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	<title>Bob Marley - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bob_Marley&amp;diff=19006&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mützelzipfe: Änderungen von Nici6809 (Diskussion) auf die letzte Version von SchlurcherBot zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-27T08:47:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Nici6809&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Nici6809&quot;&gt;Nici6809&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Nici6809&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Nici6809 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:SchlurcherBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:SchlurcherBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;SchlurcherBot&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bob-Marley-in-Concert Zurich 05-30-80.jpg|mini|Bob Marley (1980)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bob Marley &amp;amp; The Wailing Wailers Zürich Com L29-0351-0006-0007.tif|mini|Bob Marley (1980)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bob Marley&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|bɒb ˈmɑː(ɹ)li}}] (* [[6. Februar]] [[1945]] in [[Nine Miles]], [[Saint Ann Parish]]; † [[11. Mai]] [[1981]] in [[Miami]], [[Florida]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;/&amp;gt; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Robert Nesta Marley,&amp;#039;&amp;#039; ab März 1981 &amp;#039;&amp;#039;Berhane Selassie&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[jamaika]]nischer [[Reggae]]-[[Gesang|Sänger]], [[Gitarrist]], [[Songwriting|Songwriter]] sowie [[Aktivismus|Aktivist]] und gilt als bedeutendster Vertreter und Mitbegründer der Reggae-Musik, die durch ihn und seine Band &amp;#039;&amp;#039;[[The Wailers]]&amp;#039;&amp;#039; ab Mitte der 1970er Jahre international bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen bekanntesten Songs zählen &amp;#039;&amp;#039;[[Buffalo Soldier (Lied)|Buffalo Soldier]], [[Get Up, Stand Up]], [[I Shot the Sheriff]], [[No Woman, No Cry]], [[Could You Be Loved|Could You Be Loved?]], [[Redemption Song]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Stir It Up (Bob-Marley-Lied)|Stir It Up]].&amp;#039;&amp;#039; Neben seinem musikalischen Werk verbreitete Marley die Botschaft der [[Rastafari]]-Bewegung, was sich auch deutlich in seiner Musik, dem sogenannten [[Roots-Reggae]], widerspiegelt. Für deren Anhänger und für viele Menschen der [[Dritte Welt|Dritten Welt]] war und ist Marley eine wichtige Identifikationsfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben und Familie ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bob Marley house in Nine Mile.jpg|mini|Das Haus in [[Nine Miles]], in dem Bob Marley seine Kindheit verbrachte]]&lt;br /&gt;
Robert Nesta Marley wurde am 6.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 um 2.30&amp;amp;nbsp;Uhr morgens in dem Dorf [[Nine Miles]] in dem [[Parish]] (Gemeinde) [[Saint Ann Parish|Saint Ann]] in der britischen Kolonie Jamaika im Haus seines Großvaters geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine dunkelhäutige Mutter, die Sängerin&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;/&amp;gt; [[Cedella Marley Booker]], war bei seiner Geburt 18&amp;amp;nbsp;Jahre alt, sein weißer Vater Norval Sinclair Marley (1885–1955), ein [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] der [[British Army|britischen Armee]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;/&amp;gt; dagegen schon etwa 60&amp;amp;nbsp;Jahre. Die Hochzeit der beiden war ein Skandal und führte zum Ausscheiden von Captain Marley aus der Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bob Marley äußerte sich später kaum über seinen [[England|englischen]] Vater. Mehreren Berichten zufolge dauerte dessen Beziehung zu seiner Mutter nur kurz. Nach anderen Berichten soll er die Familie mit einem Lebensmittelgeschäft mühsam über die Runden gebracht und erst Jahre später verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roberts Kindheit war geprägt von der Kultur der schwarzen Mehrheitsbevölkerung, von magischen Vorstellungen, von [[Kobold]]en, der Vorstellung von [[Geist]]ern und von unzähligen Geschichten, aber auch von der spezifischen Ausprägung des in der damaligen [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Kolonie]] Jamaika gepflegten [[Christentum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marley verbrachte seine Kindheitsjahre in der ländlichen Kleinstadt Rhoden Hall. Er folgte seiner Mutter mit zwölf Jahren nach [[Trenchtown]], einem Stadtteil der jamaikanischen Hauptstadt [[Kingston (Jamaika)|Kingston]], in der sie hofften, Arbeit zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 16&amp;amp;nbsp;Jahren brach er die Schule ab, auf Wunsch seiner Mutter wurde er Mechaniker. Nach einigen Jahren gab er jedoch die Arbeit in einer Fahrradreparaturwerkstatt auf und verwirklichte seinen Traum, [[Musiker]] zu werden. In seiner Jugend verbrachte er viel Zeit in der Suppenküche seines engen Freundes [[Vincent Ford]], der ihn zu mehreren seiner Lieder inspirierte und unter anderem als Autor von &amp;#039;&amp;#039;[[No Woman, No Cry]]&amp;#039;&amp;#039; geführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rob Kenner |url=https://www.nytimes.com/2009/01/04/arts/music/04ford.html |titel=Vincent Ford Dies at 68; Inspired Classic Bob Marley Songs |hrsg=[[The New York Times]] |datum=2009-01-03 |sprache=en |abruf=2021-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe, Familie und Kinder ===&lt;br /&gt;
Am 11.&amp;amp;nbsp;Februar 1966 heiratete Marley seine [[kuba]]nische Jugendfreundin [[Rita Marley|Rita Anderson]]. Schon am folgenden Tag brach er in die [[Vereinigte Staaten|USA]] auf, um seine Mutter, die inzwischen in [[Delaware]] lebte, zu besuchen. Dort arbeitete er auch einige Zeit, um seine Musikerkarriere finanzieren zu können. Doch schon bald zog es ihn wieder in seine Heimat Jamaika. Mit seiner Frau Rita hatte er vier leibliche Kinder und ein Stiefkind, das er nach der Hochzeit adoptierte: [[Cedella Marley|Cedella]] (*&amp;amp;nbsp;1967), [[Ziggy Marley|David (&amp;#039;&amp;#039;Ziggy&amp;#039;&amp;#039;)]] (*&amp;amp;nbsp;1968), [[Stephen Marley|Stephen]] (*&amp;amp;nbsp;1972), Stephanie (*&amp;amp;nbsp;1974) und [[Sharon Marley|Sharon]] (*&amp;amp;nbsp;1964, adoptiert). Ziggy, Cedella, Stephen und Sharon traten gemeinsam als Reggaeband [[Ziggy Marley and the Melody Makers]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marley hatte auch sieben uneheliche Kinder, als er mit Rita verheiratet war:&lt;br /&gt;
* Mit Janet Hunt: [[Rohan Marley|Rohan]] (*&amp;amp;nbsp;1972)&lt;br /&gt;
* Mit Patricia Williams: Robbie (*&amp;amp;nbsp;1972)&lt;br /&gt;
* Mit Janet Bowen: Karen (*&amp;amp;nbsp;1973)&lt;br /&gt;
* Mit Lucy Pounder: [[Julian Marley|Julian]] (*&amp;amp;nbsp;1975)&lt;br /&gt;
* Mit Anita Belnavis: [[Ky-Mani Marley|Ky-Mani]] (*&amp;amp;nbsp;1976)&lt;br /&gt;
* Mit [[Cindy Breakspeare]]: [[Damian Marley|Damian]] (*&amp;amp;nbsp;1978)&lt;br /&gt;
* Mit Yvette Crichton: Makeda (*&amp;amp;nbsp;1981)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die mit seiner Ehefrau gemeinsamen Kinder starteten auch Ky-Mani, Julian und Damian erfolgreich Solokarrieren als Reggaemusiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiritualität ===&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1960er Jahre identifizierte sich Bob Marley mehr und mehr mit der Religion der [[Rastafari]]. 1967 konvertierte er vom Christentum zum Rasta. Die Rastafari berufen sich auf die [[Bibel]], führen einen Kampf gegen die Unterdrückung der Schwarzen und hoffen auf ihre künftige Heimkehr nach [[Afrika]]. Sie tragen gedrehte, verfilzte Haare, die [[Dreadlocks]], welche ihnen ein [[löwe]]nähnliches Aussehen verleihen. Die Religion mit ihren spirituellen und mystischen Elementen hatte auch großen Einfluss auf Marleys Musik. Religiöse [[Rhetorik]] bestimmte seine Songs und verlieh ihnen eine hypnotische Ausstrahlung. In Interviews zitierte er gerne aus dem [[Altes Testament|Alten Testament]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Monate vor seinem Tod, am 4.&amp;amp;nbsp;November 1980, ließ er sich in [[Miami]] auf Drängen seiner Mutter und auch angesichts seiner fortgeschrittenen Erkrankung in der Kirche der äthiopischen Gemeinde nach [[Orthodox|christlich-orthodoxem]] Ritus taufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://voicenews.gr/anos-ton-thanato-t/#/ &amp;#039;&amp;#039;O Μπομπ Μάρλεϊ βαπτίστηκε Χριστιανός Ορθόδοξος 8 μήνες πριν τον θάνατο τoυ…&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;voicenews.gr&amp;#039;&amp;#039; vom 17.&amp;amp;nbsp;September 2019, abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;September 2019 (griechisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik, Mordanschlag und Friedensinitiative ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1976 sollte in Jamaika auf Initiative der sozialdemokratischen [[People’s National Party (Jamaika)|People’s National Party]] (PNP) ein Friedenskonzert mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Smile Jamaica&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet werden, das ein Zeichen gegen die dramatisch zunehmende politische Gewalt auf der Insel setzen sollte. Marley, der sich immer ausdrücklich von der jamaikanischen Politik distanziert hatte, tendenziell jedoch als PNP-Sympathisant galt, stimmte einem Auftritt zu. Am 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1976, zwei Tage vor dem Konzert, drangen Unbekannte in sein Haus ein und verletzten durch mehrere Schüsse ihn, seine Frau Rita und seinen Manager Don Taylor. Taylor und Marleys Frau wurden schwer verletzt, konnten später aber vollständig genesen. Bob Marley erlitt nur leichte Verletzungen an Brust und Arm und konnte bei dem 90-minütigen Konzert auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintergrund der Tat und die Täterschaft konnten nie vollständig geklärt werden. Zahlreiche Spekulationen ranken sich um das Ereignis. Viele Beobachter glauben an einen Zusammenhang mit Marleys Teilnahme an dem Friedenskonzert und vermuten die Auftraggeber des Attentats im Umfeld der [[Politisches Spektrum|rechten]] [[Jamaica Labour Party]] (JLP) oder gar der amerikanischen [[Central Intelligence Agency|CIA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 verarbeitete der jamaikanische Schriftsteller [[Marlon James]] den Mordanschlag auf Marley in seinem preisgekrönten Roman &amp;#039;&amp;#039;A Brief History of Seven Killings.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der PNP und der JLP gekommen war, bat Bob Marley 1978 beim &amp;#039;&amp;#039;One Love Peace Concert&amp;#039;&amp;#039; in Kingston den jamaikanischen Premierminister [[Michael Manley]] (PNP) und den Oppositionsführer [[Edward Seaga]] (JLP) auf die Bühne und veranlasste mit sanftem Nachdruck die zunächst widerstrebenden Kontrahenten zum öffentlichkeitswirksamen Händedruck. Die Anhänger beider Parteien stellten die gewalttätigen Auseinandersetzungen daraufhin weitgehend ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vom-popstar-zum-politiker-eine-stimme-der-hoffnung.fcdb2b01-4fa6-4392-9dc0-d29d34f4083c.html |titel=Vom Popstar zum Politiker: Eine Stimme der Hoffnung |sprache=de |abruf=2023-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bob Marley - Statue - Kingston - Jamaica.jpg|mini|hochkant|Bob-Marley-Denkmal in Kingston]]&lt;br /&gt;
Im Herbst 1980 sollte Marley im Rahmen einer Tournee mit der Gruppe [[The Commodores]] und [[Lionel Richie]] den endgültigen Durchbruch in den USA schaffen. Nach einer Fußverletzung, die sich der Fußballfan 1977 beim Spielen zugezogen hatte und die er aufgrund seiner Rastafari-Ideologie nicht behandeln ließ, verschlechterte sich sein körperlicher Zustand. Später wurde an einer seiner großen Zehen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nature.com/nature/journal/v515/n7527_supp/full/515S121a.html &amp;#039;&amp;#039;Skin colour: No hiding in the dark.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; Band 515, 2014, S121–S123, 2014, [[doi:10.1038/515S121a]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ein [[Metastase|metastasiertes]] [[Malignes Melanom#Akrolentiginöses Melanom (ALM)|Melanom]] diagnostiziert („[[Malignes Melanom|schwarzer Hautkrebs]]“). Nach den ersten USA-Konzerten im September 1980 in [[Boston]], [[Providence]] und im [[Madison Square Garden]] brach er beim [[Joggen]] im [[Central Park]] in [[New York City|New York]] zusammen. Die Diagnose lautete: [[Tumor]]befall der [[Leber]], der [[Lunge]] und des [[Gehirn]]s. Sein letztes Konzert gab er am 23.&amp;amp;nbsp;September 1980 im [[Benedum Center]] im Stanley Theater in [[Pittsburgh]], [[Pennsylvania]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Fachärzte des &amp;#039;&amp;#039;[[Memorial Sloan Kettering Cancer Center|Sloan Kettering Cancer Centers]]&amp;#039;&amp;#039; in New York ihm nur noch wenige Wochen zu leben prognostiziert hatten, wandte sich Marley an den deutschen Arzt [[Josef Issels]], der im bayerischen [[Rottach-Egern]] am [[Tegernsee]] eine Klinik für hoffnungslose Krebspatienten betrieb und Methoden anwandte, die von der Fachwelt nicht anerkannt wurden. Marley zog zur Behandlung dorthin und verlor durch die [[Chemotherapie]] seine Dreadlocks, was für ihn als religiösen Rastafari eine Katastrophe darstellte. Das Klima, insbesondere die für Marley ungewohnt niedrigen Temperaturen, waren eine zusätzliche Belastung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Kroener |Titel=Bob Marleys letzte Lebensmonate: »Man, Rottach-Egern! Der kälteste Ort, an dem ich je war« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2021-05-11 |ISSN=2195-1349 |Online=[https://www.spiegel.de/geschichte/reggae-star-bob-marley-seine-letzten-monate-am-tegernsee-a-8f697abe-cb77-4200-9ccc-c6dc0bfa589a Online] |Abruf=2024-01-12 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Therapie ließ sich Marley als Mitglied der [[Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche|äthiopisch-orthodoxen Tewahedo-Kirche]] auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Berhane Selassie&amp;#039;&amp;#039; („Licht der Dreifaltigkeit“) taufen – in Anlehnung an den letzten äthiopischen Kaiser [[Haile Selassie]], der von den Rastafaris als der in der Bibel angekündigte wiedergekehrte [[Messias]] angesehen wird. Am 8. Mai 1981 beschloss er, zum Sterben nach Jamaika zurückzukehren. Bei der Zwischenlandung in [[Florida]] in den frühen Morgenstunden des 11. Mai 1981 war er jedoch schon zu schwach für den Weiterflug. Er wurde in das heutige [[Jackson Memorial Hospital]] in Miami gebracht, wo er gegen 11:30 Uhr im Alter von 36 Jahren starb. Sein Sarg wurde in sein Heimatdorf Nine Miles auf Jamaika überführt. Im Rahmen einer nationalen Trauerfeier wurde er mit einer Bibel, seiner roten [[Gibson Guitar Corporation|Gibson]]-[[Gitarre]], einem [[Marihuana]]zweig und einem Ring, der ihm von Haile Selassie persönlich bei einer Privataudienz geschenkt worden sein soll, in einem [[Mausoleum]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marleys Witwe Rita verwaltet bis heute den Nachlass, dessen Marktwert auf 600 Millionen US-Dollar geschätzt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bro&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.br.de/radio/bayern2/musik/nachtmix/playback/bob-marley-king-of-reggae-siebzigster-geburtstag-100.html |wayback=20150515061123 |text=Zum 70. Geburtstag von Bob Marley}}, [[Noe Noack]], BR-Online, 6. Februar 2015, abgerufen am 20. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinem 60. Geburtstag gab es Verwirrung um eine angebliche Aussage der Witwe, wonach seine Leiche aus dem Mausoleum in Nine Miles [[Exhumierung|exhumiert]] und in einer Gedenkstätte in [[Shashemene]] in [[Äthiopien]] beigesetzt werden sollte. Diese Meldungen lösten in Jamaika Aufregung und Empörung aus und wurden später dementiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/0,1518,336545,00.html Bob Marleys Sarg soll nach Äthiopien], [[Spiegel Online]], 12. Januar 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.netzeitung.de/entertainment/people/321366.html?Marley-Witwe_dementiert_Exhumierung |wayback=20120315131615 |text=Marley-Witwe dementiert Exhumierung}}, [[Netzeitung]], 17. Januar 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bob Marley &amp;amp; The Wailing Wailers Zürich Com L29-0351-0006-0005.tif|mini|Bob Marley in Zürich, Mai 1980]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bob Marley &amp;amp; The Wailing Wailers Zürich Com L29-0351-0005-0002.tif|mini|Bob Marley &amp;amp; The Wailing Wailers in Zürich, Mai 1980]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bob Marley &amp;amp; The Wailing Wailers Zürich Com L29-0351-0007-0001.tif|mini|hochkant|Bob Marley in Zürich, Mai 1980]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bob-marley-wailers-crystal-palace.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Bob Marley &amp;amp; The Wailers&amp;#039;&amp;#039; am 7. Juni 1980 auf der &amp;#039;&amp;#039;Summer of &amp;#039;80 Garden Party&amp;#039;&amp;#039; auf dem &amp;#039;&amp;#039;Crystal Palace Concert Bowl&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hollywood Walk of Fame stars - Bob Marley.jpg|mini|hochkant|Sein 2001 posthum erhaltener Stern auf dem [[Hollywood Walk of Fame]]]]&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Das Leben in den Armenvierteln von Kingston war von Hoffnungslosigkeit und Gewalt geprägt. Musik war für viele Jugendliche oftmals die einzige Möglichkeit, der tristen Alltagswelt zu entfliehen. Einer dieser Jugendlichen war [[Jimmy Cliff]], der schon mit 14&amp;amp;nbsp;Jahren einige Lieder aufgenommen hatte. Cliff machte Marley mit [[Leslie Kong]], einem örtlichen [[Musikproduzent]]en, bekannt. Mit Kong nahm er seine erste Single &amp;#039;&amp;#039;[[Judge Not]]&amp;#039;&amp;#039; auf. Weder &amp;#039;&amp;#039;Judge Not&amp;#039;&amp;#039; noch seine 1962 erschienene Single &amp;#039;&amp;#039;One More Cup Of Coffee&amp;#039;&amp;#039; verkauften sich besonders gut, so dass sich Marley von Kong trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marley war von der Musik der amerikanischen Radiosender, von [[Soul]], [[Country-Musik|Country]], [[Popmusik|Pop]] und [[Rockmusik|Rock]], fasziniert. Besonders liebte er [[Fats Domino]] und [[Ray Charles]]. Durch seine Vorliebe für diese Musik lernte er [[Neville O’Reilly Livingston]], besser bekannt als [[Bunny Wailer]], kennen und freundete sich mit ihm an. Gemeinsam besuchten sie einen Musikkurs, der von dem berühmten jamaikanischen Sänger [[Joe Higgs]] abgehalten wurde. In diesem Kurs begegneten sie Winston Hubert McIntosh, der später als [[Peter Tosh]] bekannt wurde, und schlossen Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bob Marley &amp;amp; The Wailers ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Beverley Kelso, [[Junior Braithwaite]] und Cherry Smith gründeten die drei im Jahre 1963 die Gruppe &amp;#039;&amp;#039;The Teenagers&amp;#039;&amp;#039; (später bekannt unter &amp;#039;&amp;#039;The Wailing Rudeboys,&amp;#039;&amp;#039; danach &amp;#039;&amp;#039;The Wailing Wailers&amp;#039;&amp;#039; und schließlich &amp;#039;&amp;#039;The Wailers&amp;#039;&amp;#039;). Kelso, Braithwaite und Smith waren nur an der ersten Hitsingle &amp;#039;&amp;#039;[[Simmer Down]]&amp;#039;&amp;#039; (1964) sowie an &amp;#039;&amp;#039;It Hurts To Be Alone&amp;#039;&amp;#039; (1964), &amp;#039;&amp;#039;Habits&amp;#039;&amp;#039; (1964), &amp;#039;&amp;#039;Straight And Narrow Way&amp;#039;&amp;#039; (1964) und &amp;#039;&amp;#039;How Many Times&amp;#039;&amp;#039; (1964) beteiligt, bevor alle drei die Gruppe im Jahre 1965 verließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen Stücke der Band waren vom damals populären, schnellen und gut tanzbaren [[Ska]] geprägt. Bis zum Ende der 1960er Jahre waren zusätzlich Elemente der afrikanisch geprägten jamaikanischen Volksmusik von den Wailers aufgenommen worden. Nach dem Zusammentreffen mit dem Musiker und Produzenten [[Lee Perry]] wurde zusätzlich der Beat verlangsamt und ein neuer Musikstil entstand: der [[Reggae]]. Die ungewöhnliche Musik faszinierte das Publikum. Die Band war so erfolgreich, dass Marley sich sogar ein Auto leisten und für seine Familie – er hatte inzwischen zwei Kinder – ein Haus renovieren konnte. Kleine Tourneen in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und [[Nordirland]] sowie den [[Vereinigte Staaten|USA]] folgten, zusammen mit dem damals noch völlig unbekannten [[Bruce Springsteen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Eric Clapton]]s Cover-Version von &amp;#039;&amp;#039;I Shot The Sheriff&amp;#039;&amp;#039; wurde Marley weiteren Kreisen bekannt. Nach Streitigkeiten zwischen Marley und McIntosh verließen dieser und Livingston 1974 die Gruppe, um unter den Pseudonymen [[Peter Tosh]] beziehungsweise [[Bunny Wailer]] eine Solokarriere zu starten. Tosh blieb Marley, der in den USA vor ausverkauften Häusern auftrat, jedoch immer freundschaftlich verbunden, war aber laut Spitz&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marc Spitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Mick Jagger. Rebell und Rockstar.&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Jagger. Rebel, Rock Star, Rambler, Rogue&amp;#039;&amp;#039;, 2011) Aus dem Englischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012, ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt; verbittert darüber, das Marley, den er als seinen Schüler betrachtet hatte, nun erfolgreicher war. Marleys Frau [[Rita Marley]], [[Marcia Griffiths]] und [[Judy Mowatt]] bildeten unter den Namen [[I-Threes]] das Gesangstrio für die Vokalbegleitung, weitere Musiker wurden verpflichtet. Parallel dazu startete auch Marley eine Solokarriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen von Marleys Songs geht es um spirituelle Inhalte. Die Songs enthalten eine Botschaft, die ohne Kenntnisse der [[Rastafari]]-Religion nur schwer verständlich ist. Mitunter sind in seinen Songs auch politische (wie etwa in &amp;#039;&amp;#039;Zimbabwe&amp;#039;&amp;#039;) oder sozialkritische (wie etwa in [[Concrete Jungle (Lied)|Concrete Jungle]]) Aussagen mit spirituellen Gedanken verwoben, so dass es oft nicht möglich ist, spirituelle von profanen Inhalten zu trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;S. King, R. J. Jensen, R. J. (1995): &amp;#039;&amp;#039;Bob Marley&amp;#039;s “Redemption Song”: The Rhetoric of Reggae and Rastafari.&amp;#039;&amp;#039; The Journal of Popular Culture, 29: S. 17–36. [[doi:10.1111/j.0022-3840.1995.00017.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben verfasste Bob Marley jedoch auch Liebeslieder sowie dezidiert politische Songs wie das gegen den Rassismus gerichtete Lied [[War (Bob-Marley-Lied)|War]]. Er begann, die englischsprachigen Texte durch die [[Jamaikanisch-kreolische Sprache|Volkssprache]] anzureichern. In seinem Song „Them Belly Full“ (1975) zitierte er zwei jamaikanische [[Sprichwort|Sprichwörter]]: „Rien a faal bot di doti tof“ (Der Regen fällt, aber die Erde ist hart) und „Pat a bwail bot di fuud no nof“ (Der Topf kocht, aber das Essen reicht nicht). Mit Marley als Vorbild begann sich der Gebrauch des [[Jamaikanisch-kreolische Sprache|Kreolischen]] unter jamaikanischen Musikern zu verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Devonish: &amp;#039;&amp;#039;Die Nationalsprache Jamaikas&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2017, Heft 11, S. 33 ([https://www.dandc.eu/sites/default/files/pdf_files/2017-11-ez.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde er von der Regierung [[Simbabwe]]s eingeladen. Er trat bei der offiziellen Unabhängigkeitsfeier des Landes auf, was Marley als größte Ehre in seinem Leben betrachtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC2001&amp;quot;&amp;gt;[http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/1323905.stm Marley&amp;#039;s legend undiminished], [[BBC News]] vom 10. Mai 2001 (abgerufen am 26. Januar 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalisches Erbe ==&lt;br /&gt;
[[Peter Tosh]] wurde, wie auch der Schlagzeuger der Wailers, [[Carlton Barrett]], in Kingston ermordet. Wegen der anhaltenden Gewalttätigkeiten verließen die Wailers schließlich Jamaika. Bob Marleys musikalisches Erbe lebt als unvergänglicher Bestandteil der Musikgeschichte weiter. So widmete ihm der bedeutende [[Brasilien|brasilianische]] [[Gesang|Sänger]] und [[Liedermacher]] [[Gilberto Gil]] sein Album &amp;#039;&amp;#039;Kaya N’Gan Daya.&amp;#039;&amp;#039; Marleys Lied &amp;#039;&amp;#039;Get Up, Stand Up&amp;#039;&amp;#039; wurde zu einer inoffiziellen Hymne von [[Amnesty international]]. 1994 wurde Bob Marley postum in die [[Rock and Roll Hall of Fame]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rockhall.com/inductees/bob-marley/bio/ Rock and Roll Hall of Fame] Bob Marley in der Rock and Roll Hall of Fame&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinem 60. Geburtstag wurden 2005 weltweit Gedenkkonzerte sowie große Jubiläumskonzerte in [[Addis Abeba]] und in Kingston veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2015 verkauften sich seine Tonträger über 75 Millionen Mal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |first=Patricia |last=Meschino |url=https://www.billboard.com/articles/business/6561234/music-and-marketing-genius-of-bob-marley-34-years-after-his-passing |title=The Music and Marketing Genius of Bob Marley, 34 Years After His Passing |work=[[Billboard (Magazin)|Billboard]] |date=2015-05-11 |access-date=2015-06-18 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem erzielt die Marke &amp;#039;&amp;#039;Marley&amp;#039;&amp;#039; durch Musikverkäufe, [[Merchandising]] und den Handel mit [[Devotionalien]] beträchtliche Summen, allein im Jahr 2014 ergab sich daraus ein Umsatz von über 20 Millionen US-Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bro&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Rolling Stone]]&amp;#039;&amp;#039; listete Marley auf Rang elf der [[Die 100 größten Musiker aller Zeiten|100 größten Musiker]] sowie der [[Die 100 größten Songwriter aller Zeiten|100 größten Songwriter]] und auf Rang&amp;amp;nbsp;19 der [[Die 100 größten Sänger aller Zeiten|100 größten Sänger aller Zeiten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rollingstone.com/music/lists/100-greatest-artists-of-all-time-19691231/bob-marley-20110420 |titel=100 Greatest Artists of All Time |hrsg=[[Rolling Stone]] |datum=2010-12-02 |sprache=en |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130711033203/http://www.rollingstone.com/music/lists/100-greatest-artists-of-all-time-19691231/bob-marley-20110420 |archiv-datum=2013-07-11 |abruf=2017-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rollingstone.com/music/lists/100-greatest-songwriters#bob-marley |titel=The 100 Greatest Songwriters of All Time |hrsg=[[Rolling Stone]] |datum=2015-08 |sprache=en |abruf=2017-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rollingstone.com/music/lists/100-greatest-singers-of-all-time-19691231/bob-marley-20101202 |titel=100 Greatest Singers of All Time |hrsg=[[Rolling Stone]] |datum=2010-12-02 |sprache=en |abruf=2017-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* United Nations&amp;#039; Peace Medal of the Third World (1978)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Order of Merit (Jamaika)|Order of Merit]] (1981)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/4692370.stm Jamaican honour for Marley home], BBC News vom 8. Februar 2006 (abgerufen am 26. Januar 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Übersicht aller Gold- und Platin-Auszeichnungen siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Bob Marley/Auszeichnungen für Musikverkäufe]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehrungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 wurde die australische Spinnenart &amp;#039;&amp;#039;Desis bobmarleyi&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni-hamb-180126&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-hamburg.de/newsroom/forschung/2018-01-26-bob-marley-spinne.html |titel=Neue Spinnenart nach Bob Marley benannt : Forschung : Universität Hamburg |werk=uni-hamburg.de |datum=2018-01-26 |abruf=2018-01-31 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Autoren assoziierten den Lebensstil der Spinne, die in der Brandungszone auf Korallen und Steinen lebt, mit dem Song &amp;#039;&amp;#039;High Tide or Low Tide&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Flut oder Ebbe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
{{Eingebundene Diskografie|Bob Marley/Diskografie|Überschrift=Studioalben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marleys Musik im Film ==&lt;br /&gt;
Marleys Musik wird gerne als Soundtrack oder Hintergrundmusik in Filmen verwendet. So wurde beispielsweise der Song &amp;#039;&amp;#039;Three Little Birds&amp;#039;&amp;#039; als Soundtrack für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[I Am Legend (Film)|I Am Legend]]&amp;#039;&amp;#039; sowie als Hintergrundmusik in dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Strange Days (Film)|Strange Days]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet. In dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Haß (1995)|Haß]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;La Haine&amp;#039;&amp;#039;, 1995) wurde der Song &amp;#039;&amp;#039;Burning and Looting&amp;#039;&amp;#039; verwendet. In der [[Vereinigte Staaten|US]]-Serie [[Die Simpsons]] wird in der Folge &amp;#039;&amp;#039;Der tollste Hund der Welt&amp;#039;&amp;#039; (1997) das Lied &amp;#039;&amp;#039;Jammin’&amp;#039;&amp;#039; gespielt. &amp;#039;&amp;#039;Jammin&amp;#039;&amp;#039; wurde auch im Film &amp;#039;&amp;#039;How High&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 erschien der Bob Marley gewidmete Film &amp;#039;&amp;#039;[[Countryman – Verschollen im Dschungel|Countryman]],&amp;#039;&amp;#039; in den deutschen Kinos zu sehen unter &amp;#039;&amp;#039;Countryman – Verschollen im Dschungel.&amp;#039;&amp;#039; Marleys Worte und Musik lieferten die Inspiration zu diesem Film, der von [[Chris Blackwell]], dem Gründer des [[Musiklabel]]s [[Island Records]], produziert wurde. [[Regisseur]] und [[Drehbuchautor]] war [[Dickie Jobson]], 1973 bis 1974 Manager von Bob Marley&amp;amp;nbsp;&amp;amp; The Wailers. Neben Marley lieferten noch weitere bekannte Reggae-Interpreten die Musik zu Filmen, so unter anderem [[Aswad]], [[Lee Perry]] und auch [[Steel Pulse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Tourneen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Bob_Marley#Tours , http://www.bobmarleymagazine.com/tour.htm u.&amp;amp;nbsp;a. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die Quellen über die Tourdaten scheinen insgesamt etwas unbefriedigend zu sein und sich in Details zu unterscheiden. Wer zuverlässige Informationen hat, wird dringend gebeten, sie einzuarbeiten. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* April bis Juli 1973: &amp;#039;&amp;#039;Catch a Fire Tour&amp;#039;&amp;#039; – England, USA&lt;br /&gt;
* Oktober und November 1973: &amp;#039;&amp;#039;Burnin Tour&amp;#039;&amp;#039; – USA, Jamaika, England&lt;br /&gt;
* Juni und Juli 1975: &amp;#039;&amp;#039;Natty Dread Tour&amp;#039;&amp;#039; – USA, Kanada, England&lt;br /&gt;
* April bis Juni 1976: &amp;#039;&amp;#039;Rastaman Vibration Tour&amp;#039;&amp;#039; – USA, Kanada, Deutschland (Hamburg, Düsseldorf), Niederlande, Frankreich, England, Wales&lt;br /&gt;
* Mai und Juni 1977: &amp;#039;&amp;#039;Exodus Tour&amp;#039;&amp;#039; – Frankreich, Belgien, Niederlande, Deutschland (München, Heidelberg, Hamburg, West-Berlin), Schweden, Dänemark, England&lt;br /&gt;
* Mai bis August 1978: &amp;#039;&amp;#039;Kaya Tour&amp;#039;&amp;#039; – USA, Kanada, England, Frankreich, Spanien, Schweden, Dänemark, Norwegen, Niederlande, Belgien&lt;br /&gt;
* April und Mai 1979: &amp;#039;&amp;#039;Babylon by Bus Tour&amp;#039;&amp;#039; – Japan, Neuseeland, Australien, Hawaii&lt;br /&gt;
* Oktober 1979 bis Januar 1980: &amp;#039;&amp;#039;Survival Tour&amp;#039;&amp;#039; – USA, Kanada, Trinidad und Tobago, Bahamas, Gabun&lt;br /&gt;
* Mai bis September 1980: &amp;#039;&amp;#039;Uprising Tour&amp;#039;&amp;#039; – Schweiz (Zürich), Deutschland (München, Köln, Kaiserslautern, Auftritt im [[WDR]]-[[Rockpalast]] in Dortmund am 13.6., Hamburg, West-Berlin, Kassel), Frankreich, Norwegen, Schweden, Dänemark, Belgien, Niederlande, Italien, Spanien, Irland, England, Schottland, USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* [[Kevin Macdonald]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Marley (Film)|Marley]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Martin Büttner: [http://www.tagesanzeiger.ch/ipad/kultur/Der-Saengerbr-der-zum-Heiligen-wurde/story/20278820 &amp;#039;&amp;#039;Der Sänger, der zum Heiligen wurde.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Tages-Anzeiger]] vom 7. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012, 144 min.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bob Marley: One Love]]&amp;#039;&amp;#039;, 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Timothy White: &amp;#039;&amp;#039;Catch a fire. The life of Bob Marley.&amp;#039;&amp;#039; Holt, Rinehart and Winston, New York 1983 (deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Bob Marley, Reggae, Rastafari. Ein kurzes, schnelles Leben.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1984. ISBN 3-453-35036-7); Neuauflage bei Hannibal, Höfen 2000.&lt;br /&gt;
* René Wynands: &amp;#039;&amp;#039;Do the Reggae. Reggae von Pocomania bis Ragga und der Mythos Bob Marley.&amp;#039;&amp;#039; Pieper Verlag und Schott 1995, ISBN 3-492-18409-X (Pieper), ISBN 3-7957-8409-3 (Schott).&amp;lt;br /&amp;gt;PDF-Version frei herunterladbar unter [http://www.oktober.de/reggae/]&lt;br /&gt;
* Bruce W. Talamon: &amp;#039;&amp;#039;Bob Marley, Spirit Dancer.&amp;#039;&amp;#039; Schirmer/Mosel, München 1995, ISBN 3-88814-781-6.&lt;br /&gt;
* Kwame Dawes: &amp;#039;&amp;#039;Bob Marley, der Ausnahmepoet&amp;#039;&amp;#039; (Biografie). PPVMEDIEN, Bergkirchen 2004, ISBN 3-932275-88-8.&lt;br /&gt;
* Adrian Boot und Chris Salewicz: &amp;#039;&amp;#039;Bob Marley, Songs of Freedom.&amp;#039;&amp;#039; Die Bildbiografie autorisiert von Rita Marley, Heyne, ISBN 3-453-08705-4.&lt;br /&gt;
* Robert Kopp: &amp;#039;&amp;#039;Bob Marley König des Reggae (Übersetzung einiger seiner explosivsten Songs in die deutsche Sprache).&amp;#039;&amp;#039; Raymond Martin Verlag, 1996, ISBN 3-88631-227-5.&lt;br /&gt;
* Alex Constantine: &amp;#039;&amp;#039;Tötet den Rock&amp;#039;n&amp;#039;Roll.&amp;#039;&amp;#039; Strange Verlag, Erkrath 2002, ISBN 3-89064-813-4.&lt;br /&gt;
* John Masouri: &amp;#039;&amp;#039;Wailing Blues: The Story of Bob Marley&amp;#039;s „Wailers“.&amp;#039;&amp;#039; Wise Publications, 2007, ISBN 978-1-84609-689-1.&lt;br /&gt;
* Ian McCann, Harry Hawke: &amp;#039;&amp;#039;Bob Marley, Story und Songs kompakt.&amp;#039;&amp;#039; Bosworth Music GmbH, Berlin 2004, ISBN 3-936026-92-0.&lt;br /&gt;
* Rita Marley: &amp;#039;&amp;#039;No Woman No Cry. Mein Leben mit Bob Marley.&amp;#039;&amp;#039; Rockbuch Verlag, Schlüchtern 2005, ISBN 3-927638-07-2; auch ISBN 978-3-941376-18-2.&lt;br /&gt;
* Frank Laufenberg: &amp;#039;&amp;#039;Hit-Lexikon des Rock &amp;amp; Pop. H-R.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 2007, ISBN 978-3-548-36920-4. S. 1387 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|lang=en}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118578057}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bobmarley.com/ bobmarley.com] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/auf-tour-mit-bob-marley-a-949372.html Teja Schwaner auf Tour mit Bob Marley], „Als der Messias mein Gras rauchte“, Benjamin Maack, [[Einestages]], Mai 2011&lt;br /&gt;
* [https://www.rocklistmusic.co.uk/marley1.htm Diskografie] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Allmusic|ID=mn0000071514|Linktext=Bob Marley}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0002490}}&lt;br /&gt;
* Thomas Pfaff: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/bob-marley-saenger-100.html &amp;#039;&amp;#039;11.05.1981 - Todestag des Musikers Bob Marley.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 11. Mai 2016 (Podcast, 15:20 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.munzinger.de/search/document?index=mol-00&amp;amp;id=00000016397&amp;amp;type=text/html&amp;amp;query.key=YibUsKod&amp;amp;template=/publikationen/personen/document.jsp&amp;amp;preview= |titel=Bob Marley |titelerg=[[Munzinger-Archiv|Munzinger]] Personen |hrsg=munzinger.de |abruf=2018-10-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118578057|LCCN=n81020153|NDL=00448881|VIAF=14778710}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bob Marley}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marley, Bob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bob Marley| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cannabis-Aktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Panafrikanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reggae-Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ska-Musiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rastafari]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Order of Merit (Jamaika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Jamaika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Marley|Bob]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jamaikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marley, Bob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Marley, Robert Nesta&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jamaikanischer Reggae-Musiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nine Miles]], [[Saint Ann Parish]], Jamaika&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Miami]], [[Florida]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mützelzipfe</name></author>
	</entry>
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