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	<title>Bodo Uhse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-07T22:27:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bodo Uhse.jpg|miniatur|Bodo Uhse auf dem Deutschen Schriftstellerkongress 1950]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bodo Uhse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1904]] in [[Rastatt]]; † [[2. Juli]] [[1963]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]], [[Journalist]] und politischer Aktivist ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit, Jugend und Familie ===&lt;br /&gt;
Uhse war Sohn eines [[Preußen|preußischen]] [[Offizier]]s. Seine Kindheit verbrachte er durch die ständigen dienstlichen Versetzungen seines Vaters an unterschiedlichen Orten. Nach der Trennung seiner Eltern wohnte er in [[Braunschweig]] bei seinen Großeltern und schloss sich dort der [[Wandervogel]]-Bewegung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Berufsziel war zunächst, Offizier wie der Vater zu werden. Durch den [[Novemberrevolution|Zusammenbruch des deutschen Kaiserreiches 1918]] wurden derartige Hoffnungen zerschlagen, und er zog zu seinem Vater nach Berlin, wo er eine [[Oberrealschule]] besuchte. Dort knüpfte er Kontakte zu paramilitärischen Verbänden und beteiligte sich 1920 als 16-Jähriger als [[Meldegänger]] beim [[Kapp-Putsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Hans-Jürgen war mit der Fliegerin und späteren Erotik-Unternehmerin [[Beate Uhse]] verheiratet. Er starb im Mai 1944 bei einem Flugunglück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Carl Freytag|Titel=Erinnern und Erzählen: der Spanische Bürgerkrieg in der deutschen und spanischen Literatur und in den Bildmedien|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Gunter Narr Verlag|Ort=|Datum=2005|Seiten=360, Anm. 33|ISBN=978-3-8233-6168-8|Online=https://books.google.de/books?id=Lmyksd4YSOwC&amp;amp;pg=PA359&amp;amp;lpg=PA359&amp;amp;dq=%22Bodo+Uhse%22+%22Beate+Uhse%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=itraF04daR&amp;amp;sig=qpae6rtPKm-FAnc8s0hoonhA1T0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiVl8jVpbXUAhUOLlAKHaaMDIsQ6AEIOjAD#v=onepage&amp;amp;q=Beate&amp;amp;f=false|Abruf=2019-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engagement auf der äußersten Rechten und linke Positionen ===&lt;br /&gt;
1921 wurde er [[Volontär]] in der Redaktion des [[Bamberger Zeitung|Bamberger Tagblattes]], das im Besitz des Tabakindustriellen [[Richard Freiherr von Michel-Raulino|Richard von Michel-Raulino]] war. Noch im selben Jahr schloss er sich dem „[[Freikorps Oberland|Bund Oberland]]“ an, wo er viele Persönlichkeiten der deutschnationalen und [[Völkische Bewegung|völkischen Szene]], wie beispielsweise [[Julius Streicher]], kennenlernte. Durch die Aufmärsche des Bundes Oberland kam es zu mehreren Zusammenstößen mit [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunisten]] sowie [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokraten]] und wegen der Haltung zur Frage der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|französischen Besatzung]] an der [[Ruhr]] auch mit [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]], an denen auch Uhse beteiligt war. Erst später verbündeten sich der Bund Oberland und die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 1927 trat er in die NSDAP ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 65.000),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/45460319&amp;lt;/ref&amp;gt; an deren linken Flügel er sich anschloss, und arbeitete in der Redaktion des nationalsozialistischen &amp;#039;&amp;#039;[[Der Donaubote (Ingolstadt)|Donauboten]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Ingolstadt]]. Er war ein Protegé der Gebrüder [[Otto Strasser|Otto]] und [[Gregor Strasser]], stieg rasch auf und wurde [[Chefredakteur]] der Zeitung. Als er 1928 allerdings gegen die NS-Kandidatur von [[Franz Ritter von Epp]], einem seiner Ansicht nach reaktionären Mann, protestierte, wurde er entlassen. Durch Gregor Strassers Vermittlung gelangte er nach [[Schleswig-Holstein]], wo er [[Ortsgruppenleiter]] in [[Itzehoe]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg der NSDAP. Krise und Revolution in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1975, S. 706.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1929 an leitete er dort auch die neu gegründete nationalsozialistische &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holsteinische Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; als Chefredakteur. Dabei geriet er in Konflikt mit dem Gauleiter [[Hinrich Lohse]], als er einen Beitrag ablehnte, der gegen die militante [[Landvolkbewegung (Schleswig-Holstein)|Landvolkbewegung]] gerichtet war. Uhse steuerte immer offener im Blatt einen linken Kurs. 1929 wurde er als NSDAP-Mandatar in den Stadtrat von Itzehoe gewählt und freundete sich gleichzeitig mit dem Kommunisten [[Bruno von Salomon]] an. Die Folge davon war ein Studium der Schriften von [[Lenin]] und 1930 die Herausgabe des Beiblattes &amp;#039;&amp;#039;Der Proletarier&amp;#039;&amp;#039;, das gegen den nach Uhses Einschätzung bürgerlichen Kurs [[Adolf Hitler]]s gerichtet war. Als er sich mit anderen Parteilinken zudem für eine Abspaltung von der NSDAP aussprach, kam es zum endgültigen Bruch und am 1.&amp;amp;nbsp;August 1930 zum offiziellen Ausschluss aus der NSDAP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinwendung zum Kommunismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-26715-0002, Berlin, Volksbühnen-Matinee, B. Uhse, Theo Harych.jpg|miniatur|hochkant=1.0|Bodo Uhse (links) und [[Theo Harych]], 1954]]&lt;br /&gt;
Uhse schloss sich der Splittergruppe [[Schwarze Front|&amp;#039;&amp;#039;Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten (KGRNS)&amp;#039;&amp;#039;]] um Otto Strasser an, wurde Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;NS-Briefe&amp;#039;&amp;#039; und feierte den bewaffneten Kampf der Landvolkbewegung. Dies war allerdings nur eine Zwischenstation, um sich schließlich endgültig der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] zuzuwenden, die 1930 zudem eine stärkere nationalistische Position in ihrem [[Parteiprogramm]] vertrat. Ab 1931 wurde Uhse von der Parteiführung als Symbolfigur für die nun einsetzende verstärkte kommunistische Agitation unter der Landbevölkerung aufgebaut, analog zu dem ehemaligen Nationalsozialisten Leutnant [[Richard Scheringer]], der unter [[Reichswehr]]soldaten für die KPD werben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Striefler: &amp;#039;&amp;#039;Kampf um die Macht. Kommunisten und Nationalsozialisten am Ende der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, Propyläen, Berlin 1993, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Reichstagsbrand]] 1933 geriet Uhse wie andere Kommunisten unter den Druck des sich etablierenden [[NS-Staat]]es und setzte sich nach [[Paris]] ab. Hier wurde er ein prominenter Vertreter der KPD-Exilpublizistik gegen das [[Drittes Reich|Dritte Reich]] und unterhielt Verbindungen zu [[Ernst Niekisch]]. Am 3. November 1934 wurde er aus Deutschland [[Dritte Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs|ausgebürgert]] und trat 1935 in die Exil-KPD ein. Im Juni desselben Jahres nahm er neben [[Johannes R. Becher]] und [[Bertolt Brecht]] am [[Schriftstellerkongress#Internationale Schriftstellerkongresse 1935–1939|Ersten Internationalen Schriftstellerkongress]] in Paris teil. Bei Ausbruch des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieges]] meldete er sich als Freiwilliger und wurde [[Politkommissar]]. 1938 kehrte er krank nach Frankreich zurück, emigrierte 1939 in die [[Vereinigte Staaten|USA]], wo er weiterhin für die KPD tätig war, und 1940 weiter nach [[Mexiko]], wo er gemeinsam mit [[Ludwig Renn]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Freie Deutsche Bewegung|Bewegung Freies Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; aktiv war. Weiter organisierte er Ausreisevisa nach Mexiko für bedrohte Schriftsteller, die in Frankreich seit dem Einmarsch der Wehrmacht im Mai 1940 auf eine Gelegenheit zur Ausreise warteten. 1945 heiratete Uhse Alma Agee, eine Amerikanerin [[Judentum|jüdischer]] Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuanfang in der SBZ und der DDR ===&lt;br /&gt;
1948 kam Uhse mit seiner Frau, deren Sohn aus erster Ehe, [[Joel Agee]], und dem gemeinsamen Sohn Stefan (1946–1973) zurück nach Deutschland und ließ sich in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] nieder, wo er 1949 Chefredakteur des im [[Aufbau-Verlag]] erscheinenden Periodikums &amp;#039;&amp;#039;Aufbau. Kulturpolitische Monatsschrift. Mit literarischen Beiträgen&amp;#039;&amp;#039; wurde, das er bis zu dessen Einstellung 1958 leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1954 war Uhse [[Abgeordneter]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in der [[Volkskammer]], von 1950 bis 1952 Erster Vorsitzender des [[Deutscher Schriftstellerverband|Deutschen Schriftstellerverbandes]] im [[Kulturbund der DDR|Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands]]. 1956 übernahm er die Funktion eines Sekretärs der &amp;#039;&amp;#039;Sektion Dichtkunst und Sprachpflege&amp;#039;&amp;#039; der [[Akademie der Künste der DDR|Akademie der Künste]] und war Vertreter der DDR beim [[P.E.N.]]-Kongress in [[London]]. Als mit dem [[XX. Parteitag der KPdSU]] die Verbrechen [[Josef Stalin|Stalins]] bekannt wurden, führte dies bei Uhse zu einer tiefen Krise, zumal er in einer Romantrilogie den [[Antifaschismus|antifaschistisch]]en Widerstand in Deutschland und die führende Rolle der [[Sowjetunion]] preisen wollte. Sein Stiefsohn Joel Agee schrieb nach seinem Tod, dass er im angetrunkenen Zustand davon gesprochen habe, sein Leben verpfuscht, sein Talent vergeudet und seine Seele an den „Schweinehund Stalin“ verkauft zu haben. 1960 scheiterte seine Ehe, worauf Alma Agee mit beiden Söhnen nach [[New York City|New York]] zog. Uhse wohnte von 1960 bis 1963 in [[Berlin-Friedrichshain]], [[Strausberger Platz]]&amp;amp;nbsp;19.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Aufenthalt in [[Kuba]] 1961 erkrankte Bodo Uhse, der Kettenraucher und [[Alkoholiker]] war, schwer. Viele seiner Tätigkeiten musste er einstellen und sein Amt als Chefredakteur von &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; (1963) war nur von kurzer Dauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod, Grabstätte und Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof der Dorotheenstädt. und Friedrichwerderschen Gemeinden Dorotheenstädtischer Friedhof Okt.2016 - 4.jpg|mini|hochkant|Ehrengrab von Bodo Uhse auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
Bodo Uhse starb am 2.&amp;amp;nbsp;Juli 1963 im Alter von 59&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin an einem [[Schlaganfall|Hirnschlag]]. In einem von [[Anna Seghers]] und [[Willi Bredel]] unterzeichneten Nachruf der Akademie der Künste der DDR wurde der Verstorbene als einer „der hervorragendsten essayistischen Interpreten der großen humanistischen Literatur der deutschen, französischen, spanischen und englischen Sprache“ gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Bodo Uhse verstorben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 3.&amp;amp;nbsp;Juli 1963. S.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Trauerfeier, die am 5. Juli 1963 im Plenarsaal der Akademie der Künste stattfand, sprachen erneut Seghers und Bredel Worte des Gedenkens. Anschließend erfolgte die Beisetzung auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] an der Berliner [[Chausseestraße]]. Die Grabrede hielt [[Alfred Kurella]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Trauerfeier für Bodo Uhse&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;. 6.&amp;amp;nbsp;Juli 1963. S.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schriftstellerin [[Grete Weiskopf]] (Alex Wedding), die wie auch Bodo Uhse im Haus des Kindes am [[Strausberger Platz]] 19 wohnte, veröffentlichte im &amp;#039;&amp;#039;Sonntag&amp;#039;&amp;#039; einen Essay im Gedenken an ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;Grete Weiskopf: &amp;#039;&amp;#039;Dem Dienst am Leben verschworen. Gedenken an Bodo Uhse&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Günter Ebert (Autor)|Günter Ebert]]: Alex Wedding. Aus vier Jahrzehnten. Erinnerungen, Aufsätze und Fragmente. Der Kinderbuchverlag Berlin 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Beschluss des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] ist die letzte Ruhestätte von Bodo Uhse (Grablage: CH-1-9) seit 1997 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet. Die Widmung wurde im Jahr 2021 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: August 2021)&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 2,3&amp;amp;nbsp;MB), S.&amp;amp;nbsp;79. Auf: Webseite der [https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/stadtgruen/friedhoefe-und-begraebnisstaetten/ehrengrabstaetten/ Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz]. Abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Juli 2022. [https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-3959.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vorlage – zur Kenntnisnahme – Anerkennung, Verlängerung und Nichtverlängerung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 195&amp;amp;nbsp;kB). Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache&amp;amp;nbsp;18/3959 vom 4.&amp;amp;nbsp;August 2021, S.&amp;amp;nbsp;2, 6. Abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lyriker [[Jens Gerlach (Lyriker)|Jens Gerlach]] widmete Uhse in den „Dorotheenstädtischen Monologen“ ein Gedicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Dorotheenstädtische Monologe&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau Verlag, Berlin, 1972, S. 135–141&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 wurden in [[Berlin-Hellersdorf]] eine Straße und in Lichtenberg die 1983 eröffnete Bibliothek am Tierpark nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=23|id=B680|name=Bodo-Uhse-Straße|zlb98=273|kaupert=Bodo-Uhse-Strasse-12619-Berlin}}https://www.buergerhaushalt-lichtenberg.de/vorschlag/umbenennung-der-bodo-uhse-bibliothek&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Söldner und Soldat. Roman&amp;#039;&amp;#039;, [[Éditions du Carrefour]], Paris 1935 (mehrfach wiederaufgelegt, zuletzt: Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 1992, ISBN 978-3-7466-0140-3).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Leutnant Bertram]]. Roman&amp;#039;&amp;#039;, 1944&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir Söhne. Roman&amp;#039;&amp;#039;, 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Kunigunde im Schnee und andere Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Brücke. 3 Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Patrioten. Roman&amp;#039;&amp;#039;, 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch aus China&amp;#039;&amp;#039;, 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mexikanische Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufgabe. Eine Kollwitz-Erzählung&amp;#039;&amp;#039;, 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gestalten und Probleme&amp;#039;&amp;#039;, 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reise in einem blauen Schwan. Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonntagsträumerei in der Alameda&amp;#039;&amp;#039;, 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Rhythmus der Conga. Ein kubanischer Sommer&amp;#039;&amp;#039;, 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Exilliteratur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://das-blaettchen.de/2013/07/nachdenken-ueber-bodo-uhse-25720.html Wolfgang Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Nachdenken über Bodo Uhse&amp;#039;&amp;#039;] in [[Das Blättchen]], 16. Jg., Nr. 14 vom 8. Juli 2013&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|551|553|Uhse, Bodo|Thomas Diecks|118625152}}&lt;br /&gt;
* Renata von Hanffstengel: &amp;#039;&amp;#039;Mexiko im Werk von Bodo Uhse. Das nie verlassene Exil.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt 1995. (= Exil-Studien; 4) ISBN 0-8204-2683-0&lt;br /&gt;
* [[Patrick Moreau]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus von links. Die ‚Kampfgemeinschaft Revolutionärer Nationalsozialisten‘ und die ‚Schwarze Front‘ Otto Straßers 1930–1935.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Verlagsanstalt]], Stuttgart 1985. (= Studien zur Zeitgeschichte; 28) ISBN 3-421-06192-0&lt;br /&gt;
* [[Lenka Reinerová]]: &amp;#039;&amp;#039;Es begann in der Melantrichgasse. Erinnerungen an Weiskopf, Kisch, Uhse und die Seghers.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1985&lt;br /&gt;
* Walter Schlevoigt:&amp;#039;&amp;#039; Untersuchung zu den Romanen „Leutnant Bertram“, „Wir Söhne“ und „Die Patrioten. Erstes Buch: Abschied und Heimkehr“ von Bodo Uhse und zur öffentlichen Verständigung über diese Romane bis Anfang der achtziger Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Diss. phil. [[Universität Magdeburg]] 1986.&lt;br /&gt;
* Susanne Römer, [[Hans Coppi junior]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Aufbruch“. Dokumentation einer Zeitschrift zwischen den Fronten.&amp;#039;&amp;#039; (Reprint). Fölbach, Koblenz 2001, ISBN 3-923532-70-9; Vorwort [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]]&lt;br /&gt;
* [[Birgit Schmidt (Literaturhistorikerin)|Birgit Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Partei das Volk entdeckt. Anna Seghers, Bodo Uhse, Ludwig Renn u.&amp;amp;nbsp;a. Ein kritischer Beitrag zur Volksfrontideologie und ihrer Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Unrast, Münster 2002, ISBN 3-89771-412-4.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Walther (Schriftsteller)|Klaus Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Bodo Uhse, Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Volk &amp;amp; Wissen, Berlin 1984. (= Schriftsteller der Gegenwart; 13)&lt;br /&gt;
* [[Günter Caspar]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Über Bodo Uhse. Ein Almanach.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1984.&lt;br /&gt;
* Kay Dohnke: &amp;#039;&amp;#039;Von den merkwürdigen Memoiren eines jungen Mannes. Bodo Uhses Exilroman „Söldner und Soldat“ als Dokument deutscher Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nachwort zu B. U., &amp;#039;&amp;#039;Söldner und Soldat&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau, Berlin o.&amp;amp;nbsp;J. (verm. um 1995), S. 299–325&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=bodo-uhse|lemma=Uhse, Bodo|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118625152}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118625152}}&lt;br /&gt;
* [http://www.artshaw.com/artshaw%20seiten/deutsch/akademiemitglieder/uhse.htm Elizabeth Shaw: Steinlithographie, Porträt von Bodo Uhse, 1959]&lt;br /&gt;
* [https://jungle.world/artikel/2004/12/ein-zerrissenes-leben Birgit Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ein zerrissenes Leben. Zum 100. Geburtstag des Schriftstellers Bodo Uhse&amp;#039;&amp;#039;,] in [[Jungle World]], 17. März 2004&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/25175 Bodo-Uhse-Archiv] bei der [[Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
* [http://www.literaturepochen.at/exil/multimedia/pdf/mexikoveranstchronikpatka.pdf Uhse in Mexiko,] 35 Nennungen, durchsuchbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118625152|LCCN=n/50/46812|VIAF=41853765|NDL=00459343}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uhse, Bodo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landvolkbewegung (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Heinrich-Heine-Klubs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exilliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiseliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Kapp-Putsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Uhse, Bodo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller (SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rastatt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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