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	<title>Bodo Lafferentz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:59:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bodo_Lafferentz&amp;diff=750582&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Daniel 86: /* Weblinks */ IMDb-Link ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-11T17:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; IMDb-Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2003-1215-507, Dr. Bodo Lafferentz.jpg|mini|Bodo Lafferentz (Juli 1940), Aufnahme von [[Heinrich Hoffmann (Fotograf)|Heinrich Hoffmann]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bodo Lafferentz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juli]] [[1897]] in [[Kiel]]; † [[17. Januar]] [[1975]]) war als Funktionär der  [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Organisation [[Kraft durch Freude]] unter anderem  Organisator der [[Bayreuther Festspiele]] in der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lafferentz war Sohn eines [[Tiefbau]]unternehmers. Er besuchte die [[Oberrealschule]] und meldete sich im Alter von siebzehn Jahren 1914 freiwillig zu den [[Pionier (Militär)|Pionieren]]. 1918 geriet er als [[Offizier]] in englische Gefangenschaft und kehrte 1920 nach Deutschland zurück. Er studierte ein Semester an der [[TH Charlottenburg]] und anschließend zehn Semester [[Wirtschaftswissenschaft]]en in [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Bald, Jörg Skriebeleit: &amp;#039;&amp;#039;Das Außenlager Bayreuth des KZ Flossenbürg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. und C. Rabenstein, Bayreuth 2003, ISBN 3-928683-30-6, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 promovierte Bodo Lafferentz an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]] mit dem Thema „Wirtschaftsplan und Preisordnung“. Anschließend arbeitete er als [[Justitiar]] in der Geschäftsführung der Vereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände und war ab 1929 ehrenamtlich im Vorstand der Reichsanstalt für Arbeitslosenvermittlung und Arbeitslosenversicherung tätig. Zum 1. Mai 1933 trat er der [[NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.594.441)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/24491344&amp;lt;/ref&amp;gt; und im November 1933 wurde er Leiter des „[[Amt für Reisen, Wandern und Urlaub|Amtes Reisen, Wandern und Urlaub]]“ der Organisation „Nach der Arbeit“, die später in „[[Kraft durch Freude]]“ umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Amtsleiter kandidierte Lafferentz auf dem Wahlvorschlag der NSDAP auf dem Listenplatz mit der Nummer 516 bei der Wahl zum Deutschen Reichstag am 29. März 1936, zog aber nicht in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] ein. Damals wohnte er in [[Berlin-Grunewald]], Hubertusbader Straße 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1938 erhielt er als [[Reichsamtsleiter]] die Gesamtleitung des Amtes im Zentralbüro der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] in Berlin. Im Mai 1937 wurde er gemeinsam mit [[Ferdinand Porsche]] und [[Jakob Werlin]] einer der Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH&amp;#039;&amp;#039; (GeZuVor) und schließlich 1938 ehrenamtlich einer der Hauptgeschäftsführer der „[[Volkswagen AG|Volkswagenwerk GmbH]]“. Aufgrund seiner Bereisungen von möglichen Standorten wurde bei der Gemeinde [[Fallersleben]] der Standort für das Volkswagenwerk ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lafferentz war [[Schutzstaffel|SS-Mitglied]] (SS-Nummer 347.155),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee348&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 348.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 1939 SS-Obersturmbannführer und Mitglied des Stabes des [[SS-Hauptämter|Rasse- und Siedlungshauptamts]] der SS. 1942 gründete er eine Gesellschaft für Forschung und Entwicklung, um die Aufschließung von [[Ölschiefer]]vorkommen und die Nutzung der Windkraft zu untersuchen, sowie in Bayreuth unter dem Namen „Institut für physikalische Forschung“ eine Außenstelle des [[KZ Flossenbürg]] zur Entwicklung der [[A4 (Rakete)|Vergeltungswaffe 2]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Braunes auf dem Hügel&amp;#039;&amp;#039; In: Titel Thesen Temperamente vom 10. August 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Organisator der [[Richard-Wagner-Festspiele|Bayreuther „Kriegsfestspiele“]] und war in zweiter Ehe seit dem 26. Dezember 1943 mit [[Verena Wagner]] (1920–2019), der Tochter [[Siegfried Wagner]]s (Sohn des Komponisten [[Richard Wagner]]) und [[Winifred Wagner]]s verheiratet. Aus dieser Ehe gingen fünf Kinder hervor: Amelie (* 1944), Manfred (* 1945), Winifred (* 1947), Wieland (* 1949) und Verena (* 1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Lafferentz interniert. Nach seiner Entlassung 1949 wurde er bei der [[Entnazifizierung]] als „minderbelastet“ eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee348&amp;quot; /&amp;gt; Danach lebte er mit seiner Familie in [[Nußdorf (Überlingen)|Nußdorf]]. Dort besaß er einen  kleinen Betrieb für [[Schwingfeuergerät]]e und Heizmotoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 1975 starb Bodo Lafferentz bei [[Überlingen]] am Bodensee.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wagnermuseum.de/files/pdf/Stammbaum-Familie-Wagner-Liszt.pdf&lt;br /&gt;
 | wayback=20140714153024 | text= wagnermuseum.de: Stammbaum der Familie Wagner und Liszt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fnp.de/kultur/wagners-letzte-enkelin-10889924.html Kathrin Zeilmann: Wagners letzte Enkelin] [[Frankfurter Neue Presse]], 2. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lafferentz ist eine literarische Figur in [[Peter Prange]]s 2019 erschienenem Roman &amp;#039;&amp;#039;Eine Familie in Deutschland (im ersten Buch: „Zeit zu hoffen, Zeit zu leben“ und im zweiten Buch: „Am Ende die Hoffnung“)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Prange: Eine Familie in Deutschland. Zweites Buch: Am Ende die Hoffnung (1939–1945). Frankfurt a. M. 2019. S. 19, 55, 57–59, 173–175, 234–236, 324–327 u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Wagner (Familie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Mommsen]], Manfred Grieger: &amp;#039;&amp;#039;Das Volkswagenwerk und seine Arbeiter im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. ECON, Düsseldorf 1996, ISBN 3-430-16785-X.&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Hachtmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein Verlag, Göttingen 2012, ISBN 978-3-8353-1037-7.&amp;lt;ref&amp;gt;an 5 Stellen des Buchs Verschreibung zu Laffarentz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128426950}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm7057416}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128426950|VIAF=69980897}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lafferenz, Bodo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayreuther Festspiele)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraft durch Freude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lafferentz, Bodo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Mitglied der NSDAP und SS-Obersturmbannführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juli 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Daniel 86</name></author>
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