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	<title>Bodawpaya - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:35:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bodawpaya&amp;diff=2600320&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-09T11:17:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:King Bodawpaya in 1795.jpg|miniatur|hochkant|König Bodawpaya (1795)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bodawpaya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Birmanische Sprache|Birmanisch]]: {{lang|my|ဘိုးတော်ဘုရား}}, geboren als &amp;#039;&amp;#039;Maung Shwe Waing&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Badonsachen&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Badon Min&amp;#039;&amp;#039; genannt; * [[11. März]] [[1745]] in Ava, dem heutigen [[Inwa (Myanmar)|Inwa]]; † [[5. Juni]] [[1819]]) war der sechste König der [[Konbaung-Dynastie]] in [[Birma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bodawpaya war der vierte Sohn des Begründers der Konbaung-Dynastie, [[Alaungpaya]] (reg. 1752 bis 1760). Nachdem sein Neffe [[Phaungkaza Maung Maung]] sich Anfang 1782 unrechtmäßigerweise zum König erklärte, ließ er ihn ersäufen, und setzte sich selbst auf den Thron von Birma. Sein Thronname lautete &amp;#039;&amp;#039;Hsinbyumyashin&amp;#039;&amp;#039; (Herr der weißen Elefanten); er blieb der Nachwelt jedoch als Bodawpaya in Erinnerung. Nach den blutigen Intrigen um die Thronfolge empfand er den Palast als mit Blut besudelt und daher entheiligt. Außerdem fürchtete er wegen Racheplänen des entmachteten Familienzweiges stets um sein Leben. Deshalb verlegte er die Hauptstadt vom gut ausgebauten Ava in das sumpfige [[Amarapura]]. Die Bevölkerung zwang er, ebenfalls umzusiedeln, die alte Hauptstadt wurde zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Ritter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erdkunde von Asien.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Abtheilung 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Indische Welt.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1835, [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/?id=5363&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=390990&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=260 S. 236–237].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodawpaya hatte 62 Söhne und 58 Töchter mit mehr als 200 Gemahlinnen. Er ignorierte das Vermächtnis seines Vaters, dass dessen Söhne (also Bodawpaya und seine Brüder) nacheinander König sein sollten und ernannte stattdessen seinen ältesten Sohn, den späteren König [[Bagyidaw]], zum Thronerben. Seine jüngeren Brüder, die gegen ihren Ausschluss von der Thronfolge protestierten, ließ er hinrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Die Erdkunde von Asien.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Abtheilung 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Indische Welt.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1835, [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/?id=5363&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=390990&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=261 S. 237].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Konflikte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amarapura palace British Embassy Michael Symes 1795.jpg|mini|Abbildung des Palasts von Amarapura in &amp;#039;&amp;#039;An account of an embassy to the kingdom of Ava&amp;#039;&amp;#039; von Michael Symes (1795)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 ließ Bodawpaya die birmanische Armee unter seinem Sohn [[Thado Minsaw]] in  [[Arakan (Reich)|Arakan]] einmarschieren. Ende 1784 wurde [[Mrauk U]], die Hauptstadt von Arakan, genommen. Mehrere [[Buddha-Statue]]n, darunter das &amp;#039;&amp;#039;Mahamuni-Bildnis&amp;#039;&amp;#039;, wurden nach Birma zurückgeschafft und könne noch heute in [[Mandalay]] besichtigt werden. 1794 revoltierte Arakan, nunmehr an der Grenze von Britisch-Indien gelegen. Die Briten versuchten, Informationen einzuholen und der damalige britische Generalgouverneur in Indien, Sir [[John Shore, 1. Baron Teignmouth|John Shore]], entsandte 1795 eine Mission nach Birma, das seinerzeit als [[Königreich Ava]] bekannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Symes: &amp;#039;&amp;#039;An Account of an Embassy to the Kingdom of Ava, Sent by the Governor-General of India, in the Year 1795.&amp;#039;&amp;#039; G. and W. Nicol, London 1800.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Birmanen hatten lange Zeit gegen die Siamesen von [[Königreich Ayutthaya|Ayutthaya]] erfolgreich gekämpft, doch waren diese nach der verheerenden Niederlage 1767 mit ihrem neuen König [[Taksin]] (reg. 1768 bis 1782) und dessen Nachfolger [[Rama I.]] (reg. 1782 bis 1809) aufgrund verbesserter Verwaltungsstrukturen gut gerüstet gegen weitere Angriffe. 1785 sandte Bodawpaya seine Truppen nach [[Bangkok]], ohne Erfolg. 1791 war Bodawpaya erfolgreicher, als der Gouverneur von [[Tavoy]] mit Hilfe der Siamesen  revoltierte und der birmanische König eine Strafaktion über die See ausführen ließ, der sich die Siamesen in einem 1793 abgeschlossenen Vertrag zur Übergabe der [[Tenasserim|Tenasserim-Halbinsel]] an Birma beugten. Er wandte sich im Jahr 1808 noch einmal gegen Siam, aber auch dieser Feldzug blieb erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Religion ==&lt;br /&gt;
1790 ordnete Bodawpaya die Errichtung der größten Stupa der Welt an, die [[Mingun-Pagode]], die das bislang größte buddhistische Sakralgebäude, den [[Phra Pathom Chedi]] in Thailand, noch deutlich überragen sollte. Diese sollte von Sklaven und Gefangenen errichtet werden. Die Arbeiten wurden jedoch nie fertiggestellt und nach Bodawpayas Tod 1819 abgebrochen. Die für die Pagode bestimmte [[Mingun-Glocke]] ist heute noch die größte intakte Glocke der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Bodawpaya zum kommenden [[Maitreya]] erklärte, wurde er von der buddhistischen Glaubensgemeinschaft, der [[Sangha]], zurückgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bischoff: &amp;#039;&amp;#039;Buddhism in Myanmar.&amp;#039;&amp;#039; 1995, S. 110–118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch war Bodawpaya erfolgreich bei der Etablierung des buddhistischen Glaubens in Birma. Die Thudhamma-Sekte wurde als eine Art Ordnungsmacht unter den Buddhisten etabliert, der sich alle Gläubigen zu fügen hatten. Mönche, die sich nicht an die Ordensregeln hielten, ließ Bodawpaya maßregeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Mo Mo Thant: &amp;#039;&amp;#039;Pluralität, Politik und Kritik: Burmesischer Buddhismus während der Mandalay-Epoche (1852–1885).&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred Hutter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Religionsinterne Kritik und religiöser Pluralismus im gegenwärtigen Südostasien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Religionswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 15). Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2008, ISBN 978-3-631-57500-0, S. 37–48, hier S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roger Bischoff: &amp;#039;&amp;#039;Buddhism in Myanmar. A short history&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wheel Publication.&amp;#039;&amp;#039; 399/401). Buddhist Publication Society, Kandy 1995, ISBN 955-24-0127-5.&lt;br /&gt;
* Victor Lieberman: &amp;#039;&amp;#039;Political Consolidation in Burma Under the Early Konbaung Dynasty, 1752 – c. 1820.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Asian History.&amp;#039;&amp;#039; Band 30, Nr. 2, 1996, S. 152–168, {{JSTOR|41931038}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1158984677|LCCN=n89268331|VIAF=93646780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König der Konbaung-Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (thailändische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1745]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bodawpaya&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Waing, Maung Shwe (Geburtsname); Badon Min (Pseudonym); ဘိုးတော်ဘုရား&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=König von Birma&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1745&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ava (Myanmar)|Ava]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1819&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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