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	<title>Bogislaw IV. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BogislawIV.Pommern.JPG |mini|Bogislaw IV. mit seinen beiden Gemahlinnen, aus dem Stammbaum der Greifen von [[Cornelius Krommeny]], 1598.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BogislawIV.Siegel.JPG |mini|[[Reitersiegel]] von Herzog Bogislaw IV. 1278 – Umzeichnung aus [[Theodor Pyl (Historiker)|Theodor Pyls]] Pommerschen Geschichtsdenkmälern, 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SR-Bogislaw-IV-1278.jpg|mini|Rücksiegel von Herzog Bogislaw IV. 1278 – Umzeichnung aus [[Theodor Pyl (Historiker)|Theodor Pyls]] Pommerschen Geschichtsdenkmälern, 1894]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bogislaw IV.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* vor [[1278]] † [[24. Februar]] [[1309]]) war [[Herzog]] von [[Pommern]] und der Sohn von [[Barnim I. (Pommern)|Barnim I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bogislaw führte nach dem Tod seines Vaters 1278 während der Minderjährigkeit seiner jüngeren Halbbrüder [[Barnim II. (Pommern)|Barnim II.]] († 1295) und [[Otto I. (Pommern)|Otto I.]] zuerst die Regierung allein und wurde noch im Jahr 1295 in der Teilungsurkunde &amp;#039;&amp;#039;provisor fratrum&amp;#039;&amp;#039; genannt. In diese Zeit fiel die für die Gestaltung des nordöstlichen Deutschlands bedeutsame brandenburgische Fehde von 1278–1284, an welcher auch Bogislaw wesentlich beteiligt war. Denn obwohl der Herzog durch seine Heirat mit Mechtild, einer Tochter des Markgrafen [[Johann I. (Brandenburg)|Johann]], mit den [[Askanier]]n verschwägert war, so suchte er sich doch durch ein mit [[Sachsen]], [[Mecklenburg]], dem [[Fürstentum Rügen]] und den Hansestädten geschlossenes Bündnis vom 13. Juni 1283 der immer mehr wachsenden und von [[Dänemark]] unterstützten Macht des [[Kurfürstentum Brandenburg|Kurfürstentums Brandenburg]] zu entziehen, musste aber am 13. August 1284 den ungünstigen Frieden zu [[Vierraden]] schließen. Die gänzliche Beilegung der großen Fehde ging einerseits von der neubegründeten Königsgewalt, welche nach ihrer Befestigung im südlichen Deutschland auch das nördliche in den Bereich der nationalen Politik hereinzuziehen begann, andererseits von den norddeutschen Fürsten, Ständen und Städten selber aus. Während nach der Niederlage [[Ottokar II. Přemysl|Ottokars II. von Böhmen]] der römisch-deutsche König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] den süddeutschen Landen die Segnungen des Friedens gewährte, so einte man sich in Norddeutschland am 15. Mai 1287 zu dem [[Rostocker Landfrieden]]. Dieser Vertrag war wichtig für die Entwicklung der [[Hanse]] und  der Städte an Ost- und Nordsee, deren Macht sich mit jedem Jahr mehr befestigte. Die Ausbreitung des [[Lübisches Recht|lübischen Rechtes]] im Ostseeraum schuf eine Angleichung der gesellschaftlichen und staatlichen Zustände und verband die Städte zu einer solidarisch haftenden Gesamtheit, deren Kern in den auch von Bogislaw und [[Wizlaw II.|Witzlaw II.]] von Rügen durch Erweiterung ihrer Privilegien der Stadtgemeinden des Wendengebietes beruhte. Unter [[Adolf von Nassau]] wurde jedoch der Frieden gebrochen und infolgedessen das im Jahr 1295 zu Mühlhausen den Markgrafen von Brandenburg das von Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] erteilte Anrecht auf Lehnshoheit über Pommern erneuert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Scriptores rerum Prussicarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Band I, S. 708–709, [https://books.google.de/books?id=YX8OAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA708&amp;amp;hl=de Anmerkung 91]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Wehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Erster Band, Waidlich Reprints, Frankfurt 1981 (unveränderter Neudruck der ersten Ausgabe von 1904/06), S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hieran schlossen sich wiederholte Händel in Mecklenburg und der Erbfolgestreit in [[Pomerellen]]; dagegen wurde der nach Barnims Tode 1295 zwischen den überlebenden Brüdern Bogislaw und Otto ausgebrochene Zwist durch Vermittlung der Stände am 12. Juli 1295 in [[Stettin]] in der Weise beigelegt, dass Bogislaw das Landgebiet [[Pommern-Wolgast]] und Otto I. [[Pommern-Stettin]] als sein Erbteil empfing, wodurch fortan beide Herzogtümer für 169 Jahre getrennt blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So in den inneren Verhältnissen seines Landes gestärkt, suchte Bogislaw, als nach [[Przemysław II.|Przemysls]] Tod im Jahr 1296 [[Władysław I. Ellenlang]] die Herrschaft im [[Königreich Polen]] und Herzogtum Pomerellen antrat, auf seine Erbberechtigung in dem letztgenannten Gebiet gestützt, einen Teil Hinterpommerns in Besitz zu nehmen; doch erhob gleichzeitig Brandenburg Ansprüche darauf, welchen Bogislaw im Bunde mit Władysław I. und Bischof [[Liste der Bischöfe von Cammin|Petrus von Cammin]] im [[Norddeutscher Markgrafenkrieg|Markgrafenkrieg]] zu begegnen suchte. Als der Camminer Bischof Petrus starb und dessen Nachfolger, Bischof [[Heinrich von Wacholz|Heinrich]], die Partei des Landesherrn verließ und nach Wladislaws I. Thronentsetzung der mit Brandenburg befreundete König Wenzel von Böhmen die Oberhoheit über Pommern beanspruchte, musste Bogislaw auf seine Pläne verzichten. Vermutlich auch weil ihm mit dem brandenburgischen Markgrafen [[Waldemar (Brandenburg)|Waldemar]] ein überlegener Gegner erwuchs. Auch die nach [[Wenzel III. (Böhmen)|Wenzels]] Tode wiederholte Erhebung Wladislaws I. Ellenlang auf den polnischen Thron blieb für ihn ohne günstige Folgen: er musste das jenseits der [[Persante]] und des [[Golm (Fluss)|Golm]] besetzte Landgebiet aufgeben, und schließlich sah sich der alternde Herzog zu einem Frieden genötigt, in welchen auch der abtrünnige Bischof [[Liste der Bischöfe von Cammin|Heinrich von Cammin]] eingeschlossen wurde. In diesem erlangte er zwar eine Erweiterung der Landesgrenze durch das [[Białogard|Belgarder]] Gebiet, musste aber dagegen die Lehnsherrschaft Brandenburgs für sich und seine Nachfolger anerkennen. Bald darauf starb Bogislaw nach einer dreißigjährigen Regierung am Matthiastage (24. Februar) 1309 und fand sein Grab in der wiederhergestellten [[Camminer Dom|Domkirche zu Cammin]]. Aus seiner zweiten Ehe mit Margarethe, einer Tochter des Fürsten [[Wizlaw II.]] von Rügen, stammt [[Wartislaw IV.]], welcher ihm in der Regierung von Pommern-Wolgast folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stammliste der Greifen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Herzöge von Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Pommerns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|3|42|43|Bogislav III|[[Adolf Häckermann]]|ADB:Bogislav IV.}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|416||Bogislaw IV|[[Roderich Schmidt]]|138735786}}&lt;br /&gt;
* {{LexMA|2|324||Bogislaw IV|[[Roderich Schmidt]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/pommern_herzoege_von/bogislaw_4_herzog_von_pommern_wolgast_+_1309.html genealogie-mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138735786|VIAF=90992671}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bogislaw 04 #Pommern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Greifen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1309]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bogislaw IV.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herzog von Pommern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1309&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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