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	<title>Bodo Schulz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:05:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bodo Schulz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1911]] in [[Berlin-Alt-Treptow|Treptow]]; † [[30. März]] [[1987]] in [[Rostock]]) war ein deutscher [[Gewerkschafter]] ([[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]) und [[Politiker]] ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]). Er war Vorsitzender des FDGB-Bezirksvorstandes [[Bezirk Schwerin|Schwerin]] und Vorsitzender der [[Deutsche Arbeiterkonferenzen|Deutschen Arbeiterkonferenzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schulz wurde als Sohn eines Posthelfers geboren, besuchte die [[Volksschule]] und erlernte den Beruf des [[Bäcker]]s. Anschließend war er im Beruf tätig. 1929 schloss er sich dem  Arbeitersportverein „Fichte“ und dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] an. Ab 1929 war er ehrenamtlich im Reichs- und Bezirksausschuss der Erwerbslosen Deutschlands tätig. Von 1930 bis 1935 war er arbeitslos, von 1935 bis 1940 war er Streckenarbeiter und Reichsbahngehilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] arbeitete Schulz illegal für die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] im Unterbezirk [[Berlin-Adlershof]] sowie für den [[Reichsausschuss der Erwerbslosen]] in Berlin unter Leitung von [[Martin Weise (Widerstandskämpfer)|Martin Weise]]. Schulz war an der Verbreitung der Flugschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Erwerblose&amp;#039;&amp;#039; beteiligt und agitierte unter Arbeitslosen. Am 4. Februar 1940 wurde er verhaftet und vom Berliner [[Kammergericht]] wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu zwei Jahren und neun Monaten [[Zuchthaus]] verurteilt. Schulz war im [[Emslandlager]] und Elbregulierungslager [[Griebo]] bei [[Coswig (Anhalt)]] inhaftiert. Nach Strafverbüßung wurde er 1942 in das [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] zwangsrekrutiert und nach [[Griechenland]] geschickt. Von Mai 1945 bis Februar 1947 befand sich Schulze in britischer [[Kriegsgefangenschaft]] in [[Ägypten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Mitglied der SED. Er wirkte zunächst als Sekretär der [[IG Eisenbahn]]. 1954 studierte er an der [[Parteihochschule Karl Marx|SED-Parteihochschule „Karl Marx“]]. Von 1955 bis 1961 war er Erster Vorsitzender des FDGB-Bezirksvorstandes Schwerin, Kandidat bzw. Mitglied des Büros der SED-Bezirksleitung und Abgeordneter des Bezirkstages Schwerin. Am 20. Juni 1955 wurde er auf dem 4. FDGB-Kongress in den FDGB-Bundesvorstand gewählt. Ab 1961 war er Mitarbeiter des FDGB-Bundesvorstandes. Er wurde zunächst Mitglied des Präsidiums, dann Sekretär und später Vorsitzender des Ständigen Ausschusses der Deutschen Arbeiterkonferenzen (Nachfolger von [[Karl Oltersdorf]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. September 1963, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Funktion übte er bis Juni 1971 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Juni 1971, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulz lebte zuletzt in Rostock und starb im Alter von 75 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 22. April 1987, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz-Heckert-Medaille]]&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (1959), in Silber (1971) und in Gold (1981)&lt;br /&gt;
* Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold (1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Maassen – Zylla&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-11177-0, S. 824.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Fieber et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Berlin gegen das NS-Regime 1933 bis 1945. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 7 [Buchstabe S]. Trafo-Verlag, Berlin 2005, S. 158.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/biographien/s/Schulz,_Bodo.html Schulz, Bodo.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Dowe]], Karlheinz Kuba, [[Manfred Wilke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;FDGB-Lexikon. Funktion, Struktur, Kader und Entwicklung einer Massenorganisation der SED (1945–1990).&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erste Vorsitzende des FDGB-BV Schwerin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schulz, Bodo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schulz, Bodo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED) und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Alt-Treptow|Treptow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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