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	<title>Boßweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:02:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bo%C3%9Fweiler&amp;diff=1796388&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:4DD7:A9A1:0:45E6:1736:D9EC:3B8D: /* Römerzeit */</title>
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		<updated>2024-11-17T13:22:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Römerzeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Boßweiler&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Quirnheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 49.575379&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 8.120808&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 195&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 67280&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 06359&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                  = Bossweiler 01.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Ortsbild&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bossweiler St. Oswaldskirche.JPG|mini|hochkant|Das Ortszentrum, die barocke Pfarrkirche St. Oswald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bossweiler St. Oswald.JPG|mini|hochkant|Seitenansicht der Pfarrkirche St. Oswald, mit dem mittelalterlichen Chor der alten Wallfahrtskirche (heute Seitenkapelle)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boßweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Pfälzische Dialekte|pfälzisch]] „Buschber“, ist ein Ortsteil der im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Bad Dürkheim]] gelegenen Ortsgemeinde [[Quirnheim]], die der [[Verbandsgemeinde Leiningerland]] angehört; situiert auf dem Südhang des [[Gerstenberg (Höhenzug)|Gerstenberges]], etwa einen Kilometer südwestlich der Kerngemeinde, am Übergang zwischen [[Nordpfälzer Bergland]] und der [[Weinstraße (Region)|Region Weinstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Boßweiler liegt östlich neben der Verbindungsstraße zwischen [[Ebertsheim]] (im Eistal) und Quirnheim (auf der Berghöhe), etwa auf halber Wegstrecke zwischen beiden Gemeinden. Am Ostrand fließt der [[Quirnheimer Bach]] vorbei, der einen linken Zufluss des Flüsschens [[Eisbach (Rhein)|Eis]] bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort umfasst neben der kulturell bedeutenden Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Oswald sowie einer Hofanlage aus dem 18. Jahrhundert nur wenige Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu erbaut wurde in jüngster Zeit ein großes soziotherapeutisches Krankenwohnheim, welches den Namen „Boßweilerhof“ trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bossweilerhof.de/ |wayback=20110506171306 |text=Webseite zum Krankenwohnheim „Boßweilerhof“ }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Römerzeit ===&lt;br /&gt;
Boßweiler war schon zur römischen Zeit besiedelt. Luftbildaufnahmen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.quirnheim.de/bilder/villa.jpg |wayback=20150924083803 |text=Luftbildaufnahme des nördlichen unbebauten Teils der römischen Anlage}}, Quelle Webseite der Gemeinde Quirnheim&amp;lt;/ref&amp;gt; und Grabungen belegen dort ein römisches Landgut, eine sogenannte [[Villa Rustica]], aus der Zeit um Christi Geburt, die noch unausgegraben ist und vermutlich zu den größten in ganz Deutschland zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://ile.leiningerland.com/wDeutsch/ile/sites/Projektgruppen/RoemischeVillaBossweilerhof.php |text=Webseite zur Villa Rustica in Boßweiler |wayback=20120322022158}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stichprobenartige Schnitte ergaben eine wahrscheinliche Nutzung bis 350 n. Chr. und weitere Gebäude im Umkreis. Um den Grundriss der Villa deutlich zu machen, wurden im Jahr 2019 entlang der Grundmauern Säulenwacholder gepflanzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.quirnheim.de/kloster-bossweiler/ Website der Gemeinde Quirnheim]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die in die Römerzeit zurückreichende, dörfliche Siedlung Boßweiler ist bereits 767 im Codex des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] als „Buchsolare“ und 790–855 im [[Lorscher Codex]] als „Buxlare“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/lorschercodex.cgi?ort=166 Ortsliste zum Lorscher Codex, Boßweiler Hof], Archivum Laureshamense – digital, Universitätsbibliothek Heidelberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Bußweiler“ wird 1453 als Lehen des Grafen [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Hesso von Leiningen]] genannt und gehörte nach dessen Tod ab 1467 zum Amt [[Grünstadt]]  der Grafschaft Leiningen-Westerburg. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] ging der Ort unter, erhalten blieben die uralte Wallfahrtskapelle zum [[Oswald (Northumbria)|Hl.Oswald]] und einige wenige Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Ab 1672 bildete Boßweiler zusammen mit dem größeren Quirnheim die [[Herrschaft Bosweiler und Quirnheim]]. Der aus [[Kurmainz]] stammende Quirin Merz war seit 1651 bischöflicher Geheimrat in Speyer und avancierte am 28. November 1661 zum Kanzler von Fürstbischof [[Lothar Friedrich von Metternich-Burscheid|Lothar Friedrich von Metternich]] (1652–1675). Quirim Merz erhielt beide Ortschaften als Belohnung für seine Mitwirkung an der Konversion des Grafen Ludwig Eberhard von Leiningen-Westerburg (1624–1688) zum katholischen Glauben. 1674 übertrug ein Lehensvertrag das Ländchen förmlich auf ihn; er war nunmehr „Herr in Quirnheim und Boßweiler“, was eine Grundvoraussetzung darstellte, um das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;von Quirnheim&amp;#039;&amp;#039; zu erhalten. Die Erhebung in den Alten [[Reichsritter]]stand erfolgte am 1. Juni 1675 durch den Kaiser in Wien, unter dem erblichen Titel [[Merz von Quirnheim (Adelsgeschlecht)|Merz von Quirnheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Franzosenzeit flüchtete ein Großteil der Familie Merz ins rechtsrheinische Franken. Boßweiler und Quirnheim kamen 1797 im [[Friede von Campo Formio|Frieden von Campo Formio]] – endgültig bestätigt durch den [[Friede von Lunéville|Vertrag von Lunéville]] (1801) – zum französischen [[Département du Mont-Tonnerre]] mit Regierungssitz in [[Mainz]]. Dieser Zustand dauerte bis 1814. Nach dem Sturz [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] fiel Boßweiler 1816 an das [[Königreich Bayern]]. Es blieb genau 130 Jahre bayerisch, bis zur Bildung des Landes Rheinland-Pfalz im Jahr 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der Auflösung des [[Landkreis Frankenthal (Pfalz)|Landkreises Frankenthal (Pfalz)]] fiel Boßweiler 1969 nach über 150-jähriger Kreiszugehörigkeit an den neuen [[Landkreis Bad Dürkheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sakralbauten ==&lt;br /&gt;
=== Oswaldskirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Oswald (Boßweiler)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Nazareth ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1923 und 1956 befand sich im „Haus Nazareth“ zu Boßweiler das Mutterhaus des katholischen Schwesternordens der [[Hildegardis-Schwestern vom Katholischen Apostolat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{orden|w|h|hildegardisschwestern-vom-katholischen-apostolat|Orden der Hildegardisschwestern, mit Erwähnung von Boßweiler}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier lebten, wirkten und starben der Ordensgründer Pater [[Adolf Panzer]] SAC (1884–1925) und sein Nachfolger Spiritual [[Hermann Knoll (Priester)|Hermann Knoll]] (1897–1935). Sie wurden auf dem nahen Friedhof Quirnheim beigesetzt. Anlässlich der Verlegung des Mutterhauses nach [[Gimmeldingen]], ins [[Kloster Hildenbrandseck]], bettete man am 29. Oktober 1959 beide Priester, als Gründerväter der Kommunität, dorthin um. 1930 besuchte die berühmte Stigmatisierte [[Therese Neumann]] von [[Konnersreuth]] die Schwestern in Boßweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Boßweiler}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kreis-bad-duerkheim.de/kv_bad_duerkheim/Landkreis/St%C3%A4dte%20und%20Gemeinden/Verbandsgemeinde%20Leiningerland/Ortsgemeinde%20Quirnheim/ Webseite der Kreisverwaltung Bad Dürkheim zu Quirnheim und Boßweiler]&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-l.de/ortsgemeinden/quirnheim/ Webseite der Verbandsgemeinde Leiningerland zu Quirnheim und Boßweiler]&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarrei-gruenstadt.de/gemeinden-und-kirchen/gemeinde-bossweiler/bossweiler-st-oswald/ Kirche St. Oswald, Boßweiler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bossweiler}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quirnheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 767]]&lt;/div&gt;</summary>
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