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	<title>Bodersweier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bodersweier&amp;diff=189027&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: zu großen Zeilenabstand entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-04-24T10:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zu großen Zeilenabstand entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bodersweier&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kehl&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Bodersweier.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen von Bodersweier&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/36/0/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/52/22/O&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 135&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2000&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 77694&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07853&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   =Kleiner Dorfplatz in Bodersweier.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      =Kleiner Dorfplatz in der Gemeindemitte&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bodersweier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Kehl]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Ortenaukreis]]. Das Dorf hat ca. 2000&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kehl.de/media-stadt/docs/gr_intern/HHP2017-18.pdf Haushaltsplan 2017/18, S.1 (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Bodersweier liegt im [[Oberrheinische Tiefebene|Rheintal]] ca. 3 km östlich des [[Rhein]]s, der hier die [[Deutschland|deutsch]]-[[Frankreich|französische]] [[Politische Grenze|Grenze]] bildet, und 6 km nordöstlich von Kehl. Die Innenstadt des französischen [[Straßburg]] ist 12 km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grabfund mit reichen Beigaben einer Frauentracht im Jahre 1966 erbrachte den Nachweis, dass am Ort schon in der Keltenzeit (Frühlatène, 4. Jh. v. Chr.) Menschen anwesend waren. Die Reste eines Brandgrabes sowie ein vollständig erhaltenes Wasser- oder Ölkrüglein konnten der Römerzeit zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste urkundliche Erwähnung stammt von 884 n. Chr., als Kaiser [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karl III.]] dem [[Honau (Rheinau)|Kloster Honau]] seinen Besitz bestätigte, darunter auch Gut zu &amp;#039;&amp;#039;Bothalasuuileri&amp;#039;&amp;#039;. Der Name des Ortes wurde von der älteren Forschung noch auf einen elsässischen Adligen mit Namen &amp;#039;&amp;#039;Bodal&amp;#039;&amp;#039; zurückgeführt, der dem Kloster Honau bereits im 8. Jahrhundert Güter stiftete. Eine andere Namensdeutung bezieht sich auf die Ansilbe &amp;#039;&amp;#039;bod&amp;#039;&amp;#039; als Bezeichnung für „sumpfiges Wasser“, was die Geländesituation des Ortes in einem ausgeprägten Mündungsdelta der [[Kinzig (Rhein)|Kinzig]] treffend charakterisiert. Mit dem restlichen Besitz des bereits früh untergegangenen Klosters Honau fiel Bodersweier bis zum 10. Jahrhundert als Teil des &amp;#039;&amp;#039;districtus Honowe&amp;#039;&amp;#039; an den [[Bistum Straßburg|Bischof von Straßburg]]. 1226 wurden ein [[Leutpriester]] und eine dem Täufer Johannes geweihte Kirche in Bodersweier erwähnt. Die drei im 13. und 14. Jahrhundert amtierenden Straßburger Bischöfe aus dem Geschlecht der [[Herrschaft Lichtenberg|Lichtenberger]] belehnten Familienangehörige mit bischöflichen [[Lehenswesen|Lehen]]. Die Erstbelehnung mit Bodersweier erfolgte vermutlich 1274.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 56, 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bodersweier lag in der [[Herrschaft Lichtenberg]] im [[Amt Lichtenau (Ortenau)|Amt Lichtenau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 99, 239; Knöpp, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1335 nahmen die mittlere und die jüngere Linie des Hauses [[Lichtenberg (Adelsgeschlecht)|Lichtenberg]] eine Landesteilung vor. Dabei fiel das Amt Lichtenau – und damit Bodersweier – an [[Ludwig III. von Lichtenberg]], der die jüngere Linie des Hauses begründete.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 79f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anna von Lichtenberg]] (* 1442; † 1474) war als Tochter [[Ludwig V. von Lichtenberg|Ludwigs V. von Lichtenberg]] (* 1417; † 1474) eine von zwei Erbtöchtern mit Ansprüchen auf die [[Herrschaft Lichtenberg]]. Sie heiratete 1458 den Grafen [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I. den Älteren von Hanau-Babenhausen]] (* 1417; † 1480), der eine kleine [[Sekundogenitur]] aus dem Bestand der [[Grafschaft Hanau]] erhalten hatte, um sie heiraten zu können. Durch die Heirat entstand die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]]. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, [[Jakob von Lichtenberg]], eines Onkels von Anna, erhielt Philipp I. d. Ä. 1480 die Hälfte der Herrschaft Lichtenberg. Die andere Hälfte gelangte an seinen Schwager, [[Simon IV. Wecker]] von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Das Amt Lichtenau gehörte zu dem Teil von Hanau-Lichtenberg, den die Nachkommen von Philipp und Anna erbten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp IV.]] von Hanau-Lichtenberg (1514–1590) führte nach dem Regierungsantritt 1538 die [[Reformation]] in seiner Grafschaft konsequent durch, die nun [[Lutherische Kirche|lutherisch]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dreißigjährigen Krieg und den nachfolgenden Kriegen des 17. und frühen 18. Jahrhunderts hatte der Ort wie die gesamte Umgebung unter Plünderungen, Brandschatzungen und Einquartierungen zu leiden. Der Wiederaufbau kam wegen der fortgesetzten kriegerischen Unruhen nur zögerlich in Gang, und die von der Herrschaft eingeforderten hohen Abgaben zur Zahlung der Kriegsschulden taten ihr Übriges. Der Unmut der Bauern im [[Hanauerland]] äußerte sich im Aufstand der Hanauer Bauern von 1725. Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]] 1736, fiel das Erbe – und damit auch das Amt Lichtenau mit Bodersweier – an den Sohn seiner einzigen Tochter, [[Charlotte von Hanau-Lichtenberg]], Landgraf [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (IX.)]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] wurden das Amt Lichtenau und Bodersweier 1803 dem neu gebildeten [[Kurfürstentum Baden]] zugeordnet, während das benachbarte Kehl zunächst an Frankreich fiel, wodurch Bodersweier weiterhin Zollstelle blieb, was insbesondere zu einem Aufschwung des Speditionswesens im Ort führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform]] am 1. Januar 1973 wurde der [[Landkreis Kehl]] aufgelöst, dem Bodersweier bis zuletzt angehörte. Damit wechselte Bodersweier in den neugebildeten Ortenaukreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde die Ortschaft nach Kehl eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kehl.de/stadt/verwaltung/ortschaften/bodersweier.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=514}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.357&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.506&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Bodersweier.jpg|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
Das Kirchenpatronat des Ortes lag ursprünglich beim Abt des Klosters Honau, ab 1398 beim Stift Alt Sankt Peter in Straßburg. Seit Einführung der [[Reformation]] durch Philipp IV. von Hanau-Lichtenberg († 1590) und der etwa 1559 erfolgten Bestellung eines [[evangelisch]]en Pfarrers war Bodersweier bis ins frühe 19. Jahrhundert fast rein protestantisch. 1616 ließ Graf Johann Reinhard die erste größere Kirche auf dem rechtsrheinischen Gebiet des Hanauerlandes errichten. Sie ist heute das älteste Gebäude im Ort. Der bekannteste am Ort wirkende Geistliche war [[Quirinus Moscherosch]], Ortspfarrer von 1655 bis zu seinem Tod 1675, der durch seine Gedichte auch überregional bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodersweier war eine der vier Gemeinden im rechtsrheinischen Hanauerland, in denen ab dem 18. Jahrhundert jüdische Schutzbürger angesiedelt wurden. Die Gemeinde wuchs nach dem Übergang an Baden im Laufe des 19. Jahrhunderts an. 1812/13 wurde ein einfaches Synagogengebäude im Fachwerkstil erbaut. Daneben entstand das jüdische Gemeindehaus mit einem rituellen Frauenbad, einer Mikwe. 1875 lebten 116 Juden im Ort und machten damit rund 10 % der Bevölkerung aus. Viele Juden verlegten ihren Wohn- und Geschäftssitz in die Stadt Kehl und an andere wichtige Handelsplätze und erarbeiteten sich einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufstieg. So schrieb der in Bodersweier geborene Joseph Friedrich Bensinger Industriegeschichte, als er in Mannheim eine große Celluloid-Fabrik gründete, wo die Produktion der bekannten Schildkröt-Puppen begann. 1925 zählte die jüdische Gemeinde noch 46 Personen. Im Verlauf der [[Novemberpogrome 1938]] wurde die Synagoge verwüstet, alle Männer wurden im [[KZ Dachau|Konzentrationslager Dachau]] in sogenannte „Schutzhaft“ genommen. Am 22. Oktober 1940 wurden die letzten 15 Juden des Ortes mit etwa 6500 Glaubensgenossen aus Baden zum Internierungslager [[Gurs]] in den Pyrenäen deportiert. Einige verstarben dort während ihres Aufenthaltes, 9 Personen wurden 1942 nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert und dort ermordet. Insgesamt gelten 17 Juden aus Bodersweier als Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die ehemalige Synagoge diente zunächst noch als Busgarage und Schafstall. Die Israelitische Landesgemeinde Südbaden verkaufte das Gelände nach der Rückgabe als Geschäftsgrundstück; das desolate Gebäude wurde abgebrochen. Auf dem kommunalen Friedhof erinnert seit 1984 eine Gedenkstele an die 17 jüdischen Opfer. Im Rahmen eines zentralen Mahnmalprojektes wurde ein Memorialstein in der Nähe der Kirche in Bodersweier aufgestellt. Bei der Gedenkfeier im Oktober 2005 war der Großrabbiner René Gutmann aus Straßburg anwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/a-b/431-bodersweier-baden-wuerttemberg |titel=Bodersweier (Baden-Württemberg) |werk=Jüdische Gemeinde |abruf=2025-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit dem späten Mittelalter stand dem Ort ein gewählter [[Heimbürge]] vor. Ab dem 17. Jahrhundert stand dem Heimbürgen auch der von der Herrschaft eingesetzte [[Stabhalter]] als Vertreter des Rheinbischofsheimer Schultheißen zur Seite, der im 18. Jahrhundert vom „herrschaftlichen Schultheißen“ (umgangssprachlich: „Schulz“) abgelöst wurde. 1812 wandelte sich die Amtsbezeichnung von [[Schultheiß]] zu [[Vogt]], mit der badischen Gemeindeordnung von 1831 wurde der jeweilige Gemeindevorsteher als [[Bürgermeister]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister 1831 bis 1974 ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Bodersweier hatte von 1831 bis 1974 folgende Bürgermeister (in Klammern das Jahr des Amtsantritts):&lt;br /&gt;
* Hemler (1832)&lt;br /&gt;
* Lauck (1845)&lt;br /&gt;
* Johann Georg Baaß (1850)&lt;br /&gt;
* Hennenberger (1868)&lt;br /&gt;
* Heinrich Braun (1876)&lt;br /&gt;
* Jakob Müll (1881)&lt;br /&gt;
* Johann Hemmler (1894)&lt;br /&gt;
* Karl Wund (1914)&lt;br /&gt;
* Michael Hemmler (1928)&lt;br /&gt;
* Karl Thorwarth (1938)&lt;br /&gt;
* Karl Murr (1945)&lt;br /&gt;
* Berthold Hetzel (1946)&lt;br /&gt;
* Alfred Murr (1967)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Köbel (1974, kommissarisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Gemeindereform]] wurde Bodersweier 1975 in die Stadt Kehl eingemeindet. Es gilt die Ortschaftsverfassung mit einem Ortschaftsrat und einer Ortsverwaltung. Der Ortsvorsteher ist der Leiter der Ortsverwaltung und der Vorsitzende des Ortschaftsrates. Amtsinhaber ist seit 2009 Manfred Kropp.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kehl.de/stadt/verwaltung/ortschaften/bodersweier.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] brachte folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08317057/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=4837&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-15159_id_24140 |titel=Ergebnis |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Sitzverteilung|3=FW Kehl|4=Bürgerliste|5=Wählergemeinschaft Bodersweier|Beschriftung=Sitze|float=right|Breite=1.2|Land=DE|FW Kehl=5|FW Kehl Farbe=63B8FF|Bürgerliste=1|Bürgerliste Farbe=FF0000|Wählergemeinschaft Bodersweier=4|Wählergemeinschaft Bodersweier Farbe=000000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Ortskern des Fachwerkdorfes Bodersweier steht seit 1980 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Im Ort sind alle im Hanauerland vorkommenden [[Fachwerkhaus]]typen vertreten. Die Fachwerkbauten stammen zumeist aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rathaus wurde 1829 erbaut und diente als Schulhaus, bis 1882 die Schule südlich der Kirche zur Verfügung stand.&amp;amp;#160; &amp;amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einmaliges Exemplar unter den Fachwerkhäusern darf das Küchenflurhaus gelten, das Ende der 1980er Jahre von seinem ursprünglichen Standort in den Feschmattweg umgesetzt wurde. Es zeigt, wie beengt die ärmeren Bevölkerungsschichten in früheren Jahrhunderten gewohnt haben. Man betritt die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Hausgangküche&amp;#039;&amp;#039;  im Flur durch die Außentür. Links und rechts schließen sich ein Wohnraum mit Alkoven zum Schlafen und eine Kammer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders häufig anzutreffen sind die für das Hanauerland typischen [[Kniestock]]häuser, in einseitig versetzter Variante anzutreffen, wobei das länger auskragende Dach in Zeiten landwirtschaftlicher Nutzung oft als Raum zum Trocknen von Mais oder Tabak verwendet wurde. Die zweistöckigen Fachwerkhäuser des Ortes hatten ursprünglich meist ein [[Krüppelwalmdach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Es gibt im Jahre 2018 nur noch drei landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe, die teilweise aus dem Dorfinneren ausgesiedelt wurden.&amp;amp;#160;Der Ort verfügt über eine gute Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung. &amp;amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller von Hotel[[kosmetik]], die ADA Cosmetics International GmbH, der Hersteller von Körperkosmetik, Carecos GmbH&lt;br /&gt;
und der Hersteller für [[Hebebühne]]n und Prüftechnik, die Otto Nußbaum GmbH &amp;amp; Co. KG, haben in Bodersweier ihren Hauptsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Landesstraße 75 führt durch Bodersweier. Seit der Einführung eines neuen Nahverkehrskonzeptes der Stadt Kehl 2018 ist Bodersweier durch die Stadtbuslinie K5 und den interkommunalen Linien 301 und 403 der [[SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG|SWEG]] mit den umliegenden Ortschaften und der Stadt Kehl verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
1967 bezog die damalige Grund- und Hauptschule den neuen Gebäudekomplex mit Sporthalle am Mühlenweg. 1973 wurde Bodersweier Sitz der Hauptschule für die nördlichen Ortschaften Kehls. Sie wurde später zur Werkrealschule aufgewertet, die aber 2017 geschlossen wurde. Nach und nach wird in das Gebäude nun der Kindergarten mit der Kinderkrippe einziehen. Die erste Kleinkinderschule wurde 1890 in der Dorflache erbaut. 1976 erhielt der Kindergarten ein neues Gebäude in der Querbacher Straße.&amp;amp;#160; &amp;amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gasthaus &amp;quot;Zur Hoffnung&amp;quot;.jpg|Gasthaus zur Hoffnung&lt;br /&gt;
 Typisches Ortsbild Bodersweier.jpg|Gasthof zum Ochsen&lt;br /&gt;
 Bodersweier-10-Rathaus-Evangelische Kirche-gje.jpg|Rathaus und evangelische Kirche&lt;br /&gt;
 Bodersweier-14-Rathaus-gje.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
 Bodersweier-16-Gedenkstein Gurs-gje.jpg|Gedenkstein Gurs&lt;br /&gt;
 Bodersweier-18-Rastatter Str 37-Fachwerkhaus-gje.jpg|Rastatter Straße 37&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bodersweier – Berichte, Erzählungen und Bilder aus der Geschichte eines Dorfes im Hanauerland&amp;#039;&amp;#039;. Kehl 1984.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3922923313}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kehl.de/stadt/verwaltung/ortschaften/bodersweier.php Bodersweier auf der Website von Kehl]&lt;br /&gt;
* [http://www.bodersweier.de/ Private Seite über Bodersweier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Kehl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7794411-2|LCCN=n2002037245|VIAF=139748310}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ortenaukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ortenaukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Kehl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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