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	<title>Bockkäfer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bockk%C3%A4fer&amp;diff=156798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Systematik */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-10-27T17:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Systematik: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zu Informationen über den Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Bockkäfer&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cerambycidae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Pierre André Latreille|Latreille]], 1802&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Chrysomeloidea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cucujiformia&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Polyphaga&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Käfer&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Coleoptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Moschusbockmännchen.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Moschusbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Aromia moschata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bockkäfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Cerambycidae) sind eine artenreiche [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Käfer]] (Coleoptera), sie sind eine der größten und vielfältigsten sowie ökologisch und wirtschaftlich wichtigsten Käfergruppen der Welt. Weltweit sind etwa 35.000 Arten aus etwa 4000 Gattungen bekannt, davon etwa 200 in [[Mitteleuropa]]. Auch der mit einer Körperlänge von bis zu 17 Zentimetern (ohne Fühler) größte bekannte Käfer, der [[Riesenbockkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Titanus giganteus&amp;#039;&amp;#039;) aus [[Brasilien]], gehört in diese Gruppe. In Mitteleuropa ist mit etwa sechs Zentimetern Körperlänge der [[Mulmbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Ergates faber&amp;#039;&amp;#039;) die größte Art, während das [[Weidenböckchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Gracilia minuta&amp;#039;&amp;#039;) mit einer Länge von maximal sieben Millimetern als kleinste europäische Art angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bockkäfer sind durch die besonders langen, gegliederten [[Fühler (Biologie)|Fühler]] sowie den langen und schmalen Körper gekennzeichnet. Die Fühler sind dabei oft länger als der Körper. Da sie zudem meist gebogen sind und nach hinten getragen werden, erinnern sie an die Hörner eines [[Steinbock]]s, was zu ihrem deutschen Namen ([[Trivialname]]n) geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nomenklatur (Biologie)|wissenschaftliche Name]] dieser Käferfamilie geht auf den Schäfer Cerambos (auch Terambos) aus der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] zurück, der nach einem Streit von den [[Nymphe]]n in einen großen Käfer mit Hörnern verwandelt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Sprecher-Uebersax: &amp;#039;&amp;#039;The stag beetle &amp;#039;&amp;#039;Lucanus cervus&amp;#039;&amp;#039; (Coleoptera, Lucanidae) in art and mythology&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;La Terre et la Vie – Revue d’Ecologie&amp;#039;&amp;#039;, 2008, Supplement 10, S. 153–159; {{Webarchiv |url=http://documents.irevues.inist.fr/handle/2042/55822 |text=irevues.inist.fr |format=PDF |wayback=20211007134048}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der umfangreichsten Fassung der Sage in den &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; des [[Antoninus Liberalis]] wird auch schon der Käfer erwähnt, dessen Kopf Hörner wie eine [[Lyra (Zupfinstrument)|Lyra]] trägt, den die [[Thessalien|Thessalier]] &amp;#039;&amp;#039;Cerambyx&amp;#039;&amp;#039; nannten.&amp;lt;ref&amp;gt;§ 22. In: &amp;#039;&amp;#039;The Metamorphoses of Antoninus Liberalis&amp;#039;&amp;#039;. Translated by Francis Celoria; [https://topostext.org/work/216 topostext.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Bockkäfer sind häufig schillernd bunt, in verschiedenen Farben gezeichnet. Dabei existieren sowohl sehr stark leuchtende Farben wie etwa das Blutrot des [[Purpurbock]]s (&amp;#039;&amp;#039;Purpuricenus kaehleri&amp;#039;&amp;#039;) oder des [[Rothaarbock]]s (&amp;#039;&amp;#039;Pyrrhidium sanguineum&amp;#039;&amp;#039;), das Blau des [[Alpenbock]]s (&amp;#039;&amp;#039;Rosalia alpina&amp;#039;&amp;#039;) oder des [[Blauvioletter Scheibenbock|Blauvioletten Scheibenbocks]] (&amp;#039;&amp;#039;Callidium violaceum&amp;#039;&amp;#039;) als auch Braun- und Grautöne sowie -zeichnungen wie bei den meisten Arten. Eine metallisch schimmernde Färbung hat etwa der [[Moschusbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Aromia moschata&amp;#039;&amp;#039;) (metallisch grün), und die [[Eichenwidderbock|Wespenböcke]] (Gattung &amp;#039;&amp;#039;Plagionotus&amp;#039;&amp;#039;) tragen eine deutliche, schwarz-gelb gestreifte Warnfärbung, die eine [[Mimikry]] darstellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Moschusbockdetail.jpg|mini|Kopf des Moschusbocks]]&lt;br /&gt;
Die Körper der zur Familie gehörenden Käfer sind meistens gestreckt; dabei sind die Männchen häufig größer als die Weibchen, manchmal aber auch umgekehrt. Eindeutig erkennbar sind die Bockkäfer an den immer sehr langen Fühlern, deren Länge meistens mehr als zwei Drittel der Körperlänge beträgt, oft aber mehr als körperlang ist. Beim Männchen des [[Zimmermannsbock]]s (&amp;#039;&amp;#039;Acanthocinus aedilis&amp;#039;&amp;#039;), der nur etwa zwei Zentimeter lang ist, können die Fühler etwa mit zehn Zentimetern Länge das Fünffache der Körperlänge betragen. Die Antennen können sowohl seitlich vom Körper gespreizt als auch nach vorn getragen werden. Nur in Insektensammlungen werden die Fühler aus Platzgründen nach hinten gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die sehr langen und kräftigen Fühler ist eine solide Verankerung in der Kopfkapsel der Käfer und eine entsprechende Muskulatur für die Bewegung der Fühler notwendig. Beides nimmt viel Platz in Anspruch, so dass wenig Raum für die Augen der Käfer bleibt. Daher umwachsen die Augen vieler Bockkäferarten von hinten die Fühlerbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Halsschild vieler Bockkäferarten ist bedornt. Diese für viele Bockkäferarten typischen Merkmale sind auf dem Detailfoto eines Moschusbocks zu erkennen. Der Fuß ([[Tarsus (Gliederfüßer)|Tarsus]]) der Bockkäfer besteht aus fünf Gliedern, wobei das vierte bei fast allen Arten wie bei den [[Blattkäfer]]n (Chrysomelidae) extrem verkleinert und nur bei sehr genauer Betrachtung erkennbar ist. Diese Art des Tarsus bezeichnet man als „pseudotetramer“. Zugleich ist der Tarsus meistens stark verbreitert und behaart. Die Flügeldecken ([[Elytren]]) sind in der Regel gut ausgebildet, können vereinzelt jedoch auch verkürzt sein, etwa beim [[Dunkelschenkliger Kurzdeckenbock|Dunkelschenklige Kurzdeckenbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Molorchus minor&amp;#039;&amp;#039;) oder den etwa drei Zentimeter großen &amp;#039;&amp;#039;Necydalis&amp;#039;&amp;#039;-Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Bockkäfer sind weltweit auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis verbreitet. Nahezu 60 % der Arten sind dabei im [[Orientalis|orientalischen]] oder [[Neotropis|neotropischen Raum]] zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;longhorn&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. Rossa, J. Goczał |Titel=Global diversity and distribution of longhorn beetles (Coleoptera: Cerambycidae) |Sammelwerk=The European Zoological Journal |Band=88 |Nummer=1 |Datum=2021-01-01 |ISSN=2475-0263 |Seiten=289–302 |Online=https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/24750263.2021.1883129 |Abruf=2021-06-15 |DOI=10.1080/24750263.2021.1883129}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr als 88 % der Arten sind dabei auf nur ein biogeografisches Gebiet beschränkt. Die höchste Anzahl endemischer Arten findet sich in der Bockkäfer-Fauna des australasiatischen, äthiopischen, madagassischen und neotropischen Raums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;longhorn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Longhorn Beetle Whitespotted Sawyer USA.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Monochamus scutellatus]] oregonensis&amp;#039;&amp;#039; aus [[Kalifornien]]]]&lt;br /&gt;
Bockkäfer sind sowohl als Larven wie auch als [[Imago (Zoologie)|Imagines]] reine Pflanzenfresser. Die Larven leben in der Regel in totem oder lebendem Pflanzenmaterial und ernähren sich von diesem. Die ausgewachsenen Bockkäfer ernähren sich je nach Art von [[Pollen]], Blütenteilen oder Baumsäften, die Nahrung ist dabei fast immer rein pflanzlich. Andere Arten benagen frische [[Rinde]] ([[Langhornböcke]] (&amp;#039;&amp;#039;Monochamus&amp;#039;&amp;#039;), [[Hasel-Linienbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Oberea linearis&amp;#039;&amp;#039;), [[Kleiner Pappelbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Saperda populnea&amp;#039;&amp;#039;)), Blätter oder Stängel krautiger Pflanzen (&amp;#039;&amp;#039;Agapanthia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Phytoecia&amp;#039;&amp;#039;, [[Erdböcke]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Dorcadion]]&amp;#039;&amp;#039;)) oder Blätter von Bäumen ([[Weberbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Lamia textor&amp;#039;&amp;#039;), [[Weidenböckchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Gracilia minuta&amp;#039;&amp;#039;)).&lt;br /&gt;
Diese Nahrung dient in der Regel einer Reifung der Keimdrüsen oder [[Gonade]]n ([[Reifungsfraß]]). Einige Artengruppen wie Weberböcke oder [[Grasböcke]] nehmen als erwachsene Tiere gar keine Nahrung auf. Räuberisch leben die amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;[[Elytroleptus]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten, die [[Rotdeckenkäfer]] (Lycidae) jagen und verzehren und durch deren bei den meisten größeren Räubern unbeliebten Geschmack wahrscheinlich ebenfalls ungenießbar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Bockkäfer sind gute Flieger. Viele Arten sind in der Lage, Geräusche durch nickende Bewegungen des vordersten Brustabschnitts ([[Prothorax]]) gegen den mittleren ([[Mesothorax]]) zu erzeugen. Dies geschieht vor allem bei Störung und dient wahrscheinlich der Verschreckung von potentiellen Feinden. Dabei streicht ein geriffeltes Feld am [[Halsschild]] über die Kante des Mesothorax. Der [[Großer Eichenbock|Große Eichenbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Cerambyx cerdo&amp;#039;&amp;#039;) erzeugt während seiner gesamten nächtlichen Aktivität stridulierende Geräusche. &amp;#039;&amp;#039;Nothorhina muricata&amp;#039;&amp;#039; erzeugt Geräusche, indem er sich an [[Kiefern]] in geeignete Spalten der Rinde klemmt und mit rüttelnden Bewegungen des gesamten Körpers gegen die Rinde schlägt. Dabei kann es zu einem Wechselgesang von zwei oder mehr Käfern kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer der Bockkäfer ist als erwachsenes Tier im Vergleich zu der [[Larve|Larvalzeit]] in der Regel sehr kurz; besonders, wenn man die aktive Zeit ohne Überwinterung in Betracht zieht. Die aktive Lebenszeit des erwachsenen Tieres beträgt meistens maximal 90 Tage, bei vielen Arten jedoch auch nur 30 Tage oder weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
Eine ausgeprägte [[Balz]] existiert bei den Bockkäfern nicht, das Zusammentreffen der Partner geschieht meistens zufällig an geeigneten Plätzen. Trifft ein Männchen auf ein Weibchen, steigt es sofort auf und packt bei manchen Arten das Weibchen mit den [[Mandibel]]n an den Antennen, so etwa beim [[Gefleckter Schmalbock|Gefleckten Schmalbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Rutpela maculata&amp;#039;&amp;#039;). Vor und während der [[Begattung|Kopulation]] beleckt das Männchen bei einigen Arten der [[Schmalböcke]] (Lepturinae) den Rücken des Weibchens, offensichtlich zur Beruhigung. Nach der Paarung wirft das Weibchen das Männchen meistens ab und hilft dabei mit den Beinen nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eiablage erfolgt meistens in oder an der Nahrungspflanze der Larven. Dabei werden die Eier mit dem Eiablageapparat ([[Ovipositor]]) in Rindenritzen geschoben oder das Substrat wird vorher mit den Mandibeln bearbeitet. Die Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Agapanthia&amp;#039;&amp;#039; nagen vor der Eiablage ein Loch in die Stängel der Wirtspflanzen – [[Disteln]] und andere krautige Pflanzen – und legen das Ei dort hinein. Dabei sucht das Weibchen vor der Eiablage den Stängel nach bereits vorhandenen Löchern ab und verzichtet auf eine Ablage, wenn bereits ein anderes Weibchen ein Ei in dieser Pflanze untergebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Larvalentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Larven aller Bockkäfer sind reine Pflanzenfresser, die sich vor allem von Holz ernähren. Einige Arten leben auch in krautigen Pflanzen oder in der Erde, wo sie sich von Wurzeln ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Larven im Holz ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhagium inquisitor2.jpg|mini|200px|[[Larve]] des [[Schrotbock]]s]]&lt;br /&gt;
Die [[Larve]]n der meisten Bockkäferarten ernähren sich von [[Holz]] ([[xylobiont]]e Larven).&lt;br /&gt;
Sie sind meistens madenartig und flach, wenn sie unter Rinden leben, oder zylindrisch, wenn sie sich in das Innere von Hölzern bohren.&lt;br /&gt;
Letztere besitzen meistens kräftig ausgebildete Mandibeln und ein nur kurzes Bruststück. Außerdem haben sie &amp;#039;&amp;#039;Stemmwülste&amp;#039;&amp;#039; am Körper, zur Vorwärtsbewegung in den Holzgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zustand des Holzes spielt für die unterschiedlichen Arten eine wesentliche Rolle. So gibt es viele Arten, die sich ausschließlich von [[Totholz]] in dessen unterschiedlichen Phasen des Abbaus ernähren, andere brauchen lebendes Holz. Viele Larven fressen unter der [[Borke]] von Bäumen im [[Kambium]] oder im [[Splintholz]], einige aber auch im [[Kernholz]] – beispielsweise die Larven des Großen Eichenbocks (&amp;#039;&amp;#039;Cerambyx cerdo&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kernholzfressenden Arten machen oft auch nicht vor [[Bauholz]] halt. So befallen [[Hausbock]]larven (&amp;#039;&amp;#039;Hylotrupes bajulus&amp;#039;&amp;#039;) gut ausgetrocknetes Nadelholz und richten in Bauwerken erhebliche Schäden an. Da sie im Inneren von Dachsparren und Deckenhölzern fressen und eine dünne Außenwand stehen lassen, werden sie kaum bemerkt. Oft wird ein Befall erst erkannt, wenn Balken oder Bohlen brechen. Die Gefährlichkeit dieses [[Schädling]]s wird durch die in verschiedenen Landes[[Bauordnungen (Deutschland)|bauordnungen]] vorhandene Meldepflicht deutlich. Aber auch in der [[Forstwirtschaft]] werden einige Bockkäferarten als [[Holzschädling]] betrachtet. So frisst die Larve des [[Gemeiner Fichtensplintbock|Gemeinen Fichtenbocks]] (&amp;#039;&amp;#039;Tetropium castaneum&amp;#039;&amp;#039;) zunächst unter der Rinde in der Kambialzone, frisst sich dann aber zur [[Puppe (Insekt)|Verpuppung]] horizontal 2–4 cm tief ins Holz und nagt anschließend eine 3–4 cm lange Puppenkammer in vertikaler Richtung. Die dabei entstehenden &amp;#039;&amp;#039;Hakengänge&amp;#039;&amp;#039; entwerten das Holz der befallenen [[Fichten]] und [[Kiefern]] und machen einen größeren Verschnitt notwendig. Auch andere Arten fressen solche Hakengänge in das Holz der jeweils von ihnen bevorzugten Bäume; andere charakteristische Fraßbilder sind etwa die breiten &amp;#039;&amp;#039;Platzgänge&amp;#039;&amp;#039; der [[Scheibenböcke]] (Gattung &amp;#039;&amp;#039;Callidium&amp;#039;&amp;#039;) und der Langhornböcke sowie die tief ins Holz führenden Gänge der Kernholzfresser. In ihren Gängen sind die Bockkäferlarven eine beliebte Beute von [[Spechte]]n. Ein besonderes Fraßbild erzeugen der Kleine Pappelbock an den Ästen der [[Espe|Zitterpappel]] sowie der Linienbock an [[Haseln|Haselästen]]. Beide erzeugen Verdickungen der Äste, die als [[Holzgalle]]n bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dauer der Larvenzeit hängt vom Nährstoffgehalt und damit auch von dem Zustand des Holzes ab, in dem die Larven leben. Bei den meisten Arten dauert sie ein bis zwei Jahre. Arten in der leichter zu verarbeitenden Bastzone des Holzes entwickeln sich dagegen bereits innerhalb von drei bis fünf Monaten. Besonders lange dauert die Entwicklung bei Arten, die in trockenem Holz oder im Kernholz leben. Die Larven vom Mulmbock, Großen Eichenbock und Hausbock brauchen für ihre Entwicklung entsprechend drei bis vier Jahre; in Extremfällen wurden auch Entwicklungszeiten des Hausbocks von bis zu zehn Jahren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele holzfressende Larven von Bockkäfern beherbergen in ihrem [[Mitteldarm]] [[Symbiont]]en in Form von [[Hefen|Hefepilzen]], die ihnen beim schwierigen Aufschluss des Holzes und der darin enthaltenen [[Cellulose]] helfen. Die dazu benötigten [[Enzym]]e, die [[Cellulasen]], können nur von einigen Arten, wie dem Hausbock und dem Eichenbock selbst produziert werden; bei einer großen Anzahl von Arten ist die Verdauung des Holzes noch ungeklärt, zumal auch keine [[Gärkammer]]n vorhanden sind. Die Symbionten versorgen den Käfer außerdem mit [[Vitamin]]en und [[Aminosäuren]]. Sie befinden sich in taschenartigen Ausstülpungen des vorderen Teiles des Darmes. Die Ausstülpungen werden kurz vor der Verpuppung zurückgebildet und die Mikroorganismen werden geschluckt. Beim Männchen verschwinden sie vollständig, beim Weibchen sammeln sie sich in Taschen am Legeapparat, für die [[Paul Buchner (Biologe)|Paul Buchner]] den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mycetome&amp;#039;&amp;#039; geprägt hatte. Bei der Eiablage gelangen die Symbionten so automatisch an die Außenseite der Eischalen. Die Larven fressen Teile der Schalen und nehmen so die Symbionten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Larven, die nicht in Holz leben ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Caylar fg18.jpg|100px|mini|Getreidebockkäfer]]&lt;br /&gt;
Neben den Holzfressern gibt es auch Arten, die als Larven im Inneren von krautigen Pflanzen oder im Boden leben und dort Wurzeln anfressen. So fressen die Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Agapanthia&amp;#039;&amp;#039; in den Stängeln von [[Disteln]], [[Brennnesseln]] und [[Braunwurzen|Braunwurz]] (zum Beispiel der [[Scheckhorn-Distelbock|Scheckhornbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Agapanthia villosoviridescens&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;Nessel-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Distelbock&amp;#039;&amp;#039; genannt) und anderen [[Kardengewächse]]n (zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Agapanthia violacea&amp;#039;&amp;#039;), die im Süden lebende &amp;#039;&amp;#039;Agapanthia asphodeli&amp;#039;&amp;#039; auch in den Stängeln des [[Affodill]]s. Der sehr schlanke [[Getreidebock]]käfer (&amp;#039;&amp;#039;Calamobius filum&amp;#039;&amp;#039;) lebt sogar mit seiner schlanken Larve in den Stängeln von [[Gras|Gräsern]]. Von den Wurzeln der Gräser leben etwa die Erdböcke und auch die Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Vesperus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Neodorcadion bilineatum]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verpuppung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Anoplophora glabripennis - pupa inside log.jpg|mini|Puppe des [[Asiatischer Laubholzbockkäfer|Asiatischen Laubholzbockkäfers]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Puppe (Insekt)|Verpuppung]] erfolgt in [[Puppenwiege]]n innerhalb der Nagespäne unter der Rinde oder in speziell ausgestatteten Gängen im Holz. Einige Arten bilden auch Kokons aus Erde, nachdem sie das Holz verlassen haben, etwa Arten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Pachyta&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dinoptera&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pachytodes&amp;#039;&amp;#039; oder der [[Sägebock (Käfer)|Sägebock]] (&amp;#039;&amp;#039;Prionus coriarius&amp;#039;&amp;#039;). Bei der Puppe handelt es sich um eine als &amp;#039;&amp;#039;Pupa libera&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Form, die sich durch eine freie Beweglichkeit der Hinterleibssegmente auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungkäfer nagen sich zum Ausflug ein eigenes Ausschlupfloch. Eine Überwinterung erfolgt meistens als Larve im Holz, nur sehr selten als Käfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Bockkäfer sind innerhalb der polyphagen Käfer ([[Polyphaga]]) sehr nah verwandt mit den [[Blattkäfer]]n (Chrysomelidae), mit denen sie, gemeinsam mit [[Megalopodidae]], den [[Orsodacnidae]] sowie den ehemals den Bockkäfern zugeordneten Familien [[Vesperidae]], [[Disteniidae]] und [[Oxypeltidae]] das [[Taxon]] der [[Chrysomeloidea]] bilden. Die nächsten Verwandten dieser Überfamilie sind dann die [[Curculionoidea|Rüsselkäferverwandten]] (Curculionoidea). Mit den Vesperidae, Disteniidae und Oxypeltidae bilden die Bockkäfer eine [[Klade|monophyletische Gruppe]], stammen also von einer gemeinsamen Stammlinie ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CerambycidaeLatreille&amp;quot;&amp;gt;Petr Švácha, John F. Lawrence: &amp;#039;&amp;#039;Cerambycidae Latreille, 1802&amp;#039;&amp;#039;. In: {{Literatur |Autor=Richard A. B. Leschen, Rolf Beutel |Titel=Coleoptera, beetles. Volume 3, Morphology and systematics (Phytophaga) |Ort=Berlin |Datum=2014 |ISBN=978-3-11-037051-5 |Seiten=77}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitteleuropas-14&amp;quot; /&amp;gt; Alle gemeinsame Merkmale teilen sie die langen Antennen und deren spezifischen Bau, auch wenn diese bei einigen Formen sekundär wieder verkürzt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitteleuropas-14&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Klausnitzer, [[Ulrich Klausnitzer]], [[Ekkehard Wachmann]], Zdeněk Hromádko: &amp;#039;&amp;#039;Die Bockkäfer Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Die Neue Brehm-Bücherei 499, 2 Bände, 4. Auflage. VerlagsKG Wolf, Magdeburg 2018, ISBN 978-3-89432-474-2, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit sind etwa 35.000 Arten der Bockkäfer aus etwa 4000 Gattungen bekannt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;CerambycidaeLatreille&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;longhorn&amp;quot; /&amp;gt; davon etwa 200 in [[Mitteleuropa]]. Die Anzahl heute noch unbekannter Arten wird zudem als hoch eingeschätzt, über die letzten Jahre wurden jährlich mehr als 200 neue Arten beschrieben, vor allem aus Asien und Südamerika.&amp;lt;ref name=&amp;quot;longhorn&amp;quot; /&amp;gt; Die interne Systematik der Bockkäfer ist, wie bei den meisten Insektengruppen, im Wandel und teilweise unklar. Phylogenetische Untersuchungen und Revisionen existieren bislang zwar für einige Untergruppen oder regional, jedoch nicht für die Gesamtheit der Bockkäfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassisch werden die Bockkäfer in verschiedene Unterfamilien mit unterschiedlichen Anzahlen von Gattungen und Arten aufgespalten. Die größten Unterfamilien sind dabei die [[Weberböcke]] und die Cerambycinae, die zusammen etwa 90 % aller Bockkäfer enthalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;longhorn&amp;quot; /&amp;gt; Die folgende Darstellung folgt dabei der Aufstellung nach Lawrence 2016, die Unterfamilien mit in Europa heimischen Arten sind mit (E) gekennzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John F. Lawrence |Hrsg=Rolf G. Beutel, Richard A.B. Leschen |Titel=2. Classification (families &amp;amp; subfamilies) |Sammelwerk=Handbook of Zoology. Arthropoda: Insecta, Coleoptera, Beetles. |Band=Volume 1: Morphology and Systematics |Verlag=De Gruyter |Datum=2016 |ISBN=978-3-11-037392-9 |DOI=10.1515/9783110373929-005}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cerambycinae]] (E)&lt;br /&gt;
* [[Weberböcke|Lamiinae]] (E) (Weberböcke)&lt;br /&gt;
* [[Schmalböcke|Lepturinae]] (E) (Schmalböcke)&lt;br /&gt;
* [[Necydalinae]] (E)&lt;br /&gt;
* [[Parandrinae]]&lt;br /&gt;
* [[Breitböcke|Prioninae]] (E) (Breitböcke)&lt;br /&gt;
* [[Spondylidinae]] (E) (einschließlich Aseminae)&lt;br /&gt;
* [[Dorcasominae]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Darstellung der mitteleuropäischen Bockkäfer findet sich unter [[Systematik der Bockkäfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bockkäfer als Neozoen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anoplophora glabripennis1.jpg|mini|[[Asiatischer Laubholzbockkäfer]]]]&lt;br /&gt;
Da die meisten Bockkäfer als Holzbewohner bekannt sind, besteht bei ihnen auch die Gefahr, dass sie als [[Holzschädling]]e auftreten. Besonders dramatisch kann sich die Situation entwickeln, wenn Bockkäfer in Regionen verschleppt werden, in denen sie ursprünglich nicht heimisch sind ([[Neobiota|Neozoen]]). Hier haben sie häufig keine spezialisierten Feinde und können sich entsprechend stark in Hölzern ausbreiten. Ein solches Neozoon ist etwa der [[Asiatischer Laubholzbockkäfer|Asiatische Laubholzbockkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Anoplophora glabripennis&amp;#039;&amp;#039;), der über Transportkisten aus der [[Volksrepublik China]] auf den amerikanischen Kontinent eingeschleppt wurde. Wegen seines unspezifischen Fraßes wird der Käfer in neu besiedelten Gebieten zu einem echten Problem für das [[Ökosystem]]: Er wird in der &amp;#039;&amp;#039;Global Invasive Species Database&amp;#039;&amp;#039; zu den hundert schädlichsten invasiven [[Neobiota]] weltweit gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.issg.org/database/species/search.asp?st=100ss&amp;amp;fr=1&amp;amp;str=&amp;amp;lang=EN|title=100 of the World’s Worst Invasive Alien Species|accessdate=2011-02-11|publisher=Global Invasive Species Database|archiveurl=https://web.archive.org/web/20160402120539/http://www.issg.org/database/species/search.asp?st=100ss|archivedate=2016-04-02| language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere leben ziemlich unspezialisiert von verschiedenen Hölzern wie etwa [[Ahorne]]n, [[Birken]], [[Walnussgewächse|Walnussbäumen]], [[Eschen (Pflanzengattung)|Eschen]] und vielen weiteren. Wegen Befalls mit diesen Käfern mussten seit 1996 in [[New York (Bundesstaat)|New York]], [[Illinois]] und [[New Jersey]] Tausende von Bäumen gefällt werden; der Schaden beträgt bislang etwa 150 Millionen [[US-Dollar]]. Nach Angaben des [[Animal and Plant Health Inspection Service]] besteht die Gefahr, dass sich die Käfer über die gesamten USA verbreiten und so einen Schaden in der Holzwirtschaft, dem Tourismus und der Landwirtschaft von über 650 Milliarden US-Dollar verursachen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Käfer wird jedoch nicht nur in den USA gefürchtet, auch in Deutschland besteht erhöhte Alarmbereitschaft sowie eine Meldepflicht beim Auftreten dieser Tiere. Im Jahr 2001 wurde die Art erstmals auch in Europa ([[Braunau am Inn]], Österreich) gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Viele Bockkäferarten gelten aufgrund von Lebensraumverlust und Lebensraumveränderungen als gefährdet. Sie sind abhängig von bestimmten Holzvorkommen oder von Altholzbeständen mit hohem Anteil an [[Totholz]]. Da diese Entwicklungsmöglichkeiten für die Larven häufig fehlen, sind viele Arten bedroht und stehen unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuesten Fassung der Bundesartenschutzverordnung sind allerdings mit wenigen Ausnahmen alle einheimischen Arten unter Schutz gestellt worden. Einige besonders seltene sind in Deutschland folgende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Körnerbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Megopis scabricornis&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „streng“ [[Bundesnaturschutzgesetz|BNatSchG]], [[Bundesartenschutzverordnung|BArtSchV]] (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mulmbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Ergates faber&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „besonders“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Zottenbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Tragosoma depsarium&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „besonders“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wespenböcke]] (&amp;#039;&amp;#039;Necydalis ssp&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Großer Wespenbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Necydalis major&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „streng“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Panzers Wespenbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Necydalis ulmi&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „streng“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eichenböcke (Cerambycini)&lt;br /&gt;
** [[Großer Eichenbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Cerambyx cerdo&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „streng“ BNatSchG, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]] II und IV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Kleiner Eichenbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Cerambyx scopolii&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „besonders“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Cerambyx miles]]&amp;#039;&amp;#039;; &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „besonders“ BNatSchG, BArtSchV (1) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Moschusbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Aromia moschata&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „besonders“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alpenbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Rosalia alpina&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „streng“ BNatSchG, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FFH II und IV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Purpurbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Purpuricenus kaehleri&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „streng“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Grauflügliger Erdbock|Variabler Erdbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Iberodorcadion fuliginator&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „besonders“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Weberbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Lamia textor&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „besonders“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Phytoecia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Schwarzhörniger Walzenhalsbock|Schwarzgrauer Walzenhalsbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Phytoecia nigricornis&amp;#039;&amp;#039;); &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „besonders“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bleicher Alteichen-Nachtbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Trichoferus pallidus&amp;#039;&amp;#039;) &amp;lt;small&amp;gt;Schutzstatus: „besonders“ BNatSchG, BArtSchV (1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zu dieser Gruppe gehörte Lampe nun glücklicherweise nicht. Das Berlinertum wirkte hier als Gegengift. Seine Selbstironie brachte wieder alles ins Gleichgewicht und ließ noch einen gefälligen Überschuß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;. Er bat, wie gesagt, sich uns anschließen und »seine Fahne hochhalten zu dürfen«. Unsere Herzen fielen ihm gleich zu, und so ging es weiter.&lt;br /&gt;
»Herr Lampe, Sie sind gewiß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; auch Kräuterjäger?«&lt;br /&gt;
»Nicht doch. Wer seinen Käscher mit Ehren tragen will, muß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; die grüne Trommel zu Hause lassen. Fauna apart und Flora apart. Sie glauben gar nicht, welche profunde Wissenschaft die Käferei ist. Hundertundzwanzig Bockkäfer bloß im Brieselang. Das will gemacht sein.«&lt;br /&gt;
»Gewiß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;. Aber ich habe mir sagen lassen, daß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; die Dinge doch Hand in Hand gehen und daß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; die &amp;#039;Käferei&amp;#039;, wie Sie sagen, ohne ›Kräuterei‹ gar nicht recht bestehen kann.«&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Theodor Fontane]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Wanderungen durch die Mark Brandenburg]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{FontaneWanderungen |Titel=Finkenkrug |Band=3 |Teil=Spandau und Umgebung |Kapitel=Der Brieselang |zenoID=20004778650}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Eine Welt von Getier bewohnt die alte Eiche. Der Bockkäfer in wahren Riesenexemplaren hat sich zu Hunderten darin eingenistet&amp;amp;nbsp;…&lt;br /&gt;
 |Autor=idem&lt;br /&gt;
 |Quelle=Die Königseiche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Petr Švácha, John F. Lawrence&lt;br /&gt;
   |Hrsg=John F. Lawrence&lt;br /&gt;
   |Titel=Cerambycidae Latreille, 1802&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=2. Classification (families &amp;amp; subfamilies)&lt;br /&gt;
   |Reihe=Handbook of Zoology. Arthropoda: Insecta, Coleoptera, Beetles&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Volume 1: &amp;#039;&amp;#039;Morphology and Systematics&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |HrsgReihe=Rolf G. Beutel, Richard A.B. Leschen&lt;br /&gt;
   |Verlag=De Gruyter&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-11-037392-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=77–177&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1515/9783110373929-005}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Bense: &amp;#039;&amp;#039;Longhorn Beetles. Illustrated Key to the Cerambycidae and Vesperidae of Europe.&amp;#039;&amp;#039; Margraf, Weikersheim 1995, ISBN 3-8236-1153-4.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Reiner Feldmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Bockkäferfauna Südwestfalens. Ergebnisse einer Langzeitstudie im südwestfälischen Bergland&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Natur in NRW&lt;br /&gt;
   |Nummer=4&lt;br /&gt;
   |Datum=2008-04&lt;br /&gt;
   |Seiten=22&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/5_natur_in_nrw/50008_Natur_in_NRW_4_2008.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=5400&lt;br /&gt;
   |Abruf=2019-08-03}}&lt;br /&gt;
* Karl Wilhelm Harde (1966): &amp;#039;&amp;#039;87. Fam. Cerambycidae&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Käfer Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Band 9. Goecke &amp;amp; Evers, Krefeld.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Klausnitzer]], Friedrich Sander: &amp;#039;&amp;#039;Die Bockkäfer Mitteleuropas. Cerambycidae.&amp;#039;&amp;#039; Ziemsen, Wittenberg 1978, 1981, 1983. Spektrum, Akad. Verlag, Heidelberg 1996, ISBN 3-89432-474-0.&lt;br /&gt;
* Bernhard Klausnitzer, [[Ulrich Klausnitzer]], [[Ekkehard Wachmann]], Zdeněk Hromádko: &amp;#039;&amp;#039;Die Bockkäfer Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, 4. Auflage. VerlagsKG Wolf, Magdeburg 2018, ISBN 978-3-89432-474-2 (Die Neue Brehm-Bücherei, 499).&lt;br /&gt;
* [[Manfred Niehuis]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bockkäfer in Rheinland-Pfalz und im Saarland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Beiheft Nr. 26. Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e.&amp;amp;nbsp;V. (GNOR). GNOR, Mainz 2001, ISBN 3-9807669-0-X, 604 S.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schwenke (Zoologe)|Wolfgang Schwenke]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Forstschädlinge Europas. Ein Handbuch in 5 Bänden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;[[Käfer]]&amp;#039;&amp;#039;. Parey, Hamburg / Berlin 1974, ISBN 3-490-11016-1.&lt;br /&gt;
* Walter Weckwerth: &amp;#039;&amp;#039;Unsere bekanntesten Bockkäfer und ihre Bedeutung. Für die Forstwirtschaft unter Berücksichtigung des Naturschutzgedankens&amp;#039;&amp;#039;. 2., unveränderte Auflage. Westarp-Wissenschaften, Hohenwarsleben 2004, ISBN 3-89432-587-9, 40 S. (Die neue Brehm-Bücherei, Heft 122; Nachdruck der 1. Auflage, Ziemsen, Wittenberg 1954).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cerambycidae|Bockkäfer}}&lt;br /&gt;
* [http://www.koleopterologie.de/gallery/family/cerambycidae.html Sehr große europäische Bockkäfergalerie.] koleopterologie.de&lt;br /&gt;
* [https://www.vitalieghianda.it/vitalfranz Worldwide Cerambycidae.] vitalieghianda.it&lt;br /&gt;
* [https://www.cerambyx.uochb.cz/ Longhorn-Beetles of the West Palaearctic Region.] cerambyx.uochb.cz&lt;br /&gt;
* [https://nafoku.de/kaefer/cerambycidae/ Bildergalerie Bockkäfer.] nafoku.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4146114-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bockkafer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bockkäfer| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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