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	<title>Boeing YC-14 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:53:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boeing_YC-14&amp;diff=366496&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uli Elch: HC: Entferne Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt; Ergänze Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt (Vereinigte Staaten)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Boeing_YC-14&amp;diff=366496&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-23T10:26:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Nicht_realisiertes_Milit%C3%A4rflugzeugprojekt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Nicht_realisiertes_Milit%C3%A4rflugzeugprojekt_(Vereinigte_Staaten)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt (Vereinigte Staaten) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt (Vereinigte Staaten)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Boeing YC-14&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Yc14-1 072.jpg|300px|Der erste Prototyp der Boeing YC-14 im Flug]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der erste Prototyp der Boeing YC-14 im Flug&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Transportflugzeug|Taktischer Transporter]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{USA}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Boeing]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 9. August 1976&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = Flugerprobung 1977 beendet&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = Wurde nie in Serie produziert&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boeing YC-14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein vom [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] [[Flugzeughersteller]] [[Boeing]] gebautes [[Experimentalflugzeug|experimentelles]] [[Transportflugzeug]] der [[United States Air Force]]. Die zwei gebauten Prototypen sowie die beiden konkurrierenden [[McDonnell Douglas YC-15]] wurden von 1976 bis 1977 als möglicher Ersatz für die [[Lockheed C-130|C-130 Hercules]] im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;[[Advanced Medium STOL Transport|Advanced-Medium-STOL-Transport]]&amp;#039;&amp;#039; (AMST)-Programms erprobt. Das Testprogramm des [[Schulterdecker]]s wurde im Sommer 1977 beendet, zu einer Serienfertigung kam es nach Einstellung des gesamten Programms nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
1971 legte die United States Air Force die Anforderungen für ein neues Flugzeug fest, das die zu dieser Zeit bereits fast 20 Jahre alten C-130 Hercules-Transporter ersetzen sollte. Neun Hersteller wurden an der Ausschreibung beteiligt, von [[Bell Helicopter|Bell]], [[Boeing]], [[Fairchild (Flugzeughersteller)|Fairchild]], [[Lockheed]] und [[McDonnell Douglas]] lagen bis zum Ende der Ausschreibungsphase am 31. März Angebote vor. Am 10. November wurden an McDonnell und Boeing die Aufträge zum Bau von zwei Erprobungsmustern erteilt. Nach einer weiteren Studienphase, in der die Anforderungen an das Flugzeug leicht reduziert wurden, begann man am 10. Januar 1973 mit der Entwicklung des Flugzeugs unter der internen Modellnummer 953. Boeing erhielt dazu einen Etat von 96,2 Millionen US-Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KdL1&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;FlugRevue Edition: Klassiker der Luftfahrt 2/07&amp;#039;&amp;#039;. Motor Presse Stuttgart, Stuttgart 2007. S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Jahreswechsel 1973/74 war die Fortführung des AMST-Programms jedoch ungewiss, die Arbeiten bei Boeing und McDonnell standen kurzzeitig nahezu still, da man auf neue Gelder des Verteidigungsministeriums warten musste. Der Entwicklungsetat von Boeing wurde nach der Bestätigung des Programms auf 105,9 Millionen Dollar aufgestockt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KdL2&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;FlugRevue Edition: Klassiker der Luftfahrt 2/07&amp;#039;&amp;#039;. S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die in der Ausschreibung geforderten Kurzstarteigenschaften zu erreichen, setzten die Boeing-Konstrukteure auf das „Upper Surface Blowing“-Konzept, bei dem der Abgasstrahl der beiden Triebwerke durch den [[Coandă-Effekt]] über die Flügeloberseite geführt wurde. Bei Versuchen im [[Windkanal]] der [[National Aeronautics and Space Administration|NASA]] in [[Langley (Washington)|Langley]] hatte sich dieses Konzept als vielversprechend erwiesen. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte [[Antonow]] bei seiner Transportmaschine [[Antonow An-72|An-72]], die 1977 zum ersten Mal flog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1975 begann man mit dem Zusammenbau von Flügeln und Rumpf. Marconi-Elliots Avionics System lieferte im Februar 1976 das erste elektronische Flugsteuerungssystem, das in Seattle für Labortests verwendet wurde. Die Systeme für das erste Flugzeug folgten im März. Ebenfalls im Februar wurde in [[Tulalip#Reservat|Tulalip Bay]], nördlich von Seattle, mit der Erprobung eines Flügelstücks und dem CF6-Triebwerk begonnen. Bei den Tests wurden verschiedene Klappenstellungen und Schubkräfte erprobt, die Ergebnisse flossen in die Flugsteuerung mit ein. Die Montage der Triebwerke an den ersten Prototyp erfolgten dann im März 1976, der [[Rollout]] fand schließlich am 11. Juni 1976 auf dem [[Paine Field]] in Everett bei Seattle vor 2000 geladenen Gästen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erprobung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Rollout begann das umfangreiche Versuchsprogramm mit dem Flugzeug. Nach ersten Betankungstests sowie Elektroniküberprüfungen wurden die CF6-Triebwerke am 21. Juni zum ersten Mal gestartet. Am 7. Juli wurde mit der Erprobung der elektronischen Flugsteuerung begonnen, nach weiteren Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit, die am 21. Juli beendet worden waren, hob die Maschine mit dem USAF-Kennzeichen 72-1873 am Nachmittag des 9. August 1976 vom Boeing Field zum Jungfernflug ab. Gesteuert wurde die Maschine von [[Testpilot]] Raymond L. McPherson von Boeing sowie [[Major]] David Bittenbinder von der US-Luftwaffe. Während des anderthalbstündigen Fluges, bei dem vor allem die elektronischen Systeme sowie die Klappen erprobt wurden, erreichte das Flugzeug eine Geschwindigkeit von 300&amp;amp;nbsp;Kilometern pro Stunde sowie eine Gipfelhöhe von etwa 4500&amp;amp;nbsp;Metern. Während der Testflüge im September wurden die Auftriebshilfen der YC-14 erprobt sowie die Landeklappen im Flug getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Messdaten wurden durch ein Netz von 1125&amp;amp;nbsp;Messstellen aufgenommen, die Aufzeichnungsgeräte befanden sich im Frachtraum des Flugzeugs. Bei späteren Versuchsflügen waren auch Testingenieure an Bord, so dass die Messergebnisse direkt ausgewertet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boeing YC-14A at Andrews AFB 1976.JPEG|miniatur|Der zweite Prototyp 1976 auf der Andrews AFB]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Flugzeug (72-1874) wurde im September 1976 fertiggestellt; der Jungfernflug fand am 21. Oktober statt. Nach Abschluss der Werkserprobungen, bei der kleinere Mängel an den Maschinen beseitigt worden waren, wurden die beiden Prototypen nach etwa 60 Flugstunden am 12. November auf die [[Edwards Air Force Base]] in [[Kalifornien]] verlegt, wo die weitere Erprobung stattfinden sollte. Am 2. Februar 1977 wurde die erste erfolgreiche Kurzlandung durchgeführt, bis zum April 1977 absolvierten beide Maschinen insgesamt 950 Kurzlandungen, 60 davon auf unbefestigten Pisten. Im unbeladenen Zustand benötigten die Maschinen nur etwa 180 Meter Startrollstrecke. Auch Versuche mit Abwürfen von Paletten sowie Fallschirmspringerdummys aus großer und niedriger Höhe fanden in der Zeit statt. Nach weiteren Beladungsversuchen, die in [[Yuma (Arizona)|Yuma]] stattfanden, ging der zweite Prototyp am 21. Mai 1977 auf große Demonstrationstour nach Europa. Im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]] sowie in [[Deutschland]] und [[Frankreich]] wurden bei 78 Vorführungen insgesamt 177 Kurzlandungen durchgeführt, unter anderem auf der [[Pariser Luftfahrtschau]]. Bei Beladungsvorführungen wurde auch ein 50 Tonnen schwerer [[M60 (Kampfpanzer)|M60-Kampfpanzer]] an Bord gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der „Europatournee“ wurden dann im August 1977 vier Piloten der NASA auf dem Flugzeug ausgebildet, die später das &amp;#039;&amp;#039;Quiet Short-Haul Research Aircraft&amp;#039;&amp;#039; (leises Kurzstrecken-Versuchsflugzeug) fliegen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Projekts ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Boeing_YC-14_at_Davis-Monthan_Air_Force_Base_(AMARC).jpg|miniatur|Der zweite Prototyp, eingelagert auf der [[Davis-Monthan Air Force Base]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Jimmy Carter]] 1977 zum Präsidenten gewählt worden war, wurde der Militäretat drastisch gekürzt, was zum Ende des AMST-Programms führen sollte. Die ursprünglich für den Herbst 1977 vorgesehene Wahl eines Gewinners des AMST-Programms wurde zunächst auf das Frühjahr 1978 verlegt, entfiel dann aber mit der Einstellung des Projekts komplett. Das offizielle Ende des Projekts kam am 10. Dezember 1979, die beiden Flugzeuge wurden zuvor noch kurze Zeit von Boeing für Verbesserungen und Vorführungen angemietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Flugzeuge existieren noch heute, der erste Prototyp befindet sich im [[Pima Air &amp;amp; Space Museum]] nahe [[Tucson]], [[Arizona]] ({{Coordinate |map= |article= |text=DMS|NS=32/08/16.30/N|EW=110/52/02.85/W|type=landmark|pop= |elevation= |region=US-AZ|dim= |name=Erster Prototyp der Boeing YC-14|mapsize= |sortkey= }}); der zweite ist in der Nachbarschaft im [[309th Aerospace Maintenance and Regeneration Group]] auf der [[Davis-Monthan Air Force Base]] eingelagert ({{Coordinate |map= |article= |text=DMS|NS=32/10/18.65/N|EW=110/50/50.80/W|type=landmark|pop= |elevation= |region=US-AZ|dim= |name=Zweiter Prototyp der Boeing YC-14|mapsize= |sortkey= }}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
=== Rumpf ===&lt;br /&gt;
Der 40,13 Meter lange Rumpf mit kreisförmigem, 5,44 Meter messendem Querschnitt wurde in konventioneller Spantenbauweise konstruiert. Er ist mit Aluminiumplatten beplankt, im Heckbereich kommen Verbundwerkstoffe zum Einsatz. Die an der Schulter angesetzten [[Tragfläche]]n ([[Schulterdecker]]) mit einer Spannweite von 39,32 Metern verfügten über einen durchgehenden [[Holm (Flügel)|Flügelholm]]. Die Beplankung bestand aus 30 Meter langen Blechen mit integralen Versteifungen, wodurch die Teilezahl um 50 Prozent reduziert wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;KdL2&amp;quot;/&amp;gt;. Die Flügelfläche betrug 163,7 Quadratmeter. Unter dem hoch angesetzten T-Leitwerk blieb am Rumpfheck genügend Platz für eine große Frachtluke. Der Frachtraum war 18,66 Meter lang, 3,50 bis 3,55 Meter breit und maximal 3,66 Meter hoch. Die Ladekapazität betrug bis zu 36.740 Kilogramm, bei Kurzstart konnten immer noch 12.245 Kilogramm geladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Fahrwerk (Flugzeug)|Fahrwerk]] verfügte über ein lenkbares, zwillingsbereiftes Bugrad, das kurze Hauptfahrwerk mit je zwei zwillingsbereiften Achsen war seitlich am Rumpf angebracht und konnte Landestöße bis zu 4,5 m/s abfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Prototyp blieb unlackiert, der zweite erhielt den damals typischen Tarnanstrich der United States Air Force, der aus großen Flecken in Hellbraun, Hellgrün und Olivgrau bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antrieb, Steuerung und Elektronik ===&lt;br /&gt;
Der Antrieb der Flugzeuge erfolgt durch zwei [[General Electric CF6|General Electric CF6-50D]]-[[Turbofan]]triebwerke mit einem Schub von je 214,6 Kilonewton. Die Triebwerke waren rumpfnah sehr weit vor den Flügeln montiert, was den Flugzeugen ein sehr charakteristisches Aussehen gab. Der Schubstrahl der Turbine wurde durch eine schmale, in der Breite durch Klappen verstellbare Düse direkt auf die Flügeloberfläche geleitet. Zur [[Schubumkehr]] verfügten die Triebwerke über eine große Leitklappe auf der Oberseite, die den Schubstrom sehr wirksam umleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt hinter den Triebwerken befanden sich große [[Spaltklappe|Doppelspaltklappen]], die bis zu 70 Grad ausgefahren werden konnten. Durch den [[Coandă-Effekt]] blieb der Triebwerksstrom dabei an der Klappenoberfläche „haften“, wodurch sehr hohe Auftriebsbeiwerte erreicht wurden. Die [[Landeklappe]]n, die ebenfalls als Doppelspaltklappen ausgeführt waren, konnten von 36 bis 58 Grad ausgefahren werden und unterstützten den Auftrieb im Langsamflug oder Kurzstart. Unterstützt wurde dies durch fünf ausklappbare [[Störklappe]]n sowie über die gesamte Flügelbreite reichende, ausfahrbare [[Vorflügel]]. Gleichzeitig konnte an der Flügelvorderkante [[Zapfluft|Triebwerkszapfluft]] [[Absaugen/Ausblasen der Grenzschicht|ausgeblasen]] werden, um die Grenzschicht zu stabilisieren. Insgesamt konnte so eine Steigerung des Auftriebsbeiwertes von etwa 20 Prozent&amp;lt;ref name=&amp;quot;KdL1&amp;quot;/&amp;gt; erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes, dreigeteiltes und doppelt angelenktes [[Seitenruder]] erhöhte die Manövrierbarkeit, da besonders ein Triebwerksausfall ein starkes [[Gierachse|Gieren]] und eine asymmetrische Auftriebsverteilung verursacht hätte. Das [[Leitwerk|Höhenleitwerk]] wurde mit negativer [[V-Stellung]] sehr hoch über dem Seitenleitwerk angesetzt. Die am äußeren Flügelende angebrachten [[Querruder]] konnten zudem noch zur Auftriebserhöhung leicht abgesenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das elektronische Flugsteuerungssystem des britischen Herstellers Marconi-Elliot Avionics System war dreifach redundant ausgelegt, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Das Cockpit verfügte über ein [[Head-Up-Display]], das dem Piloten beim Anflug wichtige Flugzeugdaten direkt im Sichtfeld darstellte. Zusätzlich konnte auf einem Bildschirm im Cockpit bei schlechter Sicht ein Fernsehbild einer Kamera in der Flugzeugnase mit eingeblendeten Flugführungssymbolen angezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die besonderen Auftriebshilfen erreichten die Flugzeuge [[Landeanflug]]geschwindigkeiten von 160 Kilometern pro Stunde und kamen mit 360 Metern Landerollstrecke aus. Die Startrollstrecke lag im beladenen Zustand (77.110 kg Gesamtmasse) bei 305 Metern. Die maximale Startmasse betrug 104.500 Kilogramm, die Landemasse lag mit 102.000 Kilogramm etwas niedriger. Die Höchstgeschwindigkeit der Boeing YC-14 betrug 810 Kilometer pro Stunde (Mach 0,74), die normale Reisegeschwindigkeit lag bei 723 km/h. Die Dienstgipfelhöhe betrug 13.716 Meter, die maximale Steigrate 32 m/s. Die Flugzeuge hatten eine maximale Überführungsreichweite von 4.815 Kilometern sowie einen Einsatzradius von 740 Kilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Boeing YC-14 3-seiten.jpg|miniatur|300px|Dreiseitenriss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten der YC-14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 40,13 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 39,32 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 14,7 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 163,6 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 9,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 53.297 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 113.852 kg (77.111 kg bei [[STOL]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuladung || 36.740 kg (12.245 kg bei [[STOL]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 810 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 723 km/h&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| max. Flughöhe || 13.715 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigleistung || 32 m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einsatzradius || 740 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 4815 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || zwei [[General Electric F103]] (CF6-50D11) mit je 214,6 kN Schub&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Kurzstart mit Coanda-Effekt&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;FlugRevue Edition: Klassiker der Luftfahrt 2/07&amp;#039;&amp;#039;. Motor Presse Stuttgart, Stuttgart 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Boeing YC-14}}&lt;br /&gt;
* [http://www.airliners.net/search/photo.search?aircraft_genericsearch=Boeing%20953%20(C-14) Bilder der &amp;#039;&amp;#039;Boeing YC-14&amp;#039;&amp;#039;] bei airliners.net (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://pimaair.org/museum-aircraft/boeing-yc-14/ Details zum Exemplar des Pima Air &amp;amp; Space Museums] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste US-Transportflugzeuge&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Boeing (Militärische Baureihen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|2. März 2007|28548827}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transportflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweistrahliges Flugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experimentalflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boeing-Luftfahrzeug|YC-14]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt (Vereinigte Staaten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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