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	<title>Bohnitzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T23:35:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bohnitzsch&amp;diff=2060853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FerdBlu2017: + Einwohnerzahl</title>
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		<updated>2022-11-01T21:01:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Einwohnerzahl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bohnitzsch&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Meißen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/10/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/29/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 143&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1121&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cms-meissen.zv-kisa.de/de/datei/anzeigen/id/19321,24/insek_ohne_anlagen.pdf |titel=Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) der Stadt Meiflen |seiten=11 |format=PDF; 4,8 MB |abruf=2022-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1914-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01662&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03521&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild 190 Bohnitzsch.jpg|mini|Bohnitzsch aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plattenbaugebiet in Meißen, Fellbacher Straße-Aritaring.JPG|mini|Plattenbaugebiet an der Fellbacher Straße in Bohnitzsch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bohnitzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Meißen]] im [[Landkreis Meißen]], [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bohnitzsch liegt in der gleichnamigen [[Gemarkung]] im Nordosten des Meißner Stadtgebiets. Es ist umgeben von den anderen zu Meißen gehörenden Stadtteilen bzw. Gemarkungen [[Proschwitz (Meißen)|Proschwitz]] im Westen, [[Zscheila]] im Süden und [[Nassau (Meißen)|Nassau]] im Osten. Nördlich bzw. nordöstlich benachbart sind die [[Niederau]]er Ortsteile [[Ockrilla]] und [[Gröbern (Niederau)|Gröbern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Bohnitzsch verläuft unter dem Namen Großenhainer Straße die [[Bundesstraße 101]], die nach Süden zum Meißner Stadtzentrum und nach Norden in Richtung [[Großenhain]] weiterführt. Von ihr zweigt der Dieraer Weg ab, der in das nordwestlich gelegene [[Diera]] führt. Der Ortskern liegt entlang der Bohnitzscher Straße. An den [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] ist Bohnitzsch durch die Buslinien C, 407 und 409 der [[Verkehrsgesellschaft Meißen]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bohnitzsch liegen unter anderem das Meißner Kombibad „Wellenspiel“ und das [[Elblandkliniken|Meißner Kreiskrankenhaus]]. An der Großenhainer Straße erstreckt sich mit den GEWOG-Bauten eine inzwischen [[Liste der Kulturdenkmale in Bohnitzsch|denkmalgeschützte]] Wohnsiedlung, die in den frühen 1930er Jahren nach Plänen von [[Hans Waloschek]] im Stil der [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neuen Sachlichkeit]] errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Pedro Waloschek: {{Webarchiv |wayback=20031128123225 |url=http://waloschek.de/hans/docs/GEWOG-Bauten.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;GEWOG-Bauten des Architekten Hans Waloschek in Dresden, Meißen und Riesa (1928–1933)&amp;#039;&amp;#039;}} als PDF; 6,3&amp;amp;nbsp;MB.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Norden des Stadtteils erstreckt sich ein großes, ursprünglich für die [[Sächsische Armee]] gebautes Kasernengelände, das zuletzt von der [[Rote Armee|Sowjetarmee]] genutzt wurde. Der Teil westlich der Großenhainer Straße dient heute als Wohnheimkomplex der [[Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0820032 Meißen-Bohnitzsch. Oberreit, Sect. Großenhain, 1841-43.jpg|mini|Bohnitzsch, seine Nachbarorte und alte Flurnamen der nahen Umgebung auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenmal auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof Meißen-Bohnitzsch.jpg|mini|Ehrenmal für die [[Rote Armee]] auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in Bohnitzsch]]&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde der Ortsname 1351 als Bestandteil des Personennamens „Johannes de Boncz“. In den folgenden Jahrhunderten waren unter anderem die Schreibweisen „Bonschz“, „Bunczsch“, „Bonitsch“ und „Benitz“ in Gebrauch. Für die Bedeutung des Ortsnamens gibt es zwei Erklärungsansätze. Der Name lässt sich entweder auf eine Kurzform von [[Bonifatius (Vorname)|Bonifatius]] zurückführen und würde somit „Siedlung der Leute eines Bon[ifatius]“ bedeuten. Oder er leitet sich von der [[Sorbische Sprache|altsorbischen]] Wurzel [[Rekonstruktion (Sprachwissenschaft)|*]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bon ab, die einen nassen Rasen oder eine feuchte Wiese beschreibt. Bohnitzsch wäre demnach die „Siedlung auf feuchtem Gelände“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]/[[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Bd. 1, Berlin 2001. S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; In jedem Fall ist der Name [[Slawische Sprachen|slawischen]] Ursprungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wohl von [[Sorben]] gegründete [[Platzdorf]] lag in einer im Jahr 1900 etwa 235 Hektar umfassenden [[Blockflur|Block]]-[[Gewann]]flur, auf deren 15 Hufen (16. Jahrhundert) die Bewohner Landwirtschaft betrieben. Die Verwaltung des Ortes oblag jahrhundertelang dem [[Erbamt Meißen]], es handelte sich demnach um ein [[Amtsdorf]]. Im Jahr 1856 gehörte Bohnitzsch zum Gerichtsamt Meißen und kam danach zur [[Amtshauptmannschaft Meißen]], aus der der gleichnamige Landkreis hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der [[Sächsische Landgemeindeordnung von 1838|Landgemeindeordnung von 1838]] erlangte Bohnitzsch Selbstständigkeit als [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]], zu der als Ortsteil außerdem das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] in [[Nassau (Meißen)|Nassau]] gehörte. Bohnitzsch wurde 1914 gemeinsam mit dem Nachbarort Zscheila, wonach es schon seit dem 16. Jahrhundert eingepfarrt war, nach Meißen eingemeindet und bildet seitdem einen Stadtteil der Kreisstadt. Erweiterungen des alten Dorfes erfolgten ab dem späten 19. Jahrhundert, zunächst unmittelbar um den Dorfkern herum (z.&amp;amp;nbsp;B. Häuser am &amp;#039;&amp;#039;Gerichtsweg&amp;#039;&amp;#039;, [[Kleinsiedlung]]en &amp;#039;&amp;#039;Am Bogen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hohe Wiese&amp;#039;&amp;#039;). In den 1980er Jahren wurde im Südosten das [[Plattenbau]]viertel an der &amp;#039;&amp;#039;Fellbacher Straße&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Nördlich und östlich davon entstanden um 2000 zwei Eigenheimsiedlungen (&amp;#039;&amp;#039;Many-Jost-Weg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Käutzchenring&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwestlich von Bohnitzsch steht in der Gemarkung Zscheila ein [[Liste der Kulturdenkmale in Zscheila|denkmalgeschütztes]] sowjetisches Ehrenmal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krematorium-meissen.de/friedhoefe/kriegsgraeber_meissen/ |titel=Kriegsgräber in der Stadt Meißen |hrsg=[[Krematorium Meißen]] |zugriff=2018-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1551 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16 [[Hufner|besessene Mann]], 1 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]], 15 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 13 besessene Mann, 4 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 146&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 227&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 465&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1432&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | siehe [[Meißen]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bohnitzsch}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|URL=Bohnitzsch}}&lt;br /&gt;
* [http://repsax.isgv.de/repsax.php?a=30&amp;amp;o=1776&amp;amp;gr=&amp;amp;r=1 Bohnitzsch im 16. Jahrhundert]&lt;br /&gt;
* [http://adressbuecher.genealogy.net/entry/place/BOHSCHJO61SE Bohnitzscher Adressbuch von 1905]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemarkungen in Meißen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16337669-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohnitzsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FerdBlu2017</name></author>
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