davon überzeugte, auch in ihrer Heimat einen Kreuzer für die russische Marine zu bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Nachteil des dänischen Projekts war die Unsicherheit hinsichtlich der Längsfestigkeit des Schiffes. Die Versuche der Verbesserung erhöhten die Verdrängung von 2.600 auf 3.075 Tonnen und reduzierten die Geschwindigkeit. Dazu war der Kreuzer teurer als die &amp;#039;&amp;#039;Nowik&amp;#039;&amp;#039;, da in Dänemark höhere Löhne gezahlt wurden und viele Einzelteile von der dänischen Werft im Ausland bezogen werden mussten.&lt;br /&gt;
Die offizielle Kiellegung erfolgte am 24.&amp;amp;nbsp;September 1900, nachdem Anfang September schon ein russischer Bauoffizier in Kopenhagen stationiert worden war. Am 26.&amp;amp;nbsp;Mai/8.&amp;amp;nbsp;Juni 1901 erfolgte der Stapellauf der &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039;. Zum Kommandanten des Schiffes wurde Kapitänleutnant [[Wladimir Fjodorowitsch Sarytschew]] ernannt, der zuvor in China an der Niederschlagung des [[Boxer-Aufstand]]es teilgenommen hatte. Er überwachte die Fertigstellung des Kreuzers und lobte die Bauausführung durch die Dänen.&lt;br /&gt;
Im Juni 1902 begannen die Werksprobefahrten noch unter dänischer Flagge. Dabei zeigten sich starke Vibrationen des Rumpfes ab einer Geschwindigkeit von 14&amp;amp;nbsp;Knoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dienst vor dem Krieg ==&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;September 1902 (im August des russischen Kalenders) wurde die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; in Dienst genommen. Am 19.&amp;amp;nbsp;Oktober 1902 verlegte der Kreuzer unter dem Kommando von Sarytschew nach [[Kronstadt (Russland)|Kronstadt]], wo er am 21.&amp;amp;nbsp;Oktober ankam. Schon zwei Wochen später wurde er dem Verband des Konteradmirals [[Ewald Antonowitsch von Stackelberg|Stackelberg]] zugeteilt, der das [[Pazifikflotte (Russland)|Pazifische Geschwader]] verstärken sollte. Kern des Verbandes waren die Linienschiffe &amp;#039;&amp;#039;[[Hizen (Schiff)|Retwisan]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pobeda (Schiff, 1900)|Pobeda]]&amp;#039;&amp;#039; mit den Kreuzern I.&amp;amp;nbsp;Klasse &amp;#039;&amp;#039;[[Tsugaru (Schiff, 1902)|Pallada]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Diana (Schiff, 1901)|Diana]]&amp;#039;&amp;#039;. Die bereits in Marsch gesetzten Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Askold (Schiff, 1902)|Askold]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nowik&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Bogatyr (Schiff, 1902)|Bogatyr]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– alle drei aus deutscher Fertigung&amp;amp;nbsp;– wurden dem Verband zugerechnet, wie auch sieben Torpedoboote, die nach Ostasien verlegten. Allerdings war der Verband wohl nie geschlossen zusammen. Es wurden Übungen zum Teil mit französischer Beteiligung zwischen Algerien und Kreta durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; folgte dem über [[Liepāja|Libau]] auslaufenden Verband der beiden Linienschiffe und der drei Kreuzer am 9.&amp;amp;nbsp;November aus Kronstadt und lief direkt nach Kopenhagen, um bei der Bauwerft einige Reparaturen durchführen zu lassen. Bei ungünstigen Windverhältnissen und Seegang bis Stärke fünf legte sie die 697 sm in 51,5 Stunden zurück (13,5 kn). Ende November schloss sie in [[Isle of Portland|Portland]] zum Verband auf und lief darauf [[Vigo]] an, um den Chefingenieur des Schiffes beizusetzen, der sich kurz nach dem Verlassen Portlands aus unbekannten Gründen erschossen hatte. Im Mittelmeer fiel der Verband etwas auseinander, da an verschiedenen Schiffen Reparaturen nötig waren und auch die Torpedoboote zum Verband herangezogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Destres-Bougault.jpg|mini|links|Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;Destres&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Schwesterschiff der &amp;#039;&amp;#039;Infernet&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; erhielt den Befehl, in den Persischen Golf zu laufen und die politischen Interessen Russland zu demonstrieren. Am 6./7.&amp;amp;nbsp;Februar 1903 passierte sie den [[Sueskanal]]. Es war die vierte Fahrt eines russischen Kriegsschiffes in diesem Seegebiet. Ähnliche Fahrten hatten zuvor schon das Kanonenboot &amp;#039;&amp;#039;[[Giljak (Schiff, 1898)|Giljak]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1900, die Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Warjag (Schiff, 1901)|Warjag]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1901 und die &amp;#039;&amp;#039;Askold&amp;#039;&amp;#039; im Dezember 1902 auf ihren Ausreisen nach Fernost gemacht. Darauf reagierte die britische Regierung negativ und wollte keine Kohle bereitstellen. Man vereinbarte daher ein Zusammenwirken mit dem französischen Stationsschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Infernet]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Infernet&amp;#039;&amp;#039; (1899), Kreuzer 3.&amp;amp;nbsp;Klasse, 2.500&amp;amp;nbsp;t, 2 × 138 mm, 4 × 100 mm, 20,5 kn&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; am 12. Februar 1903 in [[Dschibuti (Stadt)|Dschibuti]] zusammentraf, um gemeinsam die Fahrt durchzuführen. Am 17.&amp;amp;nbsp;Februar liefen die beiden Kreuzer aus, besuchten zuerst [[Maskat]] und liefen dann bei starkem Sturm nach [[Buschehr]], wo sie fünf Tage verblieben und die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; den Kohlenvorrat um 200 Tonnen ergänzen konnte. Es folgten [[Kuwait]] mit drei Tagen Aufenthalt, [[Lingeh]], [[Bandar Abbas]] und wieder Maskat, wo die beiden Kreuzer drei Tage verblieben. Der britische Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;Perseus&amp;#039;&amp;#039; beobachtete die Aktivitäten der beiden Kreuzer. Am 17.&amp;amp;nbsp;März trennte sich die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; von ihrem französischen Begleiter, bevor sie am 19.&amp;amp;nbsp;März in [[Karatschi]] einlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Tagen Aufenthalt und der Übernahme von 300 Tonnen Kohle lief die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; in 131 Stunden nach [[Colombo]], wo sie am 28.&amp;amp;nbsp;März mit der &amp;#039;&amp;#039;Bogatyr&amp;#039;&amp;#039; zusammentraf. Mit dem Verband Stackelbergs lief sie nach drei Wochen Überholung, Versorgung und Ruhe am 16.&amp;amp;nbsp;April weiter nach [[Sabang]], [[Singapur]] und abweichend vom Flaggschiff &amp;#039;&amp;#039;Retwisan&amp;#039;&amp;#039; über [[Shanghai]] nach [[Lüshunkou|Port Arthur]], wo sie am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 1903 eintraf und stationiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nahm dann an den Manövern des Pazifischen Geschwaders im Gelben Meer und dessen Fahrten bis nach [[Wladiwostok]] teil. Vom Vizekönig [[Jewgeni Iwanowitsch Alexejew|Alexejew]] wurde sie wegen ihres sparsamen Kohlenverbrauchs gelobt. Im Dezember 1903 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; nach der Verschärfung der militärisch-politischen Situation als Stationär nach [[Incheon|Tschemulpo]] geschickt. Anfang Januar 1904 wurde sie durch die &amp;#039;&amp;#039;Warjag&amp;#039;&amp;#039; abgelöst und lief nach Port Arthur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Russisch-Japanischer Krieg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Enisey&amp;amp;Boyarin.jpg|mini|links|Minenleger &amp;#039;&amp;#039;Jenissei&amp;#039;&amp;#039; und der Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; in Port Arthur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim ersten japanischen Angriff auf Port Arthur in der Nacht vom 8. auf den 9.&amp;amp;nbsp;Februar 1904 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; nicht beschädigt. Sie lief mit den anderen Kreuzern relativ spät aus. Dabei griffen sie beinahe das einlaufende russische Torpedoboot &amp;#039;&amp;#039;[[Silnyi]]&amp;#039;&amp;#039; an, das vom Kriegsausbruch keine Kenntnis hatte. Am Abend des nächsten Tages erhielt die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; den Befehl, den [[Minenleger]] &amp;#039;&amp;#039;[[Jenissei (1898)|Jenissei]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Minenleger &amp;#039;&amp;#039;Jenissei&amp;#039;&amp;#039; (1898), 2500 t, 17,5 kn, 5 × 75 mm, 450 Minen&amp;lt;/ref&amp;gt; zu begleiten, der die letzten Minenfelder zur Sicherung Port Arthurs in der Bucht von [[Dalian]] verlegen sollte, später aber auf eine eigene Mine lief und als erstes russisches Kriegsschiff verloren ging. Zerstörer wurden entsandt, um die Lage zu klären, da man von Land von einem erneuten Angriff der japanischen Flotte ausging. Später lief auch die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; auf eine kurz zuvor von der &amp;#039;&amp;#039;Jenissei&amp;#039;&amp;#039; gelegte Mine, worauf die Mannschaft das Schiff verließ und auf die Zerstörer ging. &lt;br /&gt;
Am nächsten Tag wurden die Torpedoboote &amp;#039;&amp;#039;[[Wynosliwy]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Grosowoi]]&amp;#039;&amp;#039; in die Bucht von Dalian geschickt. Sie fanden den inzwischen aufgelaufenen Kreuzer und glaubten, dass ein Abbringen möglich sei. Am folgenden Tag sollte damit begonnen werden. In der Nacht wurde die  &amp;#039;&amp;#039;Boyarin&amp;#039;&amp;#039; im Sturm weitergetrieben und dabei wohl nochmals durch weitere Minen beschädigt. Die &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; wurde an einer unzugänglichen Stelle angetrieben, so dass eine Bergung nicht mehr möglich war. Ihr Kommandant Sarytschew wurde für schuldig befunden, den Kreuzer vorzeitig verlassen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Boyarin (ship, 1901)|&amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [http://wunderwaffe.narod.ru/Magazine/Midel/05/index.htm AV Skworzow: &amp;#039;&amp;#039;Cruiser II. Rang Bojarin&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://rjw.narod.ru/1tihook/boyarin.htm &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; auf narod.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.nashflot.ru/page/imperia/boiarin/3 &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; auf nashflot.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://navsource.narod.ru/photos/02/055/ &amp;#039;&amp;#039;Bojarin&amp;#039;&amp;#039; auf navsource.narod.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuzer (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschützter Kreuzer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Russisch-Japanischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dampfmaschinenschiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelschiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burmeister &amp;amp; Wain]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;URTh</name></author>
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