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	<title>Bogislaw von Bonin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ch ivk: Auto Union GmbH ist aktuell noch Weiterleitung, wird aber in Kürze zum eigenständigen Unternehmensartikel (siehe Portal_Diskussion:Auto_und_Motorrad#Eigenes_Lemma:_Auto_Union_GmbH)</title>
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		<updated>2025-11-21T14:37:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Auto Union GmbH ist aktuell noch Weiterleitung, wird aber in Kürze zum eigenständigen Unternehmensartikel (siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Portal_Diskussion:Auto_und_Motorrad&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Portal Diskussion:Auto und Motorrad (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Portal_Diskussion:Auto_und_Motorrad#Eigenes_Lemma:_Auto_Union_GmbH&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Offizier und Publizisten; zu weiteren Personen siehe [[Bogislav von Bonin]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bogislaw von Bonin.png|mini|Bogislaw von Bonin am 5. Mai 1945 in Niederdorf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bogislaw Oskar Adolf Fürchtegott von Bonin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Januar]] [[1908]] in [[Potsdam]]; † [[13. August]] [[1980]] in [[Lehrte]]) war ein deutscher [[Offizier]], zuletzt im Rang eines [[Oberst]] [[Generalstab|i. G.]], Militärstratege und [[Publizist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bogislaw von Bonin wurde am 17. Januar 1908 als ältester Sohn des preußischen Offiziers und späteren Obersten der Luftwaffe Bogislav Gerhard Wilhelm Fürchtegott [[Bonin (Adelsgeschlecht)|von Bonin]] (1878–1945) und seiner Ehefrau Pauline Emilie Mathilde, geb. von Bülow (1885–1968), einer Tochter des [[General der Kavallerie|Generals der Kavallerie]] [[Adolf von Bülow (General, 1837)|Adolf von Bülow]], in Potsdam geboren. Er hatte vier jüngere Geschwister: Elisabeth Mathilde Metta Erika (1909–1974), Hubertus Bogislaw Oskar Adolf Fürchtegott (1911–1943, [[Fliegerass]] und Ritterkreuzträger), Jürgen-Oskar Bogislaw Adolf Fürchtegott (1914–1942, Beobachter in einem Transportgeschwader der Luftwaffe) und Eckart-Wilhelm Max Bogislaw Fürchtegott (1919–1992, Nachtfliegerass und Ritterkreuzträger).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Deutscher Uradel&amp;#039;&amp;#039;, 1928, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1913 bis 1926 besuchte er die allgemeinbildenden Schulen in Karlsruhe, Potsdam, Greifenberg und Brandenburg/Havel. Im Jahre 1933 heiratete Bogislaw von Bonin. Aus dieser Ehe gingen die drei Kinder Bogislaw, Wedig und Christian hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichswehr und Wehrmacht (1926–1945) ===&lt;br /&gt;
Am 1. April 1926 trat Bonin als [[Fahnenjunker]] ins [[1. Kavallerie-Division (Reichswehr)|4. (Preußische) Reiter-Regiment]] der [[Reichswehr]] in [[Potsdam]] ein. Seine Beförderung zum [[Leutnant]] erfolgte am 1. Februar 1930. 1935 wechselte er zum 6. Panzerregiment nach Neuruppin. Von 1936 bis 1938 besuchte er die [[Kriegsakademie]] in [[Berlin]]. Seine hier 1938 erreichte Qualifikation ermöglichte ihm eine sofortige Verwendung in der 1. Aufmarsch-/Operationsabteilung des Generalstabs des Heeres beim [[Oberkommando des Heeres]] (O.K.H.).&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag [https://www.munzinger.de/document/00000005068 Bogislaw von Bonin] in Munzinger Online/Personen - Internationales Biographisches Archiv.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Generalstabsoffizier im Zweiten Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nahm er als [[Erster Generalstabsoffizier]] der [[17. Panzer-Division (Wehrmacht)|17. Panzer-Division]] am [[Westfeldzug]], am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzug]] und in gleicher Funktion bei der [[Deutsch-Italienische Panzerarmee|Deutsch-Italienischen Panzerarmee]] am [[Afrikafeldzug]] teil. In diesen Jahren stellte er seine Fähigkeiten als Generalstabsoffizier unter Beweis und genoss hohen Respekt. Nach der Beförderung zum Oberst wurde er 1943 Chef des Stabes des [[XIV. Panzerkorps (Wehrmacht)|XIV. Panzerkorps]] in [[Sizilien]]. 1944 fungierte er nacheinander als Chef des Generalstabs des VI. Panzerkorps und der 1. Ungarischen Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] auf [[Adolf Hitler]] wurde er von Generaloberst [[Heinz Guderian]] zum Chef der Operationsplanung des Generalstabs des Heeres berufen und übte diese Funktion in enger Zusammenarbeit mit General [[Walther Wenck]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verhaftung nach Räumung Warschaus gegen Hitlers Befehl ====&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 veranlasste Bonin gegen den ausdrücklichen Befehl Hitlers die Räumung [[Warschau]]s und überließ die Stadt kampflos der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Aus diesem Grund wurde er am 17. Januar 1945, an seinem 37. Geburtstag, im Hauptquartier des O.K.H. in Zossen durch die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Brill]]: &amp;#039;&amp;#039;Bogislaw von Bonin im Spannungsfeld zwischen Wiederbewaffnung – Westintegration – Wiedervereinigung. Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte der Bundeswehr, 1952–1955.&amp;#039;&amp;#039; Nomos Verlagsgesellschaften, Baden-Baden, 1987, S. 32 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 18. Januar 1945 befand sich Bonin im Gefängnis Berlin Lehrter-Straße in Einzelhaft. Anschließend erfolgte seine Überführung in die Prinz-Albrecht-Straße. Anfang April 1945 wurde er gemeinsam mit weiteren [[KZ-Häftling#Sonderhäftlinge|Sonderhäftlingen]] über das [[KZ Flossenbürg]] ins [[KZ Dachau]] transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Günter Richardi]]: &amp;#039;&amp;#039;SS-Geiseln in der Alpenfestung. Die Verschleppung prominenter KZ-Häftlinge aus Deutschland nach Südtirol&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 2005, ISBN 88-7283-229-2, S. 110–111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem „Schnellbrief“ vom 5. April 1945 kündigte der Chef der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]], SS-Gruppenführer [[Heinrich Müller (Gestapo)|Heinrich Müller]], dem Leiter des KZ Dachau, SS-Obersturmbannführer [[Eduard Weiter]], die Überstellung von zehn Sonderhäftlingen an. Zu diesen gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Kurt Schuschnigg]] (früherer [[Österreich|österreichischer]] Bundeskanzler) mit Frau und Kind, [[Hjalmar Schacht]] (früherer Reichsbankpräsident und Reichswirtschaftsminister), Generaloberst [[Franz Halder]] (früherer Chef des Generalstabs des Heeres) und Oberst i.&amp;amp;nbsp;G. von Bonin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mythoselser.de/texts/best-naaff04.htm Faksimile von Seite 1 des Schnellbriefs vom 5. April 1945] auf mythoselser.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der zweiten Seite heißt es dort:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mythoselser.de/texts/best-naaff05.htm Faksimile von Seite 2 des Schnellbriefs vom 5. April 1945] auf mythoselser.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=v. Bonin war im Führerhauptquartier tätig und befindet sich in einer Art Ehrenhaft. Er ist noch aktiv Oberst und wird es voraussichtlich auch bleiben. Ich bitte, ihn daher besonders gut zu behandeln.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben „Schnellbrief“ wird direkt nach dem obigen Zitat die unauffällige Liquidierung des Schutzhäftlings „Eller“ ([[Georg Elser]]) angeordnet. Elser wurde kurz nach Eingang des Schreibens im KZ Dachau erschossen, ohne, wie angeordnet, auf den nächsten Luftangriff zu warten und auch ohne das Schreiben „nach Kenntnisnahme und Vollzug“ zu vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Befreiung der Sonder- und Sippenhäftlinge in Südtirol ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Befreiung der SS-Geiseln in Südtirol}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Von Bonin 05.1945 Pragser Wildsee.jpg|mini|Bogislaw von Bonin (Bildmitte in Uniform) am 5. Mai 1945 vor dem Hotel „Pragser Wildsee“ bei Niederdorf]]&lt;br /&gt;
Von Dachau ging es Ende April 1945 mit 141 [[KZ-Häftling#Sonder- und Sippenhäftlinge|Sonder- und Sippenhäftlingen]] über [[Innsbruck]] und den [[Brennerpass]] weiter nach Südtirol. Dort erreichte der Transport am 28. April [[Niederdorf (Südtirol)|Niederdorf]] im [[Pustertal]]. In Niederdorf gelang es Bonin, heimlich von der Ortskommandantur der [[Wehrmacht]] aus mit General [[Hans Röttiger]], dem  Chef des Generalstabs der [[Heeresgruppe C]] in Bozen, zu telefonieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Bogislaw von Bonin: &amp;#039;&amp;#039;Zeugenvernehmungsprotokoll vom 21. September 1951.&amp;#039;&amp;#039; Staatsarchiv München, STAnw MII VSG 25/2. [https://www.mythoselser.de/images/nd/bonin-zeugenvernehmung.htm Faksimile] auf mythoselser.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin beauftragte Röttiger den in [[Moos (Sexten)|Moos bei Sexten]] stationierten Hauptmann [[Wichard von Alvensleben (Offizier)|Wichard von Alvensleben]], sich dieser Sache anzunehmen. Dieser konnte am 30. April mit Hilfe von hundertfünfzig [[Grenadier]]en aus [[Toblach]] das Begleitkommando der [[Schutzstaffel|SS]] und des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] entwaffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den von der Wehrmacht befreiten Sonder- und Sippenhäftlingen gehörten – neben den bereits erwähnten Kurt Schuschnigg mit Ehefrau Vera und Tochter „Sissy“, Hjalmar Schacht und Franz Halder mit Ehefrau Gertrud – auch Familienmitglieder von [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]] und [[Carl Friedrich Goerdeler]], der frühere französische Premierminister [[Léon Blum]] mit Ehefrau [[Jeanne Blum|Jeanne]] sowie [[Fritz Thyssen]] mit Ehefrau [[Amélie Thyssen|Amélie]]. Der couragierten Initiative Bonins verdankten er selbst und 140 weitere Häftlinge aus sechzehn Ländern ihre Befreiung aus den Händen der SS.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nd&amp;quot;&amp;gt;Peter Koblank: [https://www.mythoselser.de/niederdorf.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Befreiung der Sonder- und Sippenhäftlinge in Südtirol.&amp;#039;&amp;#039;] In: Online-Edition Mythos Elser 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Ungeachtet dieser Verdienste wurde Bonin im Mai 1945 von amerikanischen Truppen in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] genommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;nd&amp;quot; /&amp;gt; und erst Weihnachten 1947 wieder freigelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1987) S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung war Bonin ab 1948 in kaufmännischen Tätigkeiten, als Transportunternehmer und mit einem Arbeitsvertrag bei der [[Daimler-Benz]] AG bis 1952 tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1987) S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amt Blank (1952–1955) ===&lt;br /&gt;
==== Leitung der Unterabteilung „Militärische Planung“ (1952–1953) ====&lt;br /&gt;
Am 3. Juni 1952 wurde er als militärischer Experte in das neue [[Amt Blank]] nach Bonn berufen, wo er die Leitung der Unterabteilung „Militärische Planung“ übernahm. Seine Aufgabe war, die Planungen des deutschen Beitrags zur künftigen [[Europäische Verteidigungsgemeinschaft|Europäischen Verteidigungsgemeinschaft]] (EVG) vorzubereiten. Nachdem die Gründung der EVG jedoch 1954 gescheitert war, kam es ein Jahr später zur deutschen Mitgliedschaft in der [[NATO]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1953 äußerte er in [[Paris]] vor EVG-Gremien Zweifel an der Realisierbarkeit einer 500.000 Mann starken [[Bundeswehr]] innerhalb von nur vier Jahren, wie sie [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Konrad Adenauer]] den westlichen Verhandlungspartnern versprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Bonins Aktivitäten einen militärpolitischen Skandal auszulösen drohten, sah sich [[Theodor Blank]], Sicherheitsbeauftragter der Bundesregierung und Leiter des seinen Namen tragenden Amtes, im November 1953 gezwungen, ihn von seinem Posten als Leiter der Unterabteilung „Militärische Planung“ abzulösen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ot&amp;quot;&amp;gt;Olaf Theiler: [https://web.archive.org/web/20061129104629/http://www.ifdt.de/0101/Artikel/Theiler.htm &amp;#039;&amp;#039;Abschreckung oder Verteidigung&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Das Sicherheitsdilemma der Bundesrepublik. Gescheiterter Außenseiter – Der Rebell Bogislaw von Bonin.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bundesministerium der Verteidigung]] (Hrsg.): IF. Zeitschrift für Innere Führung, 29. November 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger wurde der frühere Oberst i.&amp;amp;nbsp;G. Kurt Fett.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1987) S. 96ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Tätigkeit bis zur Kündigung (1954–1955) ====&lt;br /&gt;
Da Bonin aber als zukünftiger Kommandeur der Bundeswehr erhalten bleiben sollte, wurde er zunächst mit Auslandsreisen betraut, die ihn drei Wochen nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und acht Wochen in die [[Vereinigte Staaten|USA]] führten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1987) S. 113ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend erhielt er den Auftrag, eine Studie über die Möglichkeiten der Abwehr eines russischen Angriffs auf das westdeutsche Gebiet während der Aufstellung der westdeutschen Truppen auszuarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1987) S. 118ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ablehnung seiner Alternativkonzeption =====&lt;br /&gt;
Die damaligen Abwehrvorbereitungen der [[NATO]] waren darauf abgestellt, im Falle eines [[Sowjetunion|sowjetischen]] Angriffs notfalls Raum aufzugeben und den Sowjets elastisch auszuweichen. Westdeutsche Soldaten fänden dabei, so die Kritik Bonins, keine Gelegenheit, ihre Heimat zu verteidigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31969650.html &amp;#039;&amp;#039;Verteidigungspläne. Was sag&amp;#039; ich meinem Sohn?&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Der Spiegel]], Heft 14 vom 30. Mai 1955, S. 7–12, hier: S 11. [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/31969650 Faksimile] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Auffassung sollten deutsche Soldaten nicht [[Europa]] am Rhein, sondern die [[Bundesrepublik Deutschland]] mit einem Panzerabwehrriegel unmittelbar an der über 800 Kilometer langen Grenze zur [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und zur [[Tschechoslowakei]] verteidigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/31969650 &amp;#039;&amp;#039;Verteidigungspläne&amp;#039;&amp;#039;] S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Situation eines geteilten Deutschlands erfordere eine besondere militärische Konzeption, die von der Amerikas oder Frankreichs zwangsläufig abweiche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/31969650 &amp;#039;&amp;#039;Verteidigungspläne&amp;#039;&amp;#039;] S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Künftige deutsche Truppen sollten nach Empfehlung Bonins eindeutig und auch nach außen erkennbar rein defensiv sein. Dadurch werde die Gefahr einer Blockierung der Wiedervereinigung durch die Sowjetunion vermieden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/31969650 &amp;#039;&amp;#039;Verteidigungspläne&amp;#039;&amp;#039;] S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man werde vier Jahre brauchen, um ein Fundament für die geplante Armee zu schaffen, die vorerst nur aus Freiwilligen in einer Stärke von 120.000 Mann bestehen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/31969650 &amp;#039;&amp;#039;Verteidigungspläne&amp;#039;&amp;#039;] S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Thesen reichte Bonin im Juli 1954 seinen Vorgesetzten ein. Im Amt Blank wurden hierzu mehrere interne Stellungnahmen ausgearbeitet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolf Heusinger]], der künftige erste [[Generalinspekteur der Bundeswehr]], lehnte Bonins Überlegungen in einer Stellungnahme vom 20. August 1954 ab. Eine wirkungsvolle lineare Panzerabwehr an der Grenze zu DDR und Tschechoslowakei sei allein schon auf Grund des Geländes nicht möglich. Durch schwerpunktmäßige Zusammenfassung seiner Kräfte könnte der Gegner mit motorisierten [[Infanterie]]kräften, unterstützt von taktischen [[Fallschirmjäger|Fallschirmverbänden]], die Verteidigungslinie durchstoßen. Diesem taktischen Durchbruch könnten dann die feindlichen Panzerdivisionen in einer zweiten Welle folgen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Brill]]: &amp;#039;&amp;#039;Bogislaw von Bonin im Spannungsfeld zwischen Wiederbewaffnung – Westintegration – Wiedervereinigung.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Entstehungsgeschichte der Bundeswehr. Dokumente und Materialien.&amp;#039;&amp;#039; Nomos Verlagsgesellschaften, Baden-Baden, 1989, S. 102–107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Speidel (General)|Hans Speidel]], der spätere Oberbefehlshaber der alliierten Landstreitkräfte in Mitteleuropa bei der NATO, sprach sich am 20. September 1954 gegen eine derartige Panzer-Verteidigungszone aus, die von jedem stärkeren infanteristischen Angriff durchbrochen werden könne. Anschließend könnten die Panzerverbände durch die Bresche nachstoßen und zur freien Operation kommen. Dann aber sei genau das Gegenteil von dem erreicht, was Bonin wolle.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1989) S. 108–110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kurt Fett, Bonins Nachfolger als Leiter der Unterabteilung „Militärische Planung“, bemängelte in seiner Stellungnahme vom 31. August 1954, eine rein defensive Panzerabwehr sei gegen Infanterieangriffe und gegen feindliche Artillerie wehrlos. Die künftige westdeutsche Armee brauche zur operativen Beweglichkeit Angriffs- und Abwehrdivisionen und dürfe nicht unter Verzicht auf das Gesetz des Handelns zur reinen Panzerabwehr abgeschwächt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1989) S. 111–116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hielt man Bonins Plan für politisch gefährlich, da die Stationierung westdeutscher Truppen entlang der Zonengrenze als Anerkennung der Teilung Deutschlands missverstanden werden könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1987) S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Oktober 1954 teilte Theodor Blank ihm mit, seine Studie sei abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/31969650 &amp;#039;&amp;#039;Verteidigungspläne&amp;#039;&amp;#039;] S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Denkschriften =====&lt;br /&gt;
Daraufhin verfasste Bonin die Denkschriften „Die Grenze des Erträglichen“ vom 5. Dezember 1954&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1987) S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; und „Wiedervereinigung und Wiederbewaffnung – kein Gegensatz“ vom Februar 1955.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/31969650 &amp;#039;&amp;#039;Verteidigungspläne&amp;#039;&amp;#039;] S. 8–9. – Siehe auch: Bogislaw von Bonin, [https://web.archive.org/web/20160328130422/https://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/00879/index-21.html.de &amp;#039;&amp;#039;Wiedervereinigung und Wiederbewaffnung – kein Gegensatz&amp;#039;&amp;#039;] (Februar 1955) und die [https://web.archive.org/web/20160328113124/https://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/00879/index-23.html.de Reaktion von Theodor Blank] (3. März 1955).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wollte er sich unter Umgehung seiner Vorgesetzten mit seiner Denkschrift „Wiedervereinigung und gleichzeitig Sicherheit: Ein Lösungsvorschlag für Koalition und Opposition“ direkt an [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] [[Theodor Heuss]] und Bundeskanzler Konrad Adenauer wenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ot&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Fristgerechte, gefolgt von fristloser  Kündigung =====&lt;br /&gt;
Da er seine Positionen im Widerspruch zur offiziellen Politik der [[Westintegration]] auch außerhalb des Amtes verbreitete, erhielt er am 22. März 1955 mit Billigung Adenauers von Theodor Blank eine fristgerechte Kündigung&amp;lt;ref name=&amp;quot;ot&amp;quot; /&amp;gt; zum 30. September.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1987) S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veröffentlichung des Artikels „Verteidigungspläne. Was sag’ ich meinem Sohn?“ im &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; vom 30. März 1955&amp;lt;ref name=&amp;quot;sp&amp;quot; /&amp;gt; führte zu einer Sondersitzung des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] und schließlich im Juli 1955 zu seiner fristlosen Kündigung&amp;lt;ref name=&amp;quot;ot&amp;quot; /&amp;gt; durch Theodor Blank, der am 7. Juni 1955 zum ersten [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesminister für Verteidigung]] ernannt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Tätigkeit in der Privatwirtschaft und Publikationstätigkeit (1955–1970) ===&lt;br /&gt;
Bogislaw von Bonin ging damit als der erste militärpolitische „Rebell“ in die Geschichte der im Mai 1956 gegründeten Bundeswehr ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ot&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1956 war er in kaufmännischen Tätigkeiten bei der [[Auto Union GmbH]] in Düsseldorf, Minden und Hannover&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1989) S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; und später als Repräsentant von [[Daimler-Benz]] in Hannover&amp;lt;ref&amp;gt;Bogislaw von Bonin: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46415160.html &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht von Kursk - ein Modell für die Verteidigung der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel, Heft 48 vom 21. November 1966, S. 42–53, hier: S. 42. [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/46415160 Faksimile] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt Blank bemühte sich Bonin vergeblich um die Unterstützung von [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] für seine militärstrategischen Vorstellungen. Er hatte einige medienwirksame Auftritte, u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem Plan eines „Deutschen Rates“ zur Wiedervereinigung zusammen mit dem ehemaligen FDP-Mitglied [[Artur Stegner]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stegner-Bonin-Plan&amp;#039;&amp;#039; vom Oktober 1955. In: Bogislaw von Bonin: &amp;#039;&amp;#039;Opposition gegen Adenauers Sicherheitspolitik. Eine Dokumentation. Zusammengestellt von Heinz Brill&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neue Politik, Hamburg 1976, S. 27–31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 1955 reiste Bonin auf eigene Faust nach Ost-Berlin, wo er mit sowjetischen Stellen Kontakte knüpfte. Ihm wurde angeboten, für die Sowjetunion [[nachrichtendienst]]lich tätig zu sein. In der [[Organisation Gehlen]] wurde der Ostkontaktversuch unter dem Fallnamen Mercedes von [[Heinz Felfe]] bearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bodo Hechelhammer|Bodo V. Hechelhammer]] |Titel=Spion ohne Grenzen. Heinz Felfe. Agent in sieben Geheimdiensten |Verlag=[[Piper Verlag|Piper]] |Ort=München |Datum=2019 |ISBN=978-3-492-05793-6 |Seiten=147}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonin war von Oktober 1961 bis September 1970 Herausgeber des vertraulich-privaten Informationsbriefs &amp;#039;&amp;#039;Das ganze Deutschland&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1989) S. 337.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in [[Hektografie|hektographierter]] Form herausgegebenen Briefe erschienen in unregelmäßigen Abständen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/46415160 &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht von Kursk&amp;#039;&amp;#039;] S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; und umfassten in der Regel vier Seiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bogislaw von Bonin: &amp;#039;&amp;#039;Das ganze Deutschland. Vertrauliche Informationsbriefe. Bibliographische Notizen 1961-1970. Zusammengestellt von Heinz Brill&amp;#039;&amp;#039;. Bensberg bei Köln 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Ausgaben dieses Informationsbriefs hat das [[Bundesarchiv-Militärarchiv]] in [[Freiburg im Breisgau]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/2a029a55-0a80-49d6-9d1a-1109c157762a/ &amp;#039;&amp;#039;Oberst Bogislaw von Bonin. – Sammlung von Heinz Brill (Bestand).&amp;#039;&amp;#039;] BArch MSG 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Schlacht von Kursk als Modell für die Verteidigung der Bundesrepublik (1966) ====&lt;br /&gt;
Aufsehen erregte er nochmals im November 1966 mit der Veröffentlichung eines Artikels unter dem Titel „Die [[Schlacht von Kursk]] – ein Modell für die Verteidigung der Bundesrepublik“ im &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/46415160 &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht von Kursk&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Auffassung sollten alle atomaren Waffen vom Boden der Bundesrepublik verschwinden. Die Bundeswehr sollte sich künftig, auf 250.000 Mann reduziert, nur noch auf den unmittelbaren Schutz der Grenze gegen einen sowjetischen Überfall konzentrieren, wobei die erfolgreiche russische Verteidigung des Kursker Frontbogens im Jahre 1943 als militärisches Leitbild zu gelten habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1989) S. 284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führte zu Stellungnahmen deutscher und ausländischer Fachleute, unter ihnen [[Friedrich Ruge]], [[Inspekteur der Marine|Inspekteur der Bundesmarine]] a.&amp;amp;nbsp;D. und ehemaliger Präsident des [[Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr|Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr]], sowie [[Helmut Schmidt]], damaliger Verteidigungsexperte der SPD-Bundestagsfraktion und späterer Bundeskanzler.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46415434.html &amp;#039;&amp;#039;Rüstungssoll erfüllt, Sicherheit nicht gewährleistet. Deutsche und ausländische Verteidigungs-Experten zum Bonin-Plan&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel, Heft 51 vom 12. Dezember 1966, S. 65–68. [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/46415434 Faksimile] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1967 ließ der damalige Verteidigungsminister [[Gerhard Schröder (Politiker, 1910)|Gerhard Schröder]] eine ausführliche [[Synopse]] zur Widerlegung der Thesen Bonins erarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1989) S. 293–310.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug aus der Öffentlichkeit und Tod (1970–1980) ===&lt;br /&gt;
Anfang der siebziger Jahre betrachtete er sein „Mühen um Vernunft“,&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Brill (1987) S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie er sein Wirken selbst bezeichnete, für abgeschlossen. Er zog sich ins Privatleben zurück, das er in [[Lehrte]] bei Hannover führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort starb er 1980 im Alter von 72 Jahren. Wie es im Nachruf des &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; hieß, habe sich die Bundeswehr „in den letzten Jahren zumindest teilweise den Vorstellungen einer panzerabwehrstarken Verteidigung angenähert“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14324953.html &amp;#039;&amp;#039;Bogislaw von Bonin&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel, Heft Nr. 35 vom 25. August 1980, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opposition gegen Adenauers Sicherheitspolitik. Eine Dokumentation. Zusammengestellt von Heinz Brill.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Politik, Hamburg 1976, ISBN 978-3-921593-01-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das ganze Deutschland. Vertrauliche Informationsbriefe. Bibliographische Notizen 1961-1970. Zusammengestellt von Heinz Brill&amp;#039;&amp;#039;. Bensberg bei Köln 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Brill]]: &amp;#039;&amp;#039;Bogislaw von Bonin im Spannungsfeld zwischen Wiederbewaffnung – Westintegration – Wiedervereinigung&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, Nomos-Verlag, Baden-Baden 1987/89.&lt;br /&gt;
:* Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte der Bundeswehr, 1952–1955&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Militär, Rüstung, Sicherheit&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 49). 1987, ISBN 3-7890-0673-4.&lt;br /&gt;
:* Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Entstehungsgeschichte der Bundeswehr. Dokumente und Materialien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Militär, Rüstung, Sicherheit&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 52). 1989, ISBN 3-7890-1828-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
In [[Wir, Geiseln der SS]], einer 2014/15 in Zusammenarbeit mit [[ZDF]], [[ARTE]], [[ORF]] und [[Radiotelevisione Italiana|RAI]] gedrehten zweiteiligen [[Fernsehen|TV]]-Dokumentarserie, wurde Bogislaw von Bonin in einer der Hauptrollen von [[Tim Bergmann]] verkörpert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vimeo.com/groups/269270/videos/136117323 &amp;#039;&amp;#039;Wir Geiseln der SS - 1. Teil: Fahrt ins Ungewisse&amp;#039;&amp;#039;] und [https://vimeo.com/groups/269270/videos/136490059 &amp;#039;&amp;#039;Wir Geiseln der SS - 2.Teil: Auf Messers Schneide&amp;#039;&amp;#039;] auf vimeo.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/K5A63QJSKDBFO6N7DJRWAX6IENPGU6XY#0 &amp;#039;&amp;#039;Oberst Bogislaw von Bonin. – Sammlung von Heinz Brill (Bestand)&amp;#039;&amp;#039;]. BArch MSG 162.&lt;br /&gt;
* Peter Koblank: [https://www.mythoselser.de/niederdorf.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Befreiung der Sonder- und Sippenhäftlinge in Südtirol&amp;#039;&amp;#039;]. In: Online-Edition Mythos Elser 2006.&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31969650.html &amp;#039;&amp;#039;Verteidigungspläne. Was sag&amp;#039; ich meinem Sohn?&amp;#039;&amp;#039;]  In: [[Der Spiegel]], Heft 14 vom 30. März 1955, S. 7–12, hier: S 11. [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/31969650 Faksimile] (PDF).&lt;br /&gt;
* Bogislaw von Bonin: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46415160.html &amp;#039;&amp;#039;Die Schlacht von Kursk – ein Modell für die Verteidigung der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel, Heft 48 vom 21. November 1966, S. 42–53. [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/46415160 Faksimile] (PDF).&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46453098.html &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte / Führer-Häftlinge: Schönes Wetter&amp;#039;&amp;#039;]. In: Der Spiegel, Heft 9 vom 20. Februar 1967, S. 54–59. [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/46453098 Faksimile] (PDF).&lt;br /&gt;
* Olaf Theiler: [https://web.archive.org/web/20061129104629/http://www.ifdt.de/0101/Artikel/Theiler.htm &amp;#039;&amp;#039;Abschreckung oder Verteidigung&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Das Sicherheitsdilemma der Bundesrepublik. Gescheiterter Außenseiter – Der Rebell Bogislaw von Bonin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bundesministerium der Verteidigung]] (Hrsg.): IF. Zeitschrift für Innere Führung, 29. November 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118513273|LCCN=nr88009421|VIAF=261849318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bonin, Bogislaw von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Bonin|Bogislaw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst im Generalstab (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bonin, Bogislaw von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bonin, Bogislaw Oskar Adolf Fürchtegott von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Januar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lehrte]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ch ivk</name></author>
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