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	<title>Bodental - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-15116-62 am 13. März 2026 um 00:02 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-13T00:02:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodentaler Felsentor.jpg|mini|Bodentaler Felsentor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vertatscha Bodental.jpg|mini|Talschluss vom Schoschelz aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental Maerchenwiese 19082009 318.jpg|mini|Märchenwiese mit Vertatscha]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Podnar Bodental 2008 01.JPG|mini|Gasthaus Bodenbauer, Sommer 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Podnar Bodental 1910.JPG|mini|Taverne Bodenbauer, Spätherbst 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schigebiet Bodental.jpg|mini|Schipiste beim Sereinig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental spruce mountains Bodenbauer 25102008 31.jpg|mini|Herbstliches Bodental beim Bodenbauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental 20081230 04.JPG|mini|Lausegger im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental Ferlacher Horn 24122008 33.jpg|mini|Lausegger – Ausblick nach Osten zum [[Ferlacher Horn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental 25102008 26.jpg|mini|Keuschen beim Weiler Schwerzer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental 24122008 11.jpg|mini|Heuschober im Bodental]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental Almhuette 24122008 88.jpg|mini|Traditionelle Almhütte im Bodental]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodental Woschte 2008 0824.JPG|mini|Beim Woschtet auf der Sonnseite]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bodental&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Slowenische Sprache|slowenisch]] &amp;#039;&amp;#039;Boden&amp;#039;&amp;#039; / [[Slowenische Sprache#Kärntner Slowenisch|kärntnerischslowenisch]] &amp;#039;&amp;#039;Póden&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Kranzmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamenbuch von Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. II. Teil, 1958, S. 36 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein entlegenes [[Hochtal]] in den [[Karawanken]] im Süden von [[Kärnten]]. Über Straße kann das nach Südwesten verlaufende Tal in knapp über {{Höhe|1000}} Seehöhe vom [[Loiblpass|Loibltal]] über den [[Bleiberger Graben]], über Wanderweg vom [[Bärental (Kärnten)|Bärental]] aus erreicht werden. Das Gebiet gehört zur [[Katastralgemeinde]] [[Windisch Bleiberg]] und ist seit Anfang 1973 Teil der Stadtgemeinde [[Ferlach]]. Das Tal wird vom Bodenbach entwässert, der über den Tschaukofall in die [[Tscheppaschlucht]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das früher landwirtschaftlich geprägte ca. 4&amp;amp;nbsp;km lange Bergtal mit einem der herrlichsten Talabschlüsse der Kalkalpen hat sich zu einem beliebten Freizeitgebiet entwickelt. Im Sommer bieten sich [[Wandern|Wanderungen]] etwa im [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]] oder zur [[Klagenfurter Hütte]] an. Im Winter ist das Tal eines der wenigen [[Wintersport]]-Gebiete der Karawanken mit Schipiste, Langlaufloipen, Winterwandern und Pferdeschlitten. Für die stetig abnehmende dauerhaft ansässige Bevölkerung gibt es außer der Landwirtschaft und den vier Gastbetrieben kaum Arbeitsmöglichkeiten. Arbeitende und Schulkinder [[Pendler|pendeln]] in das 11&amp;amp;nbsp;km entfernte Ferlach oder noch weiter nach Klagenfurt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Bleiberger Graben, in dem seit dem 13. Jahrhundert bis zum Jahr 1898 [[Blei]] und [[Eisenerz]] abgebaut wurde, ist das Bodental seit jeher eine bäuerlich dominierte Landschaft. Der ursprünglich von einem See bedeckte Talboden, immer noch mit sumpfigen und sauren Böden, wird in der vorderen Talhälfte als &amp;#039;&amp;#039;Žabnica&amp;#039;&amp;#039; von slow. &amp;#039;&amp;#039;žaba&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Froschlurche|Frosch]] bezeichnet. Die ersten Siedler kamen vermutlich auf Initiative des 977 gegründeten [[Zisterzienser]]klosters [[Viktring]], zu dessen Grundherrschaft das Kloster gehörte. Man kann davon ausgehen, dass sie einen slawischen Dialekt sprachen. Wie aus Orts- und Flurbezeichnungen in Salzburg und Oberösterreich ersichtlich ist, verlief die Sprachgrenze zu den germanischen Sprachen um das Jahr 1000 viel weiter im Norden als heute. Frühe urkundliche Erwähnungen über Abgaben und Grundstückserwerbe im Bodental finden sich in den Aufzeichnungen des Archivs [[Dietrichstein (Adelsgeschlecht)|Dietrichstein]] des [[Kärntner Landesarchiv]]s in den [[Urbar (Verzeichnis)|Urbaren]] und Stiftsregistern des 17. und 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Bodenbauer Podner / Podnar ===&lt;br /&gt;
Für den Bereich des Bodenbauers &amp;#039;&amp;#039;Poden&amp;#039;&amp;#039;, dem letzten Bauern hinten im Tal, finden sich ein Clement und Urban Ogris, die nach und nach ursprünglich gemeinschaftliche Flächen wie eine &amp;#039;&amp;#039;Rauth&amp;#039;&amp;#039; (gerodete Fläche) oder &amp;#039;&amp;#039;eingefangenen Ort&amp;#039;&amp;#039; (eingezäunte Fläche, Weide) von der Herrschaft [[Burg Hollenburg|Hollenburg]] erwarben.&lt;br /&gt;
In der Besitzaufstellung der [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Kühnegg durch Gandolf von Khünegg im Jahre 1490 wird im Bleyberg ein &amp;#039;&amp;#039;Jury Ogristh&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tuschar, &amp;#039;&amp;#039;Ferlach. Geschichte und Geschichten. 1996&amp;#039;&amp;#039;, Seiten 351. [Mit Verweisen auf die einschlägigen Quellen und Originalliteratur]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist anzunehmen, dass damals die ersten Rodungen im flachen Talschluss durchgeführt wurden. Im Vergleich zu den Bergbauern ringsum war das Wirtschaften auf den nur sanft abfallenden Wiesen besonders angenehm. Verweise auf die Gunstlage sind die Erwähnungen zweier Bewirtschafter, &amp;#039;&amp;#039;Okers in Schienleben&amp;#039;&amp;#039; 1524 bzw. &amp;#039;&amp;#039;Lucas Ogris im Schönleben&amp;#039;&amp;#039; 1541. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Poden&amp;#039;&amp;#039; taucht neben &amp;#039;&amp;#039;Schönleben&amp;#039;&amp;#039; das erste Mal um 1586 auf. In weiterer Folge wird nur mehr die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Poden&amp;#039;&amp;#039; verwendet, wie etwa 1680, als von einem &amp;#039;&amp;#039;Adam Ogriß oder Podner&amp;#039;&amp;#039; die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann davon ausgehen, dass die Linde beim Bodenbauer, seit 1979 ein geschütztes Naturdenkmal, bereits im Jahre 1636 als Hausbaum gepflanzt wurde, also eine [[Keusche (Bauwerk)|Keusche]] oder [[Hufe|Hube]] bereits bestand und Viehzucht betrieben wurden. Damals unterlagen die Bauern der [[Leibeigenschaft]], sie waren also ihrer Herrschaft gegenüber zu Abgaben ([[Zehnt|Zehent]]) und [[Frondienst|Robot]] verpflichtet. Wurde diesen Verpflichtungen nicht nachgekommen, konnte man auch vom Anwesen vertrieben werden, denn ein Erbrecht in heutiger Form gab es nicht. Bei der Übergabe an die nächste Generation musste mit der Herrschaft wieder ein neuer Vertrag geschlossen werden. Dem Stiftsregister der Herrschaft Hollenburg kann entnommen werden, dass im Jahr 1664, als die Linde beim Bodenbauer 28 Jahre alt war, Clement Ogris seinem Sohn Adam den Besitz wegen Schwäche übergab und sich das Wohnrecht am Hof sowie das Recht auf eine Kuh und sechs Schafe behielt. Die Anzahl der behaltenen Tiere weist auf einen für die damalige Zeit größeren Besitz hin. Im Jahre 1791 war August Orgis Bewirtschafter des Bodenbauers, welchen er im Jahre 1816 an Johann Kropiunig / Koprivnik verkaufte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ältester erhaltener Grabstein an der Friedhofsmauer in Windisch-Bleiberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 4. Juni 1878 erhielt der Sohn Johannes Josef Kropiunig das Recht, eine einfache [[Taferne]] zu betreiben. Im Jahre 1904 wurde der Sohn Josef Kropiunig von einer Lawine verschüttet, worauf das Tafernenrecht ruhte, bis Anna Kropiunig, die Witwe des Verunglückten, im Jahre 1906 den Betrieb des Gasthauses mit Hilfe des Brauereibesitzers Hans Oblasser wieder aufnahm. Die Witwe heiratete 1914 einen Herrn Waldhauser. Seither kam es zu keinem Namenswechsel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachbarschaft des &amp;#039;&amp;#039;Bodner&amp;#039;&amp;#039; sind im [[Franziszeischer Kataster|Franziszeischen Kataster]] von 1827 laut Kärntner Landesarchiv folgende Höfe (taleinwärts) verzeichnet: rechts der &amp;#039;&amp;#039;Jurioulz&amp;#039;&amp;#039;, auf der Höhe des Meerauges der &amp;#039;&amp;#039;Nott&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Perouhoutz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mihalitsch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Andrey Malitschnig&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schindar&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ogrisbauer / Ogriz ===&lt;br /&gt;
Der höchstgelegene Bauernhof des Bodentals ist der &amp;#039;&amp;#039;Ogrisbauer / Ogriz&amp;#039;&amp;#039; am oberen Ende der Straße über die Sonnseite hinauf. Heute ist der Hof mit Blick auf den Talschluss von einer ansehnlichen [[Wochenendhaus]]kolonie umgeben. Der strukturelle Wandel in vielen alpinen Bergbauerngebieten wird auch hier deutlich. Die frühere personalintensive, auf Selbstversorgung ausgerichtete Landwirtschaft ist ökonomisch nicht mehr möglich. Viele Weideflächen wachsen zu bzw. werden parzelliert und verkauft. Immer mehr Häusern stehen immer weniger permanente Einwohner gegenüber ([[Zersiedelung]]). Gerodet wurden die Wiesen vor fünfhundert Jahren. In einer frühen Erwähnung der Hofstelle 1524 wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Simon Okkers&amp;#039;&amp;#039; genannt, vermutlich ident mit dem &amp;#039;&amp;#039;Simon Ogris&amp;#039;&amp;#039; von 1541. 1826 wirtschaftet hier ein Strugar Johann vlg. Ogris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Lausegger / Ožekar-Hof ===&lt;br /&gt;
Der erste Hof am Weg in das Bodental ist das Lausegger / Ožekar -Anwesen, das am Übergang in das Bleiberger Tal in {{Höhe|1060}} Seehöhe in einer Hangmulde mit Aussicht auf die Karawanken liegt. Gegenwärtig wird der Betrieb als Biobauernhof (u.&amp;amp;nbsp;a. Züchtung von [[Kärntner Brillenschaf]]en und [[Pinzgauer (Rind)|Pinzgauer Rindern]]), mit Gasthof und Pension (28 Betten) geführt. Die Ausführung des neuen Gasthofs als Zweckbau würde von weitem nicht vermuten lassen, dass sich hier ein seit mehr als 500 Jahren dokumentiertes Anwesen befindet. Die frühesten schriftliche Belege stammen aus dem Jahre 1490, wo sich zwei &amp;#039;&amp;#039;Lausegkher&amp;#039;&amp;#039;, ein als &amp;#039;&amp;#039;Olbart&amp;#039;&amp;#039; erwähnter Wolfhart und ein auf dem Gereute wirtschaftender Thomas &amp;#039;&amp;#039;Lausegkher&amp;#039;&amp;#039; finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Tuschar, &amp;#039;&amp;#039;Ferlach. Geschichte und Geschichten. 1996&amp;#039;&amp;#039;, Seiten 348 f. bzw. 507.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hof kann als Stammhof der bis heute in der Gegend weit verbreiteten Laussegger angesehen werden. Der Name gilt als sehr alt und ist auch in anderen Teilen Kärntens verbreitet. In der Herrschaft Freyenthurn am [[Wörthersee]] wurde 1610 ist ein &amp;#039;&amp;#039;Urban am Lausegg&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Eine beinahe hundertjährige Magdalena &amp;#039;&amp;#039;Lausekarza&amp;#039;&amp;#039; starb 1663. Schreibweisen des Namens sind &amp;#039;&amp;#039;Lausegger, Lausecker, Laußegger, Lauhsegger, (L)Ožekar, Lužekar&amp;#039;&amp;#039;. Im Schuljahr 2001/02, wenige Jahre vor der Stilllegung der Volksschule in Windisch Bleiberg, waren neun der insgesamt zwölf Schüler Träger dieses Namens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans M. Tuschar |url=http://www.naturerlebnis-bodental.at/index.php |titel=Die Lausegkher |werk=www.naturerlebnis-bodental.at |abruf=2009-01-01 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob die ersten Lausegger im Tal tatsächlich von der Burg Lauseck (Lousek / Louzek) bei Kaplitz ([[Kaplice]]) in [[Südböhmen]] (Tschechien) stammen, ist bis dato nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dauerausstellung – Bauerngerät im Sommer und Winter / Kmečko orodje za poletje &amp;amp; zimo ====&lt;br /&gt;
In einem Nebengebäude (Harpfe) des Lauseggerhofs wurde in Zusammenarbeit mit der [[Alpen-Adria-Universität Klagenfurt|Universität Klagenfurt]] eine kleine Schausammlung mit über dreißig alten landwirtschaftlichen Geräten eingerichtet, die einen Einblick in das Leben der [[Bergbauer]]n in dieser Gegend vermittelt. Bei der Ausstellung wird auf das seit 1994 laufende deutsch / slowenische Filmprojekt &amp;quot;Dokumentation alter Volkskultur&amp;quot; der Universität Klagenfurt verwiesen, bei dem zweisprachige Gewährsleute im Ortsdialekt von spezifischen bäuerlichen Verrichtungen erzählen. Die Dokumentation soll dazu dienen, zukünftigen Generationen ein umfassendes Bild der dialektalen und ethnografischen Besonderheiten der Region zu vermitteln. Die bisher abgeschlossenen Dokumentationen sind als Videokassetten u.&amp;amp;nbsp;a. beim Gasthof Lausegger erhältlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Erlöse fließen wieder in das Projekt zurück [http://www.kwfilm.com/ www.kwfilm.com].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alpengasthof Sereinig / Bošt &amp;amp; Hollenburgsches Forsthaus ===&lt;br /&gt;
Der heutige Gasthof Sereinig mit dem Schilift und das Hollenburgische Forsthaus gingen aus einem der größten Anwesen des Bodentals hervor. 1490 wird erstmals eine [[Schwaighof (Hofform)|Schwaig]] eines Gregor [[Saffran zu Pfannberg#Geschichte|Saffran]] erwähnt, die 1524 als &amp;#039;&amp;#039;Mathy Safferan Schwayger&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Tuschar, &amp;#039;&amp;#039;Ferlach. Geschichte und Geschichten. 1996&amp;#039;&amp;#039;, Seiten 351 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1541 waren die Brüder Leonhard und Lorenz die &amp;#039;&amp;#039;Saffran Schwayge&amp;#039;&amp;#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts erfolgt die Teilung des Anwesens. Eine Hälfte ging 1694 an den Unterloibler Gewerkeinhaber Johann Baptist Benaglio Ritter von Rosenbach, der 1686 die letzte Locatelli geheiratet hatte. Später kam dieser Teil in Hollenburger Eigentum. Die andere Hälfte der Saffran-Schwaig übernahm 1707 ein &amp;#039;&amp;#039;Vostl Ogriß&amp;#039;&amp;#039;, der für den über lange Zeit bestehenden Hausnamen Woscht / Bošt / Wost namensgebend wurde. Seit 1933 ist das Anwesen durch Einheirat des Rupert Sereinig aus Weizelsdorf im [[Rosental (Kärnten)|Rosental]] im Besitz der Familie Sereinig. Rupert Sereinig eröffnete einen Alpengasthof, ein &amp;quot;Touristenheim&amp;quot; mit &amp;quot;Fremdenzimmer&amp;quot;, der in weiterer Folge das touristische Zentrum des Bodentals wurde. Im Jänner 1955 wurde der erste kleine Schlepplift eröffnet. 1984 beschloss man im Ferlacher Gemeinderat, ein [[Ski Nordisch|nordisches]] Zentrum einzurichten. Die nicht mehr benutzte Sprungschanze zeugt davon, dass das Projekt nur zum Teil realisiert werden konnte. Bis auf die &amp;quot;Nordischen Winterspiele der Alpenländer&amp;quot; im Jahre 1986 wurden im Bodental keine größeren Bewerbe ausgetragen. Letztlich liegt das Gebiet trotz schattigem Schihang mit [[Schneekanone]]neinsatz zu tief, um permanent über eine ausreichende und lange genug haltende Schneedecke zu verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiler Schoschelz ===&lt;br /&gt;
Der [[Weiler]] Schoschelz in der Mitte der Sonnseite liegend, besteht aus zwei alten Höfen und einer etwas weiter bergauf liegenden Ferienhaussiedlung. Die [[vulgo|Vulgonamen]] der alten Höfe sind &amp;#039;&amp;#039;Schascheltz / Šošeljc&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Austintz / Oštinc&amp;#039;&amp;#039;. Sie gehen auf einen ursprünglich zusammenhängenden Besitz, das &amp;#039;&amp;#039;Alte [[Lehen]]&amp;#039;&amp;#039; zurück. 1490 wurde erstmals ein &amp;#039;&amp;#039;Primus am alten Lehen&amp;#039;&amp;#039; von Gandolf von Kühnegg als Hollenburger Untertane aufgelistet.&amp;lt;ref&amp;gt;Tuschar, &amp;#039;&amp;#039;Ferlach. Geschichte und Geschichten. 1996&amp;#039;&amp;#039;, Seiten 350 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hollenburger [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] von 1524 nennt als Bewirtschafter einen &amp;#039;&amp;#039;Valentin im alten Lehen&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1541 erscheinen bereits zwei, ein Peter und ein Primus. Ab 1610 erfolgte die Teilung des Anwesens in die zwei Halbhuben &amp;#039;&amp;#039;Juri in alten Lehen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hanß Schaschl&amp;#039;&amp;#039;. Die erste Halbhube kam um 1700 an einen Augustin Ogris, welcher vermutlich für den Vulgonamen &amp;#039;&amp;#039;Austintz / Oštinc&amp;#039;&amp;#039; namensgebend wurde. Der [[Hausname]] &amp;#039;&amp;#039;Schascheltz / Šošeljc&amp;#039;&amp;#039; geht über verschiedene Schreibweisen (1700: &amp;#039;&amp;#039;Tschaschel&amp;#039;&amp;#039;, 1748: &amp;#039;&amp;#039;Tschaschlz&amp;#039;&amp;#039;, 1751: &amp;#039;&amp;#039;Tschaschelz&amp;#039;&amp;#039;) auf &amp;#039;&amp;#039;Hanß Schaschl&amp;#039;&amp;#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiler Woschte ===&lt;br /&gt;
Der Weiler Woschte besteht aus drei alten Kleinbauernhöfen bzw. einer vorgelagerten Wochenendhaussiedlung am unteren Teil der Straße auf die Sonnseite, die bald nach dem Gasthaus Sereinig rechts hinauf zum Schoschelz und Ogrisbauern führt. In den bisher ältesten vorliegenden Unterlagen findet sich 1490 ein &amp;#039;&amp;#039;Wolfhart Lausegkher&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;Olbart&amp;#039;&amp;#039; als Lehensinhaber. Spätestens um 1586 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Olbart / Vovbarti&amp;#039;&amp;#039;-Hube dreigeteilt. Als Bewirtschafter werden der &amp;#039;&amp;#039;Pangräz, Jury und Rueprecht die Olbart&amp;#039;&amp;#039; angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tuschar, &amp;#039;&amp;#039;Ferlach. Geschichte und Geschichten. 1996&amp;#039;&amp;#039;, Seiten 349 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1618 übernahm Urban Ogris die [[Keusche (Bauwerk)|Keusche]] und 1637 auch den Anteil des Rueprecht. 1651 kam &amp;#039;&amp;#039;Boschtian&amp;#039;&amp;#039; Ogris in den Besitz des Anwesens, wovon sich der heutige Vulgoname &amp;#039;&amp;#039;Woschtet / Boštet&amp;#039;&amp;#039; ableitet. Der Hausname der zweiten Drittelhube &amp;#039;&amp;#039;Urbantschek / Urbanček&amp;#039;&amp;#039; wird 1751 das erste Mal als &amp;#039;&amp;#039;Urbäntschigg&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Als Name der dritten Drittelhube &amp;#039;&amp;#039;Veroniak / Feronjak&amp;#039;&amp;#039; scheint 1751 erstmals &amp;#039;&amp;#039;Varouniäkh&amp;#039;&amp;#039; und später als &amp;#039;&amp;#039;vgl. Weronika&amp;#039;&amp;#039; (1820) auf. Der Name geht auf Veronica Trauneza zurück, deren Vater Michl Tschaschl in den 1630er Jahren der Bewirtschafter war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mühlen und Sägen ===&lt;br /&gt;
Bis in die 1960er Jahre besaß im Bodental jeder größere Bauernhof eine eigene, wasserbetriebene [[Wasserrad|Hausmühle]], ausgeführt als Radmühlen mit einem [[Mahlgang]].&amp;lt;ref&amp;gt;U.a. dokumentiert im Filmprojekt von [[Herta Maurer-Lausegger]] (Universität Klagenfurt, Fakultät für Kulturwissenschaft, Institut für Slawistik): &amp;#039;&amp;#039;Dialekt unter der Vertatscha. Mühlen und Sägen&amp;#039;&amp;#039;, 20 Minuten, 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1950er Jahren wurden auch einige Mühlen für die Stromerzeugung umgebaut. Am längsten waren die Mühlen vom Schoschelz und Bukounik in Betrieb. Heute finden sich nur noch da und dort vereinzelte Spuren der die jahrhundertealte Tradition der Mühlen und Sägen am Bodenbach oder den Seitenbächen. Auch das dumpfe Pochen der Sägen ist verstummt. Kleinere Bauern und Keuschler hatten ihr Mahlrecht in einer benachbarten Mühle oder sie brachten ihr Mahlgut zur Repitz Mühle mit zwei Wasserrädern am Taleingang, der einzigen gewerblich betriebenen Mautmühle im Tal, wofür eine zehnprozentige Mühlabgabe eingehoben wurde. Im Flachteil des Bodentales standen [[Unterschlächtig#Unterschlächtiges Wasserrad|unterschlächtige]] und [[Unterschlächtig#Mittelschlächtiges und rückschlächtiges Wasserrad|mittelschlächtige]] Mühlen, im Gelände mit stärkerem Gefälle hingegen [[Unterschlächtig#Oberschlächtiges Wasserrad|oberschlächtig]] betriebene Mühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur &amp;amp; Landschaft ==&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiet Inneres Bodental und Vertatscha ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental Meerauge 23082011 661.jpg|mini|Türkisblaues Meerauge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental Meerauge 25102008 70.jpg|mini|Meerauge – Steg um den Teich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental Almhuette Blockbauweise 24122008 87.jpg|mini|Wochenendhaus im Weiler Woschte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental Wintersportgebiet 24122008 22.jpg|mini|Wintersportanlage im Bodental]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental Loipen 24122008 24.jpg|mini|Langlaufloipe im Bodental]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferlach Bodental Schlittenfahrt 24122008 55.jpg|mini|Schlittenfahrt am Heiligen Abend 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet umfasst den Talschluss und die angrenzenden Berghänge des Bodentales.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2022-08-30 |offline=ja |url=http://www.schutzgebiete.ktn.gv.at/ah11_beispiele.php |werk=schutzgebiete.ktn.gv.at |titel=Land Kärnten Schutzgebiete }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im vorderen Talbereich dominieren Wiesen und Weiden, gegen den Talschluss hin bewirkt ein [[Kältesee]] die Ausbildung eines [[subalpin]]en Fichtenwaldes inmitten der Buchenstufe. Die Bedeutung des Gebietes liegt einerseits in dieser klimatischen Besonderheit, andererseits im Auftreten von Pflanzen, deren eigentliches Verbreitungsgebiet üblicherweise viel südlicher liegt. Besondere Pflanzen dieses Schutzgebiets sind etwa die Krainer Krantzdistel (Cirsium carniolicus), die [[Sternbergs Nelke]] (Dianthus stergbergii), das [[Kriechendes Gipskraut|Kriechende Gipskraut]] (Gypsophila repens) oder der Alpen-Strahlensamen (Silene alpestre).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bach: &amp;#039;&amp;#039;Kärntner Naturschutzhandbuch I.&amp;#039;&amp;#039; Klagenfurt, 1978, passim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Märchenwiese ===&lt;br /&gt;
Die Märchenwiese&amp;lt;ref&amp;gt;{{Coordinate |text=/|NS=46/27/18.7/N|EW=14/12/33.7/E|type=landmark|region=AT-2|name=Märchenwiese}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in {{Höhe|1157}} Seehöhe gilt nicht nur als „Kärntens schönste Bergwiese“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Maierbrugger]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimliches Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Europäischer Verlag, Wien, 1966, S. 200–201. (ohne ISBN)&amp;lt;/ref&amp;gt;, sondern als eine der romantischsten Alpenwiesen überhaupt. Die Schönheit dieses Talschlusses ergibt sich aus der landschaftlichen Besonderheit, dass eine große, nahezu ebene Almwiese nach einem schmalen, steil ansteigenden Waldgürtel unmittelbar in die senkrechten Felswände der Karawanken übergeht. Die imposante Bergkette im Hintergrund beginnt im Süden mit der Zelenica ([[Slowenische Sprache|slow.]] &amp;#039;&amp;#039;Palec&amp;#039;&amp;#039; / {{Höhe|2026}}), in der Mitte die [[Vertatscha]] (&amp;#039;&amp;#039;Vrtača&amp;#039;&amp;#039; / {{Höhe|2181}}) und Bielschitza (&amp;#039;&amp;#039;Svačica&amp;#039;&amp;#039; / {{Höhe|1959}}) und im Norden der Geißberg (&amp;#039;&amp;#039;[[Kosiak]]&amp;#039;&amp;#039; / {{Höhe|2024}}). Das Gebiet, das unter Naturschutz steht, ist eine Heimat für viele seltene Pflanzenarten. Von März 1998 bis Mai 1999 wurde hier der Film über den [[Ötzi]], den Mann im Eis, gedreht. „Der Ötztalmann und seine Welt“&amp;lt;ref&amp;gt;tiscover.at: {{Webarchiv | url=http://www.tiscover.at/at/guide/55473at,de,SCH1/objectId,IND473045at,curr,EUR,folder,CAMPINGSITE,parentId,RGN411at,season,at1,selBlk,ADDPGBLK,selElem,BKE7CDat/intern.html | archive-is=20130114 | text=&amp;#039;&amp;#039;Der Ötztalmann&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde im Auftrag von [[ORF]], [[ZDF]]-Enterprises und [[Discovery Channel]] unter der Regie von [[Kurt Mündl]] gedreht und war unter anderem in der ORF-Reihe [[Universum (Fernsehserie)|Universum]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Weiterführende Informationen zu den Dreharbeiten: Kurt Mündl / Horst Forster: &amp;#039;&amp;#039;Der Ötztal-Mann und seine Welt Das letzte Jahr, bevor er schlief.&amp;#039;&amp;#039; Donauland, Wien, 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ötzi-Dorf, eine Rekonstruktion einer steinzeitlichen Jägersiedlung, wurde nach Ende der Dreharbeiten nach [[Umhausen]] im [[Ötztal]] übersiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meerauge ===&lt;br /&gt;
Das Meerauge (slow. &amp;#039;&amp;#039;Jezerce&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Coordinate |text=/|NS=46/28/18.0/N|EW=14/13/4.0/E|type=landmark|region=AT-2|name=Meerauge}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein in der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] durch einen [[Gletscher]] erzeugtes [[Toteisloch]] mit einem Teich in der Mitte. Er liegt in der Nähe des Gasthofs &amp;#039;&amp;#039;Bodenbauer&amp;#039;&amp;#039; in 1052 Meter Seehöhe und ist durch einen gut gesicherten Steig erschlossen. Die markante türkise Färbung des Wassers wird durch [[Alge]]n hervorgerufen. Die Entstehung des Meerauges ist auf die letzte [[Eiszeitalter|Eiszeit]] (vor 70.000 bis 10.000 Jahren), die so genannte [[Würm-Eiszeit]], zurückzuführen. Neben dem mächtigen [[Draugletscher]] bildeten sich auch in den [[Karawanken]] lokale Gletscher, deren größter vermutlich der Bodental-Gletscher war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans M. Tuschar |url=http://www.naturerlebnis-bodental.at/index.php |titel=Meerauge/Jezerce |werk=www.naturerlebnis-bodental.at |abruf=2009-01-01 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser reichte vom Vertatscha-Kar fast 6&amp;amp;nbsp;km talauswärts bis knapp vor [[Windisch-Bleiberg]]. Der Gletscher bedeckte den gesamten Talboden und war bis zu 120 m mächtig. Mit der zunehmenden Erwärmung vor zirka 12.000 bis 10.000 Jahren zog sich der Bodental-Gletscher schrittweise zurück, wobei im eisfreien Vorfeld ein [[See]] entstand. Dieser wurde im Laufe der Zeit von Gesteinsmaterial allmählich zugeschüttet. An der Stelle des heutigen Meerauges lag vermutlich ein zurückgebliebener Toteisklumpen, der nach seinem völligen Abschmelzen eine sichtbare Bodenvertiefung hinterließ. Diese Bodenvertiefung wird ausschließlich durch den Grundwasserstrom in den Schwemmschuttschichten des [[Talboden]]s gespeist, was die am Grunde des Meerauges aufsteigenden Quellen anzeigen. Derartig aufsteigende Grundwasserquellen treten nicht nur in unmittelbarer Nähe des Meerauges auf (nördlich befinden sich zwei kleinere Becken, wobei das größere den Namen „Ochsenauge“ trägt), sondern öfter auch verstreut in den umliegenden [[Wiese (Grünland)|Wiesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sage vom Meerauge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einst sanken zwei [[Ochse]]n mit Wagen und Heu&amp;lt;br /&amp;gt;- in die Tiefe - es war in Sekunden vorbei.&amp;lt;br /&amp;gt;Nichts zeugte vom [[Unglück]], vom finsteren Grauen.&amp;lt;br /&amp;gt;Nicht die Welle, die kleinste konnt’ das Auge erschauen.&amp;lt;br /&amp;gt;Erst Wochen danach und jenseits der Höh’&amp;lt;br /&amp;gt;trieb das [[Geschirr (Zugtier)|Ochsenjoch]] drüben im [[Bleder See|Veldeser See]]!“&amp;lt;ref&amp;gt;Das Motiv unterirdisch verbundener Gewässer kommt in Kärnten auch beim [[Egelsee (Kärnten)|Egelsee]] am [[Millstätter See-Rücken]] vor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naherholungsgebiet und Ferienregion ==&lt;br /&gt;
Manche [[Ferlach]]er und [[Klagenfurt]]er besitzen im Bodental Almhütten und Wochenendhäuser, die innerhalb einer halben Stunde Autofahrt erreichbar sind. Das Tal ist Ausgangspunkt für Wanderungen zum Bodenbauer und zur Märchenwiese, aber auch auf die Gipfel der [[Karawanken]] sowie deren Vorberge. Ein gut ausgeschilderter Rundwanderweg führt den Wanderer in eine zauberhafte Naturlandschaft, die oftmals wie aus einer längst vergangenen Zeit anmutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit und Sport ==&lt;br /&gt;
=== Wandern / Bergsteigen / Mountain-Biken ===&lt;br /&gt;
Das Bodental mit seiner natürlichen alpinen Umgebung bietet viele Möglichkeiten der erholsamen wie abwechslungsreichen Freizeitgestaltung zu allen Jahreszeiten. Im Sommerhalbjahr eröffnen sich viele Möglichkeiten für das Wandern, das Bergsteigen, die Naturbeobachtung und das Mountain-Biken. Besonders für Wanderer mit Kindern ist das Bodental ein sehr schöner Abschluss einer Wanderung von Ferlach durch die [[Tscheppaschlucht]], zumal der Weg mehrfach in der Nähe von Busstationen der Postbuslinie Ferlach-Bodental&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kaernten-bus.at/download/553-ferlach-loibltal-bodental-2/ |titel=Fahrplan Linie 553 |hrsg=Kärnten Bus |abruf=2026-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vorbeiführt. Die Endstation ist beim Gasthof Sereinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Karawankenweitwanderweg, Teil des [[Südalpenweg]]s von [[Sillian]] in [[Osttirol]] bis nach [[Bad Radkersburg]] in der [[Oststeirisches Hügelland|Südoststeiermark]], führt durch das Tal. Auch der [[Kärntner Grenzweg]], der &amp;#039;&amp;#039;Panoramaweg Südalpen&amp;#039;&amp;#039; und der [[Julius Kugy Alpine Trail]], Etappe 2 (ÖAV/Landesverband Kärnten)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.julius-kugy-alpine-trail.com/ &amp;#039;&amp;#039;Julius Kugy-Dreiländerweg&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.outdooractive.com/de/route/bergtour/nassfeld-lesachtal-weissensee/julius-kugy-dreilaenderweg-in-30-etappen-e-27/39101740/ Julius Kugy-Dreiländerweg &amp;#039;&amp;#039;Etappe 2&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;outdooractive.com&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; führen durch dieses Hochtal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skifahren / Langlaufen ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Höhenlage sind die Wintermonate durchwegs schneereich und eignen sich für alle Aktivitäten, die mit Schnee zu tun haben. Auf einem Nordhang gegenüber dem Gasthaus Sereinig befindet sich ein kleines Schigebiet (zwischen 1.030 und 1.200 m Seehöhe) mit ca. zwei Pistenkilometer von leichtem und mittlerem Schwierigkeitsgrad. Das Schigebiet eignet sich sehr gut zum Erlernen des [[Skifahren]] und [[Snowboarden]]s (Schischulen). Die zwei Schlepplifte haben eine Kapazität von 500 Personen pro Stunde. Im Bodental gibt es zudem umfangreiche Langlaufloipen (gesamt 12&amp;amp;nbsp;km, Region 65&amp;amp;nbsp;km) und Winterwanderwege (8&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winterwandern / Nordic-Walking ===&lt;br /&gt;
Neu ist die Möglichkeit des [[Nordic Walking]] auf einer präparierten Strecke von 2,1&amp;amp;nbsp;km Länge mit einer Gesamtgehzeit von ca. 45 Minuten. Die zu überwindende Höhendifferenz ist mit 58 Höhenmeter sehr gering. Die Strecke befindet sich im schönsten Bereich des Tales im Bereich der Wiesen rund um den Bodenbauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere mögliche Wintersportaktivitäten sind Schneeschuhwandern, Rodeln auf der Sonnseite, Touren-Schilauf oder eine beschauliche Pferdeschlittenfahrt durch das ganze Tal hinein bis zur romantischen Märchenwiese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans M. Tuschar: &amp;#039;&amp;#039;Im Bodental.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans M. Tuschar: &amp;#039;&amp;#039;[[Ferlach#Literatur|Ferlach. Geschichte und Geschichten.]]&amp;#039;&amp;#039; Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 1996, ISBN 3-85366-816-X; Seiten 348–353.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bodental.at Das Bodental]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/28/26.56/N |EW=14/13/21.58/E |type=landmark |region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ferlach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Kärnten]]&lt;/div&gt;</summary>
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