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	<title>Bobrowice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:00:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bobrowice&amp;diff=587319&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-46725-3: Konkretisierung</title>
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		<updated>2025-08-26T13:15:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konkretisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle findet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox (Polen)]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Bobrowice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL gmina Bobrowice Lubuskie COA.svg|80px|Wappen der Gmina Bobrowice]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Lebus&lt;br /&gt;
| Powiat             = Krośnieński&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Krośnieński (Woiwodschaft Lebus)&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Bobrowice&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Bobrowice&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 57&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 0&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 05&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 0&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 960&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 2005&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 65&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 66-627&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 68&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = FKR&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Krosno Odrzańskie]]–[[Żagań]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Poznań-Ławica|Poznań-Ławica]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bobrowice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Bobersberg&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort im [[Powiat Krośnieński (Woiwodschaft Lebus)|Powiat Krośnieński]] der [[Woiwodschaft Lebus]] in [[Polen]]. Er hat etwa 960&amp;amp;nbsp;Einwohner und ist Sitz der [[Gmina Bobrowice|gleichnamigen Landgemeinde]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-08|0802022}} }} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|0802022}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Zentralosten der Woiwodschaft Lebus am linken Ufer des Flusses [[Bober]]. 13&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich verläuft die Landesstraße&amp;amp;nbsp;32, die zum Grenzübergang [[Guben]] (35 Kilometer) oder zur Woiwodschafts-Hauptstadt [[Zielona Góra]] (&amp;#039;&amp;#039;Grünberg&amp;#039;&amp;#039;, 55 Kilometer) führt. Der Bober fließt hier durch ein Tal, das westlich bis zu 100 Meter aufsteigt, und mündet nach etwa 20 Kilometern in die [[Oder]]. In der näheren Umgebung liegen mehrere Seen, die zum Lebuser Seeland (2005 Europas Landschaft des Jahres) gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das heutige Bobrowice geht auf eine mittelalterliche [[Slawen|slawische]] Siedlung zurück, die vermutlich Mitte des 9. Jahrhunderts entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Stadt Bobersberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Crossener Kreiskalender 1930.&amp;#039;&amp;#039; S. 89&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Teil des [[Herzogtum Crossen|Herzogtums Crossen]] ([[Krosno Odrzańskie]]) gehörte Bobrowice bis 1163 zum [[Königreich Polen]]. Nach dem Tod [[Władysław II. (Polen)|Władysław II.]] wurde es Schlesien zugeschlagen. Die Stadt entwickelte sich schließlich aus einer [[Burgfreiheit|Freiheit]] um die [[Burg Bobersberg]], die von [[Schlesische Piasten|schlesischen Piasten]] errichtet worden war. Aus Geldmangel wurde der Burgflecken in der Folgezeit mehrfach an die [[Mark Brandenburg|Markgrafen von Brandenburg]] verpfändet. Im Jahre 1329 wurde Bobersberg als Ort im [[Herzogtum Sagan]] urkundlich aufgeführt, womit es zu diesem Zeitpunkt zum [[Königreich Böhmen]] gehörte. Im Jahre 1486 gelangte der Ort mit Crossen durch Vererbung wieder an die Mark Brandenburg. Noch im 17. Jahrhundert wurde in Bobersberg auch [[Niedersorbische Sprache|Sorbisch]] gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frido Mětšk]]: &amp;#039;&amp;#039;Serbsko-pólska rěčna hranica w 16. a 17. lětstotku [Die sorbisch-polnische Sprachgrenze im 16. und 17. Jahrhundert].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lětopis&amp;#039;&amp;#039;, Reihe B, Band III (1958), Ludowe nakładnistwo Domowina, Budyšin 1958, S. 4–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 gehörte Bobersberg zum [[Landkreis Crossen]] im [[Regierungsbezirk Frankfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Stadt im Frühjahr 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Nach Kriegsende wurde sie unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. In der Folgezeit wurde die einheimische deutsche Bevölkerung [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945-1950|vertrieben]] und durch Polen ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Von überregionaler Bedeutung war Bobrowice im späten Mittelalter und in der Neuzeit als Töpferort. Die bis ins 19. Jahrhundert dort hergestellte [[Bobersberger Keramik]] bestand im Wesentlichen aus Gebrauchsgeschirr, wie Schüsseln und Krüge aus glasierter [[Irdenware]]. Die Töpferwaren wurden vor allem nach Osten bis nach Russland verhandelt. Da sie über [[Stettin]] umgeschlagen wurden, gelangte die Bobersberger Keramik zusammen mit ähnlichen Erzeugnissen aus anderen [[Pommern|pommerschen]] Töpferorten als [[Stettiner Ware]] in den Fernhandel.&lt;br /&gt;
Bekannte Bobersberger Töpfer waren die Brüder Carl und Ernst Teichert. Die Begründer der Meißener [[Teichert-Werke]] waren als Waisenkinder zu einer Bobersberger Töpferfamilie gekommen, wo sie zu Töpfermeistern ausgebildet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bobrowice.jpg|mini|Pfarrkirche von Bobrowice]]&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche von Bobrowice geht auf ein mittelalterliches Bauwerk zurück, dessen Gründungsdatum unbekannt ist. Dieser einschiffige Backsteinbau mit einem vorgelagerten Westturm wurde durch mehrere Schadfeuer so stark beschädigt, dass er 1851 abgerissen werden musste. 1853 bis 1856 erfolgte der Neubau des heutigen Gebäudes nach Entwürfen von [[Friedrich August Stüler]].&lt;br /&gt;
Die 1857 eingebaute Orgel stammt vom Crossener Orgelbauer Schulz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert wurde in Bobersberg auch in slawischer (ostniedersorbischer) Sprache gepredigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://brandenburg.rz.htw-berlin.de/crossen_heimatkunde8.html |wayback=20170915204703 |text=Geschichte des Kreises Crossen |archiv-bot=2023-03-23 00:36:41 InternetArchiveBot }} Brandenburger Landschleicher&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:gainsboro;&amp;quot;|1750&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:gainsboro;&amp;quot;|1800&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:gainsboro;&amp;quot;|1840&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:gainsboro;&amp;quot;|1910&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:gainsboro;&amp;quot;|1939&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:gainsboro;&amp;quot;|2005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:darkolivegreen;&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:white&amp;quot;&amp;gt;690&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:darkgreen;&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:white&amp;quot;&amp;gt;980&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:green;&amp;quot;| 1485&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:limegreen;&amp;quot;| 1168&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:lightgreen;&amp;quot;| 1122&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:palegreen;&amp;quot;| 960&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Landgemeinde]] (gmina wiejska) Bobrowice gehören das Dorf selbst und 22 weitere Dörfer und Ortschaften.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Bobrowice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Jutrzenka]] (1816–1894), in Bobersberg geborener, mährisch-schlesischer Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Leo Girndt]] (1834–1913), Jurist und Politiker, Oberbürgermeister von Königshütte&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Nehmer]] (1912–1983), Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
* [[Johannes Helm (Psychologe)]], wuchs in Bobersberg auf&lt;br /&gt;
* [[Ingrid Wessel]] (* 1942), Historikerin und Südostasienwissenschaftlerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bobrowice (powiat krośnieński)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/staedtegeschichte/forschung/deutschesstaedtebuch/staedtebuchhistorischesostbrandenburg/08_bobersberg__kr._crossen__-_bobrowice__pow._krosnienski_.pdf Bobersberg (Kr. Crossen) – Bobrowice (Powiat krośnieński)] In: [https://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/Forschung/staedtebuchhistorischesostbrandenburg/index.html Städtebuch Historisches Ostbrandenburg] S. 100–106&lt;br /&gt;
* [https://sammlung-online.stadtmuseum.de/Details/Index/1360886 Wappenscheibe Bobersberg] 1885/86&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Riehl und J. Scheu (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafthum Nieder-Lausitz&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1861, [https://books.google.de/books?id=yatYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA526 S. 526–527.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Bobrowice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-46725-3</name></author>
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