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	<title>Bodo Hombach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:06:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mogelzahn: /* Ausbildung und Beruf */</title>
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		<updated>2026-04-11T14:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausbildung und Beruf&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bodo Hombach (cropped).jpg|mini|Bodo Hombach, 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bodo Hombach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. August]] [[1952]] in [[Mülheim an der Ruhr]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000022202|Abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein ehemaliger [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hombach war bis 1991 unter anderem Landesgeschäftsführer des SPD-Landsverbands [[Nordrhein-Westfalen]], im Jahr 1998 kurzzeitig [[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen|Wirtschaftsminister]] in Nordrhein-Westfalen und von 1998 bis 1999 neun Monate lang Chef des [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramtes]] sowie Bundesminister für besondere Aufgaben in der [[Kabinett Schröder I|ersten Regierung Schröder]]. Danach wechselte Hombach als [[Europäische Union|EU]]-Sonderkoordinator des [[Stabilitätspakt für Südosteuropa|Stabilitätspaktes für Südosteuropa]] nach [[Brüssel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Nach einer [[Berufsausbildung|Ausbildung]] zum [[Fernmeldehandwerker]] in den Jahren 1967 bis 1970 beim [[Fernmeldeamt (Deutsche Bundespost)|Fernmeldeamt]] in [[Duisburg]] erarbeitete sich Hombach von 1970 bis 1973 die Fachhochschulzulassung auf dem zweiten Bildungsweg. Zwischen 1973 und 1978 studierte er an der [[Hochschule Düsseldorf|Fachhochschule Düsseldorf]] und an der [[Universität Duisburg-Essen|Gesamthochschule Duisburg]] und schloss als Diplom-Sozialarbeiter ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.h-brs.de/de/sv/bodo-hombach |titel=Prof. Bodo Hombach |werk=h-brs.de |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später war er bis 1998 berufsbegleitend Teilzeitstudent an der [[Fernuniversität in Hagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1973 bis 1974 war Hombach Sekretär der [[Deutsche Postgewerkschaft|Postgewerkschaft]], von 1974 bis 1976 persönlicher Referent des Vorsitzenden beim Landesbezirk Nordrhein-Westfalen des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbundes]], von 1977 bis 1980 Landesgeschäftsführer NRW der [[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1977 heiratete er.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hombach, Bodo.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 545.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zur Tätigkeit als [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Abgeordneter im Landtag NRW]] von 1990 bis 1998 ([[Kabinett Rau&amp;amp;nbsp;IV]] (SPD) und [[Kabinett Rau&amp;amp;nbsp;V]] (rot-grün)) war er in der Zeit von 1991 bis 1998 [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] der [[Preussag]] ([[Salzgitter AG|Salzgitter]]) Handel GmbH und der Preussag (Salzgitter) International GmbH,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kerstin Willers |titel=Das Portrait: Ein Mann mit Kanzlermaßen |werk=Die Tageszeitung |datum=1998-10-06 |seiten=13 |url=https://taz.de/Ein-Mann-mit-Kanzlermassen/!1322156/ |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1988 bis 1998 Mitglied des Aufsichtsrates der [[RAG Aktiengesellschaft|Ruhrkohle Bergbau AG]] (vormals Bergbau AG Lippe, Ruhrkohle Westfalen AG). Ferner fungierte Hombach von 1995 bis 1998 als Mitglied des Beirates der Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke und von 1996 bis 1998 als Mitglied des Aufsichtsrates der [[Ruhrwasser|Ruhrwasser AG]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landtag.nrw.de/home/der-landtag/abgeordnete-und--fraktionen/die-abgeordneten/ehemalige-abgeordnete/abgeordnetendetail.html?k=01184 |titel=Landtag NRW: Abgeordnetendetail |werk=landtag.nrw.de |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1997 bis 1998 war er Mitglied des Wirtschaftsbeirates [[RWE Energy|RWE Energie AG]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;handbuch&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch des nordrhein-westfälischen Landtags&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2008 wurde Hombach in den [[Hochschulrat (Deutschland)|Hochschulrat]] der FernUniversität in Hagen berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2010 ist Hombach [[Lehrbeauftragter]] am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bodo-hombach.de/aufgaben/ |wayback=20120429054454 |text=bodo-hombach.de }} Persönliche Website von Bodo Hombach&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |text=soziologie.uni-bonn.de |url=http://www.soziologie.uni-bonn.de/aktuelles/bodo-hombach-medien-im-gesellschaftspolitischen-spannungsfeld |wayback=20110315141716 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 bis 2013 war Bodo Hombach Moderator des Initiativkreises Ruhr, einer Vereinigung von rund 70 Unternehmen aus der Region.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.i-r.de/2011/01/11/neues-ir-moderatorenduo-nimmt-zum-1-januar-die-arbeit-auf-–-ein-pressespiegel/ |archive-is=20120802051818 |text=Neues IR-Moderatorenduo nimmt zum 1. Januar die Arbeit auf. }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit November 2011 ist er ehrenamtlicher Präsident der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bapp-bonn.de/die-akademie/praesidium |wayback=20131003040005 |text=www.bapp-bonn.de: Die Akademie – Präsidium }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/Hombach-leitet-neue-Akademie-in-Bonn-article578636.html &amp;#039;&amp;#039;Hombach leitet neue Akademie in Bonn&amp;#039;&amp;#039;.] Bonner Generalanzeiger vom 10. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Akademie ist ein [[An-Institut]] der Universität Bonn und soll den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bapp.uni-bonn.de/ |wayback=20120519065901 |text=Website der BAPP }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Oktober 2012 ist Bodo Hombach Lehrbeauftragter an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität ernannte ihn im November 2014 zum [[Honorarprofessor]]. Im Dezember 2015 wurde Hombach zudem Honorarprofessor „Politik und Kommunikation sozio-ökonomischer Prozesse“ der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Hennef. 2022 trat Bodo Hombach als Präsident des BAPP zurück. Seine Nachfolger sind [[Armin Laschet]] (CDU) und [[Sigmar Gabriel]] (SPD), die sich das Amt teilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/nrw/article241775527/Bodo-Hombach-gibt-das-Praesidentenamt-des-BAPP-Instituts-ab-Das-ist-der-Klub-der-klugen-Ehemaligen.html |titel=Bodo Hombach gibt das Präsidentenamt des BAPP-Instituts ab: Das ist der Klub der klugen Ehemaligen |werk=welt.de |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landespolitik ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Tätigkeit als GEW-Landesgeschäftsführer in NRW war Hombach in der Zeit von 1979 bis 1981 stellvertretender Landesgeschäftsführer der SPD Nordrhein-Westfalen und von 1981 bis 1991 Landesgeschäftsführer der nordrhein-westfälischen SPD. Sein Mandat als Abgeordneter des nordrhein-westfälischen Landtags übte Bodo Hombach von 1990 bis 1999 aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;handbuch&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{NRW Landtag|ID=01184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion wirkte er als wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD und war Vorsitzender des Untersuchungsausschusses&amp;amp;nbsp;I.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://broststiftung.ruhr/stiftung/vorstand/prof-bodo-hombach/ |titel=Prof. Bodo Hombach |werk=Brost-Stiftung |sprache=de-DE |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 9. Juni bis zum 27. Oktober 1998 war Hombach [[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2008 wurde er von Ministerpräsident [[Jürgen Rüttgers]] (CDU) als stellvertretender Vorsitzender in die Zukunftskommission der nordrhein-westfälischen [[Landesregierung]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tina Hildebrandt]]: [https://www.zeit.de/2008/48/Hombach-Spaziergang &amp;#039;&amp;#039;Der Sultan von der Ruhr. Verlagsmanager Bodo Hombach über die Zukunft der Zeitung, seine Nottaufe und eine späte Genugtuung&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 48/2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlkampfmanager ===&lt;br /&gt;
In den 1980er und 1990er Jahren leitete Hombach eine Reihe von Wahlkämpfen der NRW- und der Bundes-SPD mit und beriet bei mehreren Wahlkämpfen im Ausland, etwa in Südafrika bei [[Nelson Mandela]].&amp;lt;ref&amp;gt;Werner A. Perger: [https://www.zeit.de/1998/13/hombach.txt.19980319.xml &amp;#039;&amp;#039;Zu früh gefreut ist halb verloren. Der SPD-Kanzlerkandidat hatte einen fulminanten Start. Nicht zuletzt dank Bodo Hombach&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 13/1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Bundestagswahl 1998|Bundestagswahlkampf 1998]] hatte er eine größere Rolle als Wahlkampfmanager in der SPD und wurde in seiner Rolle als Berater vom Kanzlerkandidat Gerhard Schröder als einer der ersten deutschen [[Spindoctor|Spin-Doctoren]] thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Kamps: &amp;#039;&amp;#039;Politisches Kommunikationsmanagement: Grundlagen und Professionalisierung moderner Politikvermittlung&amp;#039;&amp;#039;. VS Verlag, 2007, S.&amp;amp;nbsp;184–185&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde er unter anderem in der &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039; als „Der Kanzlerflüsterer“ porträtiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Kanzlerflüsterer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. März 1999, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; Er galt als geschickter Wahlkampfstratege und Schöpfer des Slogans „Wir in Nordrhein-Westfalen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundespolitik ===&lt;br /&gt;
Bundeskanzler [[Gerhard Schröder]] berief Hombach nach dem Wahlsieg im Oktober 1998 als [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Chef des Bundeskanzleramts]] und [[Bundesminister für besondere Aufgaben]] in sein Kabinett.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://whoswho.de/bio/bodo-hombach.html |titel=Bodo Hombach - Biografie WHO&amp;#039;S WHO |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hombach war zuvor enger Wahlkampfberater von Schröder und vertrat offensiv dessen Konzept der „[[Politisches Spektrum#Sozialdemokratie|Neuen Mitte]]“. Er wandte sich gegen die Politik von [[Oskar Lafontaine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem Briten [[Peter Mandelson]] erarbeitete Hombach das Strategiepapier &amp;#039;&amp;#039;Der Weg nach vorne für Europas Sozialdemokraten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.glasnost.de/pol/schroederblair.html Der Weg nach vorne für Europas Sozialdemokraten], 8. Juni 1999, dokumentiert bei &amp;#039;&amp;#039;Glasnost Archiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der im Jahr 1999 veröffentlichte Entwurf war unter der Bezeichnung „[[Schröder-Blair-Papier]]“ bekannt geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article573524/Startschuss-fuer-den-Modernisierungsprozess.html &amp;#039;&amp;#039;Startschuss für den Modernisierungsprozess – Interview mit Bodo Hombach&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juni 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1999 wechselte Hombach, der in der Regierungskoalition umstritten war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13880418|Titel=Kraftmensch im Kanzleramt|Jahr=1999|Nr=26|Seiten=22 ff.|Kommentar=Titelgeschichte}} {{Der Spiegel|ID=13880429|Titel=Vom Chef BK zu Mr. Balkan|Jahr=1999|Nr=26|Seiten=24 ff.|Kommentar=Titelgeschichte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Regierungswunsch von seinem vorherigen Amt des Bundeskanzleramtschefs nach [[Brüssel]], wo er die Position des EU-Sonderkoordinators für den [[Stabilitätspakt für Südosteuropa|Stabilitätspakt in Südosteuropa]] übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wdr.de/online/nachrichten/aktuell/brit_beef/ministerwechsel/ruecktritte.phtml |wayback=20080310042541 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ministerwechsel in Berlin&amp;#039;&amp;#039;}}. WDR Online, 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.focus.de/intern/impressum/autoren/bodo-hombach_id_2838531.html |titel=Bodo Hombach |werk=focus.de |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion stand Hombach an der Spitze des Stabilitätspakts und war als Vorsitzender des sogenannten Regional Table zuständig für die Koordinierung der drei Arbeitsgruppen (Working Tables) der Organisation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stabilitypact.org/about/default.asp/ |wayback=20111225085353 |text=stabilitypact.org }} Website des Stabilitätspaktes&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit war Hombach unter anderem verantwortlich für die Themen Freiheit der Medien, Infrastruktur sowie die Bekämpfung von [[Organisierte Kriminalität|organisierter Kriminalität]], [[Korruption]] und [[Terrorismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stabilitypact.org/constituent/991119-osce.asp/ |wayback=20110318153409 |text=stabilitypact.org }} Website des Stabilitätspaktes&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Organisator der ersten Geber-Konferenz im Jahr 2000 sammelte Hombach circa 4,7&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro für die Länder des [[Balkanhalbinsel|Balkans]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,71126,00.html &amp;#039;&amp;#039;4,7 Milliarden Mark für den Balkan&amp;#039;&amp;#039;.] [[Der Spiegel (online)|Spiegel Online]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Hombachs Wechsel zur [[Funke Mediengruppe|WAZ-Gruppe]] wurde [[Erhard Busek]] sein Nachfolger als Sonderkoordinator des Stabilitätspakts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article372917/Erhard-Busek-ist-der-neue-Makler-Europas-auf-dem-Balkan.html &amp;#039;&amp;#039;Erhard Busek ist der neue Makler Europas auf dem Balkan&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlagsleitung ===&lt;br /&gt;
Von Februar 2002 bis Februar 2012 war Hombach der von der Familie Brost bestellte Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, seit Juli 2008 zusammen mit Christian Nienhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bapp-bonn.de/die-akademie/organisation/ehrenpraesident/ |titel=Prof. Bodo Hombach, Ehrenpräsident |werk=Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik |sprache=de-DE |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2007 startete die WAZ-Gruppe das Internetportal &amp;#039;&amp;#039;[[Funke Mediengruppe#Online|DerWesten]]&amp;#039;&amp;#039;, welches die Angebote von fünf nordrhein-westfälischen Tageszeitungen des Verlags bündelt. Außerdem übernahm die WAZ-Mediengruppe im Jahr 2007 die &amp;#039;&amp;#039;[[Braunschweiger Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.waz-mediengruppe.de/fileadmin/template/Inhalte/Downloads/PDF/PI/Presse_WAZ_Mediengruppe_Braunschweiger_Zeitung.pdf |titel=WAZ-Mediengruppe übernimmt Braunschweiger Zeitung |titelerg= |hrsg=Funke Mediengruppe GmbH &amp;amp; Co. KGaA |werk=www.waz-mediengruppe.de |datum= |abruf=2024-03-30 |sprache=de |format=PDF |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und stieg im selben Jahr mit der Übernahme des Essener Klartext Verlages ins Buchgeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.waz-mediengruppe.de/fileadmin/template/Inhalte/Downloads/PDF/Aktuelles/PMKlartext.doc |titel=Übernahme des Essener Klartext Verlags |titelerg= |hrsg=Funke Mediengruppe GmbH &amp;amp; Co. KGaA |werk=www.waz-mediengruppe.de |datum= |abruf=2026-03-10 |sprache=de |format= |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[ZDF]] wurde September 2009 eine Kooperation geschlossen, dass Videobeiträge des ZDF auf dem Nachrichtenportal &amp;#039;&amp;#039;DerWesten&amp;#039;&amp;#039; eingebunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.presseportal.de/pm/7840/1481527/zdf WAZ &amp;#039;&amp;#039;Mediengruppe und ZDF beschließen Online-Kooperation&amp;#039;&amp;#039;.] ZDF, 24. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2007 veröffentlichte die WAZ-Mediengruppe einen Verhaltenskodex für die Mitarbeiter, laut dem unter anderem eine Trennung von Redaktion und Werbung in der &amp;#039;&amp;#039;WAZ&amp;#039;&amp;#039; vorgesehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zeit.de/news/artikel/2007/05/02/101377.xml |wayback=20100503084234 |text=&amp;#039;&amp;#039;Was dürfen Journalisten?&amp;#039;&amp;#039; }} [[Die Zeit|Zeit Online]], 2. Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der neu geplanten Konzernstrategie sollten ab 2009 rund 260 der 900 Stellen bei WAZ-Titeln in NRW wegfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-waz-gruppe-informiert-ihre-mitarbeiter-ueber-den-geplanten-stellenabbau--lokalredaktionen-sind-am-staerksten-betroffen-unter-druck,10810590,10605238.html &amp;#039;&amp;#039;Unter Druck&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Dezember 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Juli 2009 wurden laut Konzernangaben 275 Mitarbeiter entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/medien/der-schwarze-kanal/1556866.html &amp;#039;&amp;#039;Medienpolitik – Der schwarze Kanal&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel|Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Stellenreduzierung und Bündelung der Aktivitäten wurde darauf folgend auch bei den Titeln in Ostdeutschland geplant. Die Entlassung des Chefredakteurs der &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringer Allgemeine]]n&amp;#039;&amp;#039;, [[Sergej Lochthofen]], der Hombachs Pläne abgelehnt hatte, sorgte für eine Kontroverse in der Region und bei der Redaktion.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2009%2F12%2F03%2Fa0040&amp;amp;cHash=41ce1bc6fc/ &amp;#039;&amp;#039;Der Konzern putscht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Verkauf der Anteile der Erben von [[Erich Brost]] an Petra Grotkamp beendete Hombach im Februar 2012 seine Tätigkeit als Geschäftsführer bei der WAZ-Mediengruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.waz-mediengruppe.de/fileadmin/template/Inhalte/Downloads/PDF/Pressemitteilungen_2012/Uebernahme_Presseerklaerungen/Presseerkl_rung_Bodo_Hombach.pdf |titel=Verkauf der Anteile der Erben |titelerg= |hrsg=Funke Mediengruppe GmbH &amp;amp; Co. KGaA |werk=www.waz-mediengruppe.de |datum= |abruf=2026-03-10 |sprache=de |format=PDF |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politikwissenschaft ===&lt;br /&gt;
Hombach, Lehrbeauftragter am [[Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie]], war von November 2011 bis Oktober 2022 Präsident der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn#Weitere Einrichtungen|Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/autoren/hombach-bodo/6786548.html |titel=Hombach, Bodo |werk=Handelsblatt |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Oktober 2022 ist er Ehrenpräsident der Akademie. Diese fungiert als sogenanntes [[An-Institut|Aninstitut]] der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]]. Im Wintersemester 2012/13 wurde der Lehrbetrieb aufgenommen. Im November 2014 ernannte ihn der Rektor der Universität Bonn, [[Jürgen Fohrmann]], zum Honorarprofessor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bapp.uni-bonn.de/ |wayback=20120519065901 |text=Internetpräsenz der BAPP }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2015 wurde Hombach zudem Honorarprofessor „Politik und Kommunikation sozio-ökonomischer Prozesse“ der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Fachbereich 6, Hennef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungsarbeit ===&lt;br /&gt;
Von Juni 2011 bis Januar 2020 war Hombach stellvertretender Vorstandsvorsitzender der [[Brost-Stiftung]], seitdem ist er Vorstandsvorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.broststiftung.ruhr/vorstand-2/ |titel=Vorstand |hrsg=Brost-Stiftung |werk=www.broststiftung.ruhr |abruf=2024-03-30 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen, Auszeichnungen und ehrenamtliche Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste um das berufliche Bildungswesen wurde ihm 1996 der [[Georg-Schulhoff-Preis]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hwk-duesseldorf.de/veranstaltungen/schulhoff-preis/preistraeger.html |wayback=20110417075528 |text=Liste der Preisträger.}} Handwerkskammer Düsseldorf, abgerufen am 27. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr erhielt er außerdem die Ehrennadel des [[Westdeutscher Handwerkskammertag|Westdeutschen Handwerkskammertags]]. Im Juli 2002 wurde Hombach vom europäischen [[Taxpayers Association of Europe|Steuerzahlerbund]] mit dem „Europäischen Stier“ ausgezeichnet. Der Interessenverband hatte gewürdigt, dass Hombach weniger Geld ausgegeben hatte, als ihm laut Etatansatz zustand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article398936/Bodo-Hombachs-spaete-Ehre-als-europaeischer-Stier.html &amp;#039;&amp;#039;Bodo Hombachs späte Ehre als „europäischer Stier“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Juli 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2006 wurde Bodo Hombach mit dem [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nrw.de/presse/ministerpraesident-juergen-ruettgers-verleiht-den-verdienstorden-des-landes-an-14-buergerinnen-und-buerger-2292/ |titel=Ministerpräsident Jürgen Rüttgers verleiht den Verdienstorden des Landes an 14 Bürgerinnen und Bürger |titelerg=Pressemitteilung |hrsg=Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen |datum=2006-12-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080309164934/http://www.nrw.de/Presseservice/archive/presse2006/12_2006/061212STK_Verdienstorden.php |archiv-datum=2008-03-09 |abruf=2010-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. November 2009 wurde Bodo Hombach vom damaligen [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]] [[Horst Köhler]] mit dem Verdienstkreuz 1.&amp;amp;nbsp;Klasse des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] ausgezeichnet. Am 28. März 2014 erhielt Hombach den Orden [[Fondation du Mérite Européen|Mérite Européen]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.broststiftung.org/2014/03/bodo-hombach-mit-dem-orden-merite-europeen-ausgezeichnet |text=Bodo Hombach mit dem Orden Mérite Européen ausgezeichnet |wayback=20140414213824}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenheim-Affäre ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1998 und 1999 wurde Hombach unterstellt, vom [[VEBA|Veba]]-Konzern beim Neubau seines Eigenheims in Mülheim Preisvergünstigungen in sechsstelliger Höhe erhalten zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Dahlkamp, Markus Feldenkirchen, Gunther Latsch, Jörg Schmitt |titel=Bodo Hombach: Ärger um Haus vom Ex-Kanzleramtsminister |werk=Der Spiegel |datum=2017-01-28 |url=https://www.spiegel.de/spiegel/bodo-hombach-aerger-um-haus-vom-ex-kanzleramtsminister-a-1132105.html |abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fall wurde von der Staatsanwaltschaft Bochum aufgerollt. Sie kam 1999 zu dem Schluss: „Wir haben keine Erkenntnisse über ein strafrechtliches Verhalten des Herrn Hombach im Zusammenhang mit diesem Hausbau.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ.2007-08-22&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Etwas bleibt immer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Hombach selbst wies die Vorwürfe zurück und bekundete, dass er Quittungen vorlegen könne und es eine Untersuchung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gebe, die die Preise als im Rahmen des Üblichen bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hombach ging gegen die Äußerungen gerichtlich vor. In einem Verfahren vor dem [[Landgericht Hamburg]] wurde auch der leitende Bauingenieur gehört, der Hombachs Haus Ende der 1990er Jahre gebaut hatte. Im ersten Verfahren im Jahr 1999 hatte er Veba-Geschenke zunächst bestritten, dann seine früheren Erklärungen jedoch widerrufen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/frueherer-bauleiter-gibt-vor-gericht-kostenmanipulationen-beim-hausbau-des-spd-politikers-zu-freundschaftspreise-fuer-bodo-hombach,10810590,9694930.html &amp;#039;&amp;#039;Freundschaftspreise für Bodo Hombach&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. August 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; und war wegen Meineids verurteilt worden. Im Gerichtsprozess vor dem LG [[Hamburg]] erklärte der Bauleiter Jahre später wiederum, er wisse nichts über angebliche Bevorzugungen Hombachs. „Darüber ist mit mir nie gesprochen worden, und darüber habe ich auch nie Unterlagen erhalten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ.2007-08-22&amp;quot; /&amp;gt; Den angeblichen Meineid habe er zugegeben, weil er sich in der U-Haft unter Druck gesetzt gefühlt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geständnis oder Haft&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039; 18. Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch fünf andere Zeugen, die angeblich Belastendes gewusst hatten, konnten in dem Prozess nichts Genaues sagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ.2007-08-22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2007 untersagte das LG Hamburg Michael Dichand, Sohn des Verlegers der &amp;#039;&amp;#039;[[Kronen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; [[Hans Dichand]], zu behaupten Hombach habe sich sein Häuschen von der VEBA finanzieren lassen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Huber |titel=Gerichtsurteil: Hombachs Triumph |datum=2007-08-20 |werk=[[Tagesspiegel]] |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/hombachs-triumph-1535542.html |abruf=2007-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die WAZ mache Geschäfte mit der [[Organisierte Kriminalität|Organisierten Kriminalität]] in Kroatien. Die Äußerungen verletzten das allgemeine Persönlichkeitsrecht Hombachs und seien geeignet, ihn „in ganz beträchtlichem Maß“ herabzuwürdigen. Dichands Berufung blieb erfolglos und die Revision dagegen nicht zugelassen. Seine Beschwerde beim Bundesgerichtshof wurde mit Beschluss vom 16. September 2008 zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Haus ist bezahlt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hombach verkaufte das Haus später für 1,3 Millionen&amp;amp;nbsp;€. Nach Angabe von [[Hans Leyendecker]] lagen die Kosten mit den Anwälten und Gutachtern bei 300.000&amp;amp;nbsp;€.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ.2007-08-22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Die Ruhr und ihr Gebiet. Leben am und mit dem Fluss.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff Verlag, Münster 2020, ISBN 978-3-402-24640-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Internet und die Entgrenzung kultureller und zeitlicher Lebensräume&amp;#039;&amp;#039;. In: Hubert Burda, Mathias Döpfner, Bodo Hombach, Jürgen Rüttgers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;2020 – Gedanken zur Zukunft des Internets&amp;#039;&amp;#039;. Klartext, Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0376-0, S.&amp;amp;nbsp;239–246.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf der Seidenstraße&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Brückenbauer – Festschrift für Klaus Mangold.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2010, S.&amp;amp;nbsp;144–145.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerüchte-Küche – ein unscharfes Dossier&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;epd Medien,&amp;#039;&amp;#039; 16. Oktober 2010, Frankfurt am Main 2010.&lt;br /&gt;
* als Co-Autor: &amp;#039;&amp;#039;Die SPD von innen. Bestandsaufnahme an der Basis der Partei Auswertung und Interpretation empirischer  ntersuchungen in der SPD NRW.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Gesellschaft, Bonn 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bodohombach.de/ Website von Bodo Hombach]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120559625}}&lt;br /&gt;
* [http://www.focus.de/kultur/medien/kultur-und-leben-medien-schirmherr-im-revier_aid_771906.html &amp;#039;&amp;#039;Schirmherr im Revier&amp;#039;&amp;#039;.] [[Focus]], 25. Juni 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hombach, Bodo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. August 1952&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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