<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bodenseepfad</id>
	<title>Bodenseepfad - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bodenseepfad"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bodenseepfad&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T06:35:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bodenseepfad&amp;diff=1658364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: bereits in Unterkategorie „Lehrpfad im Bodenseekreis“ enthalten, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bodenseepfad&amp;diff=1658364&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-04-07T21:29:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bereits in Unterkategorie „Lehrpfad im Bodenseekreis“ enthalten, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HLR-Bodenseepfad.png|mini|hochkant|Logo des Bodenseepfads]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bodenseepfad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Projekt der 1972 gegründeten [[Internationale Bodenseekonferenz|Internationalen Bodenseekonferenz]] (IBK). Deren Ziel ist es, die [[Bodensee]]region als attraktiven Natur-, Lebens- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern sowie die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken.&amp;lt;br/&amp;gt;Der Bodenseepfad stellt seit 1999 an viel begangenen Promenaden und landschaftlich reizvollen Abschnitten des rund 300 Kilometer langen [[Bodensee-Rundweg]]s ein neues Ausflugsziel dar. Radfahrer, Spaziergänger und Wanderer werden entlang des Weges auf rund 200 Schautafeln über landes- und naturkundliche Sehenswürdigkeiten am Bodensee informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tafeln ==&lt;br /&gt;
Den über 200 aufgestellten Informationstafeln liegt ein einheitliches Erscheinungsbild zugrunde: Einfache und kurze Texte, vereinfachte Abbildungen von Tieren und Pflanzen, die am Bodensee heimisch sind, Fragen-Felder, Fotos und [[Piktogramm]]e wecken das Interesse der Betrachter. Die Tafeln wollen informieren und nicht belehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschnitte des Bodenseepfads ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
==== Lindau ====&lt;br /&gt;
In [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] wird an sieben Stationen unter anderem über den Lindenhofpark mit Villa im Ortsteil [[Bad Schachen|Schachen]], die Geschichte der Schifffahrt auf dem Bodensee und 8.000–10.000 [[Wasservögel]], die hier in der Schachener Bucht überwintern, informiert. Die Wintergäste wie [[Eiderente|Eider-]] (&amp;#039;&amp;#039;Somateria mollissima&amp;#039;&amp;#039;), [[Reiherente|Reiher-]] (&amp;#039;&amp;#039;Aythya fuligula&amp;#039;&amp;#039;), [[Schellente|Schell-]] (&amp;#039;&amp;#039;Bucephala clangula&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Tafelente]] (&amp;#039;&amp;#039;Aythya ferina&amp;#039;&amp;#039;) kommen aus [[Skandinavien]], dem [[Baltikum]] oder dem westlichen [[Sibirien]]. Ebenso wird auf das [[Treibholz]] eingegangen: Allein der [[Rhein]], größter Zufluss des Bodensees, führt dem See pro Sekunde 230 [[Kubikmeter]] (m³) Wasser und pro Jahr 2,8 Millionen Kubikmeter Treibholz und Sedimente zu; diese Menge würde reichen, um einen Güterzug der Länge [[Bregenz]]-[[Gibraltar]] zu füllen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wasserburg ====&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BY-Wasserburg (B) - Streuobstwiese.JPG|miniatur|Streuobstwiese]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenseepfad-Wasserburg-Mittelseemoos.JPG|miniatur|Am NSG Mittelseemoos]]&lt;br /&gt;
Die drei [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]], Teile des im europäischen Schutzgebietsnetz [[Natura 2000]] ausgewiesenen [[Wasserburg (Bodensee)|Wasserburger]] Bodenseeufers und der [[Biotop]]lehrpfad &amp;#039;&amp;#039;Birkenried&amp;#039;&amp;#039; sind über acht Stationen des Bodenseepfads miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Schilf =====&lt;br /&gt;
[[Röhricht|Schilfröhrichte]] sind vielfältige Pflanzen: Sie dienen als Nahrung, natürliche Kläranlagen, bilden Ufer- und Sichtschutz, Brut- und Überwinterungsplatz. “Jeder Teil der Schilf-Pflanze wird genutzt, gleich, ob über oder unter Wasser!” So beschreibt die Infotafel die verschiedenen Lebewesen im Schilf, wie zum Beispiel die [[Rauchschwalbe]], die [[Schilfsackspinne]], den [[Schilfkäfer]], die [[Rohrammer]], den [[Haubentaucher]], den [[Hüpferling]] oder die [[Zuckmücke]]nlarve.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
===== Flachwasserzone in der Wasserburger Bucht =====&lt;br /&gt;
===== Sommergäste in Wasserburg =====&lt;br /&gt;
===== Seltene Überlebenskünstler =====&lt;br /&gt;
===== Zurück zu naturnahen Uferbereichen =====&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Streuobstwiese =====&lt;br /&gt;
An der Straße nach Hengnau steht die Infotafel „Streuobstwiese“. Streuobstwiesen sind landschaftsprägend im Bodenseeraum. Sie werden schonend behandelt, und deshalb leben bis zu 6.000 Tier- und Pflanzenarten in ihnen! Am Standort der Tafel wurden vor einigen Jahren entsprechende Neuanpflanzungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Naturschutzgebiet Mittelseemoos =====&lt;br /&gt;
Nur wenig unterhalb der Streuobstwiese, direkt am Wanderparkplatz, erhält man Informationen zum Naturschutzgebiet [[Mittelseemoos]]. Es ist eines der artenreichsten [[Flachmoor]]e im [[Landkreis Lindau (Bodensee)|Landkreis Lindau]]. Geformt durch die [[Würmeiszeit]] vor 15.000 Jahren entstand in dieser Landschaft ein [[Moräne]]nsee, der im Lauf der Zeit verlandete und zu einem Moor wurde. Durch die einmalige jährliche Mahd im September verbuscht das Gelände nicht und die Artenvielfalt bleibt erhalten. Aufmerksame Beobachter entdecken hier zwischen [[Breitblättriges Wollgras|Breitblättrigem Wollgras]], [[Sumpf-Stendelwurz]] oder [[Shuttleworths Rohrkolben]] einen [[Lungenenzian-Ameisenbläuling]], einen [[Neuntöter]], eine [[Sumpf-Heidelibelle]] oder einen [[Sumpfrohrsänger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Biotoplehrpfad Birkenried =====&lt;br /&gt;
Neun Stationen vermitteln dem Besucher des 1996 eingerichteten Lehrpfads im &amp;#039;&amp;#039;Birkenried&amp;#039;&amp;#039;, der Name leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;Rodung eines Birkenwaldes&amp;#039;&amp;#039; ab, Informationen zu [[Hochstaudenflur]]en, [[Tümpel]], [[Totholz]], [[Insektenhotel|Nisthilfen für Insekten]], dem das Gebiet durchfließenden &amp;#039;&amp;#039;Eschbach&amp;#039;&amp;#039; mit Altarm, [[Weiden (Botanik)|Weidengebüsch]], [[Lesesteinhaufen]] und [[Benjeshecke]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Birkenried&amp;#039;&amp;#039; können viele Vogel- und Libellenarten, zum Beispiel [[Teichrohrsänger]] und [[Große Heidelibelle]], beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kressbronn / Langenargen ====&lt;br /&gt;
===== Die Argen =====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenseepfad - Lebensraum Wasser.JPG|miniatur|Infotafel „Lebensraum Wasser“ an der Argen]]&lt;br /&gt;
Die Tafeln des Bodenseepfads entlang der [[Argen]], dem drittgrößten Zufluss des Bodensees, erläutern an vier Punkten wie man einen Fluss ohne seine Lebensvielfalt einzuschränken bändigen kann. Jahrhundertelang konnte die Argen ihren Lauf frei wählen. Nach 1800 begann man ihr [[Flussbett|Bett]] einzudämmen. Diese Maßnahme führte zu [[Grundwasser]]absenkungen und einem höheren Gefälle. Durch den Einbau von dreißig Holzschwellen zwischen [[Gießenbrücke]] und der Mündung versuchte man den negativen Entwicklungen entgegenzuwirken. Diese Schwellen wurden nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durch drei große [[Beton]]schwellen ersetzt; die Argen war für ihre Bewohner endgültig nicht mehr überwindbar. Als Mitte der 1980er Jahre die Schwellen saniert werden mussten, entschloss sich die baden-württembergische Landesregierung zum Umbau in gesetzte Blocksteinrampen. Von 1993 bis 1997 wurden die Betonschwellen für 3 Mio. [[Deutsche Mark|DM]] im Auftrag der Wasserwirtschaftsverwaltung durch Blocksteinrampen ersetzt. So ist der [[Seeforelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Salmo trutta lacustris&amp;#039;&amp;#039;) durch den Rückbau der [[Wehr (Wasserbau)|Wehranlagen]] 22, 25 und 28 wieder der Aufstieg zu ihren [[Laich]]gründen ermöglicht worden, aber auch kleinere Wasserbewohner wie zum Beispiel Flussflohkrebse und Groppen (&amp;#039;&amp;#039;Cottus gobio&amp;#039;&amp;#039;) können die vereinigte Argen wieder durchwandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Langenargen ====&lt;br /&gt;
Die zwölf Stationen in [[Langenargen]] liegen alle in Ufernähe. Sie gehen auf die Pflanzen und Tiere der Flachwasserzone und des Stadtparks ebenso ein, wie auch die Stadtgeschichte und den [[Tourismus]] der Gemeinde zwischen Argenmündung im Osten und der [[Schussen]]mündung im Westen. Markantestes Bauwerk ist das [[Schloss Montfort]], einst unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Villa Argena&amp;#039;&amp;#039; geplant, sollte es König [[Wilhelm I. (Württemberg)|Wilhelm I. von Württemberg]] als Lustschloss dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Argenpfad Langenargen =====&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-Langenargen - LSG Argenaue Reutenen - Infotafel.JPG|miniatur|Argenpfad: „Streuobstwiese“]]&lt;br /&gt;
An der &amp;#039;&amp;#039;Malerecke&amp;#039;&amp;#039;, gleichzeitig östlichste der Langenargener Bodenseepfad-Stationen, beginnt der 5,5 Kilometer lange &amp;#039;&amp;#039;Argenpfad Langenargen&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde im Rahmen des Bürgerforums zur lokalen [[Agenda 21]] von Langenargenern Bürgern vorgeschlagen und führt durch die &amp;#039;&amp;#039;Argenaue&amp;#039;&amp;#039;, entlang der Argen, des Mühlkanals und durch Obstwiesen bis zur &amp;#039;&amp;#039;Mühle Karge&amp;#039;&amp;#039;. Die neun Stationen informieren über Streuwiesen, Feuchtbiotope, Streuobstwiesen, das Argental, die [[Wassergüte]]bestimmung, die Geschichte des Obstbaus, [[Fließgewässer]], den [[Auenwald]] und die Vögel an der Argen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eriskirch ====&lt;br /&gt;
In [[Eriskirch]] führt ein vier Kilometer langer Rundweg vom Naturschutzzentrum im Bahnhof zum See und an der Schussen entlang zurück in den Ort. Die 14 Infotafeln behandeln vielfältige Themen wie die Funktion einer [[Kläranlage]], Winter- und Sommergäste am See oder [[Hopfen]]- und [[Obstanbau]]. So erfährt der Spaziergänger, dass die Obstbauern ihre Früchte über die Vermarktungsbetriebe in nahezu alle Länder [[Europa]]s liefern. Äußere Erkennungsmerkmale sind das [[Gütezeichen]] „[[Qualitätszeichen Baden-Württemberg|Qualitätszeichen des Landes Baden-Württemberg (QZBW)]]“ sowie die Marke „[[Obst vom Bodensee]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Eriskircher Ried =====&lt;br /&gt;
[[Datei:Eriskircher Ried-Auenwald.jpg|miniatur|Infotafel „Auenwald“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eriskircher Ried-Schilfroehricht.jpg|miniatur|Infotafel „Schilfröhricht“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eriskircher Ried-Streuwiese.JPG|miniatur|Infotafel „Streuwiese“]]&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 550 Hektar ist das [[Eriskircher Ried]] das größte Naturschutzgebiet am nördlichen Bodenseeufer. Bereits 1997 wurde hier die erste Strecke des Bodenseepfads eingerichtet. Dreizehn Stationen und zwei Aussichtsplattformen bringen dem Besucher Tiere und Pflanzen des Rieds und der vorgelagerten Flachwasserzone näher. Vor allem von der Höhenlage über dem Mittelwasser des Bodensees und der damit verbundenen unterschiedlich langen Überflutung bei [[Hochwasser]] ist die Verteilung verschiedener Pflanzen- und Tiergesellschaften geprägt. Heute unterscheidet man vier Lebensräume:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Altwasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Schussen und [[Rotach (Bodensee)|Rotach]] flossen von Natur aus nicht im geraden Verlauf zum Bodensee, sondern bildeten zahlreiche Flussschlingen. Diese wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von den Menschen begradigt und bei der Schussen von dieser abgeschnitten. Es entstanden die sogenannten Still- bzw. [[Altwasser (Fluss)|Altwasser]], Lebensraum für [[Flussuferläufer]] und andere [[Schnepfenvögel]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Auenwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Auwälder sind [[Azonale Vegetation|azonale]] Waldgesellschaften, die von Überschwemmungen und hohen [[Grundwasser]]pegeln stark beeinflusst werden. Hier sind [[Haubentaucher]], [[Eisvogel]], [[Baumfalke]], [[Grünspecht]] und [[Pirol]] zwischen [[Stieleiche]], [[Silberweide]] und [[Schwarzerle]] zu beobachten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Streuwiese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Streuwiesen zählen heute zu den wertvollsten [[Biotop]]en. Die seenahen Wiesen im Eriskircher Ried werden fast jedes Jahr wochenlang überflutet, so dass sie nicht als Futterwiesen genutzt werden konnten; sie wurden im Winterhalbjahr gemäht, und das Mahdgut fand als Einstreu (hiervon leitet sich der Name „Streuwiese“ ab) in Ställen Verwendung. Heute sind die Streuwiesen Lebensraum für die für Eriskirch so typische [[Sibirische Schwertlilie]] (&amp;#039;&amp;#039;Iris sibirica&amp;#039;&amp;#039;), die [[Gelbe Schwertlilie]], den [[Gewöhnlicher Blutweiderich|Blutweiderich]], [[Ringelnatter]] (&amp;#039;&amp;#039;Natrix natrix&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Wespenspinne]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Schilfröhricht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Die im Sommer überschwemmten, sehr flachen und bis zu einem Kilometer weit hinaus fallenden [[Schilfrohr|Schilf]]- und [[Röhricht]]bestände sind die Kinderstube von Fischen und Wasservögeln. Nährstoffe, Licht und Wärme fördern hier das pflanzliche Wachstum, so dass diese Flachwasserzone der produktivste Bereich des ganzen Sees ist. Bei Niedrigwasser treten große Schlammflächen zutage, die wertvolle Rastplätze für [[Brachvögel|Brach-]] und andere [[Watvögel]] sind. [[Flussseeschwalbe]], [[Schwarzmilan]], [[Höckerschwan]], [[Lachmöwe]] und [[Graureiher]] gehören zu den Sommergästen, während im Winter [[Kormoran (Art)|Kormoran]], [[Alpenstrandläufer]], [[Großer Brachvogel]], [[Kiebitz (Art)|Kiebitz]], [[Singschwan]], [[Gänsesäger]] und [[Sturmmöwe]] zu beobachten sind. 412 Vogelarten sind bislang am Bodensee nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bodensee-ornis.de/der-bodensee/beobachtungsorte/ |autor=Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Bodensee |werk=bodensee-ornis.de |titel=Beobachtungsplätze am Bodensee |abruf=2022-08-29 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Friedrichshafen ====&lt;br /&gt;
Der Abschnitt in Friedrichshafen – von der Rotachmündung im Osten bis zur [[Kloster Hofen|Schlosskirche]] im Westen – bildet den abwechslungsreichsten und längsten Teil des Bodenseepfads. An 22 Stationen wird unter anderem auf die Stadtgeschichte, den [[Vogelzug]], exotische Pflanzen im Stadtgarten und Wetterphänomene eingegangen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ===== Natur =====&lt;br /&gt;
* Württembergisches Seeufer&lt;br /&gt;
* Natur erleben - erkennen - schützen&lt;br /&gt;
* Die Flachwasserzone&lt;br /&gt;
* Fressen will gelernt sein&lt;br /&gt;
* Der Bodensee im Zentrum des Vogelflugs&lt;br /&gt;
* Artenvielfalt vom Metzger&lt;br /&gt;
===== Wetter =====&lt;br /&gt;
* Föhn&lt;br /&gt;
* Den Wellen die Stirn geboten&lt;br /&gt;
* Seegefrörne&lt;br /&gt;
===== Sonstiges =====&lt;br /&gt;
* Der Uferpark im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
* Wachsende Wahrzeichen&lt;br /&gt;
* Der Seehase und die 7 Schwaben&lt;br /&gt;
* Das Seehasenfest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Haldenberg und Höhleresch =====&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
===== Kluftern =====&lt;br /&gt;
In [[Kluftern]], rund acht Kilometer nordwestlich des Friedrichshafener Stadtzentrums gelegen, wird auf sieben Tafeln entlang des Ortsrundwegs auch auf die Natur- und Siedlungsgeschichte dieses zweitgrößten Ortsteils Friedrichshafens eingegangen. Anlass war ein etwa 7000 Jahre alter, [[Fossilien|halbfossiler]] [[Gemeine Esche|Eschenstamm]], der bei Bauarbeiten zur [[Renaturierung]] der [[Brunnisach]] gefunden wurde. Die Brunnisach floss fast einhundert Jahre in einem begradigten Bachbett. Durch die Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen entstanden neue [[Rohboden]]flächen und [[Tümpel]]. Nach Abschluss der Bauarbeiten im März 2003 entstand innerhalb weniger Monate eine Pflanzendecke mit über einhundert Arten von Rohbodenpionieren wie zum Beispiel der [[Acker-Gauchheil]], der [[Acker-Schachtelhalm]], die [[Kleinblütige Königskerze]], die [[Purpur-Weide]], das [[Tännelkraut]], der [[Vielsamiger Gänsefuß|Vielsamige Gänsefuß]], die [[Wilde Karde]] und das [[Wildes Stiefmütterchen|Wilde Stiefmütterchen]]. Ihnen folgten bald die ersten Tiere, wie die [[Goldammer]], der [[Stieglitz]], die [[Gebänderte Prachtlibelle]] oder der [[Südlicher Blaupfeil|Südliche Blaupfeil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Raderach =====&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Raderach]] ist ein Rundweg mit zwölf Stationen ausgewiesen. Er verbindet das [[Hepbacher-Leimbacher Ried]] (siehe unten) und den „Landwirtschaftspfad Friedrichshafen“. Die Tafeln informieren über die Entstehung und Nutzung der nacheiszeitlichen Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Friedrichshafen / Markdorf / Oberteuringen ====&lt;br /&gt;
===== Hepbacher-Leimbacher Ried =====&lt;br /&gt;
[[Datei:HLRied-Weissstorchprojekt.jpg|miniatur|hochkant|Infotafel „Weißstorch-Projekt“]]&lt;br /&gt;
Das etwa 46&amp;amp;nbsp;Hektar große Hepbacher-Leimbacher Ried ist ein vom [[Regierungsbezirk Tübingen|Regierungspräsidium Tübingen]] ausgewiesenes Naturschutzgebiet mit anschließendem, 67 Hektar großem [[Landschaftsschutzgebiet]] auf dem Gebiet der Städte Friedrichshafen und [[Markdorf]] sowie der Gemeinde [[Oberteuringen]]. Auf dem Rundweg stehen dreizehn Tafeln, die unter anderem über Feuchtgebiete, Wälder, technischen [[Umweltschutz]] und die eiszeitliche Entstehung der Landschaft informieren. So besteht an der Station „[[Mülldeponie]] Weiherberg“ die Möglichkeit mittels einer über das [[Abfallwirtschaft]]samt buchbaren Führung Einblick in die moderne [[Abfallbeseitigung]] zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beobachtungshütte: Im Sommer 2001 wurde eine Beobachtungshütte gebaut. Informationstafeln erläutern zum Beispiel das &amp;#039;&amp;#039;Weißstorch-Projekt&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz mit internationalen Freunden&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[INTERREG|Maßnahmen des Interreg IIIA-Projekts]]&amp;#039;&amp;#039; und beschreiben die hier angesiedelten [[Heckrind]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flora und Fauna: Neben der schützenswerten [[Flora]], zum Beispiel der [[Großer Wiesenknopf|Große Wiesenknopf]], das [[Echtes Mädesüß|Echte Mädesüß]] oder die [[Sumpf-Schwertlilie]], sind aus der [[Fauna]] besonders die über vierzig (!) Arten von nachgewiesenen [[Libellen]] zu nennen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gefleckte Smaragdlibelle.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;[[Gefleckte Smaragdlibelle]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brachytron pratense.jpg|&amp;lt;small&amp;gt;[[Früher Schilfjäger]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sympetrum danae 2(loz).jpg|&amp;lt;small&amp;gt;[[Schwarze Heidelibelle]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Libellule1.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;[[Blauflügel-Prachtlibelle]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Coenagrion puella Paarung1.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;[[Hufeisen-Azurjungfer]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Immenstaad ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Immenstaad - Schilfroehricht.JPG|mini|Infotafel „Schilfröhricht“ mit entsprechendem Hinweis]]&lt;br /&gt;
In der bereits 1094 erstmals urkundlich erwähnten Gemeinde [[Immenstaad am Bodensee]] geben fünfzehn Tafeln Auskunft über das Leben am und mit dem See. So erhält der Besucher Informationen über das [[Bodenseeklima]] („Der Bodensee als Wärmeinsel“), Pflanzen und Tiere der Biotopformen „[[Bach (Gewässer)|Bach]]“, Schilfröhricht, „Brücken am Mühlbach“, „Schilfsanierung am Hardthof“, „Wasserzirkulation und Wasserschichtung“, „naturnahes Kiesufer“ oder „die von der Sonne verwöhnte Flachwasserzone“ sowie die Beziehung „Fische und Fischer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hagnau/Kirchberg ====&lt;br /&gt;
Die drei Stationen in [[Hagnau am Bodensee|Hagnau]] stellen typische Pflanzengemeinschaften im &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet Bodenseeufer&amp;#039;&amp;#039; vor. Auf den „[[Seehag]]“ wird ebenso eingegangen, wie auf den Strandrasen mit Strandschmiele und Strandling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überlingen ====&lt;br /&gt;
Im [[Überlingen|Überlinger]] Landschaftspark „St. Leonhard“, einem Naherholungsgebiet an der Stadtgrenze, sind vier Stationen mit schönen Aussichtspunkten ausgewiesen. Die dort aufgestellten Tafeln gehen den Fragen nach: „Was ist Kulturlandschaft?“ oder „Woher kommt unser Getreide?“&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
==== Insel Mainau - Naturerlebniswelt ====&lt;br /&gt;
===== Die Bodensee-Wasserversorgung =====&lt;br /&gt;
===== Vom Seewasser zum Trinkwasser =====&lt;br /&gt;
===== Bodensee-Tafelwasser =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Schilfröhricht =====&lt;br /&gt;
===== Flachwasserzone =====&lt;br /&gt;
===== Haubentaucher =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radolfzell/Markelfingen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Moos ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
==== Romanshorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fähre Romanshorn-Friedrichshafen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liechtenstein ===&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
====  ====&lt;br /&gt;
==== Wolfurt ====&lt;br /&gt;
===== Das Ried im Wechsel der Jahreszeiten =====&lt;br /&gt;
===== Naturschutz mit internationalen Freunden =====&lt;br /&gt;
===== Naturjuwel mit langer Geschichte =====&lt;br /&gt;
===== Im Reich von Plattbauch und Rückenschwimmer =====&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landschaftsschutzgebiete in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete in Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landschaftsschutzgebiete in Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutz und Landschaftsentwicklung in Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wanderweg in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Bodenseeregion)|Rundwanderweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrpfad im Bodenseekreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>