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	<title>Bockschein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T17:52:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bockschein&amp;diff=259954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T15:01:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bockschein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Umgangssprache|umgangssprachlicher]] Ausdruck für das [[Amtsarzt|amtsärztliche]] [[Gesundheitszeugnis]], das &amp;#039;&amp;#039;Personen mit [[Häufig wechselnder Geschlechtsverkehr|häufig wechselndem Geschlechtsverkehr]]&amp;#039;&amp;#039; (frühere [[Verwaltungssprache|amtsdeutsche]] Bezeichnung für [[Prostituierte]]) vielerorts bis etwa zum Jahr 2000 in Deutschland regelmäßig vorweisen mussten. Die Bezeichnung ergab sich aus dem &amp;#039;&amp;#039;Bock&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Gynäkologischer Stuhl|gynäkologischen Untersuchungsstuhl]], auf den sich die Probandinnen zwecks Anfertigung des erforderlichen [[Vaginalabstrich]]s begeben mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich ist der Ausdruck nicht gebräuchlich; stattdessen wird umgangssprachlich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Deckel&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsgrundlage ==&lt;br /&gt;
Die [[Eingriffsermächtigung|Ermächtigungsgrundlage]] für den Bockschein wurde aus dem [[Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten (1953)|Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten]] (GeschlKrG) vom 23. Juli 1953 abgeleitet, das die [[Gesundheitsamt|Gesundheitsämter]] ermächtigte, zum Zweck der Bekämpfung [[Sexuell übertragbare Erkrankung|sexuell übertragbarer Erkrankungen]] die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit und Freiheit der Person einzuschränken.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gapinfo.de/gesundheitsamt/alle/gesetz/seuche/gkg/index.htm gapinfo.de], abgerufen am 1. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Ausführungsbestimmungen des Gesetzes bei den Bundesländern lagen, gab es je nach Land unterschiedliche Vorschriften über die Durchführung der Untersuchungen, die meist zweiwöchentlich oder monatlich zu erfolgen hatten. Einige Bundesländer ermächtigten auch die einzelnen Gesundheitsämter zu selbstverantwortlichen Regelungen, so dass in manchen Kommunen die Zwangsuntersuchungen bereits in den 1980er Jahren abgeschafft wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=bmfsfj.de |url=http://www.bmfsfj.de/doku/prostitutionsgesetz/03020304_print.html |wayback=20070927000301 }} abgerufen am 1. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschaffung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2001 trat das Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten außer Kraft und wurde durch das [[Infektionsschutzgesetz]] (IfSG) ersetzt, das in Bezug auf die Bekämpfung von Infektionskrankheiten statt behördlicher Kontrolle und Zwangsmaßnahmen auf freiwillig wahrzunehmende Hilfsangebote der Gesundheitsämter setzt. Bedingt durch diese Gesetzesänderung war keine Ermächtigungsgrundlage für die verpflichtenden Gesundheitsuntersuchungen von Prostituierten mehr vorhanden, so dass diese bundesweit abgeschafft werden mussten. Als letzte Bundesländer setzten [[Baden-Württemberg]], [[Bayern]] und [[Sachsen]] im Jahr 2001 ihre landeseinheitlichen Vorschriften außer Kraft. Kurz nach Abschaffung des Bockscheins führte Bayern in seiner Verordnung zur Verhütung übertragbarer Krankheiten mit Wirkung zum 16. Mai 2001 einen [[Kondomzwang]] für weibliche wie männliche Prostituierte und deren Freier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gapinfo.de/gesundheitsamt/alle/gesetz/seuche/hyv/dv.htm gapinfo.de], abgerufen am 2. Juli 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prostituierte und sexuell übertragbare Krankheiten ==&lt;br /&gt;
Statistische Erhebungen hatten ergeben, dass „Prostituierte mit professionellen Verhaltensweisen“ entgegen einer weit verbreiteten Meinung nicht häufiger unter sexuell übertragbaren Krankheiten leiden als der Schnitt der Bevölkerung. Durch die mit dem Wechsel vom GschlKrG zum IfSG abgeschafften vorgeschriebenen Routineuntersuchungen wurde „der Erfahrung Rechnung getragen, dass die Hauptgefahr einer Infektion nicht von den etablierten und durch Routineuntersuchungen zu erfassenden Prostituierten ausgeht, sondern von drogenabhängigen Frauen und Migrantinnen aus Hochrisikoländern, die sich staatlichen Kontrollversuchen weitgehend entziehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://web.mannheim.de/webkosima/webkosima_vorlagen/666_2001.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten bei Prostituierten – Situation in Mannheim und Auswirkungen des neuen Infektionsschutzgesetzes (IfSG)&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2018-04-02 00:43:05 InternetArchiveBot}} (PDF) Stadt Mannheim,8. November 2001; abgerufen am 4. Februar 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Nach dem Geschlechtskrankheitengesetz von 1945 und seinen Ausführungsbestimmungen besteht in Österreich für Prostituierte die Pflicht zu einer wöchentlichen Gesundheitsuntersuchung.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=sophie.or.at |url=http://www.sophie.or.at/faqs/recht/2006/03/01/prostitutionsgesetze/ |wayback=20070927041528 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Gesundheitszeugnis wird amtlich &amp;#039;&amp;#039;Kontrollkarte&amp;#039;&amp;#039; und umgangssprachlich „Deckel“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmi.gv.at/magazinfiles/2003/01_02/files/illegale%20prostitution.pdf &amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Sicherheit&amp;#039;&amp;#039;. Das Magazin des Innenministeriums Nr. 1–2/2003 Jänner-Februar.]&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt. Das AIDS-Gesetz von 1986 schreibt darüber hinaus regelmäßige Untersuchungen auf HIV im Abstand von längstens drei Monaten vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblPdf/1986_293_0/1986_293_0.pdf BGBl. Nr. 293/1986 im Österreichisches Rechtsinformationssystem] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Untersuchungen zeigen, dass Prostituierte mit Kontrollkarte gesünder sind als Geheimprostituierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.wien.gv.at/who/gb/98/pdf/epidemi.pdf | titel=III. Epidemiologie | werk=Gesundheitsbericht Wien 1998 | seiten=133|format=PDF | archiv-url=https://web.archive.org/web/20070928072033/https://www.wien.gv.at/who/gb/98/pdf/epidemi.pdf | archiv-datum=2007-09-28 | zugriff=2014-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die verpflichtende Durchführung einer Kontrolluntersuchung ist daher in Österreich ein verbreitetes Argument für die Legalisierung der Prostitution.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wienerzeitung.at/_em_daten/_funkinform/2014/06/17/140617_D1442_gerichtliche_kriminalstatistik_2009_statistik_austria.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gerichtliche Kriminalstatistik 2009&amp;#039;&amp;#039;.], ISBN 978-3-902703-54-5, S 22: „Durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 243/1989 wurde der § 210 StGB, der bislang die gewerbsmäßige gleichgeschlechtliche Unzucht mit einer Person männlichen Geschlechts unter Strafe stellte, aufgehoben. Diese gesetzliche Maßnahme ist das Ergebnis einer ausführlichen Diskussion, in der die Befürworter hauptsächlich dahingehend argumentierten, dass die im Zusammenhang mit der Verbreitung von AIDS getroffenen Gegenmaßnahmen, insbesondere die Durchführung regelmäßiger Untersuchungen sowie die behördliche Registrierung aller Prostituierten, durch die allgemeine Strafbarkeit der männlichen homosexuellen Prostitution in ihrer Effizienz stark beeinträchtigt würden.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prostitutionsrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prostitution (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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