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	<title>Bodmerei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T05:54:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bodmerei&amp;diff=185067&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:871:31:8311:FC52:1DDE:AC2B:C21A: falschen Link korrigiert (Stadt &quot;Kiel&quot; auf Schiffbau &quot;Kiel&quot;)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bodmerei&amp;diff=185067&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-10-24T15:09:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falschen Link korrigiert (Stadt &amp;quot;Kiel&amp;quot; auf Schiffbau &amp;quot;Kiel&amp;quot;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bodmerei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|bottomry}}, abzuleiten von {{enS|bome}}, gleichbedeutend mit [[Kiel (Schiffbau)|Kiel]], oder von „Boden“, d.&amp;amp;thinsp;h. dem Schiffsboden, als dem Hauptbestandteil des Schiffs; {{frS|prêt à la grosse aventure}}) war im [[Seehandelsrecht]] ein während der Seereise zwischen einem [[Kapitän]] oder [[Supercargo]] und einem [[Kreditgeber]] geschlossener [[Kreditvertrag]], bei dem das [[Schiff]] und/oder die [[Frachtgut|Schiffsladung]] als [[Kreditsicherheit]] dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Alle [[Vermögensgegenstand|Vermögensgegenstände]] sind [[Beleihung (Kreditwesen)|beleihbar]], so dass auch auf Schiffe [[Kredit]] aufgenommen werden kann. Sie stellen dann für den Kreditgeber das [[Beleihungsobjekt]] dar. Die Bodmerei betraf aber nur Schiffe, die sich auf See befanden und war damit keine allgemeine [[Schiffsfinanzierung]]. Die Bodmerei wurde in Deutschland im April 1973 abgeschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=HaRlCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA12&amp;amp;dq=Bodmerei+1972&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjW0Yz08IHjAhUB3KQKHWg6AgMQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Bodmerei%201972&amp;amp;f=false Rolf Herber, &amp;#039;&amp;#039;Seehandelsrecht: Systematische Darstellung&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 12]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als heutige Form der Schiffsfinanzierung gibt es die [[Schiffshypothek]], die gemäß {{§|8|schrg|juris}} Abs. 1 [[Schiffsregister|SchRG]] in Verbindung mit {{§|3|schrg|juris}} SchRG und {{§|24|schrg|juris}} SchRG zur Sicherung einer [[Forderung]] ein Schiff in der Weise [[Belastung (Eigentum)|belastet]], dass der [[Gläubiger]] berechtigt ist, seine Befriedigung aus dem Schiff durch dessen [[Verwertung]] zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das [[römisches Recht|römische Recht]] kannte das auf griechischen Wurzeln beruhende [[Seedarlehen]] ({{laS|foenus nauticum}}), einer Unterart des [[Mutuum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lex.. 1 Digesten, 22, 2; Cod. 4, 33&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Schuldner]] erhielt einen Kredit, mittels dessen er einen Seetransport und den Einkauf von Waren finanzieren konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Honsell]], &amp;#039;&amp;#039;Römisches Recht&amp;#039;&amp;#039;, 5. ergänzte Auflage, Springer, Berlin u. a., 2001, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt; Rückzahlbar war das Darlehen zumeist im Bestimmungshafen, in welchem die Waren abgeliefert wurden. Das Darlehen musste nicht zurückgezahlt werden, wenn das verpfändete Schiff unterging; der [[Gläubiger]] trug somit die [[Preisgefahr|Seegefahr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hieraus entwickelte sich im [[Mittelalter]] die so genannte [[Großaventurei]], ein besonders in Frankreich und England üblicher Seedarlehnsvertrag, welcher zur Anschaffung von Waren, die über See verschickt werden sollten, abgeschlossen und bei welchem dem Gläubiger eine Prämie zugebilligt sowie ein Pfandrecht an den zu versendenden Gütern gegen Übernahme der Seegefahr eingeräumt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=HL9gAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA420&amp;amp;dq=gro%C3%9Faventurei&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwivo5K-hILjAhXjxaYKHd6HAP0Q6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=gro%C3%9Faventurei&amp;amp;f=false Bibliographisches Institut (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Meyer&amp;#039;s Konversationslexicon&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 1874, S. 420]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Großaventurei entstand schließlich die Bodmerei, für welche die Regel galt, dass derjenige &amp;#039;&amp;#039;verbodmen&amp;#039;&amp;#039; konnte, welcher zu der Verpfändung des betreffenden Gegenstandes befugt war, also hinsichtlich des Schiffs der [[Reederei|Reeder]], hinsichtlich der Schiffsladung der [[Befrachter]]. Auch dem Schiffer war die Verpfändung von Schiff, Fracht und Ladung unter gewissen Voraussetzungen während der Reise erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hochmittelalter]] setzte man die Verpfändung des der Seegefahr ausgesetzten Schiffes oder Schiffsteiles voraus, so etwa um 1250 in den [[Rôles d’Oléron]] (Artikel 122) oder in [[Lübeck]] (1387). Das [[Seerecht von Wisby]] (Art. 40) erwähnte 1407 die Bodmerei, denn es konnte Geld auf den Boden (Bome) des Schiffes gegeben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=P5cUAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA259&amp;amp;dq=Georg+II.+bodmerei&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjkgPDnpYnjAhUz4aYKHQ5cC44Q6AEITjAG#v=onepage&amp;amp;q=Georg%20II.%20bodmerei&amp;amp;f=false Carl von Kaltenborn-Stachau, Grundsätze der praktischen europäischen Seerechts, besonders im Privatverkehre, Band II, 1851, S. 242]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Hanse]] erließ jedoch wegen Missbrauchs 1418 ein Bodmereiverbot.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Krause, &amp;#039;&amp;#039;Handelsschifffahrt der Hanse&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 241&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort „Bodmerei“ stammte aus [[Flandern]], wo es 1549 erstmals als „bomerie“, 1551 dann als „bomerije“ auftauchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Placcaet-Boeck van Vlaenderen, &amp;#039;&amp;#039;Behelsende alle de Placcaeten, Ordonnantien ende Decreten ... van den Jaere 1152&amp;#039;&amp;#039;, Band I, 1639, S. 370&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1605 sprach die Hamburgische Gerichtsordnung vom „gelt auf boͤddemerey aufnehmen“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Stadt Hamburgk Gerichtsordnung vnd Statuta&amp;#039;&amp;#039;, 1605, II 18, Art. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Mittelniederdeutsche Sprache|mittelniederdeutsche]] „bodem“ wiederum bedeutete „Schiffsboden“. [[Georg II. (Großbritannien)|Georg II.]] verfügte nach 1730, dass bei [[Ostindienfahrer|Ostindienfahrten]] Bodmerei („Respondentia“) nur bei seinen Untertanen statthaft sei.&amp;lt;ref&amp;gt;19, Georg II., C. 57, § 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Allgemeines Preußisches Landrecht]] (APL) vom Juni 1794 präsentierte eine [[Legaldefinition]]: „Bodmerey ist ein Darlehnscontract, bey welchem der Gläubiger, wegen Verpfändung eines Schiffes, oder der Ladung desselben, oder beider zusammen, die Seegefahr übernimmt“ (II 8, § 2359 APL).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=4QNSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA685&amp;amp;dq=preu%C3%9Fisches+landrecht+bodmerey&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiSqJ2Wt8PjAhWFCewKHSn9CnMQ6AEIKjAA#v=onepage&amp;amp;q=preu%C3%9Fisches%20landrecht%20bodmerey&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Landrecht für die preußischen Staaten&amp;#039;&amp;#039;, Teil 3, 1794, S. 682]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach § 2370 APL durfte die [[Heuer (Schifffahrt)|Heuer]] nicht verbodmet werden, § 2376 APL verbot die Verbodmung bereits versicherter Gegenstände, gemäß § 2406 APL mussten im Regelfall Schiff und Ladung verpfändet werden. Da der Kreditgeber das Transportrisiko trug und das Darlehen beim Untergang des Schiffes nicht rückzahlbar war, ist in der Bodmerei auch eine [[Versicherung (Kollektiv)|Versicherung]] zu erblicken; der Kreditgeber war zugleich [[Versicherer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl von Kaltenborn-Stachau]], &amp;#039;&amp;#039;Grundsätze der praktischen europäischen Seerechts, besonders im Privatverkehre&amp;#039;&amp;#039;, Band II, 1851, S. 244&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische &amp;#039;&amp;#039;Code de Commerce&amp;#039;&amp;#039; vom September 1807 sah Regelungen in Art. 334 ff. vor. Auch der [[Binnenstaat]] [[Österreich]] regelte die „Bodmerey“ ab Januar 1812 in {{§|1292|ABGB|RIS-B|DokNr=NOR12019034}} [[ABGB]], sie trat im Dezember 2016 außer Kraft. Dort zählte sie zu den „Glücksverträgen“, „wodurch die Hoffnung eines noch ungewissen Vorteiles versprochen und angenommen wird“. Glücksverträge sind gemäß {{§|1269|ABGB|RIS-B|DokNr=NOR12019011}} ABGB „die [[Wette]]; das [[Spiel]] und das [[Lotterie|Los]]; alle über gehoffte Rechte, oder über künftige noch unbestimmte Sachen errichtete Kauf- und andere Verträge (Hoffnungskauf, d. Verf.); ferner, die [[Leibrente]]n; die gesellschaftlichen Versorgungsanstalten; endlich die Versicherungs- und Bodmereyverträge“. Das österreichische Handelsrecht verstand unter „Bodmerey“ lediglich das Darlehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=pstaAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA343&amp;amp;dq=bodmerey&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiNm76VjcPjAhWMUlAKHRtFDocQ6AEIVjAJ#v=onepage&amp;amp;q=bodmerey&amp;amp;f=false Franz Petter, &amp;#039;&amp;#039;Theoretisch-practisches Lehrbuch der kaufmännischen Buchhaltungs-Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1826, S. 342 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Allgemeines Deutsches Handelsgesetzbuch|Allgemeine Deutsche Handelsgesetzbuch]] (ADHGB) vom Mai 1861 behandelte in Art. 701 ADHGB die „uneigentliche Bodmerei“. Das [[Handelsgesetzbuch|HGB]] übernahm die Bodmerei im Januar 1900 (§§ 679–699 HGB a. F.). Durch das Seerechtsänderungsgesetz vom 21. Juni 1972&amp;lt;ref&amp;gt;BGBl. I 1972, S. 966&amp;lt;/ref&amp;gt; entfielen unter anderem auch die Bestimmungen über die Bodmerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Die Bodmerei war als [[Verpfändung]] vorgesehen, bei der allgemein nur der [[Eigentümer]] der Sache dem [[Sicherungsnehmer]] (Kreditgeber) ein vertragliches [[Pfandrecht]] einräumen kann. Das wäre bei der Bodmerei der [[Reederei|Reeder]], doch durften ausnahmsweise auch Kapitän oder Supercargo als bloße [[Besitzer]] das Schiff verpfänden („eigentliche Bodmerei“). Dies war ein seehandelsrechtlicher Sonderfall, wonach ein Nichteigentümer fremde Vermögensgegenstände rechtsgültig [[Pfand (Recht)|verpfänden]] durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreditgeber hieß Schiffsgläubiger (§ 754 HGB a. F.), dessen vertragliches Pfandrecht das Schiffsvermögen (Schiff nebst [[Zubehör]], § 755 Abs. 1 HGB a. F.), die Schiffsladung (§§ 726, 753 Abs. 1 HGB a. F.) und die Bruttofracht (§ 756 HGB a. F.) umfasste. Nach § 679 HGB a. F. war Bodmerei ein „[[Darlehen (Deutschland)|Darlehensgeschäft]], welches von dem Schiffer (Schiffskapitän) als solchem kraft der in diesem Gesetzbuch ihm erteilten Befugnisse unter Zusicherung einer Prämie und unter Verpfändung von Schiff, Fracht und Ladung oder von einem oder mehreren dieser Gegenstände in der Art eingegangen wird, dass der Gläubiger wegen seiner Ansprüche nur an die verpfändeten (verbodmeten) Gegenstände nach Ankunft des Schiffs an dem Ort sich halten kann, wo die Reise enden soll, für welche das Geschäft eingegangen ist (Bodmereireise)“ (eigentliche Bodmerei). Die Bodmerei bedurfte der [[Schriftform]] in Gestalt eines &amp;#039;&amp;#039;Bodmereibriefs&amp;#039;&amp;#039; oder [[Bielbrief]] ({{itS|Cambio marittimo}}; § 682 HGB a. F.), der als [[gekorenes Orderpapier]] (§ 684 HGB a. F.) gemäß {{§|363|hgb|juris}} HGB durch [[Indossament]] übertragbar war. Die Übertragung des Bodmereibriefs bedeutete gleichzeitig die Übertragung der Schiffsladung ([[Traditionspapier]]). Eine [[Havarie]] traf den Gläubiger nicht, er trug jedoch das [[Transportrisiko]] mit der Gefahr, dass die verpfändeten Gegenstände zu seiner Befriedigung unzureichend waren (§ 690 HGB a. F.: „Es haftet alles, was der Boden zu Lande bringt“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bodmereischuld war, sofern nicht in dem Bodmereibrief selbst eine andre Bestimmung getroffen war, in dem Bestimmungshafen der Schiffsreise und am achten Tag nach der Ankunft des Schiffs in diesem Hafen [[Fälligkeit|fällig]]. Vom Zahlungstag an waren von der Bodmereischuld einschließlich der Prämie Zinsen zu 6 Prozent zu zahlen. Der Betrag der Prämie war schon vor Aufhebung der gesetzlichen Zinsbeschränkungen wegen des mit der Bodmerei verbundenen Risikos dem freien Ermessen der kontrahierenden Teile überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
[[Carl Günther Ludovici]] wies 1798 darauf hin, dass sich die Bodmerei von der Großaventurei dadurch unterschied, dass erstere die Verpfändung des Schiffs und dessen Zubehörs und/oder der Schiffsladung ermöglichte, während die Großaventurei lediglich die Verpfändung der Schiffsladung betraf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=j1WxSdRY3doC&amp;amp;pg=PA501&amp;amp;dq=gro%C3%9Favantur&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiEg7HSlcPjAhUKyaQKHbWxCe0Q6AEILjAB#v=onepage&amp;amp;q=gro%C3%9Favantur&amp;amp;f=false Carl Günther Ludovici, &amp;#039;&amp;#039;Encyclopädisches Kaufmannslexicon&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 1798, Sp. 501]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
In [[England]] gehörte die Bodmerei ({{enS|bottomry}}) zum [[Common Law]], wofür 1802 [[Charles Abbott, 1. Baron Tenterden|Baron Tenterden]] umfassende Regelungen schuf. Die Bodmerei verlor bereits im 19. Jahrhundert an Bedeutung, heute sind Seepfandrechte ({{enS|maritime liens}}) üblich, die seit 1981 in Art. 22 &amp;#039;&amp;#039;Supreme Court Act&amp;#039;&amp;#039; anerkannt sind. Allerdings dürfen lediglich [[Bergung (Seefahrt)|Bergung]] ({{enS|salvage}}), [[Schadensersatz]] für durch Schiffe verursachte Schäden ({{enS|damage done by a ship}}), [[Heuer (Schifffahrt)|Heuern]] ({{enS|wages}}), Kapitänsgeschäfte ({{enS|Master’s disbursements}}) und Bodmerei finanziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=_PdcASsIIHMC&amp;amp;pg=PA119&amp;amp;dq=Bodmerei+england&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjE-eWetInjAhUODuwKHQLkBGI4FBDoAQg4MAM#v=onepage&amp;amp;q=Bodmerei%20england&amp;amp;f=false Bastian Schmidt-Vollmer, &amp;#039;&amp;#039;Schiffsgläubigerrechte und ihre Geltendmachung&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 119]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Frankreich]] wurde die Bodmerei ({{frS|prêt à la grosse aventure}}) im Januar 1969 aufgehoben, die entsprechende Erwähnung in Art. 1964 [[Code civil]] entfiel im Mai 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[USA]] sind der &amp;#039;&amp;#039;Federal Maritime Lien Act&amp;#039;&amp;#039; aus 1910 und der &amp;#039;&amp;#039;Ship Mortgage Act&amp;#039;&amp;#039; aus 1920 seit November 1988 im &amp;#039;&amp;#039;Commercial Instruments and Maritime Lien Act&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Das Seedarlehen in den Gerichtsreden des Demosthenes. Mit einem Ausblick auf die weitere historische Entwicklung: dánein nautikón, fenus nauticum und Bodmerei.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11778-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Bodmerei}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7501535-3}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seerecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2001:871:31:8311:FC52:1DDE:AC2B:C21A</name></author>
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